ARIVA.DE Redaktion  | 
aufrufe Aufrufe: 4920

Der nächste Nackenschlag: Auf diese abgestürzte DAX-Aktie wird weiter fest draufgehauen!

Die Aktie von Konsumgüterhersteller Beiersdorf findet auch weiterhin keinen Boden. Zur Wochenmitte belastete ein neues Analystendowngrade das Papier.
play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Fallender Candlestick-Chart (Symbolbild).
Quelle: - Maxim Hopman auf Unsplash.
Beiersdorf AG 76,80 € Beiersdorf AG Chart +0,42%
Zugehörige Wertpapiere:
DAX 24.241,77 DAX Chart +0,73%
Zugehörige Wertpapiere:

Beiersdorf-Aktie mit crashartigem Abverkauf

An prominenten Opfern fehlt es der aktuellen Korrektur am Aktienmarkt nicht. Die explodierenden Öl- und Energiepreise haben zahlreiche Wertpapiere kräftig durcheinander gewirbelt. Besonders hart getroffen hat es jedoch die Anteile des im DAX notierten Konsumgüterherstellers Beiersdorf, wo das Vertrauen gleichzeitig durch einen verhaltenen Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr erschüttert wurde.

Trotz einer Rallye im Januar und Februar haben die Anteile gegenüber dem Jahreswechsel inzwischen mehr als 20 Prozent an Wert verloren. Zuletzt fiel die Aktie sogar auf den tiefsten Stand seit mehr als 10 Jahren. Ein Ende der Verluste scheint noch nicht in Sicht.

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG9C0Q9 , DE000NB13951 , DE000NB58BV8 , DE000NB4ZJE3 , DE000NB2J794 , DE000NB433B4 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Weitere Analystenhäuser senken ihre Prognosen

Am Mittwoch bemühten sich die Käuferinnen und Käufer zumindest zeitweise um Gegenwehr. Die Aktie handelte am Vormittag im Plus. Doch auch dieser Erholungsversuch wurde rasch verkauft. Grund hierfür sind neben dem erneut schwachen Gesamtmarktumfeld auch zwei weitere negative Analystenstimmen.

Erst am Montag hatte sich Beiersdorf der Kritik von Jefferies und Morgan Stanley ausgesetzt gesehen. Bei Jefferies behielt man zwar die neutrale Bewertung bei, kürzte aber das Kursziel auf 88 Euro, während die US-Investmentbank Morgan Stanley ihren Daumen endgültig gesenkt hat und das Papier von "Neutral" auf "Untergewichten" herabgestuft wurde mit einem neuen Kursziel von 77 Euro.

Nun verlor die Aktie auch einen Befürworter aus dem Bullenlager. JP-Morgan-Analystin, Celine Pannuti, die laut des Vergleichsportals für Wall-Street-Expertinnen und -Experten TipRanks allerdings als nicht sehr zuverlässig gilt, hat ihre Bewertung mit "Übergewichten" zurückgenommen und Beiersdorf mit einem Kursziel von 90 Euro auf "Neutral" herabgestuft. Für ein zusätzliches Störfeuer sorgte die Royal Bank of Canada (RBC), wo das "Underperform"-Rating beibehalten wurde. Das zeigt den Vertrauensverlust der Analystenschar in die Beiersdorf-Aktie an.

Aktie verliert weiter ein Boden, inzwischen aber stark überverkauft

Nach dem Intraday-Swing vom Mittwoch hält die Verlustserie der Anteile an. Eine Bodenbildung ist trotz der hohen Abgaben in den vergangenen Wochen noch immer nicht in Sicht. Da Mehrjahrestiefs als Verkaufssignale gelten, ist zudem mit weiteren Verlusten in den kommenden Tagen und Wochen zu rechnen.

Nichtsdestotrotz wird eine Gegenbewegung immer wahrscheinlicher, denn die Aktie ist mit Blick auf ihre technischen Indikatoren inzwischen stark überverkauft. Selbst auf Wochenbasis ist der RSI mit 28,1 Zählern inzwischen unter die Schwelle von 30 Punkten gerutscht, die ein überverkauftes Niveau anzeigt.

Fazit: Fundamental ist die Korrektur am Ziel – abwarten und einsteigen!

Auch mit Blick auf die Unternehmensbewertung könnte die Korrektur ihrem Ende inzwischen nahe sein. Für 2026 ist Beiersdorf mit dem 16,9-Fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Das mag zwar kein Schnäppchen sein, geht für einen defensiven Konsumgüterwert in einem von Unsicherheit geprägten Marktumfeld allerdings in Ordnung.

Vor allem bilanziell hat sich der Nivea-Hersteller nichts vorzuwerfen: Beiersdorf ist fast vollständig schuldenfrei und verfügt über ein Nettovermögen von knapp 2,4 Milliarden Euro. Sobald die Aktie einen Boden gefunden hat, kann hier mit dem Auf- und Ausbau von Positionen begonnen werden, auch wenn sich das Sentiment der Analysten eingetrübt hat.

Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross


Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend