Der pauschale Vorwurf andere würden alleine (grundlos, ohne Not) mit "Geht nicht, will ich nicht, können wir nicht" die Energiewende aufhalten ist doch die eigentliche Anekdote die du dann auch noch bekräftigst mit "Und im Ausland machen sie es einfach." Der von mir genannte Fall in Norwegen zeigt deutlich, dass es berechtigte Gründe geben kann für "geht nicht". Und das in Norwegen sogar "will nicht" eine Rolle spielt.
"Die Entscheidung dieses Gerichtes stelle ich in keiner Weise in Frage." Gut, dann sind wir uns da einig.
Und gegen bessere Gesetze in Deutschland habe ich nicht die geringsten Einwände. Dafür haben wir Parlamente. Auch gut so, denn wenn jeder seine eigenen "besseren" Gesetze machen könnte, hätten wir ein ziemliches Chaos und wären komplett handlungsunfähig.
@SZ: Ich habe nichts unterstellt, sondern gefragt: "Soll man das jetzt so verstehen, dass Gesetze die Menschenrechte schützen schlecht sind?" Und zwar eindeutig bezogen auf die Aussage von Streuen "Aber das ist doch kein Grund schlechte Gesetzte zu machen und nichts zu tun." Welche "schlechte" Gesetze sind denn gemeint, in Zusammenhang mit einem Prozess, der wegen Missachtung von internationalen Menschenrechten verloren wurde?
Ganz egal wie gut oder schlecht Gesetze in einer Demokratie sind, die Bürger und Unternehmen sind daran gebunden, solange diese Gesetze gelten. Und bis es bessere Gesetze gibt, bleibt nun mal nur die Gesellschaft mitzunehmen und gemeinsam andere Lösungen zu finden, wenn man die Energiewende vorantreiben will. Weil dies in nur in seltenen Fällen geschieht, kommt die Energiewende vielerorts nur langsam voran.
Ansonsten bezweifele ich mal das sich das Oberste norwegische Gericht sich mit belanglosen Anekdoten beschäftigt.