Staatsknete für IKB ein großer Skandal


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bull2000:

Ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht.....

 
02.08.07 12:42
Die KFW ist zu 38% an der IKB beteiligt und sorgt zusammen mit anderen öffentlichen und privaten Instituten dafür, dass eine ernsthafte Bankenkrise verhindert wird, die den Staat und damit den Steuerzahler durch niedrigere Steuerzahlungen letztlich ein Vielfaches dessen kosten würde, was jetzt eingeschossen wird. Das Fehlverhalten liegt ausschließlich bei der IKB und hier müssen und werden sicher noch mehr Köpfe rollen.  
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Drop_it_when.:

Trotzdem kann man an der IKB schön sehen

 
02.08.07 12:54
auf welchen tönernen Füßen das Aktienhaus steht. lol
Vor 1 Jahr noch von Wirtschaftprüfern als Schnäppchen empfohlen, heute
im Prinzip pleite. lol
Daß die Longs Schuldige suchen, war auch logisch.
Ps. Der Blindenverein "KpmG" hat auch Comroad und Flowtec "geprüft", man sollte
von Wirtschaftsprüfern nicht alzuviel Wunderdinge erwarten. (Deren Ruf soll
in Branchenkreisen nicht unbedingt der Beste sein)  
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obgicou:

KpmG =

 
02.08.07 12:55

Kinder prüfen meine Gesellschaft
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Drop_it_when.:

Yes, Ob...

 
02.08.07 13:05
Der Brüller an der Angelegenheit dürfte vermutlich sein, daß die US ABS
(Assets) in Dollar verbrieft sind. Könnte ich mir jedenfalls gut vorstellen ;-)
so dämlich wie die sind. Sowas müsste man zusätzlich Devisentechnisch
sichern sonst...
Dollar=Down down down...
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Libuda:

Eine Bankenkrise verhindert man anders

3
02.08.07 13:14
das habe ich oben in meinem Posting klargemacht. Man lässt die Bank pleite gehen, damit deren Geldgeber (Aktionäre, andere Banken, Einlagesicherung und andere Sicherungseinrichtungtungen, die für diese Fälle ja geschaffen wurden) ihr Geld verlieren, da sie unvorsichtig angelegt haben, und die unfähigen Vorstände ihre Posten und Pensionszusagen. Danach - und wichtig ist erst danach - übernimmt die Bundesbank die Aktiva und Passiva der Pleitebank, um eine geordnete Abwicklung (Liquidation oder Verkauf) zu gewährleisten.

Das nach meiner Auffassung kriminelle Vorgehen der KfW (die EG-Kommission scheint das ähnlich zu sehen) führt nämlich langfristig gesehen zu weiterene Bankenkrisen, weil kriminelle Bankvorstände das als Einladung ansehen, mit zu riskanten oder/und kriminell riskanten Geschäften (im Fall der IKB die eindeutige Übertretung der Höchstgrenzen für Einzelkredite nach KWG) den Gewinn zu pushen und im Verlustfall die Allgemeinheit haften zu lassen. Geradezu dümmlich ist die These, dass man nur eine Kreditline zur Verfügung gestellt habe - denn es besteht eine Ausfallswahrscheinlichkeit. Ist die Ausfallswahrscheinlichkeit bei einem 10-Milliarden-Kredit auch nur 5% müssen Kosten von einer halben Milliarde angesetzt werden. Denn in 20 Fällen geht bei einer Ausfallwährscheinlichkeit von 5% ein Betrag von 10 Milliarden in die Binsen.
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Mistsack:

Genau so sieht es aus

 
02.08.07 13:38
Nun hat man die Büchse der Pandora einmal geöffnet und es wird ungemein schwierig sein, die gerufenen Geister wieder los zu werden.

Man hat den Banken quasi einen Blankoscheck zur Erhöhung ihrer Risiken ausgestellt. Denn wenn man schon bei einer relativ kleinen Bank wie der IKB rettend zur Seite springt, wie soll man das Recht dann später einer größeren Bank verwehren? Vor allem wenn diese Bank wirklich einmal "to big to fail" sein sollte.

