SunHydrogen gibt Technologie-Update zur Pilotdemonstration in Austin
Überarbeitete 1,92-m²-Module, einschließlich einer Konfiguration mit geneigter Anordnung, wurden installiert, um Weiterentwicklungen bei Beschichtung, Katalysator, Gehäuse, Systemperipherie (Balance-of-System) und Fertigung zu unterstützen.
CORALVILLE, Iowa, 15. Juli 2026 – SunHydrogen, Inc. (OTCQB: HYSR), Entwickler einer bahnbrechenden Technologie zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff unter ausschließlicher Verwendung von Sonnenlicht und Wasser, gab heute die Installation verbesserter 1,92-m²-Wasserstoffmodule an der Pilotdemonstrationsanlage des Unternehmens im „Hydrogen ProtoHub“ der University of Texas in Austin bekannt.
Die neu installierten Module beinhalten mehrere technische Verbesserungen, die während des ersten Außenbetriebs identifiziert wurden. Dazu gehören ein überarbeitetes Reaktorgehäuse für den geneigten Betrieb, eine verbesserte Katalysatorintegration, optimierte Schutzbeschichtungen sowie eine erweiterte Instrumentierung. Diese Upgrades stellen die nächste Phase des gestuften Pilotprogramms von SunHydrogen dar, das darauf ausgelegt ist, die Modulleistung zu validieren und gleichzeitig die Fertigbarkeit sowie die Systemzuverlässigkeit unter realen Betriebsbedingungen voranzutreiben.
Die überarbeiteten Reaktorgehäuse sind für einen Betrieb bei einer festen Neigung von etwa 30° ausgelegt – nahe dem Breitengrad von Austin. Dies ermöglicht eine praxisnahe Konfiguration des Solargenerators zur Bewertung der ganzjährigen Sonneneinstrahlung und der Leistung im Außenbereich. Die geneigte Anordnung soll zudem künftige Verbesserungen bei der Gassammlung und -trennung innerhalb des Reaktorgehäuses unterstützen. Bei künftigen kommerziellen Anlagen können je nach geografischer Lage, Standortbedingungen, baulicher Ausführung und Projektanforderungen unterschiedliche Montagewinkel zum Einsatz kommen.
Der gleichzeitige Betrieb verbesserter Module und Einheiten früherer Generationen ermöglicht SunHydrogen einen direkten Vergleich von Leistung, Haltbarkeit und Betriebseigenschaften unter identischen Außenbedingungen. Die daraus gewonnenen Daten werden als Grundlage für das künftige Moduldesign, die Fertigungsverfahren und die Systemarchitektur dienen.
Die Temperatur bleibt ein zentraler technischer Schwerpunkt des Pilotprojekts in Austin. Während im Laborbetrieb Temperatur und Beleuchtung präzise gesteuert werden können, ist das System im Außenbetrieb im Tages- und Jahresverlauf ständig wechselnden Bedingungen hinsichtlich Sonneneinstrahlung, Umgebung und Wind ausgesetzt.
Diese Temperaturschwankungen wirken sich unterschiedlich auf verschiedene Teile des Reaktors aus. Höhere Temperaturen verringern im Allgemeinen die Spannung des Halbleiters, verbessern jedoch häufig die Reaktionskinetik des Katalysators. Ziel ist es daher nicht, die Betriebstemperatur einfach nur zu maximieren oder zu minimieren, sondern das praktische Betriebsfenster zu erweitern, in dem Halbleiterabsorber, Katalysatoren, Schutzbeschichtungen, Gasmanagementsystem und die übrigen Systemkomponenten mit maximaler Effizienz, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit zusammenarbeiten. Die im Rahmen des Pilotprojekts in Austin gewonnenen Daten werden genutzt, um künftige Reaktordesigns für den langfristigen Außeneinsatz zu optimieren.
Zudem hat SunHydrogen die Mess- und Überwachungstechnik des Pilotprojekts in Austin erweitert. Verbesserte Sensor- und Datenerfassungssysteme ermöglichen einen tieferen Einblick in die Reaktorleistung – einschließlich der Überwachung der Gaszusammensetzung zur Bestimmung der Wasserstoffausbeute unter realen Bedingungen – und erlauben eine zuverlässigere Analyse des Langzeitbetriebs im Freien.
„Ein Pilotsystem offenbart Erkenntnisse, die Labortests nicht liefern können“, erklärte Dr. Syed Mubeen, Chief Technology Officer von SunHydrogen. „Die weiterentwickelten Module spiegeln die Erfahrungen aus unserem ersten Praxiseinsatz wider und bringen uns einer langlebigen, industriell fertigbaren Technologie für die reale Wasserstoffproduktion einen weiteren Schritt näher.“
Unabhängig davon sind weitere, optimierte Halbleitermodule – gefertigt im Rahmen der Entwicklungskooperation zwischen SunHydrogen und CTF Solar – am Standort des Unternehmens in Iowa eingetroffen. Diese Module dienen dazu, die Reproduzierbarkeit der Fertigung, die Produktionsausbeute sowie die Leistung im Praxiseinsatz anhand einer größeren Anzahl gefertigter Module zu bewerten. Die Evaluierung umfasst dabei auch die Gleichmäßigkeit und Wiederholbarkeit der Schutzbeschichtungen über verschiedene Produktionschargen hinweg. Ziel der Arbeiten ist der Nachweis, dass sich die jüngsten Designverbesserungen konsistent umsetzen und in skalierbare Fertigungsprozesse überführen lassen.
„Bei unserem Pilotprogramm geht es um mehr als nur die Leistungsvalidierung“, sagte Tim Young, CEO von SunHydrogen. „Es geht darum, die technische und fertigungstechnische Basis zu schaffen, die erforderlich ist, um unsere Technologie von erfolgreichen Prototypen hin zur kommerziellen Anwendung zu führen.“
SunHydrogen wird auch in den kommenden Monaten weiterhin Langzeitbetriebsdaten aus dem Pilotprojekt in Austin erfassen. Die aus dem Programm gewonnenen Erkenntnisse werden die nächste Generation von Moduldesign, Fertigungsverfahren, Systemintegration und Architektur maßgeblich beeinflussen, während das Unternehmen den Weg zu groß angelegten Praxistests und der kommerziellen Markteinführung beschreitet.