Stell Dir vor es ist Ausverkauf, aber keiner geht


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alfastr:

Wo sieht man KGV unter 10?

 
15.07.08 11:47
Die Gewinnprognosen z.B. auf onvista werden später korrigiert, operativ nach Steuern gibt es nur sehr wenige Gesellschaften,die 2008 und 2009 momentan auf kgv von 10 oder darunter kommen. Einige werden sogar Verluste machen wie die Deutsche Bank...
Ich gebe allerdings zu, dass es viele Gesellschaften gibt, die vielleicht nicht unter 10 sind, aber trotzdem relativ moderat bewertet sind. Ich rate allerding davon ab, momentan die Aktien zu kaufen, wenn man trotzdem investieren möchte, dann lieber mit diskounts.. Es besteht doch die hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir im DOW und DAX noch ca. 5-15 % bis Ende September verlieren, dann sollte aber ein Rebound kommen, falls es nicht zu einem Krieg im Nahen Osten kommt. Falls wir doch einen neuen Krieg erleben, kann DAX tatsächlich wieder auf 2000 gehen... Man sollte somit momentan vieleicht 30 % in Anleihen investieren, 20 % in discounts, 30% in Gold und Öl und 20 % auf dem Tagesgeldkonto haben, damit man auf die plötzlich auftretenden Ereignisse reagieren kann.  
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loshamoon:

short squezze - mächtiges BumBum

 
15.07.08 12:01
um das zu verhindern, dürfen die kurse unmöglich steigen. also wird runtergequatscht was das zeug hält. die SEC untersucht bereits manipulationen. durch das abschaffen des upticks durch die SEC im letzten sommer, könnte wirklich aufgrund des notwendigen eindeckens ein enormes aufwärtspotential entstehen.

die börse wird sich so verhalten, wie die sonne, wenn ihr mal das helium ausgeht und sterben muss: erst fällt sie in sich zusammen, um sich dann auf das 10fache ihrer ursprünglichen grösse anzuwachsen, um schliesslich in einem kleinen weissen zwerg zu enden.
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harcoon:

die Dummen werden mal wieder die Dummen sein

 
15.07.08 12:05
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duffyduck:

wir stellen fertig

 
15.07.08 12:17
dann kommt der Ausverkauf zu euch. Wer zu Hause bleibt, wenn der Ausverkauf beginnt, und läßt andere kämpfen für seinen Ausverkauf, der muß sich vorsehen: Denn wer den Ausverkauf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Ausverkauf vermeidet, wer den Ausverkauf vermeiden will, denn er wird kämpfen für den Ausverkauf des Feindes, wer für seine eigenen Ausverkauf nicht gekämpft hat.


der alte Berthold Brecht und der Ausverkauf

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Libuda:

Dumm sind meines Erachtens alle die

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15.07.08 12:22
die durch langfristige Beobachtung gesicherte Gesetzmäßigkeiten in Frage stellen, weil das in ihr ewiges oder momentanes Weltbild passt. Zu diesen Gesetzmäßigkeit gehört, dass man beim Eingehen von Risiken höhere Erträge erzielt und dass es Zusammenhänge zwischen dem Kapitalmarktzins und der Bewertung von Aktien gibt.

Wer das nicht in Frage stellt, kauft momentan Aktien bis zum Anschlag bzw. Fonds oder ETF's oder Beteilgungsgesellschaften in Aktienform, wobei die drei letzteren Formen aus steuerlichen Gründen für die nächsten Jahre die besseren Alternativen gegenüber der Einzelanlage sind - bis zur Abschaffung oder Variation der meines Erachtens den Investitionsstandort Deutschland beschädigenden Abgeltungssteuer.
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metropolis:

loshamoon

2
15.07.08 12:26
"die SEC untersucht bereits manipulationen. durch das abschaffen des upticks durch die SEC im letzten sommer, könnte wirklich aufgrund des notwendigen eindeckens ein enormes aufwärtspotential entstehen"

