Anzeige
Meldung des Tages: Warum diese neue Germanium-News mehr bedeutet als eine klassische Explorationsmeldung

Short auf Deutsche Bank gekauft


Beiträge: 41
Zugriffe: 11.796 / Heute: 5
permanent:

Short auf Deutsche Bank gekauft

2
29.03.07 11:08

WKN DR4P4J

KK 0,97

 

Gruß

Permanent

Antworten
comsunny:

@permanent

 
29.03.07 11:16
nach so einer schönen inversen Schulter-Kopf-Schulter ?
Antworten
permanent:

@comsunny

 
29.03.07 11:22
Ich hoffe auf Abschreibungen zum Quartalsende -US Subprime Lending-. Charttechnisch gebe ich dir recht ist der Einstieg gewagt.

Gruß

Permanent
Antworten
hardyman:

Ob Hoffen das richtige

2
29.03.07 11:31
Kaufkriterium ist?
Wünsche Dir viel Glück.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
"Märkte können länger irrational bleiben, als man es sich leisten kann."

John Maynard Keynes, Ökonom (1883-1946)
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -  
Antworten
permanent:

OK habe hoffe geschrieben, gehe aber

 
29.03.07 11:35
tatsächlich von Abschreibungsbedarf aus.

Gruß

Permanent
Antworten
comsunny:

DeuBank und US Hypothekenmarkt

4
29.03.07 11:58
ich weiss, daß bei AntiLemming zu diesem Thema sehr viele fundierte Informationen und Diskussionen laufen, allerdings bin ich hier doch skeptisch, ob schlimme Befürchtungen nicht schon im Preis drin sind:

Deutsche Bank von US-Hypothekenkrise wenig betroffen - Dokument
14.03.2007 - 20:11


FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG ist von der Krise auf dem
US-Hypothekenmarkt offenbar wenig betroffen. "Die Deutsche Bank gibt keine
ungesicherten Kredite an Finanzinstitute, die Hypotheken vergeben", heißt es in
einem internen Mitarbeiterschreiben der Bank, in das Dow Jones Newswires
Einsicht hatte.

Hintergrund dieser Aussage ist die Finanzkrise bei der US-Hypothekenbank
New Century. Der Anbieter von Hypothekendarlehen für Schuldner geringer Bonität
leidet unter der hohen Ausfallrate für diese Kredite nach dem Ende des Baubooms
und steht vor der Insolvenz. Eine Deutsche-Bank-Tochter zählt zu den Geldgebern
von New Century.

Am Berichtstag litt die Deutsche-Bank-Aktie wie alle Banktitel unter der
Befürchtung, die Krise könnte auf den gesamten US-Bankensektor übergreifen. Mit
einem Minus von 5,1% auf 91,50 EUR war die Aktie der Deutschen Bank am Mittwoch
Tagesverlierer im DAX.

In ihrem Schreiben stellte die Bank klar, dass sie US-Hypothekenbanken
lediglich Zwischenfinanzierungen bereit stellt, "die mit Sicherheiten unterlegt
sind". Mit dem aktuellen Marktwert dieser Sicherheiten "fühlen wir uns wohl und
sehen uns gut aufgestellt, um in der aktuellen Marktsituation sich bietende
Gelegenheiten zu nutzen", heißt es in dem Schreiben weiter.

Quelle: www.anleger-nachrichten.de/archiv/...g-betroffen-Dokument.html



PS: bin hier (long) drin: CB4YJJ
Antworten
J.B.:

Schon interessant was die Dt.Bank so von sich gibt

2
29.03.07 12:10
Die Dt.Bank gehört zu den 30 größten Hypothekenanbietern in den USA, dass da kein Schaden entstanden ist, glaub ich weniger, .......

@hardy: Servus, wie gehts Dir?? Lässt Dich nicht mehr oft hier blicken....


Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"The superior man is slow in his words and earnest in his conduct." (Confucius)

Antworten
hardyman:

Servus J.B.

