"Und ja, ich hacke so lange auf BMW herum bis ich den Eindruck habe dass das Management die Zeichen der Zeit erkannt hat. Aber das scheint ja immer noch nicht der Fall zu sein."
Wer Traditionsunternehmen wie BMW, Daimler, VW oder Toyota u.a beerdigen will - und mit ihnen hunderttausende Beschäftigte - sollte sich vielleicht mal damit befassen was die potentiellen Autokäufer denken:
>Immerhin erwarten 57% der Befragten, das Elektroautos die Zukunft (in 10 Jahren) sind, aber nur 23% fänden das gut.
>24% der Befragten konnten 2021 sich vorstellen in den nächsten Jahren ein Elektroauto zu kaufen, genau so viel wie in 2020 und 2016. Aber weniger also noch 2013 (26%) und 2011 (28%).
Auch interessant: Die Vorbehalte gegen E-Autos gehen bisher nicht zurück, und werden teilweise grösser (Reichweite, Stromnetz, Ladeinfrastruktur), obwohl immer mehr Informationen verfügbar sind und sich jeden Tag mehr Menschen mit Elektromobilität befassen.
Ganz egal ob diese Vorbehalte der Realität entsprechen oder nur eingebildet sind, sie sind Basis von Meinungen und Entscheidungen. Das wird sich dann ändern wenn Personen denen man vertraut diese Vorbehalte entkräften. Erst dann steigt die Akzeptanz wieder. Das kann dauern.
Bei einer augenblicklichen Akzeptanz von 24% für E-Autos (und 76% dagegen) mit Ungewissheit wann und wie hoch diese steigt, ist es sicherlich genau richtig flexibel jede Antriebsart nach Nachfrage produzieren zu können. Alles andere würde dem jeweiligen CEO den Job kosten, weil er die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat.
www.acatech.de/mobilitaetsmonitor-2021-alle-ergebnisse/