Aber so ist es halt, wenn Lehrer und Anwälte anfangen im Wirtschaftskreislauf rumzupfuschen. Traurig
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obgicou:

@linke Klebe

 
02.08.07 13:46

nur wenn Du die Bank pleite gehen läßt ist die Bankenkrise schon da, wie willst du sie denn dann noch verhindern?

Schau Dir doch mal den Primärmarkt für Anleihen in den letzten 2 Wochen an; der ist tot, tot, tot.
Sprich, wer jetzt Liquidität am Markt besorgen muß, kann sich gleich ein Loch in den Kopf schießen.
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MaxGreen:

zu Pos.23 - klare Regeln fehlen

3
02.08.07 13:56
7.Ist das Management der IKB ein Haufen Schnarchnasen, die alle gefeuert gehören, da sie sich nicht auf das beschränkt haben, was ihre Aufgabe war, nämlich die Finanzierung des dt. Mittelstandes und nicht der US-Housingblase.

Seit Jahren wird von der Immobilienkrise geredet und trotzdem werden solche windigen Geschäfte gemacht. Wenn die KfW 38% an IKB besitzt, dann hat der Finanzminister die Aufgabe Köpfe rollen zu lassen und Pensionen einzufrieren. Wie soll die Konsolidierung der Staatsfinanzen klappen wenn solche Machenschaften passieren.

Wenn die Amis ihre Häuser nicht bezahlen können, dann sollen die Häuschen als Ferienwohnungen für deutsche Steuerzahler umgebaut werden. Das bringt mehr als Mietzahlungen und Kreditzahlungen dieser Hausbesitzer.  
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bull2000:

@libuda

 
02.08.07 14:07
Ich kann Dir sagen, was Du hier "klargemacht" hast. Du möchtest auf Kosten der Allgemeinheit ein Exempel statuieren nur damit sich künftige Bankvorstände dadurch vielleicht disziplinieren lassen. Das kann nicht Dein Ernst sein. Das wäre genauso, als würde ich einem Hund, der zu schnell frisst, einen spitzen Knochen geben, an dem er dann erstickt. Wirklich überzeugend.  
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bull2000:

Im übrigen glaube ich nicht, dass in

 
02.08.07 14:11
punkto Pensionen und Abfindungen für die gefeuerten Bankmanager hier das letzte Wort bereits gesprochen ist.....
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#36

bull2000:

Oh ein echter Aufreger,

 
02.08.07 18:55
wer sich so aufführt, wirkt nicht nur vollkommen lächerlich, sondern auch sehr überzeugend....;-)
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#38

LarsvomMars:

Libuda?

 
02.08.07 20:17
Kann es sein, dass dich das Ding ziemlich auf dem falschen Fuß erwischt hat?

Staatsknete für IKB ein großer Skandal 3471048Staatsknete für IKB ein großer Skandal 3471048
Ministerium für außerplanetarische Angelegenheiten/
Außenkolonienkontaktdienst
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Libuda:

Ich habe jetzt zwei Stunden versucht

 
02.08.07 22:30
die kriminellste Bankennummer der letzten 30 Jahre schonzusaufen, Außerirdisccher, aber ich bin immer noch der Ansicht, dass wir hier ein krummes Ding haben, das nicht einmal Iwan Herstatt und Dany Dattel (für die Du nach Deinem Bildchen wahrscheinlich noch zu grün bist) geschafft haben.

Glaubst Dú wirklich, dass bei Kreditzusagen in mehrfacher Milliardenhöhe nicht der ganze Vorstand die Sache abnicken muss?

