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Steinhoff International Holdings N.V.


Thema
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Beiträge: 361.311
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Steinhoff Int. Hol. kein aktueller Kurs verfügbar
 
Josemir:

Sperrminorität

 
31.08.19 23:01
bis dahin und nicht weiter sollte verkauft werden, sonst macht es keinen Sinn..
Also werden maximal 24,9% an Aktien verkauft ..
Nur so eine Gedanke ...spielt dann ja schon ein bisschen Geld in die Kasse..
Long.
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walter.eucken:

ungefähr so, marusch

 
31.08.19 23:04
ungefähr so habe ich es aufgefasst.reine investment holding. dass man sich jeweils mit einer mehrheit der tochterfirmen zufrieden geben würde.

man kann töchter auch an die börse bringen und eine mehrheit behalten, sowie es vw aktuell mit der lastwagentochter gemacht hat. oder  wie bei mattress die schulden direkt in eine beteiligung umwandeln.  
Antworten
walter.eucken:

konkreter

 
31.08.19 23:11
für mich bedeutet das, dass nicht anteil von steinhoff zur schuldentilgung herangezogen werden. sondern anteile der tochterfirmen, steinhoff selber bleibt unberührt als holding,  zieht sich selber aber aus jeglichem operativem zurück.

ldp: reine investmentholding...
Antworten
Zutu:

Analysten Coverage

2
31.08.19 23:13
Hallo miteinander,

Nach nun doch einigen Monaten des passiven Lesens des Forums (und hier auch vielen Dank an die aktiven Mitglieder des Forums mit ihren teilweisen sehr guten Beiträgen - ich denke hier an die üblichen verdächtigen) würde ich mich auch mal gerne in die Diskussion einklinken. Gibt es irgendwelche Informationen bzgl Analysten Coverage? Wir haben nun ja schließlich alle Reportings aufgeholt und sind nun hier wieder up to date und es handelt sich immer noch um einen SDAX Konzern mit einem zweistelligen Milliarden Umsatz. Unabhängig von den klagen, sollte man hier ja in der Lage sein zumindest eine qualifizierte Analyse des ein oder anderen Analysten wieder aufs Radar zu bekommen, damit bei entsprechend guten (und natürlich auch schlechten) news auch schneller reagiert werden kann.

LG,
Zutu
Antworten
Taylor1:

Zutu lies doch einfach

 
31.08.19 23:38
depressive horror Analysen,vom Frank Hohlbaum...:D
mehr als heute ende,morgen ende
schluß,so ungefähr sind die Berichte.
ich verstehe nicht warum noch keine klage gibt,so einer Empörungs schmier blatt schreiber.
irgendwann steht AfroCosanostra bei ihm vor tür,hoffentlicht.Haupsache stimmt sein Leser anzahl,auf qualität oder information ist garnicht zu erwarten...
Antworten
marusch:

walter.eucken:

2
31.08.19 23:40
Eigentlich muss es ja noch mehrere 100te Firmen und Beteiligungen geben die niemand auf der Rechnung hat, die kleinen eben. Bin echt gespannt was da noch kommt.  
Antworten
Taylor1:

Wie lange noch"überschrift"

 
31.08.19 23:40
Hallo gehts noch?
www.finanztrends.info/steinhoff-aktie-wie-lange-noch/
Antworten
Viking:

@Taylor1

 
01.09.19 00:14
ich dachte Englisch ist Deine Muttersprache..?
Antworten
derkleinanleg.:

Artikel

4
01.09.19 05:26
Bin etwas enttäuscht vom Artikel des Hr. Hohlbaum.
Bei mir werden nur 73% Rendite bei dem spezialreport mit dem neuen megatrend angezeigt. Ansonsten würden doch immer über 1000% versprochen.
Wie soll man da bitte reich werden, da hätte ich mir schon etwas mehr erwartet.


Antworten
kaylie:

@marusch

 
01.09.19 06:50
Einen kleinen Überblick kannst du dir verschaffen unter:

www.steinhoffinternational.com/downloads/2017/Prospectus.pdf

ab Seite 50 des Dokumentes.
Antworten
H731400:

Rating S. 50 ?

 
01.09.19 07:12
Rating
1
The rating agency Moody's Investors Service, Inc. (“Moody's”) has assigned the long-term credit
23
rating “Baa3(stableoutlook)” totheGuarantor.
Management and Supervisory Bodies
The Guarantor has a two-tier board structure consisting of a management board (the “Management
Board”) and a supervisory board (the “Supervisory Board”). Management Board
The Management Board is the executive body and is entrusted with the management of the Guarantor’s operations and strategy as well as the operations of the Group, subject to supervision by the Supervisory Board.
Members of the Management Board
The Management Board is composed of Markus Johannes Jooste (Chief Executive Officer), Daniël Maree van der Merwe (Chief Operating Officer) and Andries Benjamin la Grange (Chief Financial Officer).
The following table sets out all companies and partnerships of which the members of the management board are members of the administrative, management or supervisory bodies or partners (excluding Group companies):
Name
Markus Johannes Jooste
Name of company or partnership
Casaspec Properties (Pty) Ltd
Cape Thoroughbred Sales (Pty) Ltd Erf 2825 Hermanus (Pty) Ltd
Galicia Investments (Pty) Ltd
Investec Equity Partners (Pty) Limited Jomar Services (Pty) Ltd
Kap Industrial Holdings Limited Kenilworth Racing (Pty) Limited Klawervlei Stud (Pty) Ltd
Mayfair Holdings (Pty) Limited
Mayfair Speculators (Pty) Ltd
MG Property 1 (Pty) Ltd
Morning Tide Investments 82 (Pty) Ltd Phumelela Gaming & Leisure Limited PSG Financial Services Limited
    1
2
3

Moody’s is established in the European Community and has applied for registration under Regulation (EC) No 1060/2009 of the European Parliament and of the Council of September 16, 2009 on credit rating agencies, amended by Regulation (EC) No 513/2011 of the European Parliament and of the Council of March 11, 2011 (the “CRA Regulation”). The European Securities and Markets Authority publishes on its website (www.esma.europa.eu) a list of credit rating agencies registered in accordance with the CRA Regulation. That list is updated within five working days following the adoption of a decision under Article 16, 17 or 20 CRA Regulation. The European Commission shall publish that updated list in the Official Journal of the European Union within 30 days following such update.
A credit rating assesses the creditworthiness of an entity and informs an investor therefore about the probability of the entity being able to redeem invested capital. It is not a recommendation to buy, sell or hold securities and may be revised or withdrawn by the rating agency at any time.
Moody’s defines “Baa3” as follows: “Obligations rated Baa are judged to be medium-grade and subject to moderate credit risk and as such may possess certain speculative characteristics. [...] Moody’s appends numerical modifiers 1, 2, and 3 to each generic rating classification from Aa through Caa. The modifier 1 indicates that the obligation ranks in the higher end of its generic rating category; the modifier 2 indicates a mid-range ranking; and the modifier 3 indicates a ranking in the lower end of that generic rating category.”


www.steinhoffinternational.com/downloads/2017/Prospectus.pdf

Baa3  
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JimmyGemini:

Ich frage mich bei der Transition in eine

 
01.09.19 07:42
Finanzholding,  ob es sinnvoller sein könnte die Aktien der operativen Einheiten zu halten, statt der Finanzholding?  
Antworten
EiLoveDachs:

Warum steigt Pepkor so stark?

 
01.09.19 08:37
Wissen manche mehr?  
Antworten
BobbyTH:

Vielleicht kaufen

 
01.09.19 08:50
die sieben goldenen Reiter
Antworten
Herr_Rossi:

Vor 1 Jahr stand Pepkor 30% höher....

 
01.09.19 09:02
...wissen da manche mehr?
Ironie off
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Sash1909:

Stunde 0 für Steinhoff ?

8
01.09.19 09:12
Hallo zusammen,

ich hoffe, dass wir mit der HV nun quasi die Stunden 0 als Startscuß für einen posotiven Neustart gesehen haben.

Warum ?
Wir wissen spätestens jetzt vieles aus der Vergangenheit sowie die Zahlen und Bemühungen der Gegenwart.
Wir sind nun in einem normalen Zyklus, was die Bekanntgabe von Quartalsahlen/GEschäftsberichten etc sind. Es sollte keine weiteren bösen Überraschungen geben.

Weiterhin sind die 3 wichtigen und entscheidenden Faktoren bzw. Aufgaben bekannt.

1. Umfinanzierung
2. Rechtstreitigkeiten

und vor allem :
3. ein ertragreiches Geschäft !

Und auf Strecke wird es doch auf letzteres ankommen.

Und diesbezüglich wird man doch langsam Prognosen (sowohl seitens Steinhoff) als auch von Analysten abgeben können.
Da sollte meiner Meinung nach mindestens ein EBITDA von 1 Milliarden Euro in 2020 als Untergrenze stehen.

