S&P 500 noch immer KGV von 30,8 Baisse geht weiter


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Kicky:

S&P 500 noch immer KGV von 30,8 Baisse geht weiter

 
30.04.03 17:37
sagt ein Fondmanager bei finanztreff:
Ich denke, dass wir uns aktuell in einem sehr späten Stadium der Rallye befinden und wir aus mittelfristiger Sicht deutlich tiefere Stände der Indizes sehen werden.

Ein wichtiger Indikator hierfür ist das Sentiment der Investoren, das wir mit dem FSI bewerten. Dieser steht aktuell bei 73 Punkten und raubt dem Markt auch aus kurzfristiger Sicht den Platz nach oben. Wie bereits oben erwähnt, endeten bisherige Bärenmarktrallyes regelmäßig bei einem FSI-Stand von über 75. Dies würde dem Markt den Platz nach oben auch aus kurzfristiger Sicht rauben. Zur Erklärung, ein hoher Grad an Optimismus drückt aus, dass die Vielzahl der Investoren bereits Positionen gekauft hat und die Aufwärtsdynamik deshalb austrocknet, weil sich eben schon jedermann positioniert hat.

Ein weiterer Grund, warum ich von fallenden Kursen in nächster Zeit ausgehe, ist die nach wie vor sehr hohe Bewertung an den Märkten. So hat der für die Finanzbranche wichtigste Index der Welt, der S&P 500 aktuell ein KGV von 30,84. Die Baisse der letzten drei Jahre hat also zu keiner Bereinigung der Bewertung geführt. Zur Erinnerung, selbst zu absoluten Höchstzeiten an den Börsen Ende 1999 war der S&P 500 nicht höher bewertet. Zum 31.12.99 lag das KGV bei 30,5.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass bisherige Bärenmärkte stets mit einer Unterbewertung geendet haben und noch nie eine Baisse mit einem höheren KGV als 15 beendet wurde. Um eine angemessene Bewertung zu erreichen, müssten sich also die Kurse weiter reduzieren, oder aber die Gewinne müssten deutlicher zulegen, als von S&P erwartet. S&P kalkuliert bereits mit einem Gewinnwachstum von ca. 20 Prozent für 2003.

Momentan befinden wir uns in einem Topping Out, eine Phase, in der am Markt eine Trendwende geschaffen wird. Im Rahmen dieser Phase finden immer wieder kleinere Bärenmarktrallyes statt, die sich über mehrere Tage erstrecken können. Teilweise werden sogar neue Hochs erreicht, die allerdings keine Nachhaltigkeit aufweisen
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Kicky:

und der alte Fuchs meint

 
01.05.03 16:45
Die Chance, die Hürde 3.000 im DAX zu überspringen und mein Frühjahrsziel zu erreichen, ist noch immer gegeben. Allerdings ist gestern die Luft etwas dünner geworden. Wird es aber erreicht, sind das rd. 50 % in sagen wir dann 50 Börsentagen, und dann heißt natürlich die Frage: „Sell in May and go away". Darüber später.
Die amerikanischen Konjunkturzahlen bestätigen meine bisherige Einschätzung. Das sage ich ganz locker, und der Index des Verbrauchervertrauens stieg im April unerwartet stark von 61,4 auf 81 (Sie lesen richtig). Ich hatte den Absturz auf 61 ohnehin für einen Ausrutscher gehalten. Die Auftragseingänge stiegen im Februar um 2 %, die Analysten hatten dagegen mit einem Rückgang um 0,3 % kalkuliert. Darin stecken + 16,1 % Rüstung, woraus „netto" + 1,3 % resultieren. Wichtiger: Computer und Elektronik + 4 %. Dazu paßt die neue Chipanalyse für März: Jahreszuwachsrate + 13 %, nach zuvor 17,9 %. Im Vormonatsvergleich sind es + 8,6 %. Die SIA erwartet für das ganze Jahr ein zweistelliges Plus. Was heißt das?
Die Chipindustrie ist und bleibt der beste Konjunkturseismograph oder das Barometer. Gehen Sie davon nicht ab, auch wenn die Meinungen stark auseinander gehen. Größter Gewinner war gestern aus dieser Sachlage heraus TSMC, also TAIWAN SEMICONDUCTORS, die ich bereits empfohlen hatte, und deren Chart jetzt so aussieht: Hier besteht Handlungsbedarf. (guckt ihn euch woanders an)

