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Meldung des Tages: Die USA schlagen Alarm: Dieses kritische Metall könnte der nächste Rohstoff-Superzyklus werden
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SunHydrogen


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SunHydrogen Inc 0,025 $ -5,30% Perf. seit Threadbeginn:   -48,24%
 
Zabatta:

#10899 Hört sich alles gut an...

 
03.10.25 11:37
und es gibt eine Reihe an positiven Indikatoren, wo aber nach wie vor die Bestätigung durch ein marktfähiges Produkt aussteht.
Ob man da in einer aktuellen Zusammenfassung, bereits von Marktakzeptanz oder einem starken Signal für Wachstum reden kann, erachte ich für etwas verfrüht.
Betrachtet man den aktuellen Kursverlauf von SH, dann ist ein Einstieg für Investoren scheinbar noch nicht nicht interessant.
Meiner Meinung nach, muss SH in den kommenden Monaten zusammen mit GTI Energy  dringend die "Hausaufgaben" erledigen, um dann überhaupt einen Zugang zu dem Wasserstoffmarkt zu bekommen. Erst dann kann sich SH über Wachstumsziele bzw. der Erschließung von Zielgruppen, Gedanken machen.
Hoffen wir das Beste!    


"Zusammenfassung: Ein starkes Signal für Wachstum und Marktakzeptanz
Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass SunHydrogen (OTCQB: HYSR) einen entscheidenden Sprung macht: Von der reinen Forschung zu validierten, skalierbaren Lösungen mit seriösen Partnern. Die Kooperation mit GTI Energy bringt technische und regulatorische Sicherheit, während Mubeens Auftritt beim Hydrogen Day 2025 Sichtbarkeit und Branchenverbindungen schafft. Insgesamt unterstreicht das die Attraktivität von SunHydrogens Technologie in einem Markt, der bis 2030 auf über 500 Milliarden USD wachsen soll. Es positioniert das Unternehmen als potenziellen Leader im Bereich direkter Solar-Wasserstoff-Produktion – effizient, nachhaltig und grid-unabhängig. Für Investoren oder Interessierte: Das sind klare Indikatoren für Fortschritt und Risikoreduktion."
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fotis1971:

Vom Labor in die Wirklichkeit

4
03.10.25 16:58
www.boerse-express.com/news/articles/...aetige-erfolge-830295

Hoffen wir das alles gut geht
Antworten
RichterkeinHe.:

Seit Februar 2025!

 
04.10.25 09:04
www.linkedin.com/in/amirrezadamaghi/
Antworten
LupenRainer_.:

Werbung auf Facebook geschaltet

2
04.10.25 13:25
für Hydrogen Expo in Hamburg

www.facebook.com/61578264176915/posts/...zRl/?mibextid=wwXIfr





Antworten
Pete1980:

Wer ist auf der Messe in Hamburg?

 
06.10.25 16:13
Wird jemand auf die Messe in Hamburg vom 21. bis 23. Oktober gehen und könnte dann hier berichten?  
(Verkleinert auf 79%) vergrößern
SunHydrogen 1497586
Antworten
madanbo:

Morgen Podiumsdiskussion mit Dr. Mubeen

 
06.10.25 21:19
We’re excited to share that our Chief Technology Officer, Dr. Syed Mubeen, will take part in tomorrow’s panel, “Accelerating Innovation and Economic Development through UT-Industry Partnerships: The Hydrogen ProtoHub & Beyond” at the University of Texas at Austin’s Hydrogen Day. This event is free and open to the public — don’t miss it!

www.linkedin.com/posts/...-activity-7381015160695697408-F5sC/
Antworten
madanbo:

Showcase at Expo Hamburg

 
07.10.25 13:06
SunHydrogen and CTF Solar to Showcase Renewable Hydrogen at World Hydrogen Technology Expo Hamburg — SunHydrogen share.google/H0n2pN0L5T3cTmPiR
Antworten
Pete1980:

NEWS

4
07.10.25 13:08
SunHydrogen, Inc. und CTF Solar GmbH präsentieren ihre bahnbrechende Technologie für erneuerbaren Wasserstoff auf der World Hydrogen Technology Expo in Hamburg vom 21. bis 23. Oktober 2025.