Pepkor Europe hat jetzt 151 Mio nach Q2/19 erwirtschaftet und sollte  für FJ20 in einem  Bereich von 300-350 Mio EBITDA liegen.
Pepkor Afrika hat jetzt 248 Mio nach Q2/19 präsentiert und sollte für FJ20 in einem Bereich von 500-530 Mio EBITDA liegen,
Dazu Mattress, die zwar -38 Mio nach Q2/19 präsentiert haben, aber den Turnaround scheinbar geschafft haben. Nach Wegfall der Einmalkosten CH11 und der Kostenreduzierung, die sich wohl ab der zweiten Berichtshälfte voll auswirkt, sollte auch Mattress bereits in 2020 ein dreistelliges EBITDA von 100 Mio erwirtschaften.

Eine entsprechende Prognose würde die Zukunftsaussicht bestätigen und auch das VErtrauen bzw. den Kurs stützen.

Auch dieser Basis dann Erträge steigern, Kosten reduzieren und wir bleicken in eine gute Zukunft.

Just my 2 Cents...

PS: Hat jemand die CH11-Übersicht zu Matress aus dem letzten Jahr für mich ? Da wurde eine Prognose zu Matress ab CH11 bis 2022/2023 und die erwarteten Zahlen angebeben? Schonmal Danke im Voraus.
Antworten
Geldschaufler:

Sash

6
01.09.19 09:19
Du meinst wahrscheinlich den Bravo Business Plan (BBP) . Hier im Forum gabs von Dirtyjack die zusammenfassung:

#155434
https://www.ariva.de/forum/...rnational-holdings-n-v-531686?page=6217

Und hier offiziell:

http://www.steinhoffinternational.com/downloads/...Materials_vDEF.PDF
Antworten
EiLoveDachs:

Interessantes von Dirty

 
01.09.19 10:11
Das wird der Wink mit dem Zaunpfahl sein ;-) Deswegen nur 25% auf der HV:

Kapitalexportkontrollen bedeuten nicht Verbot.
Kapital in Form von Wertpapierverkäufen zu exportieren?
Annahme: 1 Mio ZAR bilden eine obere Meldegrenze.
Kostet meine Aktie 60 cent, bekomme ich doch weniger exportiert pro Transaktion als bei einem Preis von 10 cent.
Vor dem Crash befanden sich ca. 2,4 Mio Steinhoffpapiere in ZA zu einem respektablen Kurswert.
Jetzt befinden sich fast 2,7 Mio Aktien in Europa, davon der Großteil von 2,41 Mio Shares bei Clearstream.
In Südafrika befinden sich noch zum 31.12.2018: 1.029.980.805 Shares.
Dazu kommen noch etwa 6,5 Mio in Namibia.
Durch den geringen Kurswert war und ist es zumindest einfacher, innerhalb eines gewissen Zeitraums mehr Kapital ins Ausland zu exportieren.
Wer dann die Shares in Europa in Empfang genommen hat, dürfte nicht unbedingt hier im Forum zu suchen sein ;-)
Antworten
Sealchen:

@Sash1909

 
01.09.19 10:15
www.steinhoffinternational.com/downloads/...Materials_vDEF.PDF

MF rechnet fürs FY20 E Corporate EBITDA ca. 200-214 Mio.
Den Turnaround bei MF sehe ich ähnlich und seit neustem auch den Turnaround bei Confo, langsam beginnend jedenfalls.

Die HV war sehr entspannend, allen Punkten wurden zugestimmt die VEB Kläger haben gleich mal eine aufn Sack bekommen. Leider konnte man da wenig bis gar keine fragenden Großinvestoren finden... die Aktie ist leider überhaupt nicht mehr im Fokus dieser Investoren.
In Südafrika war nur ein einziger fragender Aktionäre vertreten. Wenigstens wurde dem CVA, den ganzen Bilanzen und vorallem den Gläubiger Jungs den Segen gegeben, dies war sehr wichtig... sonst wäre alles Rückgängig gemacht worden!

Hat jemand was zum Thema "Namensaktien" gehört?
Müssen nun alle Aktionäre registriert werden, wie wir das vorher in den Dokumenten gesehen hatten?