 
29.03.07 12:22
mir geht es wie immer gut.
Och das ist kein Verlust wenn ich mich hier nicht mehr oft blicken lasse.
Hier gibt es Spezialisten zur Genüge.
Da ich nur Einzelwerte trade ist für mich das ganze Indexgezocke auch nicht interessant.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
"Märkte können länger irrational bleiben, als man es sich leisten kann."

John Maynard Keynes, Ökonom (1883-1946)
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -  
Antworten
maggusm:

armer junge ...

 
29.03.07 12:31
hättest lieber das Geld aufm Marktplatz verschenken sollen  
Antworten
permanent:

Danke für die Kritik und die Warnungen

 
29.03.07 12:35
Warten wir ab was daraus wird. Ich werde den Verkauf hier posten.

Gruß

Permanent
Antworten
permanent:

nur ein kurzes update

2
03.04.07 13:50

DR4P4J Kurs aktuell 0,68

Ich bin noch investiert und glaube nach wie vor an die Richtigkeit meiner Entscheidung. Das geringe Investitionsvolumen rechtfertigt sicher keinen eigenen Thread allerdings habe ich zugesagt hier den Verlauf meines Investments zu posten. Zu einem Nachkauf ist es noch nicht gekommen.

Gruß

Permanent

Antworten
estrich:

Guckst du hier:

 
03.04.07 13:54
a.z.:

Guckst Du weiter:

 
03.04.07 14:03
comsunny:

#11: bin auch noch drin

 
03.04.07 22:54
zur Erinnerung: bin hier (long) drin: CB4YJJ
Natürlich müssen sie irgendwann mit den Zahlen raus, in jedem Fall ist da was fällig. Ich nehme aber an, daß es nicht im Ausmass der Kursverluste ausfallen wird. Aus einem Kursprung aus Erleichterung wird dann aber wohl nichts werden, dazu sind sie nun zu sehr zurückgekommen.


hier noch ein älterer Artikel zum Thema

19.03.2007 13:20
ANALYSE: Credit Suisse hebt Deutsche Bank auf 'Outperform' nach Kursverlusten
Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Deutsche-Bank-Aktie  (Nachrichten/Aktienkurs) aus Bewertungsgründen von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel mit 114 Euro bestätigt. Das Papier sei nach den jüngsten Kursverlusten im Zusammenhang mit den Sorgen um den US-Hypothekenmarkt auf dem derzeitigen Niveau günstig bewertet, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag. Die Panikverkäufe seien übertrieben, zumal die Deutsche Bank unter den europäischen Banken von den Problemen im US-Hypothekenmarkt mit am wenigsten betroffenen sei.

"Die Deutsche Bank ist nun die am günstigsten bewertete unter den Investmentbanken", schrieben die Experten. Dabei verwiesen sie darauf, dass die Papiere seit Anfang Februar rund 13 Prozent an Wert eingebüßt hätten, obwohl sie im US-Markt der zweitklassigen Hypothekenkredite (Subprime) im Vergleich zu anderen europäischen Investmentbanken nicht sonderlich engagiert ist.

"Wir schätzen, dass das US-Subprime-Geschäft nicht mehr als ein bis zwei Prozent der Erträge und des Tangible Equity (Eigenkapitalquote abzüglich des Firmenwerts) in Mitleidenschaft ziehen dürfte", schrieben die Experten. Das aber sei deutlich weniger als die erlittenen 4,3 Milliarden Euro Verluste bei der Marktkapitalisierung durch den Kursrückgang. Die Deutsche Bank vergebe keine ungesicherten Kredite und die ausgereichten Kredite seien mehrfach abgesichert.

Mit der Einstufung "Outperform" rechnet die Credit Suisse auf Sicht von zwölf Monaten mit einem im Branchendurchschnitt um mindestens zehn bis fünfzehn Prozent besseren Gesamtertrag (Kursgewinn plus Dividende) der Aktie./ck/zb

Quelle: www.finanznachrichten.de/...007-03/artikel-7925000.asp#Scene_1
Antworten
permanent:

Verkauf

 
16.04.07 09:19

dr4p4j

VK zu 0,23€

KK 0,97

Ein großer Abschlag zum KK. Der KO kam zu nah, die Märkte laufen nach wie vor liquiditätsgetrieben nach oben.