Coralville, Iowa und Dresden, Deutschland – 7. Oktober 2025 – SunHydrogen, Inc. (OTCQB: HYSR), Entwickler einer bahnbrechenden Technologie zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff mithilfe von Sonnenlicht und Wasser, gab heute bekannt, dass das Unternehmen gemeinsam mit der CTF Solar GmbH, einem weltweit führenden Unternehmen für Cadmiumtellurid-Dünnschicht-Solartechnologie (CdTe) und Photovoltaik-Fertigung, auf der kommenden World Hydrogen Technology Expo in Hamburg vom 21. bis 23. Oktober 2025 ausstellen wird.

Nach der erfolgreichen Teilnahme von SunHydrogen an der Hydrogen Technology Expo in Houston, Texas, bietet die Präsentation in Hamburg internationalen Besuchern einen direkten Einblick in die neuesten Innovationen des Unternehmens. Besucher, die die Veranstaltung in Houston nicht besuchen konnten, haben nun die Möglichkeit, eine Live-Demonstration der Wasserstoffproduktion mit einem funktionierenden Prototyp zu erleben, der mit einer simulierten Sonnenlichtquelle bei geringerer Intensität betrieben wird, um eine sichere Demonstration in Innenräumen zu ermöglichen. Am Gemeinschaftsstand wird auch der 1,92 m² große kommerzielle Reaktor von SunHydrogen präsentiert, der ein Herzstück der Houston Expo war.

SunHydrogen ist stolz auf die Partnerschaft mit CTF Solar, einem weltweit führenden Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen, um die kommerzielle Einführung unserer bahnbrechenden Wasserstofftechnologie zu beschleunigen. Gemeinsam kombinieren wir erstklassiges Know-how mit bahnbrechenden Innovationen, um eine skalierbare, erneuerbare Wasserstoffproduktion auf den Weltmarkt zu bringen. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt, um sauberen Wasserstoff zu einer praktischen und zugänglichen Lösung für Industrien weltweit zu machen.

„Wir waren begeistert von der Resonanz auf unsere Demonstrationen in Houston und freuen uns ebenso, unsere Fortschritte mit der globalen Wasserstoff-Community in Hamburg zu teilen“, sagte Tim Young, Chief Executive Officer von SunHydrogen. „Gemeinsam mit CTF Solar treiben wir die kommerzielle Umsetzung der erneuerbaren Wasserstoffproduktion voran.“

„Wir sind stolz darauf, unsere Zusammenarbeit mit SunHydrogen fortzusetzen und unsere gemeinsamen Stärken in Hamburg zu präsentieren“, sagte Dr. Bastian Siepchen, Chief Executive Officer von CTF Solar. „Indem wir SunHydrogens innovativen Ansatz für solarbetriebenen Wasserstoff mit unserer Expertise in der CdTe-Dünnschichtherstellung kombinieren, schaffen wir die Grundlage für eine skalierbare, kostengünstige Produktion von erneuerbarem Wasserstoff.“

Die World Hydrogen Technology Expo in Hamburg ist eine führende Veranstaltung für Wasserstoffinnovation, -technologie und -anwendungen. Erleben Sie die Produktion von grünem Wasserstoff live am Stand 5E33 von SunHydrogen während der Hydrogen Technology World Expo vom 21. bis 23. Oktober auf der Hamburg Messe. Kostenlose Registrierung: Hier registrieren
Weitere Informationen zu SunHydrogens Technologie und Entwicklungen finden Sie unter: www.sunhydrogen.com