Dies könnte in den nächsten Monaten eine saubere Aktionärsstruktur vermitteln... bin sehr neugierig wer nun im Clearstream Lux Bestand sitzt...
Antworten
Lazoman:

Steinhoff sucht Neuanfang, ernennt neuen Wirtschaf

 
01.09.19 10:24
Ich finde das ganz wichtig dass jetzt ein neuer Wirtschaftsprüfer !

www.moneyweb.co.za/news/...fresh-start-nominates-new-auditor/
Antworten
MSirRolfi:

Frage:

 
01.09.19 10:31
Worin besteht für mich der Vorteil / Nachteil wenn meine auf Tradegate und Xetra gekauften Aktien ein Lagerort Europa haben! Kann doch diese wiederum auf Tradegate und Xetra verkaufen! Steuerpflicht etc sind doch gleich ob diese Aktien in Europa oder Südafrika gelagert sind!
SIR  
Antworten
shatoi:

@Sash 1909

2
01.09.19 10:35
Du machst hier den gleichen Fehler, wie viele anderen.

"Weiterhin sind die 3 wichtigen und entscheidenden Faktoren bzw. Aufgaben bekannt.

1. Umfinanzierung
2. Rechtstreitigkeiten

und vor allem :
3. ein ertragreiches Geschäft !"

Es ist eine Kausalkette und ein Dilemma zu gleich. Hätten wir heute auf dem Papier einen ordentlichen Gewinn( wie es sich einige hier wünschen) wären die Forderungen( beim Vergleich) der Kläger wesentlich höher und könnte uns das Genick brechen. Andrerseits verhindern/ erschweren nicht gelöste Rechtsstreitigkeiten die Umfinanzierung, die wiederum die wichtigste Stellschraube zur Profitablität darstellt. Im Grunde ist es für uns nur sinnvoll, wenn alles zusammen gelöst wird. Und hier denke ich, geht SH den richtigen Weg. Kurse über 20ct kann ich mir nach der HV für 2019 nur noch vorstellen, wenn wir Vergleiche sehen. Es bleibt sehr spannend und mein Geld wohl gebunden bis 2021. Hat auch was Gutes
Antworten
Sash1909:

Jein

 
01.09.19 10:51
Das stimmt nur bedingt.

Ich geb Dir natürlich recht, dass alle 3 Sachen zusammenhängen.
Wären die Klagen schon geklärt, dann wäre die Umfinanzierung um ein Vielfaches einfacher und auch bessre Konditionen möglich.
Und natürlich hat man nun bei den Klagen immer die Möglichkeit rumzujammern, wie schlecht es dem Unternehmen geht.

Aber
"Hätten wir heute auf dem Papier einen ordentlichen Gewinn( wie es sich einige hier wünschen) wären die Forderungen( beim Vergleich) der Kläger wesentlich höher und könnte uns das Genick brechen."

Die Klagen können uns so oder so das Genick brechen.
Aber entscheidend ist erstmal die rechtliche Situation und die Einschätzung des Gerichtes .
Falls das Gericht Bedenken geegn die Begründetheit von SE-Ansprüchen insgesamt oder gegen die Höhe des geltend gemachten Schadens hätte, dann ist es fast egal, wie gut es dem Unternehmen geht.
Und diesen Punkt kann hier niemand abschätzen.
Das wird nur auf diesen Gebiet versierter Rechtsanwalt wissen und selbst der kann das ohne genaue Einzelheiten, die keiner ausserhalb des Verfahren hat, kaum abschätzen.
Und ich mir sicher, dass wir bzgl. der Klagen nichts vor dem Frühjahr wissen werden.

Daher muss gerade die Umfinanzierung, zumindest teilweise , unabhängig davon erfolgen.
Unabhängig davon muss es trotzdem das Ziel des Unternehmens sein, den Gewinn durch Umsatzsteigerungen, ggf. Verkauf defizitärer Einheiten, sowie Kostenreduzierung zu optimieren.
Antworten
Josemir:

@ SirRolfi

2
01.09.19 11:11
Zum  Lagerstellenwechsel hatte ich meine Bank angeschrieben und hier schon gepostet..
https://www.ariva.de/forum/...dings-n-v-531686?page=8031#jump26278219
Long..
Antworten
STElNHOFF:

Onvista

 
01.09.19 11:43
Mal eine nüchterne Betrachtungsweise, gegenüber so mancher "Schmieblätter"
Quelle
www.onvista.de/news/...gute-nachrichten-aber-auch-gut-genug-269671269

Alles Wichtige aus dem Update von Steinhoff

Zwischen den Finanzberichten informiert Steinhoff regelmäßig, wie es bei den operativen Töchtern läuft. Diese Publikationen sind deutlich erbaulicher, weil es immer auch schöne Erfolge bei der Weiterentwicklung der Töchter zu berichten gibt. Gerade die beiden Pepkors in Europa und dem südlichen Afrika sind ständig mit der Erweiterung ihrer Filialnetze beschäftigt, was sich natürlich auch in Umsatzsteigerungen ausdrückt.

