und zwar so, dass Moral Hazard verhindert wird. Kleine Banken, die Scheiß machen, lässt man pleite gehen, denn das richtet keinen volkswirtschaftlichen Schaden an. Bedeutendere Banken, die Scheiß machen, lässt man auch pleite gehen, damit der unfähige Vorstand seine Posten und seine Pensionszusagen verliert und dumme Aktionäre, die Aktien von solchen Banken kaufen, ihr Geld. Um Sanios atmosphärische Störungen zu vermeiden, übernimmt die Deutsche Bundesbank nach der Pleite mit entspechenden Verlusten der Geldgeber und der Sichereinheitsrichtungen die Aktiva und Passiva der Pleitebank, um die Kreditnehmer der Pleitebank nicht in das Schlamassel mithinzuziehen. Nach der Sanierung wird die übernommene Bank wieder verscheuert.
Nur ein derartiges Vorgehen verhindert das entstehen von Moral Hazard. Wäre die US-Notenbank (der einzige Fehler von Greenspan) damals bei Pleite des Hedgefunds der Nobelpreisträger so vorgegangen, hätte die Finanzwelt heute einige Probleme weniger.