Über SunHydrogen, Inc.
SunHydrogen entwickelt bahnbrechende Technologien zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff in einem Markt, der laut Goldman Sachs bis 2050 ein Volumen von über einer Billion US-Dollar pro Jahr erreichen wird. Unsere patentierte SunHydrogen-Panel-Technologie, die sich derzeit in der Entwicklung befindet, nutzt Sonnenlicht und jede beliebige Wasserquelle zur Erzeugung von kostengünstigem erneuerbarem Wasserstoff. Wie Solarmodule zur Stromerzeugung werden auch unsere SunHydrogen-Panels erneuerbaren Wasserstoff erzeugen. Unsere Vision ist es, ein wichtiger Technologielieferant in der neuen Wasserstoffwirtschaft zu werden. Durch die Entwicklung, Akquisition und Partnerschaft mit anderen wichtigen Technologien wollen wir eine emissionsfreie Wasserstoffproduktion für alle industriellen Anwendungen ermöglichen, beispielsweise in der Düngemittel- und Erdölraffination sowie für Brennstoffzellenanwendungen im Mobilitätsbereich und in Rechenzentren. Weitere Informationen zu SunHydrogen finden Sie auf unserer Website unter www.sunhydrogen.com.

Über die CTF Solar GmbH
Die CTF Solar GmbH treibt die Zukunft erneuerbarer Energien voran und ist führend in der Cadmiumtellurid-Dünnschicht-Solartechnologie (CdTe) und der Photovoltaik-Fertigung. Das Unternehmen bietet Komplettlösungen von der Forschung und Entwicklung bis zur Großserienproduktion, einschließlich schlüsselfertiger Fertigungslinien, Spezialausrüstung und weltweitem technischen Support. Mit Fokus auf Effizienz, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz engagiert sich CTF Solar für eine nachhaltige Energiezukunft mit sauberen, zuverlässigen Solartechnologien. CTF Solar GmbH.
Antworten
Joe2000:

Der ist gut den muss ich mir merken !

 
07.10.25 19:39
Nach der erfolgreichen Teilnahme von SunHydrogen an der Hydrogen Technology Expo in Houston, Texas.
Der goldene Oktober ist im vollen Gange und am Kurs müsse man ja was sehen ! Aber hier geht gar nichts .
Antworten
WuchtigeBert.:

...

 
08.10.25 15:33
Die Aktie will aber auch nicht über die 3 Cent Marke rüber. Soviele gute Nachrichten und nichts passiert.

Antworten
LupenRainer_.:

lets go

 
08.10.25 22:49
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
SunHydrogen 1497925
Antworten
nick__33:

Nachrichten

 
08.10.25 23:51
...
Die Aktie will aber auch nicht über die 3 Cent Marke rüber. Soviele gute Nachrichten und nichts passiert.

WuchtigeBertha, 08.10.25 15:33
Gute Nachrichten sind eines, HYSR muss aber in der Praxis liefern, dann gibt es belastbare wirklich gute Nachrichten mIt direktem Kurssprung nach oben. Auf das warten wir Aktieninhaber. Geduld.
Antworten
Cashback:

rd 48% im +

 
09.10.25 07:52
Antworten
HonestMeyer:

Sommer 2026 gehts weiter mit dem Prototypen

 
09.10.25 09:31
Vorher nur Geplänkel wie immer seit vielen Jahren. NmM.
Antworten
LupenRainer_.:

Es wird deshalb bei SH auch nicht aufs Gaspedal

3
09.10.25 09:47
gedrückt, weil die 3 letzten wichtigen Patente erst einmal unter Dach und Fach gebracht werden müssen ...

Seite 8:
www.sec.gov/Archives/edgar/data/1481028/...9-10k_sunhydro.htm

Am 7. August 2024 haben wir eine vorläufige Patentanmeldung mit dem Titel „CdTe-Photovoltaikmodulsysteme und Verfahren zur autonomen Wasserelektrolyse” eingereicht. Dieses geistige Eigentum (IP) umfasst die Konstruktion und die Herstellungsprozesse von vollständig integrierten Solarwasserstoffmodulen unter Verwendung der bestehenden Infrastruktur aus der Photovoltaikindustrie (PV). Das geschützte geistige Eigentum erleichtert die sofortige kommerzielle Produktion dieser Module und beschleunigt deren Markteinführung für eine schnelle Verbreitung.