Gruß

Permanent

 

Antworten
Anti Lemming:

Kosten-Nutzen

2
16.04.07 09:35
Permanent, diese "Übung" zeigt sehr schön, was die Kurse zurzeit hochtreibt: Shorter kaufen Puts, der Markt steigt, sie decken sich zur Verlustbegrenzung weiter oben ein.

Allerdings frage ich mich, ob bei einem KK von 0,97 E ein Ausstieg zu 0,23 überhaupt noch lohnt. Da sind ja eh schon über 75 % weg. Lohnt es sich wirklich, die verbleibenden 25 % zu "retten"? Denn damit nimmt man sich ja auch die Chance (vielleicht kommt ein überraschender Iran-Angriff o.ä.), die 75 % (und evtl. sogar mehr?) wieder reinzuholen.

Da Du ja überwiegend "Long" investiert bist, stellt sich weiterhin die Frage, ob Du "Hedge-Positionen" dagegen nicht besser über Index-Shorts abwickelst. Die Indexe verhalten sich zum einen "vorhersehbarer" als Einzelwerte, zum anderen sind Index-Puts VIEL billiger. Es gibt also mehr "Bang for the buck". Last not least kann man dann OS kaufen statt Knock-Outs, was zusätzliche Sicherheit bringt (man wird halt nicht ausgeknockt, egal welche Euphorie-Höhenflüge es gibt....). Die Vola (bei OS wichtig) ist bei Index-Puts deutlich niedriger als bei Einzelwert-Puts, zudem sind die Spreads viel kleiner.
Antworten
Anti Lemming:

ich hab zudem die Befürchtung

 
16.04.07 09:41
dass Du "am Hoch" gecovert hast. Montagmorgen ist zum Short-Covern grundsätzlich der ungünstigste Termin (optimal: Freitag abend), weil dann die ganzen Schlauberger, die am WE Gazetten wie "Euro am Sonntag", "Börse Online" oder die Bild-Zeitung gelesen haben, auf Shopping-Tour gehen.

Hinzu kommt, dass diese Woche in USA die Berichtssaison beginnt, und dort könnte es - vor allem im von der Subprime-Krise bedrohten Finanzsektor - einige unangenehme Überraschungen geben, die auch die DB mit runterziehen.

Aber vielleicht kannst Du ja zu 0,21 E wieder einsteigen??
Antworten
Hobbypirat:

Bei der Vola sollte man die Einzelwerte

 
16.04.07 09:41
detailliert analysieren. Der Meinung ,daß Index Puts niedrigere Vola haben,
kann ich nicht folgen.  Auch  bei Einzelwerten  gibt es Schnäppchen mit extrem leckeren hohen Hebel und niedrigem Aufgeld.
Da aktuell marodierende zionistische Finanzspione mitschreiben (es sind KEINE institutionellen Anleger , welche die Kurse treiben, es handelt sich u.a.  um Hedgefonds und Privatiers wie Soros und Schwarzman) werde ich mich
diesbezüglich nicht weiter äußern, Al.  
Antworten
nuessa:

Moin zusammen

2
16.04.07 09:45
tut mir leid für Dich ich hoffe Du kannst den Verlust verschmerzen!

@AL weil Du sagst, dann kannst Du Optionsscheine nehmen, Optionsscheine gibt´s ja auch auf Einzelwerte aber weil Du schreibst dort kannst Du nicht ausgeknockt werden, das verstehe ich nicht ganz, hat der Schein am Laufzeitende keinen inneren Wert, verfällt er genauso wertlos wie ein KO. Man kann nur über die Laufzeit etwas aussitzen, das ist aber meist gefährl. und geht nach hinten los.

Gruß

nuessa

Short auf Deutsche Bank gekauft 3219439xs413.xs.to/xs413/07105/friend_1.png" style="max-width:560px" >
Antworten
nuessa:

und bitte daran denken, dass über 90%

 
16.04.07 09:46
der Optionsscheine am Markt wertlos verfallen!