Vollkommen richtig - Auch ich plädiere für das Abschaffen fallender Kurse. Die SEC muss Verkäufer von Aktien hart bestrafen!! Und diesen bösen Shortern = Finanzterroristen gehört die rechte Hand abgeschlagen, so dass sie keine TAN mehr eintippen können!  
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Libuda:

Die SEC will am liebsten gar nichts untersuchen

 
15.07.08 14:20
denn die ist von Bush-Krieger und Bängstern unterwandert. Allerdings haben einige in der SEC Angst, dass es ihnen so ergeht wie einst Nixon und sie wegen Rechtsbeugung und gezielter Nichtbefolgung existierender Gesetze in den Knast kommen.

Um was geht es nun, dass die von Bushkrieger und Bängstern unterwanderte SEC doch ihren Arsch bewegt? So will natürlich nicht das Leerverkaufen abschaffen, denn im legalen Rahmen betrieben - und den gibt es ja - beugt das dadurch dem Überzocken nach oben vor. Vernünftigerweise sehen aber nun die Gesetze vor, dass sich der Leerverkäufer diese leer verkauften Aktien leihen muss. Wäre das nicht der Fall, könnte man unbeschränkt verkaufen, das Zehnfache der umlaufenden Aktien, das Hundertfache usw. - das ist so ähnlich, als wenn man beim Roulette-Spielen unbeschränkt verdoppeln könnte. Dass man auf diese Weise eine Aktie - unabhängig von den Fundamentals nach unten schaukeln kann - bestreitet wohl niemand. Ungedeckte Leerverkäufe sind nur einem kleinen Kreis von Börsenteilnehmern erlaubt, z.B. den Market-Makern und das auch nur für maximal 60 Tage (dann müssen sie eindecken oder eine Wertpapierleihe vornehmen). Bisher hat die SEC keinerlei Kontrolle dieser ungedeckten Leerverkäufe durchgeführt. Sie hat also nicht die Broker kontrolliert, ob die ungedeckte Leerverkäufe ihrer Kunden tolerierne - das ist eine glatte Beugung der existierenden Gesetze durch die SEC und nur vor dem Hintergrund zu verstehen, dass die SEC von Bushkriegern und Investmentbängstern unterwandert ist. Und viele Broker haben auch nicht kontrolliert oder wissentlich nicht gedeckte Leerverkäufe bei solventen Kunden zugelassen, obwohl das Gesetzesverstöße sind, aber das bringt vermutlich einen nicht gerade kleinen Teil der Provisionen.

Würde die SEC tatsächlich Ernst machen fielen bei vielen Einzelaktien und auch bei den Indices gigantische Shortseller-Blasen zusammen und wir würden gewaltige Gegenbewegungen nach oben haben. Eigentlich kann ich mir ein aktives Handeln der SEC nicht so richtig vorstellen - denkbar ist allerdings, dass so mancher angesichts des baldigen Ende der Bush-Zeit Angst bekommt. Denn die Ami, das muss man ihnen lassen, gehen mit den Gesetzesbrechern, wenn sie denn erst vor dem Kadi sind, rigeros um. Da könnten sich die deutschen Staatsanwälte in Sachen IKB, die den deutschen Steuerzahlen 8 Milliarden gekostet hat, einmal ein Beispiel nehmen.  
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Libuda:

Manche gehen doch hin: Vorstände

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15.07.08 17:54
Unter der Überschrift "Vorstände horten eigene Aktien" konnte man kurzem in der FTD lesen: "Die starken Käufe der Insider überraschen mich nicht", sagt Robert Hoble, Geschäftsführer des Analysehauses 2iQResearch, das den Index ermittelt. "Auch in der Vergangenheit haben sich die Topmanager antizyklisch verhalten und bei fallenden Kursen Aktien gekauft." Über das gesamte zweite Halbjahr lag die Buy-Sell-Ratio bei zwei. Derzeit geben die europäitschen Topmanager doppelt so viel Geld für eigene Aktien aus, wie sie durch Verkäufe solcher Titel einnehmen. Im langjährigen Schnitt halten sich Käufe und Verkäufe die Waage. In den USA überwiegen meist die Verkäufe die Käufe, weil es dort viele Gründer gibt, die ihre Firmen an die Börse gebracht haben und Aktien verkaufen um ihr Vermögen zu streuen. "Seit geraumer Zeit liegt aber in den USA die Buy-Sell-Ration über eins", sagt Hable. Auch die US-Manager halten die Aktien ihrer Unternehmen für deutlich unterbewertet. Bei den Branchen gibt es Unterschiede: Im IT-Sektor liegt die Buy-Sell-Ration derzeit dreimal so hoch wie der Schnitt."
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Libuda:

Wenn die Welt in Ordnung ist, warum sollte

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16.07.08 23:57
man nicht hingehen. Und sie wird sogar noch besser, weil die Menschheit von den zwei schlimmsten Plagen der letzen Jahre befreit werden.

1. Bush ist bald weg.

2. Die Investmentbängster verlieren an Macht. Insbesondere die Oberbängstertruppe von Goldman Sachs gerat in die Schusslinie, weil immer mehr Leute davon ausgehen, dass sie versucht haben mit unzugesetzlichen Lügengeschichten die Weltkonjunktur nach unten zu hebeln. Hier gilt: Lügner erkannt, Gefahr bekant. Und hoffentlich landen einige kriminelle Schaukelschorsche im Knast.
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Libuda:

Noch eine Ergänzung zur Welt

 
17.07.08 00:00


Intel CEO Sees Tremendous Global Demand for Computer Chips
by: Money Morning posted on: July 16, 2008 | about stocks: INTC     Font Size: PrintEmail Thanks to soaring worldwide demand for PC chips, Intel Corp. (INTC) late Tuesday reported a 25% jump in second-quarter profits and provided a forecast for sales that exceeded analyst estimates.

Intel - the world’s biggest chipmaker - said it earned $1.6 billion, or 28 cents a share, up from profit of $1.28 billion, or 22 cents a share, from the same period last year. Revenue was $9.47 billion, a 9% jump from sales of $8.68 billion for the same quarter a year ago.

Analysts had expected the Santa Clara, Calif. chip giant to report earnings of 26 cents a share on revenue of $9.3 billion, according to several earnings-estimate surveys.

Third-quarter sales will range between $10 billion and $10.6 billion - well above the estimate of $10.01 billion reported by Bloomberg News. It also represents a rebound from earlier in the year, when Intel disappointed investors.

Sales of computer microprocessors were strong worldwide - at a time when analysts had become increasingly concerned about how the worldwide financial crisis would affect the high-tech industry, and especially computers.

Instead, Intel Chief Executive Paul Otellini said he’s seeing tremendous global demand for computer chips, has seen no fallout from the housing-led slowdown of the U.S. economy, and now expects shipments of more-profitable laptop chips to overtake desktop processors for the first time ever this year.


“Intel had another strong quarter with revenue at the high end of expectations and earnings up substantially year over year,” Otellini said. “As we enter the second half, demand remains strong for our microprocessor and chipset products in all segments and all parts of the globe.”

Hans Mosesmann, a New York-based analyst for Raymond James & Associates, told Bloomberg News that investors should buy Intel shares, stating that “if the slowdown were that pervasive, Intel would already have seen it.”

Analyst Roger Kay of Endpoint Technologies Associates told MarketWatch.com that Intel had “a solid quarter.”

“Intel has product momentum now, widening the gap with competitors,” Kay said. “They’re stronger in notebooks and the market is shifting their way … I would think these results would tend to steady some of the volatility in the tech sector.”


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Libuda:

Noch immer warten die Geiz-ist-Geiler

 
22.07.08 00:02
auf ihren günstigen Einstieg, wie damals im Frühjahr 2003 beim DAX-Stand von 2.300.
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