Am 25. November 2024 haben wir eine vorläufige Patentanmeldung mit dem Titel „Photoelektrochemischer Reaktor zur Wasserstofferzeugung” eingereicht. Dieses geistige Eigentum umfasst das Design und das Herstellungsverfahren eines photoelektrochemischen Reaktors, einschließlich seines internen Wasserstoffmoduls und seiner externen Gehäuseeinheit.

Am 6. August 2025 haben wir beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) eine nicht vorläufige und PCT-Patentanmeldung mit dem Titel „CdTe-Photovoltaikmodulsysteme und -verfahren für die autonome Wasserelektrolyse” eingereicht. Diese Gebrauchsmusteranmeldung basiert auf der am 7. August 2024 eingereichten vorläufigen Patentanmeldung.
Antworten
LupenRainer_.:

bzw. die vorläufige Patentanmeldung

2
09.10.25 09:54
vom 7. August 2024 wurde am 6. August 2025 in eine nicht vorläufige und PCT-Patentanmeldung umgewandelt.
Somit bleibt die  vorläufige Patentanmeldung vom 25. November 2024 mit dem Titel „Photoelektrochemischer Reaktor zur Wasserstofferzeugung” noch umzuwandeln in eine nicht vorläufige Patentanmeldung. Ich denke das wird noch in diesem Jahr passieren ... soweit ich weiß, haben sie dazu bis zum 25.11.2025 Zeit.
Antworten
HonestMeyer:

Es dürfte also beim Cadmium-Tellurit bleiben

 
09.10.25 10:48
falls man die neuerlichen Patentaktivitäten deuten will. Es wäre also nach mehr als 10 Jahren Stillschweigen endlich an der Zeit, dass Tim Young erklärt, wie er trotz aller neuen Erkenntnisse noch immer 2,5 US-Dollar je Kilogramm Wasserstoff abbilden will.  
Antworten
HonestMeyer:

Accumulated deficit : US$ 100,078,550

 
09.10.25 10:59
www.sec.gov/ix?doc=/Archives/edgar/data/...9-10k_sunhydro.htm

Die Vorlaufkosten sind Stand 2025 bereits erheblich in ihrer Höhe. Der Selbstkostenpreis je produzierter Einheit ist nur einer von vielen Aspekten der zukünftigen Preisgestaltung. Lizensierung dürfte für Young/Mubeen daher deutlich einfacher zu gestalten sein, falls man "sein Baby" nicht verkauft. NmM.
Antworten
s.wonder:

SunHydrogen Aktie: Durchbruch naht?

 
09.10.25 13:18
Der amerikanische Wasserstoff-Pionier SunHydrogen steht vor einem entscheidenden Moment. Nach Jahren der Forschung will das Unternehmen seine bahnbrechende Technologie zur solaren Wasserstoffproduktion erstmals live vor europäischem Publikum demonstrieren. Kann die Firma damit den Sprung von der Theorie zur kommerziellen Realität schaffen?
www.aktiencheck.de/news/...gen_Aktie_Durchbruch_naht-19083407
Antworten
LupenRainer_.:

paar interessante Infos

 
10.10.25 08:48
zwei Videos vom Campus des ProtoHubs an der UT Austin, wo die Pilotanlage von SH aufgebaut wird mit u.a. Michael Lewis, dem Chef und Leuten von GTI Energy (SHs Partner):

https://www.youtube.com/watch?v=Gu6zHgY_n-Q

https://www.youtube.com/watch?v=6XHpYUrCdBo

Dann noch ein Artikel über den CTO Sed Mubeen und die Reise des StartUps SH in einer Zeitschrift (Seite 14-15):

https://issuu.com/uiowaengineering/docs/hawkeye_catalyst_2025
Antworten
RichterkeinHe.:

Nur folgende Nachrichten sind jetzt wichtig!

 
10.10.25 11:42
1) Die ersten Verkaufverträge an die "in der Schlange stehenden" offtakers.
2) Einstieg der großen institutionellen (möglichst namhaften) Aktionären.