Das Geschäft mit preiswerten Dingen wie Kleidung, Lebensmittel und Dekoartikel läuft ausgezeichnet. Gleich um 27 % sind die Verkäufe von PEPCO, dem von Polen aus gesteuerten Teilkonzern von Pepkor Europe, gewachsen. Über die engere Verzahnung mit dem ebenfalls schnell expandierenden Poundland-Ableger Dealz ergeben sich zusätzliche Potenziale und Synergien dank der steigenden Einkaufsmacht.

Weniger toll ist die Leistung im Bereich der teureren Einrichtungsgegenstände wie Möbel und Haushaltselektronik. Das Marktumfeld sei schwierig und man halte sein Geld zusammen. Investitionen würden nur sehr selektiv getätigt. Tatsächlich ist eher eine Kontraktion zu beobachten, wenn man zum Beispiel an die Pläne denkt, Conforama gesundzuschrumpfen.

Immerhin scheinen sich diese Bereiche im Moment zu stabilisieren. Die für ihr übertriebenes Zweigstellennetz bekannte Mattress Firm meldete einen nur geringen Umsatzrückgang von 4 %, obwohl 22 % der Standorte geschlossen wurden. Das spricht dafür, dass die US-Tochter wieder profitabel werden könnte und somit auch sichtbar zum Vermögen der Holding beitragen würde, selbst wenn dieser nur noch etwa die Hälfte davon gehört.
Wird das Steinhoff retten?

Der Plan besteht darin, über den Verkauf von Einzelteilen genug zu erlösen, um nicht nur einen Großteil der Schulden loszuwerden, sondern auch noch etwas Eigenkapital herüberzuretten. Wenn das gelingt und am Ende noch zumindest eine operative Tochter im Portfolio bleibt, dann könnte es die Keimzelle für ein neues Kapitel in der Steinhoff-Saga sein. Bis dahin liegt aber noch ein langer Weg vor dem Problemkonzern.

Aktuell steht der Verkauf der beiden britischen Möbelketten Harveys Furniture und Bensons for Beds an. Ob sich dabei ein guter Preis herausschlagen lässt? Der Verfall des Britischen Pfunds und die absehbare Schwäche der Nachfrage infolge des BREXIT sind jedenfalls nicht gerade förderlich. Bei Harveys gingen die Bestellungen um 9 % zurück über die letzten drei Quartale. Probleme mit zwei Zulieferern sowie einem neuen IT-System beeinträchtigten das Geschäft zusätzlich.

Entsprechend würde ich mal nicht mit einem großen Buchgewinn rechnen, der das Loch in der Bilanz füllen könnte. Allenfalls würde die stets knappe Liquidität zur Bedienung der Schulden wieder etwas verbessert. Davon haben Aktionäre allerdings nicht viel. Ich lasse mich jedoch gerne positiv überraschen. Bis Oktober soll es Neuigkeiten dazu geben.

Bis dahin wird vermutlich auch schon das nächste Verkaufsobjekt ins Schaufenster gestellt. Dem Eindruck nach werden die Gläubiger im aktuell komplizierten geopolitischen Umfeld zunehmend nervös und wollen dem Management nicht unbegrenzt Zeit geben, um den Wert der Töchter voll entfalten zu lassen.
Details machen den Unterschied

Um die Schulden zu bedienen, könnte es fast ausreichen, zügig alle Geschäftsbereiche zu veräußern. Die Fremdkapitalgeber hätten dann einen großen Kopfschmerz los. Damit allerdings auch für die Aktionäre etwas übrig bleibt, müsste mit Geduld das Beste aus jeder einzelnen Beteiligung herausgeholt werden. Deshalb werden wir sehr genau beobachten müssen, ob diese Interessen ausreichend berücksichtigt werden.

Dazu muss aber auch die Konjunktur mitspielen. Denn wenn die Krise zuschlägt und die Vermögenswerte sich reduzieren statt kontinuierlich zu wachsen, dann sieht es düster aus für die Steinhoff-Aktie. Vorerst sehe ich hier kaum Vervielfachungschancen, aber man soll auch nicht vorschnell urteilen: Dieses Unternehmen hat noch nicht alle Trümpfe aus der Hand gegeben.
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