Gruß

nuessa

Short auf Deutsche Bank gekauft 3219441xs413.xs.to/xs413/07105/friend_1.png" style="max-width:560px" >
Antworten
Hobbypirat:

Al, es sind keine Bildzeitungsleser

 
16.04.07 09:53
Die Annahme ist irrig, es ist die global organisierte jüdische Finanzmafia.
Mir liegen wasserdichte Infos aus intstitutionellen Kreisen vor, da ist man "durch die Bank" reserviert bis skeptisch. Bildzeitungsleser fallen Imo weg.
Es klingt bekloppt , aber es gibt Sie 100 % ig , auch wenn hier viele daran nicht  glauben (dip buying in Yankeeland, selektives Pushen in Germany).
Antworten
Hobbypirat:

Scheiß Tastatur

 
16.04.07 09:56
Kaufe eine Leerzeichen für ein Nichts. Institutionelle Kreise...
Antworten
Anti Lemming:

Die hohe Vola erkennt man am Preis

 
16.04.07 09:59
Und der ist bei Einzelwert-Calls deutlich höher als bei Index-Calls. Hier eine aktuelle Beispielrechnung:

Kaufe ich z. B. Calls auf den Chip-Hersteller AMD, fällig im Januar 2009 (2 J.) mit Basispreis 15 Dollar (die Aktie steht bei 13,57), so kostet ein Kontrakt zurzeit 3,35 Dollar - das ist 25 % des Underlying.

bigcharts.marketwatch.com/quickchart/...3&time=8&bars=1&bars=6

Kaufe ich hingegen Calls auf SPY (die Index-Aktie des SP-500), die zurzeit bei 145 Dollar steht, für Dez. 2008 (später endende gibt es nicht) mit Basispreis 160 Dollar [das entspricht dem "10 % out-of-the-money" des AMD-Calls], so kostet ein Kontrakt ca. 16,90 Dollar - das ist nur 12 % des Underlying.

bigcharts.marketwatch.com/quickchart/...&time=8&bars=1&bars=16

Folglich ist der Einzelwert-Call rund doppelt so teuer wie der Index-Call. Bei Puts verhält es sich ähnlich.
Antworten
Anti Lemming:

P.S. - bei Optionsscheinen

 
16.04.07 10:05
verhält es sich ähnlich, weil sie die "richtigen" Optionen abbilden (mit einem mehr oder minder großen Aufschlag zugunsten der Emmis, versteht sich...).
Antworten
Hobbypirat:

Sorry Al, Du schreibst von standardisierten Kontra

 
16.04.07 10:05
kten. Korrekt. Ich dachte an OS´e....
Antworten
Anti Lemming:

Nuessa - Knock-out vs. "Aussitzen"

 
16.04.07 10:16
Wenn ich, wie in # 23, Optionen nehme, die zwei Jahre laufen, verlieren diese lediglich maximal 4 % Zeitwert pro Monat. Wenn die Aktie (bzw. das Underlying) jetzt beispielsweise für 2 Wochen auf Höchst- oder Tiefstkurse schießt (Übertreibung wegen kurzfristiger Euphorie [Gewinn-News], Untertreibung wegen einer Drohung [Krieg, Terror]) passiert mir mit Optionen genau nichts. Steht der Kurs in einem Monat wieder da, wo er jetzt ist, bin ich lediglich 4 % ärmer (Zeitwertverlust). Bei Puts könnte bei gleichem Kurs der Underlying sogar mehr rauskommen, weil die Vola wegen der Events gestiegen ist.

Hätte ich hingegen KOs, so würden diese bei den Extrem-Übertreibungen ausgeknockt. Der Wertverlust würde dann 100 % betragen. Ich könnte nichts aussitzen und müsste ständig ängstlich auf den Kurs gucken. Das ist mir zu teuer erkauft, da nehm ich lieber langlaufende Optionen mit entsprechend niedrigem Zeitwertverlust.

Dass so viele Leute mit Optionen bzw. OS Geld verlieren, liegt daran, dass sie "out-of-the-money" Calls bzw. Puts mit sehr kurzer Laufzeit wählen. Laufen solche OS z. B. nur noch 3 Monate, beträgt der Zeitwertverlust pro Monat satte 33 %.