Antworten
LupenRainer_.:

off topic ... und doch nicht

 
10.10.25 22:16
Eine wunderbare Geschichte von einem StartUp, dass sich 20 Jahre durchgekämpft hat und jetzt gross rauskommt. Bitte Wiederholungstaste mit SH:

www.hydrogenfuelnews.com/...ty-in-estonia/8573361/?no_cache=1
Antworten
LupenRainer_.:

Wasserstoff ist die Währung der Energie

3
11.10.25 11:42
drivinghydrogen.com/2025/10/11/...t-carlos-duarte/#newsletter

Exklusiv: „Ich sehe Batterien nicht als Lösung für die Elektrifizierung der Welt“, sagt der führende Klimawissenschaftler Carlos Duarte

11. Oktober 2025
Von Matt Lister, Redakteur

Professor Carlos Duarte, Chefwissenschaftler von Extreme H, bei der Eröffnungsveranstaltung in Saudi-Arabien 2025. (Bild: Matt Lister / Driving Hydrogen)
In der sengenden Hitze der neuen saudischen Stadt Qiddiya traf sich Matt Lister von Driving Hydrogen bei der Eröffnungsrunde des FIA Extreme H World Cup mit Professor Carlos Duarte, Chefwissenschaftler von Extreme H (dem weltweit ersten Motorsport-Event mit Wasserstoffantrieb), um über die Rolle von Wasserstoff bei der Dekarbonisierung des Verkehrs zu sprechen und darüber, warum Batterien möglicherweise nicht die Lösung sind.
„Ich bin Wissenschaftler und beschäftige mich weltweit mit Meereswissenschaften, Wasser und Klima“, beginnt er. „Ich habe 2019 angefangen, mich mit Motorsport zu beschäftigen, als Extreme E ins Leben gerufen wurde. Als Klimawissenschaftler war ich nicht besonders begeistert, als ich das Wort Motorsport hörte – Kraftstoff verbrennen für Spaß und Lärm. Aber dann kam Extreme E mit einem ganz anderen Vorschlag: neue Technologien für nachhaltige Kraftstoffe und leise Mobilität schnell voranzutreiben.“
Er lächelt. „Also war ich sofort dabei.“
Fünf Jahre später hat sich dieses Experiment weiterentwickelt. „Bei Meeresorganismen reifen Larven durch Metamorphose zu leistungsfähigeren Lebewesen heran“, sagt er. „Extreme E durchläuft derzeit eine Metamorphose zu Extreme H.“

Von Strom zu Wasserstoff
Warum dieser Wandel? „Der Übergang zu einem neuen Energiesystem – sowohl für die Stromversorgung als auch für die Mobilität – begann mit Strom“, sagt Duarte. „Der nächste Schritt ist Wasserstoff.“
Er erklärt es wie ein Biologe. „Wasserstoff ist die Energieform der Natur. Das Verfahren, mit dem wir heute Wasserstoff aus Sonnenenergie gewinnen, ist eigentlich dasselbe, das vor etwa drei Milliarden Jahren in der Natur erfunden wurde – die Photosynthese.

Dabei wird Wasser gespalten, um Wasserstoff als Energieträger freizusetzen, der dann den gesamten Energiebedarf der Biosphäre deckt. Daher ist es nur natürlich, dass auch wir Wasserstoff nutzen.“

Das Nebenprodukt, betont er, ist Wasser – „eine sehr saubere Technologie, die tatsächlich wiederverwendet werden kann.“

Er deutet auf die rot gefärbten Tuwaiq-Berge am Horizont. „Es gibt einen Grund, warum sie orange aussehen“, sagt er. „Diese Farbe ist oxidiertes Eisen – und es ist der Fingerabdruck von orangefarbenem Wasserstoff: Wasserstoff, der auf natürliche Weise unterirdisch durch die Reaktion von Eisen mit Wasser entsteht.“
Das, sagt er, könnte alles verändern. „In den letzten zwei Jahren hat die Welt erkannt, dass es eine neue Form von Wasserstoff gibt – orangefarbenen Wasserstoff –, die zuvor noch nicht kartiert worden war.

