falls BR für das Klima dieser Erde was tun will sollten die nicht erstmal was gegen die ca. 900 Millionen Zweitakter in Asien unternehmen?
Sie sind beliebte Stadtflitzer: Motorroller und Mopeds halten im Stadtverkehr gut mit, benötigen aber weniger Platz und sind wendiger als Autos. Doch die Zweitakter haben eine Schattenseite: Sie stoßen über hundert Mal mehr gesundheitsschädliche Schadstoffe aus als andere Fahrzeuge, wie ein internationales Forscherteam jetzt festgestellt hat. Obwohl die Motoroller nur einen geringen Teil der Verkehrsmittel auf den Straßen ausmachen, sind sie daher für einen Großteil der schädlichen Abgase verantwortlich. Einer der Gründe: Die Umweltauflagen für Zweitakter sind in den meisten Ländern sehr viel lascher als für vierrädrige Fahrzeuge.
Die Messungen ergaben: Die Motorroller stießen sowohl im Leerlauf als auch beim Fahren zwischen 53 und 771 Mal mehr organische Aerosole aus als andere Fahrzeuge. Im Leerlauf setzten die Roller dabei besonders viele Schadstoffe frei, aus denen dann die sekundären Emissionen entstanden. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Motorroller bei diesen Schadstoffen asymmetrische Luftverschmutzer sind“, konstatieren die Forscher. Obwohl ihr Anteil am Verkehr relativ niedrig ist, sind sie im Extremfall für bis zu 96 Prozent der organischen Abgase in den Straßen verantwortlich. „Man beachte, dass unsere Werte für europäische Roller gelten, die Emissionen einiger in Asien genutzter Vehikel könnten noch um das Dreifache höher sein“, betonen die Forscher.
In den Motorroller-Abgasen maßen sie Konzentrationen dieses giftigen Kohlenwasserstoffs von bis zu 300.000 Mikrogramm pro Kubikmeter – im Leerlauf. Zum Vergleich: Der Grenzwert für die Jahresbelastung liegt in der EU bei 5 Mikrogramm pro Kubikmeter. „Wenn man an einer Ampel hinter einem Motoroller wartet, während dieser im Leerlauf läuft, dann kann dies bereits hochgradig gesundheitsschädlich sein“, betonen die Forscher.
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Tja, von denen ist nix zu holen... im gegensatz zur dt. Automobilindustrie, gelle.