Antworten
Hobbypirat:

Die S&P Putscheine hatten ein sehr hohes Aufgeld

 
16.04.07 10:20
Von daher verstehe ich definitiv nicht den Kommentar. Das stimmt so einfach nicht.
Antworten
Hobbypirat:

Der Markt wird brutal guillotiniert

 
16.04.07 10:33
Schade , daß es darauf keine Wetten gibt.
Zehn grüne Sterne für den Harakiri Call Sräd  von Estrich, 2 grüne Sterne für diesen Sräd. Die Deutsche B. hat noch eine modernde US-Leiche im Keller.
Mehr muss man nicht erwähnen, das spricht BÄNDE.
Antworten
permanent:

Der Verkaufszeitpunkt mag

 
16.04.07 10:35
falsch gewählt sein. Das meiste Geld war bereit den verloren.
Ich habe mich in den letzen beiden Wochen nur marginal mit der Börse beschäftigt und fange heute wieder frisch und unvorbelastet an.
Wobei das Wort so sicher nicht stimmt, eine objektive Meinung hat wahrscheinlich keiner von uns. Jeder hat seine Grundeinstellung zur Börsensituation und sicher auch gut Gründe um diese zu Unterlegen.
Ich bin nur noch mit ca. 35% investiert.
Meine Titel:
Biotest VZ
Pulsion
Silber Zertifikate
Strike Oil
Hierbei ist Strike Oil die mit Abstand kleinste Position. Optionsscheine, Zertifikate, Futures usw. halte ich zur Zeit keine.
Heute wird das Wetter noch einmal schön somit werde ich mir den Tag nicht mit der Börse versauen.
Nun geht es raus in die Natur.

Gruß

Permanent
Antworten
Anti Lemming:

Optionen können sogar "defensiv" sein

 
16.04.07 10:49
Nehmen wir als Beispiel die AMD-Aktie (Kurs zurzeit: 13,57 Dollar). Vorbemerkung: Ein Optionskontrakt (CBOE oder Eurex) entspricht in der Regel 100 Aktien. Bei Fälligkeit wird die Differenz zum Basispreis der Option ohne irgendwelche Abzüge ausgezahlt. Steht die Aktie bei Fälligkeit z. B. bei 45 Dollar und beträgt der Basispreis 15 Dollar, so werden 30 Dollar pro Aktie (bzw. 3000 Dollar für den ganzen Kontrakt, der ja 100 Aktien entspricht) ausgezahlt.

Wenn ich wie in # 23 beschrieben (Link) Calls auf AMD kaufe, die bis Januar 2009 laufen, einen Basispreis von 15 Dollar haben und 3,35 Dollar kosten (d.h. 335 Dollar für den ganzen Kontrakt, der ja 100 Aktien entspricht), so ist das äquivalent dazu, AMD-Aktien zu 15,00 + 3,35 = 18,35 Dollar zu kaufen.

Stünde die Aktie im Januar 2009 wieder bei 44 Dollar (wo sie im Feb. 2006 stand), so hätte der obige Kontrakt einen Wert von 4400 - 1500 = 2900 Dollar. Ich erhielte im Januar 2009 daher 2900 Dollar ausgezahlt; darin ist der Zeitwertverlust schon enthalten. Bei 335 Dollar Investition entspricht das einem Gewinn von 766 % Gewinn. Geht AMD hingegen in der Zwischenzeit pleite, weil die Firma durch den Preiskrieg mit Intel zermürbt wird, beträgt der maximale Verlust 335 Dollar.

Würde ich stattdessen 100 AMD-Aktien kaufen, so wäre der Reingewinn im Jan. 09 wie folgt: 4400 Dollar minus 1357 Einstand (jetziger Kurs) = 3043 Dollar. Das ist kaum mehr als der Gewinn aus einem Optionskontrakt (2900 Dollar).

FAZIT: Die Chance "nach oben" ist bei langlaufenden Optionen daher fast so groß wie das der Aktie, während das Verlustrisiko nur ein Viertel dessen entspricht.