Es ist überall in der Biosphäre vorhanden, und das Potenzial, Wasserstoff direkt aus dem Boden, aus dem Meer und aus Böden zu gewinnen, ist enorm. Wir brauchen vielleicht gar nicht all diese künstliche Technologie. Wir könnten einfach den Wasserstoff nutzen, der bereits auf natürliche Weise entsteht.
Er glaubt, dass die nächste Revolution von geologischem Wasserstoff ausgehen könnte, der so sauber wie Geothermie gewonnen wird. „Dieses Land“, sagt er und blickt über die Wüstenweide, „wird eine wichtige Rolle spielen – indem es Bohrtechnologien umfunktioniert, um Wasserstoff aus dem Land und dem Ozean zu gewinnen.“

Die Entwicklung der Wasserstoffmobilität
Die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie in den Autos selbst, so Duarte, hat sich bereits als praktikabel erwiesen. „Der Toyota Mirai kam vor etwa 13 oder 14 Jahren auf den Markt. Es wurden einige wenige verkauft, aber die Produktion wurde eingestellt, weil es nicht genügend Infrastruktur und Wasserstoffversorgung gab. Toyota war der Meinung, dass die Zeit noch nicht reif war. Aber jetzt produziert Toyota den Mirai in großem Maßstab.“

Die Herausforderung besteht nun im globalen Transport – „wie man Wasserstoff um die Welt transportiert“.
Da Wasserstoff leicht ist, erklärt er, „muss man einen anderen Träger mit höherer Energiedichte verwenden“. Er nennt Ammoniak und Methanol als die wichtigsten Kandidaten. „Ammoniak kann durch die Kopplung von Wasserstoff mit dem Haber-Bosch-Verfahren hergestellt werden, derselben Reaktion, die auch zur Herstellung von Düngemitteln verwendet wird.

„Die Infrastruktur ist bereits vorhanden, aber wir müssen vorsichtig mit Leckagen sein – Ammoniak, das in die Umwelt gelangt, kann Probleme in aquatischen Systemen verursachen, und Lachgas ist ein starkes Treibhausgas.“
Forscher an Duartes eigener König-Abdullah-Universität für Wissenschaft und Technologie (KAUST) haben neue Methoden veröffentlicht, mit denen Ammoniak sicher wieder zu Stickstoffgas oxidiert werden kann. „Wir machen Fortschritte“, sagt er. „Methanol hat ebenfalls Potenzial, muss aber sorgfältig gehandhabt werden, da es sich um eine flüchtige Verbindung mit hohem Treibhauspotenzial handelt, wenn es freigesetzt wird.“

Unterdessen nimmt der Wasserstofftransport auf hoher See bereits Gestalt an. „Das erste große Wasserstoff-Brennstoffzellen-Schiff wurde im April vom Stapel gelassen – ein 200 Meter langes Schiff der Explora-Reihe von MSC“, sagt er.

„Ich war an Bord des ersten Schiffes, das mit grünem Ammoniak betrieben wurde, und es gibt bereits ein viel größeres Schiff, das mit Wasserstoff-Brennstoffzellen fährt. Wasserstoff wird also zu einer Option für große Lastwagen, Schiffe und bald auch für die Luftfahrt.“

Batterien und die Grenzen der Elektrifizierung
Ich frage den Professor nach der Rolle von Wasserstoff im Vergleich zu Batterien und warum man Wasserstoff herstellen sollte, wenn man direkt elektrifizieren kann, aber Duarte zögert nicht mit seiner Antwort. „Ich sehe Batterien nicht als Lösung für die Elektrifizierung der Welt“, sagt er.

