STRATEGIE: Mit Quantum emotionslos zum Erfolg


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STRATEGIE: Mit Quantum emotionslos zum Erfolg

 
21.03.02 06:12
Der größte Feind des Anlegers sind seine eigenen Emotionen. Denn hat er die nicht im Griff, so wickelt er seine Aktiengeschäfte oft zum falschen Zeitpunkt ab. Damit dürfte er kaum auf einen grünen Zweig kommen.

Wie lässt sich das verhindern? Mit einem systematischen Ansatz. Das kann beispielsweise eine Kombination zwischen fundamentaler und technischer Analyse sein, die zu einer Auswahl an attraktiven - oder zumindest vernünftigen - Anlagemöglichkeiten führt. Erste Überlegung ist, welche Aktien sind überhaupt eine nähere Betrachtung wert und die zweite, welche sind attraktiv.

Aktienanlage ist „arbeitsintensiv“

Betrachtet man allerdings das „Anlageuniversum“ mit tausenden von Aktien, so ist der Analyesaufwand für einen einzelnen Anleger ziemlich groß. Er muss sich erst das Wissen aneignen, um Aktien selektieren zu können und dann wird er permanent ziemlich viel Zeit benötigen, um ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Da kann es geschickt sein, diese Aufgabe einfach zu delegieren.

Aber an wen? Eine Bank? Und wenn - an welche? Das sind Fragen über Fragen. Das Einfachste dürfte es sein, ein System zu wählen, das seinen Erfolg schon bewiesen hat. Und zwar nicht nur über ein paar Monate oder ein-, zwei Jahre, sondern möglichst lange. Ist es in diesem Zeitraum gelungen - auch über verschiedene Börsenphasen hinweg - eine überdurchschnittliche Kursentwicklung an den Tag zu legen, so könnte das auch in der Zukunft möglich sein.

Mit Quantum gegen die Emotionen

Prumerica Financial bietet ihren Kunden schon seit Jahren ein solches Portfolio Management System namens Quantum an. Der Portfoliomanager wählt mit dessen Unterstützung aus circa 1.200 Einzelwerten erfolgsversprechende Aktien nach fundamentalen, quantitativen und technischen Kriterien aus, streut das Portfolio dann systematisch auf verschiedene Branchen und überwacht es auf wöchentlicher Basis. Der Research-Prozess umfasst dabei Einzelschritte wie die Analyse des wirtschaftlichen Umfelds, die Bilanzanalyse, Trenderkennung, Chartanalyse et cetera.

Danach sind die Einzelwerte kategorisiert von Q1 als Kauf, bis Q5 als unbedingter Verkauf. Das wird verknüpft mit „Handlungsregeln“. So muss das Portfolio aus mindestens zehn Werten bestehen, ein Einzelwert darf höchstens auf einen Anteil von 15 Prozent kommen, maximal 75 Prozent des Portfolios dürfen aus Q3-Werten bestehen, Q4- und Q5-Aktien müssen innerhalb von 44 Tagen verkauft werden, bei einem Verlust von 20 Prozent wird eine Position automatisch liquidiert und bei einer Performance von 50 Prozent werden automatisch Gewinne mitgenommen. Gleichzeitig darf das Ganze einen Mindestwert nicht unterschreiten und der Bargeldbestand sollte nicht zu groß werden.

Überdurchschnittliche Performance

Insgesamt scheint sich dieses System in der Vergangenheit bewährt zu haben. Seit 1981 haben beispielsweise Q1-Werte eine durchschnittliche Jahresrendite von 19,1 Prozent erzielt, Q2-Werte von knapp 15 Prozent. Der S&P-500 kam dagegen auf 10,8 Prozent.

Dabei handelt es sich um einen langfristig orientierten Anlageplan, der gleichzeitig individuell an die Risikoneigung des jeweiligen Anlegers angepasst werden kann. Ein quantitativer Analyseansatz führt zu einem ertragreichen, stark diversifizierten Portfolio, das bei viel Bewegung im Markt unter Umständen auch zügig umgeschichtet wird. Die anfallenden Spesen sind nicht transaktionsabhängig, sondern liegen fix bei drei Prozent per annum. Die Mindestanlagesumme sollte in etwa eine Größenordnung von 50.000 Dollar erreichen.
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