Schwache Börsen lassen Betriebspensionen sinken
Die Ereignisse rund um die Terroranschläge vom 11. September hinterlassen auch bei Österreichs Pensionisten Spuren, genau genommen auf deren Pensionskonten. Im abgelaufenen Jahr traf nämlich der Einbruch an den Weltbörsen als Folge der Anschläge die Pensionskassen hart. Sie haben bis zu 50 Prozent ihrer Gelder in Aktien investiert und daher im Durchschnitt 1,5 Prozent des veranlagten Vermögens verloren. „Negative Performance“ heißt das im Branchenjargon.
15 Euro im Monat
5320 Pensionisten (von 36.000, die schon heute eine Zusatzpension beziehen) müssen daher Abschläge ihrer Pensionsauszahlung hinnehmen. Und zwar (durchschnittlich) um drei Prozent für das Jahr 2002. Bei einer Zusatzpension von 508 Euro oder 7000 S wären das 15,3 Euro oder 210 S, die weniger ausgezahlt werden. „Das System der Pensionskassen ist dadurch aber auf keinen Fall infrage gestellt“, betont Fachverbandsvorsteher Dietmar Neyer und weist auf die langfristig positive Perspektive des Pensionskassen-Modells hin. Typischerweise verlieren am ehesten die Pensionisten, die erst kurz in Pension sind, hohe Auszahlung gleich zu Beginn vereinbart und noch keine „Puffer“ angespart haben. Wenn ihre Arbeitgeber nicht zu Nachschusszahlungen verpflichtet sind, kann es eng werden. Ein Brancheninsider mutmaßt, dass es sich dabei um einen „zweistelligen Millionen-Euro-Betrag“ handelt. Besonders die Banken dürften nachträglich von ihren Pensionskassen kräftig zur Kasse gebeten werden.
Die Branchenriesen APK und ÖPAG dürften 2001 die „schwarze Null“ erreichen, die ebenfalls sehr große Kasse VPK pendelt im Branchenschnitt „zwischen minus und plus fünf Prozent Rendite“. Im Vergleich zu einer Durchschnittsrendite von acht Prozent über die letzten zehn Jahre ist dies mehr als bitter. APK-Vorstand Christian Böhm meint, dass allein bei ihm „1000 oder mehr“ Betroffene mit etwas weniger Zusatzpension auskommen müssen als im letzten Jahr. Es bleibt die Hoffnung auf 2002: Heuer soll es wieder eine Rendite in einstelliger Höhe geben.
Die Ereignisse rund um die Terroranschläge vom 11. September hinterlassen auch bei Österreichs Pensionisten Spuren, genau genommen auf deren Pensionskonten. Im abgelaufenen Jahr traf nämlich der Einbruch an den Weltbörsen als Folge der Anschläge die Pensionskassen hart. Sie haben bis zu 50 Prozent ihrer Gelder in Aktien investiert und daher im Durchschnitt 1,5 Prozent des veranlagten Vermögens verloren. „Negative Performance“ heißt das im Branchenjargon.
15 Euro im Monat
5320 Pensionisten (von 36.000, die schon heute eine Zusatzpension beziehen) müssen daher Abschläge ihrer Pensionsauszahlung hinnehmen. Und zwar (durchschnittlich) um drei Prozent für das Jahr 2002. Bei einer Zusatzpension von 508 Euro oder 7000 S wären das 15,3 Euro oder 210 S, die weniger ausgezahlt werden. „Das System der Pensionskassen ist dadurch aber auf keinen Fall infrage gestellt“, betont Fachverbandsvorsteher Dietmar Neyer und weist auf die langfristig positive Perspektive des Pensionskassen-Modells hin. Typischerweise verlieren am ehesten die Pensionisten, die erst kurz in Pension sind, hohe Auszahlung gleich zu Beginn vereinbart und noch keine „Puffer“ angespart haben. Wenn ihre Arbeitgeber nicht zu Nachschusszahlungen verpflichtet sind, kann es eng werden. Ein Brancheninsider mutmaßt, dass es sich dabei um einen „zweistelligen Millionen-Euro-Betrag“ handelt. Besonders die Banken dürften nachträglich von ihren Pensionskassen kräftig zur Kasse gebeten werden.
Die Branchenriesen APK und ÖPAG dürften 2001 die „schwarze Null“ erreichen, die ebenfalls sehr große Kasse VPK pendelt im Branchenschnitt „zwischen minus und plus fünf Prozent Rendite“. Im Vergleich zu einer Durchschnittsrendite von acht Prozent über die letzten zehn Jahre ist dies mehr als bitter. APK-Vorstand Christian Böhm meint, dass allein bei ihm „1000 oder mehr“ Betroffene mit etwas weniger Zusatzpension auskommen müssen als im letzten Jahr. Es bleibt die Hoffnung auf 2002: Heuer soll es wieder eine Rendite in einstelliger Höhe geben.