„Die erste Herausforderung besteht darin, die Materialien so zu beschaffen und zu entsorgen, dass die Umwelt nicht beeinträchtigt wird. Der Bergbau hat Auswirkungen auf Ökosysteme. Jetzt erwägen wir den Tiefseebergbau, um Metalle für Batterien zu gewinnen – und viele Länder sind der Meinung, dass es aufgrund der unbekannten Auswirkungen auf die Tiefsee ein Moratorium geben sollte.“

Er verweist auf die Atacama-Wüste, wo Extreme E letztes Jahr ein Rennen veranstaltet hat. „Sie ist Teil des Lithium-Dreiecks – Argentinien, Chile und Bolivien –, das etwa ein Drittel des weltweiten Lithiums liefert. Die Gewinnung von Lithium aus diesen empfindlichen Ökosystemen hat schwerwiegende Auswirkungen. Sogar Flamingos sind betroffen, da sie in denselben Lebensräumen leben, in denen Lithium abgebaut wird.“

Arbeiter überprüft den Salzgehalt in einem Lithium-Verdunstungsteich in der Atacama-Wüste, Chile. (Bild: Alamy)
Dann gibt es noch das Abfallproblem. „Die Welt wird bis Ende 2030 30 Millionen Tonnen Batterieabfälle produzieren, von denen wir nicht wissen, wie wir sie recyceln sollen“, sagt er. „Eine Methode besteht darin, sie bei sehr hohen Temperaturen zu schmelzen, wodurch giftige Dämpfe entstehen. Die andere ist die Säureauflösung, bei der giftige Abfälle entstehen.“

Er macht eine Pause. „Wasserstoff ist frei von all diesen Schadstoffen. Das Ergebnis des Betriebs von Wasserstoffautos ist Wasser.“

Das Gewichtsproblem
Metallbasierte Batterien haben laut ihm einen weiteren Nachteil: ihre Dichte. „Die Odyssey 21-Fahrzeuge, die in der Extreme E eingesetzt wurden, hatten etwa 700 Kilogramm Batterien an Bord“, sagt er. „Man transportiert viel Gewicht, was die Reichweite einschränkt. Das ist ein Grund, warum sich die neuen wasserstoffbetriebenen Pioneer 25 so anders fahren.“

Er fügt hinzu, dass die begrenzte Reichweite eines der größten Hindernisse für die Einführung ist – insbesondere in Ländern wie den Vereinigten Staaten, „wo die Entfernungen sehr groß sind“.
Und auch das Gewicht hat Auswirkungen auf die Umwelt. „Wir haben gelernt, dass Reifen eine wichtige Quelle für Mikroplastik sind“, sagt er. „Als wir vor etwa drei Jahren die Werkzeuge zur Messung von Nanoplastik erhielten, stellten wir fest, dass die Hauptquelle der Reifenverschleiß war. Diese Partikel gelangen in unsere Lungen, unser Blut und sogar in unser Gehirn.“

Einer der historischen Partner von Extreme E, Continental, reagierte darauf mit der Entwicklung von Reifen aus nachhaltigeren Materialien. „Sie ersetzten Kunststoffpolymere durch organische Stoffe – Siliziumdioxid aus Reishülsen, recyceltes PET und sogar Latex aus Löwenzahn“, sagt Duarte. „In der letzten Saison bestanden etwa 40 % der Reifenmasse aus nicht-plastischen Materialien, und ihr Ziel ist es, 100 % zu erreichen. Extreme E war ein Treiber dieses Wandels, und diese Reifen werden nun auch in Nutzfahrzeugen eingesetzt.“
Es sollte jedoch angemerkt werden, dass dieses Gewichtsproblem zwar theoretisch zutrifft, die Wasserstoff-Rennwagen Pioneer 25 hier bei Extreme H jedoch schwerer sind als ihre Extreme E-Vorgänger. Sie sind aber auch größer, was bedeutet, dass mehr Material für ihre Konstruktion verwendet wurde.

