irgendetwas besonderes tun, um diesen größten Finanzdonnerschlag des Jahrhunderts auszulösen? Nein, überhaupt nicht, J.P.M. muss nur seine Geschäftspolitik umkehren. All das Gold und vor allem das Silber, das in zwölf Jahren durch ein wenig betrügerische Machenschaften am Terminmarkt heimlich aufgetürmt wurde, kehrt zum Markt zurück, aber völlig anders, als sich das Klein-Fritzchen so vorstellte. Diese Ultrabank wird ihre Short-Positionen nicht wie vorher immer glattstellen, sondern die Spekulanten auf der Gegenseite der Wette - und damit letztlich den ganzen Markt - gegen die Wand laufen lassen.
Schon jetzt haben die Short-Spekulanten so viele Kontrakte abgeschlossen wie seit Jahren nicht mehr. Sie sind schon dermaßen short, dass sie schon fast wieder long sind. Stellt die Großbank nicht glatt, erreichen die gegnerischen Short-Spekulanten schon bald eine Position, in der sie glattstellen müssen, doch hierfür müssten sie die entsprechenden Mengen an physischem Metall nachweisen, doch diese hat dummerweise J.P.M. Oder sie müssten mit Dollar-Beträgen (also mit Geld) ausgleichen, und diese hat in genügender Höhe dummerweise ebenfalls nur J.P.M.
Damit nicht genug: Um mit Metall auszugleichen, müssten sie dieses kaufen - aber wer wird nicht verkaufen? J.P.M. Die Regel, die einen solchen Short-Squeeze behandelt, ist die COMEX-Regel 589. Man kann die Einzelheiten selbst dort nachlesen. Aber das Prinzip ist einfach: Wenn die Metallverkäufer streiken, da ihnen der Unzenpreis zu niedrig erscheint, muss der Handel beim Fixing für einige Minuten ausgesetzt und auf ein neues Angebot gewartet werden. Jetzt steht Silber vielleicht bei 14 $, das neue Angebot könnte mit 25 $ einlaufen. Kommt es dann wieder zum Verkäuferstreik, wird gewartet bis sich der Preis erneut erhöht. www.goldseiten.de/artikel/...ert-die-USA-Teil2~2.html?seite=1