Folglich gehört der komplett gefeuert, und zwar ohne einen Cent Pensionszusagen in Anspruch nehmen zu können. Außerdem sollte diesen Versager privat verklagt werden, denn es kann wirklich nicht sein, dass die mehr Rente bekommen als ein Hartz IV-Empfänger. Wenn das dich als Anhänger dieser Mafia stört, ist das Deine Sache.
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relaxed:

IKB war eine Aktie,

 
02.08.07 22:46
die weitgehend den Value-Kriteríen genügte. Deren Aktionäre
rechnen typischerweise nicht mit solchen Kursstürzen.
Das kann die Emotionen erkären.
Mit GPC Aktionären ist das wohl was anderes.
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Libuda:

Tut mir zwar leid für die Aktionäre

 
02.08.07 22:57
aber Aktien sind bekanntlich Risikopapiere und haben daher eine höhere Rendite als Sparbücher. Deshalb ist unanständig, zu verlangen, dass der Steuerzahler dafür geradestehen soll, wenn der Vortand einer AG Scheiße produziert.

Da gibt es nur eins: Vorstand feuern, ohne Abfindung und Pensionszuaagen und privat verklaagen.

Außerdem den Aufsichtsrat wegen Unfähigkeit komplett feuern, denn es kann nicht sein, dass er Unterschriftsregelungen nicht moniert, die derartige Schieflagen erlauben. Da gibt es keine Drum-herum-Labern, sondern nur Feuern - aber nicht nur von diesem Posten, sondern Fernhalten auf Dauer vom Geldverdienen im Schlaf ohne Ahnung zu haben.
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Libuda:

Das darf doch nicht wahr sein

5
03.08.07 11:32
Handelsblatt von heute: "Zudem übernimmt die KfW Verluste von bis zu einer Mrd. Euro aus risikobehafteten Positionen der Bilanz der IKB, teilte die Düsseldorfer Bank mit."

Zwei Nachfragen:

Punkt 1: Wieviel Verluste übernimmt das Bankhaus Oppenheim, ein weiterer Großaktionär? Werden hier auf Staatskosten Vermögenswerte des Bankhauses Oppenheim (Wert der Aktien von IKB, es ist im übrigen ein Skandal, dass die bei 10 notieren und nicht unter 1, denn offensichtlich glaubt der Markt an die von mir beschriebene Subventionierung des Bankhauses Oppenheim und der anderen Aktionäre, die sich eben verzockt haben) geschützt? Vielleicht rechnet die Frau von Leyen einmal nach, wieviel Krippenplätze man mit Hilfe dieser Subventionierung des Bankhauses Oppenheim und der anderen Aktionäre finanzieren könnte.

Punkt 2: Welche Besserungsregelungen (Besserungsscheine) hat die KfW für die Übernahme von Verlusten vereinbart? Denn es wäre ein Unding, wenn die IKB später einmal wieder Gewinne machen würde und alles, was die KfW für sie ausgelegt hat, nicht auf Heller und Cent zurückbezahlt, denn zukünftige Erträge haben bei der KFW zu landen und nicht beim Bankhaus Oppenheim und den Aktionären der IKB. Politiker, die diese Fragen nicht stellen, sind Heuchler und/oder Flaschen - das gilt übrigens auch für Journalisten. Und sollte Matthäus-Meier diese Frage nicht beantworten, dann sollte sie zum Teufel gejagt werden.
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Libuda:

Anfrage der FDP im Bundestag

 
03.08.07 12:43
begrüßenswert. Da kann dann die FDP einmal zeigen, dass für sie Marktwirtschaft nicht nur Bestandteil von Sonntagsreden ist, während man im Alltag Stände- und Clientelwirtschaft betreibt. Dabei ist zu hoffen, dass wegen eventueller Verbindungen ihrer jetzigen und vorherigen Führungsspitzen zu den von den Staatseingriffen Profitierenden, die sich verzockt haben, nicht um den heißen Brei herumgeredet, sondern konkret gefragt wird. Vor allem geht es dabei, welche Besserungsregelungen schon vereinbart wurden und darauf gedrungen wird, dass hier nachgelegt wird. Solange der Schaden nicht auf Heller und Cent bezahlt ist, wäre Geld das bei Oppenheim und anderen Aktionären landet ein krimineller Skandal.
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bull2000:

@libuda

 
03.08.07 12:47
Vielleicht solltest Du Dir mal einige meiner Postings auch in anderen Threads mal genauer durchlesen, bevor Du so beleidigend wirst und Deinen Frust, der aus Deiner persönlichen Ohnmacht gegenüber diesen zugegebenermaßen unerfreulichen Vorgängen bei der IKB resultiert an mir ablässt. Ich werde ganz sicher von niemanden bezahlt und habe die Vorgänge bei der IKB auch selber kritisiert. Ich habe nur ein Problem damit, wenn Leute wie Du sich hier so aufspielen und meinen Ihre Meinung sei die einzig richtige. Dies hier ist ein Forum, in dem entsprechend unserer verfassungsrechtlich garantierten Meinungsfreiheit jeder seine Meinung äußern darf und auch soll. Übrigens erinnert mich Deine arrogante und selbstgerechte Art sehr an leitende Bankmanager grösserer Geldhäuser. Wer weiß, vielleicht bist Du auch einer von diesen frustrierten Ex-Bankern, ein "has been" ,deren Meinung heute keiner mehr hören will und die sich hier entsprechend profilieren wollen. Nur eine Vermutung, aber das ist mir auch egal, solange Du Dich nicht dauernd im Ton vergreifst. Also, beruhig Dich mal und sei nicht so verbissen, das ist im Zweifel auch gesünder für Dich.  
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bull2000:

Interessanter Artikel.....

 
03.08.07 13:14
hier ist auch von der Prüfung strafrechtlicher Schritte gegenüber dem IKB-Vorstand die Rede, hoffentlich kommt es auch dazu.......

www.faz.net/s/...659FFD523D43325C7E~ATpl~Ecommon~Scontent.html  
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Libuda:

Das alte Spiel

 
03.08.07 23:24
Wer keine Argumente hat, mailt an den Bordmoderator und diskutiert nicht zur Sache, sondern über Personen. Es sind die Leute, die auf Boards auf dem Ego-Trip sind, die Diskussion kaputt machen.
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Libuda:

Von Sachkenntnissen unbeleckte Selbstdarsteller

 
04.08.07 11:44
scheint es aber nicht nur auf Aktienboards zu geben, sondern sogar an der Spitze von wichtigen Bundesbehörden wie dem Bafin, nämlich der Sanio.

Dieser eitle Fratz bläst eine Mücke zum Elefanten auf - und eine Schieflage von 8 Milliarden ist eine Mücke. Denn die Aktionäre um das Bankhaus Oppenheim und andere hätten den Verlust ihrer jetzt völlig wertlosen Aktien verschmerzen können (besser als die Steuerzahler, mit deren Hilfe die Verluste der Spekulanten sozialisiert werden), und die Fremdkapitalgeber hätten das auch verkraftet. In den USA regelt man das besser, da lässt man den größten Immombilienfinanzierer hopps gehen und die Aktionare und die Fremdkapitalgeber bluten - und erst dann springt der Staat ein - und das Getöse vom Herrn Sanio, den man genau so feuern sollte wie die Maier-Matthäus, die leichtfertig das Geld der Steuerzahler verschleuert, indem sie 70% der Kosten übernimmt, obwohl die Staatsbank nur mit 38% beteiligt ist. Man kann nur hoffen, dass die EU-Kommission, die nach EU-Recht unzulässige Subvention nicht durchgehen und lässt und die Rückzahlung durch die IKB anordnet - denn es kann nicht sein, dass sich die Aktionäre der IKB auf Kosten des Steuerzahlers in Fäustchen lachen.

Bosonders makaber ist, dass das Bankenhaus Oppenheim meldet, dass es den Aktienanteil an der IKB erhöht habe. Die spekulieren also darauf, dass Maier-Matthaus den Steuerzahlern zu ihren Gunsten das Fell über die Ohren zieht. Was Politiker sind, die sich derartige Schweinereien bieten lassen, dieses Urteil überlasse ich Euch selbst.
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Anti Lemming:

Ich sehe jetzt auch

 
04.08.07 11:48
Libuda:

Korrektur an einer Stelle im letzten Posting

 
04.08.07 11:49
 Statt "... und das Getöse vom Herrn Sanio, den ..." sollte es heißen " . ... und das ohne das Getöse vom Herrn Sanio, den"  
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