Nautilus, Verne und der lange Bogen des Wasserstoffs
Wasserstoff, so Duarte, sei kein futuristisches Konzept, sondern ein altes, das endlich verwirklicht werde. „Batterien wurden Ende des 18. Jahrhunderts von Volta erfunden“, sagt er, „aber die Entwicklung von Wasserstoff als Energieträger hat viel länger gedauert, da sie große Fortschritte in Chemie und Technik erforderte.“

Er lächelt. „In Jules Vernes Roman ‚20.000 Meilen unter dem Meer‘ wurde das U-Boot Nautilus mit Strom angetrieben – und dieser Strom wurde aus Wasserstoff gewonnen, der durch die Hydrolyse von Meerwasser erzeugt wurde. Verne hat sich das vor mehr als einem Jahrhundert ausgedacht. Und genau diese Technologie wurde nun erfunden – vor gerade einmal zwei Jahren.“

Das erinnere uns daran, sagt er, dass „Elektrizität schon seit langer Zeit Teil unseres Lebens ist, Wasserstoff aber erst jetzt Realität wird.“

Sport als Katalysator
Extreme H, sagt Duarte, ist „ein Ökosystem, das die technologische Entwicklung und Partnerschaften durch etwas fördert, das Spaß macht und spannend ist – Sport.“
Er sieht den Rennsport mittlerweile als Kommunikationsinstrument. „Sport ist ein großer Einiger“, sagt er. „Er überschreitet Grenzen und erreicht die Welt jenseits der Blase der Nachhaltigkeit. Menschen, die sich normalerweise nicht mit dem Klimawandel beschäftigen, lernen etwas über die Zukunft von Kraftstoffen und Mobilität.“

Er glaubt, dass Veränderungen so beginnen – nicht mit Strategiepapieren, sondern mit Sichtbarkeit. „Bei Extreme E ging es darum, das Bewusstsein zu schärfen“, sagt er. „Bei Extreme H geht es um Technologie. Es zeigt, wie die Zukunft mit Wasserstoff tatsächlich aussieht.“

Die nächste Phase
Auf die Frage, ob Wasserstoff Batterien ersetzen oder ergänzen wird, antwortet Duarte eindeutig. „Ich sehe Batterien nicht als Lösung für die Elektrifizierung der Welt“, bekräftigt er. „Wir können die Materialien nicht abbauen und entsorgen, ohne den Planeten zu schädigen, und der Tiefseebergbau wird die Situation nur noch verschlimmern.“

Es gibt zwar alternative chemische Verfahren – „Batterien auf Graphenbasis und organische Batterien“, wie er sagt –, aber diese sind noch nicht ausgereift. „Graphen ist noch nicht kostengünstig skalierbar, und obwohl organische Batterien praktikabel und vollständig recycelbar sind, sind für die Verbesserung ihrer Leistung erhebliche Investitionen erforderlich.“

Derzeit scheint Wasserstoff die einfachere und natürlichere Lösung zu sein. „Er nutzt das, was die Natur bereits geschaffen hat, transportiert Energie auf saubere Weise und verwandelt sich nach Gebrauch wieder in Wasser.“
Als die Pioneer 25 von ihren Fahrten zurückkehren – zischend, klickend und Wasserdampf in die Wüstenluft ablassend – beobachtet Duarte sie schweigend.
„Wasserstoff“, sagt er, „ist die Währung der Energie.“
Antworten
Bullish_Hope:

LupenRainer_HättRi.:....

 
13.10.25 10:44
"Eine wunderbare Geschichte von einem StartUp, dass sich 20 Jahre durchgekämpft hat und jetzt gross rauskommt. Bitte Wiederholungstaste mit SH:"

20 Jahre-ob ich dann noch lebe ;-) ?

Da kommt mir das Userbild ( Name fällt mir gerade nicht ein):
"Waiting for windows" der hinter dem Schirm als Skelett  wartet...
Antworten
LupenRainer_.:

Bullish_Hope

 
13.10.25 13:37
Na ich hoffe, dass du in ca.3 Jahren noch nicht in den ewigen Jagdgründen eingegangen bist .. :)
SH ist nämlich momentan 16 Jahre und 8 Monate alt (wurde am 18. Februar 2009 gegründet)
Antworten
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