Herzlichen Dank.
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Vielleicht steckt der Grund der nach CVR Record Day Käufe auch hier:
"3.4 Following the settlement of the liabilities as described in paragraphs 2.5 and 3.1 above and given the nature of the indemnity as non-distributable asset, the Liquidators do not believe that SIHNV shall have any assets remaining for distribution after the Settlement. However, should within two months after the publication referred to in paragraph 3.3 above it become known to the Liquidators that SIHNV holds assets that were not included in the Balance, then such assets shall be liquidated and the net proceeds thereof shall, after payment of any remaining creditors of SIHNV and to the extent that any proceeds then remain available (the “Remaining Proceeds”), be transferred to the Shareholders, pro rata to the number of shares in the capital of SIHNV held by them as at such date as to be announced as soon as practicable once the Remaining Proceeds are known to the Liquidators, unless within two months after the publication referred to in paragraph 3.3 above any creditor of SIHNV or any beneficiary (gerechtigde) has raised objections to the Final Accounting in accordance with Section 2:23b, subsection 5, of the Dutch Civil Code."
Final Accounting
www.steinhoffinternational.com
Also möglicherweise läuft hier ein kleiner Zock auf einen vielleicht doch noch möglichen Auflösungsüberbetrag, dessen Ausschüttung irgendwann nach Auflösung bekanntgegeben wird.
Das ist unabhängig von CVR RD zu sehen.
Wer weiß, unmöglich wäre es nicht.
“Why is Danie van der Merwe no longer a director of the companies that own Tambo Springs? Is he hiding assets? For three years already I have been trying to make the public aware that the Steinhoff guys have hidden assets. I am a social activist who wants to make SA a place where we do not emigrate from, a place where the poor have a much better life.”
www.biznews.com/undictated/2023/08/30/...nterview-right-reply
'Nortje joins the dots and concludes Markus Jooste and his pals are only walking free despite their massive fraud because they’ve paid off ANC bigwigs'.
Francois Nortje: For instance, why hasn’t Markus Jooste been arrested in South Africa? Or those close to the fraud at Steinhoff. I saw Danie van der Marwe six months ago, casually having lunch in Rosebank. These people seem to be walking free. I’ve never trusted Markus Jooste. My background in horse racing taught me how much time that industry requires. It seemed impossible for him to manage 2,000 stores and own 200 racehorses at the same time. I’ve never owned Steinhoff shares, but my sister and friends have lost substantial amounts of money. I wrote to the Reserve Bank last October and informed them of suspicious assets that need to be preserved.'
Francois Nortje: 'It appears that Markus Jooste and his associates from Steinhoff have the ANC on their payroll, much like Valumax. That’s why they’re pushing for these projects. The EIA of Tambo Springs is deeply flawed. It seems that Steinhoff has some ANC members in their pocket, which might explain why Danie van der Merwe and Markus Jooste are still free'.
www.biznews.com/interviews/2023/08/28/...hatile-tambo-springs
www.nebenwerte-magazin.com/...ff-wirecard-lichtmiete-eyemaxx/
Mit grosser Enttäuschung wurde die letztendliche Enteignung der Steinhoff Aktionäre aufgenommen. Sehen Sie überhaupt noch eine Chance oder war es von Anfang an so, wie immer von Ihnen kommuniziert, ein überaus schwieriges Unterfangen? Kann man aus dem Vorgehen des Managements in “Zusammenarbeit” mit den anleihehaltenden Hedgefonds Ideen für Forderungen nach Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ziehen?
Daniel Bauer:' Steinhoff hat uns enorm beschäftigt in den ersten sieben Monaten. Leider waren wir trotz aller Bemühungen, u.a. hatten wir mit finanzieller Hilfe der einzelnen betroffenen Aktionäre ein eigenes Wertgutachten von einem renommierten Finanzberater erstellen lassen, vor Gericht nicht erfolgreich. Der Verfahrensverlauf war enorm komplex, da der Vorstand das gesamte Verfahren wohl seit längerer Zeit geplant hatte und auf alle Eventualitäten vorbereitet war. So konnte der Vorstand nach der Ablehnung des Restrukturierungsplans auf der Hauptversammlung im März innerhalb weniger Tage einen Restrukturierungsantrag bei Gericht stellen. Die Geschwindigkeit hat uns doch überrascht, v.a. auch nachdem auf der Hauptversammlung der Vorstand noch verneint hatte, bereits über entsprechend benötigte Wertgutachten zu verfügen'.
Im Endeffekt muss man feststellen, dass der Vorstand uns oftmals einen Schritt voraus war, was sicherlich darin begründet war, dass wir relativ spät uns der Sache im angenommen hatten, und der Vorstand aus unserer Sicht auch fragwürdig mit den Aktionären und dem Kapitalmarkt kommuniziert hat. Die Kommunikation lassen wir gerade gutachterlich prüfen. Wir gehen aktuell davon aus, dass ad-hoc Pflichten verletzt wurden und sind optimistisch, Schadensersatzansprüche geltend machen zu können und suchen hier bereits aktiv nach Musterklägern aus dem Kreise unserer Mitglieder.
Steinhoff ist aber nur ein Beispiel für die verfehlte Gesetzgebung in der EU. Mit dem in Deutschland eingeführten StaRUG bzw. dem niederländischen Pendant des WHOA setzten die EU-Ländern die EU-Restrukturierungsrichtlinie um. In Deutschland hatten wir die Fälle Leoni und Gerry Weber, bei denen Eigentümer mal schnell vor die Tür gesetzt wurden, ohne dass überhaupt ein fairer und transparenter Liquidationsprozess durchgeführt wurde und ohne den Mitaktionären die Chance zu geben, selbst für die Sanierung der Gesellschaft zu sorgen.
Auf Grundlage von fragwürdigen Gutachten können nun also Eigentümer und teilweise Gläubiger enteignet werden, sofern die Gesellschaft nur irgendwie das Gericht überzeugen kann, dass man sich in Zukunft in einer Situation befinden könnte, welche zur Insolvenz der Gesellschaft führen könnte. Ich sehe in diesem Verfahren sehr viele Risiken für Missbrauch, und keinen wirklichen Vorteil. Bereits heute waren in der EU die Rahmenbedingungen in Insolvenzverfahren so gestaltet, dass die Fortführung der Gesellschaft angestrebt wird. Dies garantiert in der Regel auch die höchste Quote für die Gläubiger. Der Vorteil im Insolvenzverfahren ist, dass der vom Gericht eingesetzte Insolvenzverwalter hohe Unabhängigkeit genießt und der gesamte Prozess vom Gericht sehr eng betreut wird.
Nun ersetzen wir im StaRUG quasi den Insolvenzverwalter durch den Vorstand des angeblich notleidenden Unternehmens und dessen Berater, und lassen ein Gericht unter großem Zeitdruck über die Angemessenheit von Sanierungsplänen befinden. Das wird langfristig zu vielen Fällen von Missbrauch führen und dem Kapitalmarkt schaden. Anlegern kann man nur raten, von Investitionen in Unternehmen, die auch nur den Anschein machen, notleidend werden zu können, Abstand zu halten.
Bei einigen Insolvenzverfahren gewinnt man den Eindruck, dass Insolvenzverwalter zusammen mit auf Insolvenzfälle spezialisierten Beraterfirmen ein Spiel zu Lasten der Anleihegläubiger fahren – durch Assetveräusserungen an Nahestehende oder durch langwierige Abwicklungsmassnahmen, die nur die Kassen der Sachwalter füllen, aber die Masse deutlich reduzieren.
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