Ein weiterer Konjunkturindikator von Bedeutung: Schauen Sie auf die Energieaktien. Das waren die Parias des letzten Jahres. Dafür haben Sie zwei Varianten: a) Die Soliden und b) die Abgestürzten im Zusammenhang mit dem ENRON-Skandal und seinen Folgen. DYNEGY sprang gestern um 20 %, nachdem die Gesellschaft schwarze Zahlen meldet. Spektakulär genug sieht der Chart aus.  
Das Ganze stützt sich auch anderweitig ab. Nämlich in höchst einfachen Titeln wie Baumärkte, was nun wirklich nichts mit Technologie zu tun hat. Doch darin zeigt sich das Erholungspotential des gesamten Marktes. Der Größte ist der Beste: HOME DEPOT. So sieht die Lage aus. Eigentlich ein klarer Kauf.
Die Franzosen sind am schnellsten. ALCATEL meldet schwarze Zahlen im 1. Quartal im operativen Ergebnis, trotz Umsatzrückgang um 31,1 %. So saniert man große Unternehmen. Inzwischen allerdings schon 200 % Kursgewinn, und ich warte auf die nächste technische Korrektur, um nach- oder neu zu kaufen. Bei ERICSSON liegt mein Kursziel übrigens bei 1,10/1,20 E. im Jahresverlauf.  
Die Reihenfolge stellt sich damit wie folgt: ALCATEL sieht am besten aus, es folgen CORNING und NORTEL. Die Schlußlichter sind ERICSSON und LUCENT. Aber: Wie der Fall E. zeigt, man muß drin sein und warten können. Kommt die eine oder andere Nachricht, ist es zu spät.
In Frankfurt spielen die Finanzaktien weiterhin die erste Geige. Der Abgang von Schulte-Noelle bei der ALLIANZ war von schriller Begleitmusik gekennzeichnet. Das ist richtig. Die Art und Weise, wie sich die Münchener Koryphäen von ihren Spitzenjobs verabschieden, um anschließend Chefaufseher zu werden über das, was sie selbst eingebrockt haben, dürfte wohl ein Unikat sein. Das gibt es nur in Deutschland. Schauen Sie mal, wie die Schweizer es gemacht haben: Wenn raus, dann raus, und kein neues Amt, etwa als Aufseher. Es lohnt sich, den heutigen HV-Bericht zu lesen.
INFINEON-Chef Schuhmacher kommt mir vor wie Thomas Gottschalk. Er hat sicher einen guten PR-Berater. Motto: Jeden Tag etwas Neues, Hauptsache etwas Spektakuläres. Vorgestern ging es um den Umzug in die Schweiz, heute gibt es eine neue Wandelanleihe, was morgen? Dennoch bleibe ich dabei: Alles Nähere in der AB, und jeder Kurs zwischen 6,30 und 6,80 E. bleibt ein Kaufkurs. Leider müssen Sie sowohl mit diesem Chef als auch mit dieser Volatilität leben.
Diese Nachricht ist ein weiterer Baustein. MAN kooperiert mit SCANIA. Vor vier Wochen gab es eine Nachricht ähnlicher Art, nun wird von Kooperation gesprochen. Und zwar für LKW-Achsen und Verteilergetriebe. Den Hintergrund kennen Sie aus der AB: SCANIA ist der letzte mögliche Partner für MAN in Europa. VW hält über 30 % an SCANIA und VOLVO ebenfalls über 30 %, die aber spätestens Ende des Jahres zu verkaufen sind. Das ist Kartellauflage. Auf den festen MAN-Kurs habe ich schon mehrfach hingewiesen, siehe gestern. Dieses Spiel ist noch nicht zu Ende.
In der Finanzszene noch ergänzend: AMB GENERALI inzwischen 50 E. AXA COLONIA mit neuem Jahreshöchstkurs. Bitte letzte AB beachten. Bei den zwei Großen ändert sich in den Zielen nichts. Siehe die letzten AB Daily's.
Den TecDAX nicht vergessen. Das ist für Sie so eine Art Geheimwaffe. Schauen Sie sich den aktuellen Stand an. Ich hatte schon frühzeitig darauf hingewiesen. Nächstes Ziel geht bis 430/440 E., und ich hoffe sehr, daß Sie über die Zertifikate „drin sind". Machen Sie sich den Spaß und analysieren Sie alle Aktien, die im Tec-DAX geführt sind. Dann errechnet sich ein Erholungspotential, das wahrlich spektakulär ist. Im einzelnen dazu ergänzend:
AT&S sowie ELMOS und MICRONAS sind Chiptitel, für die das gilt, was ich oben schon geschrieben habe. Und damit springe ich jetzt nach Zürich:
ESEC und die Mutter UNAXIS erhöhen die Prognosen für 2003. ESEC mit + 31 % Bestelleingang im 1. Quartal, die Mutter mit + 33 % und eindeutig positiven Resultaten. Hier geht es um Chip und Chipmaschinen, wie Sie wissen.
Für die Kenner: Der Rand boomt. Neuer Topkurs gegen Euro und klar unter 8 Rand. Sogar teilweise 7,80 mit der Möglichkeit bis 7,30 Rand. Das ergibt ein Superresultat für mein kürzlich in der Actien-Börse beschriebenes Portfolio mit knapp 180 % Kursgewinn in etwas mehr als 18 Monaten. Hier wird also die Absicherung des Rand interessant, nicht aber die Auflösung der Positionen. Andererseits:
Ich höre soeben einen guten Witz: Deutsche Banken empfehlen Ihren Kunden Festgeldkonten im Rand. Das ist so etwas wie eine sichere Geldvernichtungsmaschine. Denn die leiseste Korrektur des Randkurses nach dem gewaltigen Anstieg macht das Ganze zu einem Nullsummenspiel für die Zinsen. Finger weg.  
Bernecker heute
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villa:

@Kicky

 
05.05.03 11:35
Hi! Super Infos.
Wie kommst du an sie ran?  
Antworten
Gorden:

Hört sich schwer nach Freund

 
05.05.03 11:45
Nabil von fondex an. Seine Kommentare findest Du unter www.wallstreet-online.de  
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Kicky:

und weitereTips

 
07.05.03 23:34
Kurse, die 70 und sogar 100 % in vier Wochen zulegen, bedürfen immer der Korrektur. Je schneller sie gestiegen sind, desto härter ist die Korrektur. Meistens geht es dann um die berühmten 50 %. Das bedeutet zwingend:
Entweder stellen Sie 50 % der Positionen glatt und kassieren den Gewinn, oder Sie reizen aus und unterlegen jede Ihrer Aktie jeden Tag neu mit einem Stopkurs von rd. 5 % unter dem Schlußkurs des Vortages. Das gilt vor allem für die Titel, die rasant gestiegen sind. Keine Frage: Diese Aktien werden später wieder zurückgekauft. Denken Sie an  ALLIANZ.MÜNCHENER RÜCK noch besser, von 50,37 bis 96,38 E. sind beinahe 100 %. Diese bedürfen einer Korrektur.Auch bei HVB gilt das gleiche: Von 6,71 E. bis 13,29 E. (gestern) sind es knapp 100 %.
CELANESE hangelt sich klammheimlich hoch. So gut wie niemand sieht es. Gestern erneut + 5,6 %.Diese graue Maus der Chemie ist die mit Abstand preiswerteste Chemieaktie bei einem KGV um 7. Vielleicht kein schneller Renner, aber eine gute weitere Investition
HEIDELDRUCK gestern wieder 19 E. nach einem Tief bei 13 E. und KÖNIG + BAUER etwas lahmer, aber in gleicher Lage. Beide sind ein unveränderter Kauf und mit obiger Marktlage nicht zu vergleichen. Worauf es ankommt:
Gefährdet sind im Moment nur die Titel, die enorm schnell und stark gelaufen sind. Also alles, was über 60 % zugelegt hat
DEUTSCHE POST (WKN: 555 200) wird ein Sonderthema. Kein Analyst mag diese Aktie, aber schauen Sie sich bitte die Ausgangslage an und dies vor dem Hintergrund der heutigen Gewinnzahlen.
COMDIRECT hat HV. Das war der Spitzengewinner der letzten drei Tage mit fast 50 % Kursplus gegenüber dem Tief der letzten Wochen.
Im TecDAX spielt eine andere Kapelle. Zum Vergleich: DAX-Gewinn seit Jahresanfang + 4, TecDAX + 13,5 %. Hier ist jede kleinere Korrektur viel früher eine neue Möglichkeit zum Kauf. Der Unterschied liegt darin: Im TecDAX kaufen Sie einen Markt und keine einzelne Aktie
Die Umschuldung der Argentinien-Bonds zeichnet sich ab. Zur Überraschung vieler mit erstaunlich günstigen Konditionen und vor allem ohne Kapitalschnitt. Damit muß man sich beschäftigen. Lateinamerika-Bonds werden also wieder ein Thema.
(gekürzt)

Quelle Bernecker findet man wohl irgendwo bei stockboard
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villa:

Wo bei Stockboard? o. T.

 
08.05.03 07:52
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daxbunny:

schau halt bei google oder so - muss man dir

 
08.05.03 07:59
das meiste immer vorkauen? sollt man dir noch den hintern abwischen ??
eigendynamik und initiative ist auch nicht schlecht.

guten morgen @ all
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Kicky:

naja ,da isser

 
09.05.03 00:10
sonne02.bern-stein.de/weblogin/...gin.cgi?BTN1=hp_aktuell1.htm
weiss aber nicht ob das funktioniert bei euch
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