sangui.de/fachartikel/130205%20Prague%20study_published_D.pdfBiotechfirma Sangui präsentiert Studie zum Wundmittel Granulox
Wirksamkeit des Hämoglobin-Sprays übertrifft alle Erwartungen
Witten, den 5. Februar 2013 - Die Sangui BioTech International, Inc. (WKN
906757) untermauert die
Wirksamkeit ihres Wundmittels Granulox mit Ergebnissen einer an der Karls-Universität in Prag
abgeschlossenen Studie. Bei 97 Prozent der mit Granulox behandelten Studienteilnehmer konnte
eine deutliche Verringerung der Wundfläche beobachtet werden.
Die positive Wirkung des Hämoglobin-Sprays Granulox wird durch die klinische Studie zur Therapie
von Unterschenkelgeschwüren wissenschaftlich mit hoher Beweiskraft bestätigt. Der Studienleiter
Prof. Dr. Petr Arenberger von der Prager Karls-Universität beobachtete über dreizehn Wochen, wie
sich die Wundfläche durch das Aufsprühen von Granulox im Vergleich zu einer Wundbehandlung mit
einer Placebolösung veränderte. Bei 33 von 34 mit dem Hämoglobin-Spray behandelten Probanden
(97 Prozent) stellte er eine deutliche Verringerung der Wundgrößen gegenüber der Kontrollgruppe
fest. Auch der Wundschmerz nahm in der mit Granulox behandelten Gruppe deutlich ab,
wohingegen er in der Kontrollgruppe als gleich bleibend hoch empfunden wurde. „Aufgrund der
guten Praxiserfahrungen mit Granulox haben wir zwar mit überzeugenden Studienresultaten
gerechnet. Aber die jetzt vorliegenden Ergebnisse übertreffen alle Erwartungen“, sagt Sangui-
Vorstand Hubertus Schmelz.
Der Hauptanwendungsbereich von Granulox sind chronische Wunden, die in den meisten Fällen
durch mangelhafte Sauerstoffversorgung (Hypoxie) als Folge einer unzureichenden Durchblutung
des entsprechenden Körperteils verursacht werden. Häufige Ursache dafür ist Diabetes. Die
Zuckerkrankheit schädigt die Gefäße, was zu Durchblutungsstörungen an Beinen und Füßen führt.
Weltweit treten jährlich rund 37 Millionen Behandlungsfälle chronischer Wunden auf.
Die Studie wird in Heft 3/2013 von „Der Hautarzt“ (Springer Verlag, Berlin Heidelberg)
veröffentlicht, eine Onlinevariante ist sowohl beim Journal selbst als auch bei der Datenbank