Denn durch den Kauf von 100 Aktien würde ich 1357 Dollar "aufs Spiel" setzen statt nur 335 Dollar für einen Optionskontrakt. Ginge AMD pleite, so wären die Verluste knapp viermal höher! Der Optionskauf ist in daher ein konservatives Investment, das - gänzlich ohne Stopp-Loss - Verluste begrenzen hilft.
Antworten
Hobbypirat:

Das ist ja die Crux

 
16.04.07 11:06
Die hinterfotzigen Finanzjongleure setzen darauf, daß Du für 335 Euro Optionen kaufst.
Die Kohle haste vermutlich schneller verschossen, als die Polizei erlaubt.
Rein stochastisch betrachtet  hast Du natürlich Recht. Wir sprechen allerdings nicht von
AMD -oder einem Wert wie bspw.  Medion, bei dem es sich von der Risikopositionierung IMO ähnlich verhält- sondern von anderen Werten mit hyperbolischer Performance, von daher ist das Beispiel etwas unglücklich gewählt.
Summa summarum kann ich Dir nicht mehr ganz folgen.
So ist das halt mit der Logik.
Die einen meinen, die Indizes sind überbewertet, die anderen nennen es Einstiegszeitpunkt.
Man wird zu jedem Zeitpunkt -auch bei Dax Indexstand 3000- Personen finden die skeptisch oder optimistisch gestimmt sind.
Letztlich ist Börse die aggregierte Meinung des  eingesetzten Zock-Volumens der Marktteilnehmer.
Ich bin der Auffassung wir haben es mit einer von der international agiernden Finanzmafia  strategisch geplanten schleichenden Überbewertung zu tun, die zu der größten Börsenblase der Geschichte geführt hat.
Denn wir haben im Gegensatz zum Jahr 2000, wo einige marktenge Buden aufgeblasen wurden, fette Blasen in sämtlichen Indizes.  
Schaun mer mal.
Antworten
Hobbypirat:

Die Meinung daß der Index von Privatiers

 
16.04.07 12:59
hochgejubelt wird , stammt nicht von mir. Sie kursiert in weiten Kreisen der institutionellen Anlegerschaft .
Ich habe 20 Jahre auch nicht daran geglaubt. Seit 2005 bin ich eines Besseren
belehrt worden. Soros, Schwarzman, Greenspan usw. haben offenkundig die monetären  Mittel um Börsen zu manipulieren.
Dafür könnt Ihr mir auch 10000 schwarze Sterne geben.
Antworten
Anti Lemming:

Mein Posting 30

 
16.04.07 13:17
gilt unabhängig davon, wie sich der Gesamtmarkt entwickelt. Tatsache bleibt, dass man bei AMD-Call-Optionen mit 335 Dollar Einsatz fast die gleiche Chance nach oben hat wie mit Aktien, während nach unten der Verlust maximal ein Viertel von dem mit Aktien betragen kann.

Insofern ist der Optionskauf gerade in Krisenzeiten, wo Kurse fallen können, ein konservatives Investment. Es ist auch dann ein konservatives Investment, wenn man AMD für einen Turnaround hält, sich seiner Sache aber nicht sicher ist. Wie gesagt: 335 maximaler Totalverlust aus einem Options-Kontrakt in 2 Jahren ist besser als 1357 Dollar Verlust bei 100 Aktien, falls AMD pleite geht.
Antworten
Hobbypirat:

Du sprichst von einem Wert mit Insolvenzrisiko

 
16.04.07 13:34
Bei jedem Wert mit Insolvenzrisiko haste mit Calls bessere Karten. AAAAAbbber : Voraussetzung ist , daß das Underlying performt.
Sorry, die dargelegte  Logik werd ich nicht mehr kapieren.
Evtl. solltest Du mal ein Stochastik Seminar in BWL besuchen, da lernt man
Kalkulation von Wahrscheinlichkeiten (Bayes Regel, Regression, usw.) ich hatte
da übrigens gut aufgepasst bzw. gute Noten (Ok, Eigenlob stinkt)...  
Wenn Amd bis 2009 auf 5 Euro fällt (Wovon ich persönlich ausgehe)und
dann bis xxxx  auf 30 steigt (Wunschvorstellung von Halbleiter Optimisten), kannste jede Option bis 2009 in die Tonne treten.
Es ist ein spezielles Wesensmerkmal der aktuellen Börse , daß jeder Schrott hochgepusht wird, von daher würde ich auch nicht gegen AMD wetten.
Antworten
Anti Lemming:

Je nach erwarteter Kursentwicklung

 
16.04.07 13:46
kann man sich auch anders aufstellen, mit Covered Call writing (Aktien kaufen, Out-of-the-Money-Calls dagegen shorten - das ähnelt einem Discount-Zerti-Kauf). Last not least bleibt immer die Möglichkeit, GAR NICHTS zu machen und weiter zu beobachten (oft besser, als Viele glauben).
Antworten
Hobbypirat:

Covered Call

 
16.04.07 13:49
bei welcher Investementbude ist sowas machbar ?
Antworten
Anti Lemming:

das ist möglich z. B.

 
16.04.07 14:04
bei Brokern wie Consors, wenn man ein Eurex-Konto eröffnet. Für US-Aktien ist das noch billiger bei Etrade USA, wo auch Deutsche ein US-Konto eröffnen können (über Etrade Deutschland in Berlin).
Antworten
comsunny:

zur Info

 
16.04.07 16:08
bin heute nach US-Eröffnung aus CB4YJJ raus. Es war aber kein grosser Brocken, ich kann nun zweimal mehr mit der family zum Lieblings-Italiener gehen ...
Antworten
hoetti:

@AL

 
16.04.07 16:51
mit deiner strategie der langlaufenden call-kontrakte gebe ich dir nur bedingt recht. natürlich geht deine rechnung wie oben beschrieben auf, allerdings leider nur wenn du per termin (in diesem falle anfang 2009) diese gegebenheiten im underlying hast.

sollte das underlying kurzfristig extrem steigen, so wirst du aufgrund deines schlechten deltas in langlaufenden optionen den anstieg nur teilweise mitmachen können (insbesondere bei out-of-money kontrakten). zudem wirkt sich auch die damit eventuell einhergehende volasteigerung nur marginal bis gar nicht aus.

die strategie funktioniert also nur, wenn du dir per termin ein ziel suchst, welches dann auch erreicht werden muss.

eigentlich sollte die lz eines kontraktes immer mit der termin des eigenen kurszieles übereinstimmen.

berücksichtigt man delta und omega fährt man besser mit in-the-money und angepasster laufzeit an das anvisierte ziel..

gruß
Antworten
comsunny:

in US ist die Katze

 
14.06.07 17:45
nun aus dem Sack:

Dow Jones
UPDATE: Subprime-Krise belastet Ergebnis der Investmentbanken
Donnerstag 14. Juni 2007, 17:17 Uhr

(NEU: Details, Vergleich von Goldman mit Bear Stearns, Lehman)

Von Natali Schwab und Jed Horowitz Dow Jones Newswires

NEW YORK (Dow Jones)--Die Krise im US-Subprime-Markt hat die Ergebnisse der beiden Investmentbanken Goldman Sachs und Bear Stearns im zweiten Quartal belastet. Während die Goldman Sachs Group mit 2,33 Mrd USD noch einen marginalen Gewinnanstieg von 0,9% verzeichnete, sank das Nettoergebnis von Bear Stearns um 33% auf 361,7 Mio USD. Beide Banken berichteten von einem rückläufigen Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren aufgrund der Probleme mit risikoreichen Hypothekenkrediten.

Die Nettoeinnahmen von Goldman Sachs sanken um 0,6% auf 10,18 Mrd USD. Das Segment Trading and Principal Investments, das Kerngeschäft der Investmentbank, machte wieder den größten Anteil am Geschäft aus. Der Bereich verzeichnete jedoch ein Einnahmeminus von 10% auf 6,24 Mrd USD. Dabei gingen die Einnahmen bei Principal Investments aufgrund von Verlusten bei asiatischen Investments auf 785 Mio USD von 1,7 Mrd USD im Vorjahr zurück. Dies habe das Ergebnis je Aktie mit je 0,14 USD belastet.

Die Einnahmen im Segment festverzinsliche Wertpapiere, Währungen und Rohstoffe gingen sogar um 24% zurück. Der Rückgang reflektiere die "anhaltende Schwäche" im Subprime-Markt, dem Geschäft mit Schuldnern mit unterdurchschnittlicher Bonität. Zudem hatte Goldman im Vorjahr von dem Verkauf von Aktiva profitiert. CFO David Viniar schätzt, dass die Talsohle im Subprime-Markt noch nicht erreicht ist.

Hingegen liefen die Geschäfte im Investmentbanking gut. Die Einnahmen stiegen um 13% auf 1,72 Mrd USD durch die das starke Geschäft mit Fusionen und Akquisitionen (M&A) und dank der hohen Finanzierungstätigkeit von Goldman. Das Asset Management verzeichnete ebenfalls ein Wachstum von 13% auf 1,81 Mrd USD.

Das Ergebnis je Aktie lag im Konzern mit 4,92 USD über Vorjahreswert von 4,78 USD und übertraf auch die Analystenerwartungen von 4,79 USD. Der Gewinn lag jedoch deutlich niedriger als im ersten Quartal als Goldman Sachs 6,67 USD je Aktie und Nettoeinnahmen von 12,73 Mrd USD erzielte.

Bear Stearns, welche am stärksten im Geschäft mit hypothekarisch gesicherten Wertpapieren engagiert ist, berichtete am Donnerstag ein Ergebnis je Aktie vor Sonderposten von 3,40 (3,72) USD und verfehlte damit die Prognose der Wall Street von durchschnittlich 3,50 USD deutlich.

Die Nettoeinnahmen erhöhten sich um 0,5% auf 2,51 Mrd USD und lagen ebenfalls unter den Erwartungen der Analysten von 2,33 Mrd USD. Das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren sank bei Bear Stearns um 21% auf 962 Mio USD.

Im Vergleich zu Goldman Sachs und Bear Stearns hatte Wettbewerber Lehman Brothers bereits am Mittwoch mit einem Einnahmenwachstum von 25% ein starkes zweites Quartal vorgelegt. Aufgrund einer stärkeren Diversifizierung konnte Lehman einen Rückgang mit festverzinslichen Papieren von 14% durch Gewinne im Aktienhandel (+94%) ausgleichen.

Der US-Hypothekenmarkt war in den vergangenen Monaten unter Druck geraten. So konnten mehrere Hypothekenfinanzierer, die Darlehen an Kreditnehmer mit schlechter Bonität ausgegeben hatten, ihrerseits Bankenforderungen nicht mehr bedienen. Die zweitklassige Hypothekendarlehen wurden besonders während des Booms auf dem US-Immobilienmarkt vergeben. Das zusätzliche Kapital der Hausbauer floss zu einem erheblichen Teil in den Konsum, was die US-Wirtschaft stützte. Die Hypothekenbanken vergaben bereitwillig Kredite und finanzierten den Häuserbau. Dabei wurde kein oder kaum Eigenkapital verlangt.

Da sich die Häuser im Falle eines Kreditausfalls üblicherweise teurer verkaufen ließen, ging diese Geschäftskonstruktion lange gut. Inzwischen fallen die Hauspreise in den USA, und zunehmend kommen Käufer mit einem niedrigeren Einkommen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nach.

Webseite: www.goldmansachs.com www.bearstearns.com www.lehman.com

-Von Natali Schwab, Jed Horowitz, Jonathan Vuocolo und Judy Lam, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/nas/jhe -0-

Antworten
Yohoho:

Da diese Raffkes den Schrott -sprich notleidende

 
14.06.07 18:00
Hypotheken- an Hedgefonds versemmelt haben überraschen die Verluste an der "Front" (Quelle) schon. Man darf auf die spaßige Kettenreaktion gespannt sein. lol.
Während die Alarmglocken unhüberhörbar scheppern, kaufen die Blödbullen weiter munter.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--