sagt ein Fondmanager bei finanztreff:
Ich denke, dass wir uns aktuell in einem sehr späten Stadium der Rallye befinden und wir aus mittelfristiger Sicht deutlich tiefere Stände der Indizes sehen werden.
Ein wichtiger Indikator hierfür ist das Sentiment der Investoren, das wir mit dem FSI bewerten. Dieser steht aktuell bei 73 Punkten und raubt dem Markt auch aus kurzfristiger Sicht den Platz nach oben. Wie bereits oben erwähnt, endeten bisherige Bärenmarktrallyes regelmäßig bei einem FSI-Stand von über 75. Dies würde dem Markt den Platz nach oben auch aus kurzfristiger Sicht rauben. Zur Erklärung, ein hoher Grad an Optimismus drückt aus, dass die Vielzahl der Investoren bereits Positionen gekauft hat und die Aufwärtsdynamik deshalb austrocknet, weil sich eben schon jedermann positioniert hat.
Ein weiterer Grund, warum ich von fallenden Kursen in nächster Zeit ausgehe, ist die nach wie vor sehr hohe Bewertung an den Märkten. So hat der für die Finanzbranche wichtigste Index der Welt, der S&P 500 aktuell ein KGV von 30,84. Die Baisse der letzten drei Jahre hat also zu keiner Bereinigung der Bewertung geführt. Zur Erinnerung, selbst zu absoluten Höchstzeiten an den Börsen Ende 1999 war der S&P 500 nicht höher bewertet. Zum 31.12.99 lag das KGV bei 30,5.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass bisherige Bärenmärkte stets mit einer Unterbewertung geendet haben und noch nie eine Baisse mit einem höheren KGV als 15 beendet wurde. Um eine angemessene Bewertung zu erreichen, müssten sich also die Kurse weiter reduzieren, oder aber die Gewinne müssten deutlicher zulegen, als von S&P erwartet. S&P kalkuliert bereits mit einem Gewinnwachstum von ca. 20 Prozent für 2003.
Momentan befinden wir uns in einem Topping Out, eine Phase, in der am Markt eine Trendwende geschaffen wird. Im Rahmen dieser Phase finden immer wieder kleinere Bärenmarktrallyes statt, die sich über mehrere Tage erstrecken können. Teilweise werden sogar neue Hochs erreicht, die allerdings keine Nachhaltigkeit aufweisen
Ich denke, dass wir uns aktuell in einem sehr späten Stadium der Rallye befinden und wir aus mittelfristiger Sicht deutlich tiefere Stände der Indizes sehen werden.
Ein wichtiger Indikator hierfür ist das Sentiment der Investoren, das wir mit dem FSI bewerten. Dieser steht aktuell bei 73 Punkten und raubt dem Markt auch aus kurzfristiger Sicht den Platz nach oben. Wie bereits oben erwähnt, endeten bisherige Bärenmarktrallyes regelmäßig bei einem FSI-Stand von über 75. Dies würde dem Markt den Platz nach oben auch aus kurzfristiger Sicht rauben. Zur Erklärung, ein hoher Grad an Optimismus drückt aus, dass die Vielzahl der Investoren bereits Positionen gekauft hat und die Aufwärtsdynamik deshalb austrocknet, weil sich eben schon jedermann positioniert hat.
Ein weiterer Grund, warum ich von fallenden Kursen in nächster Zeit ausgehe, ist die nach wie vor sehr hohe Bewertung an den Märkten. So hat der für die Finanzbranche wichtigste Index der Welt, der S&P 500 aktuell ein KGV von 30,84. Die Baisse der letzten drei Jahre hat also zu keiner Bereinigung der Bewertung geführt. Zur Erinnerung, selbst zu absoluten Höchstzeiten an den Börsen Ende 1999 war der S&P 500 nicht höher bewertet. Zum 31.12.99 lag das KGV bei 30,5.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass bisherige Bärenmärkte stets mit einer Unterbewertung geendet haben und noch nie eine Baisse mit einem höheren KGV als 15 beendet wurde. Um eine angemessene Bewertung zu erreichen, müssten sich also die Kurse weiter reduzieren, oder aber die Gewinne müssten deutlicher zulegen, als von S&P erwartet. S&P kalkuliert bereits mit einem Gewinnwachstum von ca. 20 Prozent für 2003.
Momentan befinden wir uns in einem Topping Out, eine Phase, in der am Markt eine Trendwende geschaffen wird. Im Rahmen dieser Phase finden immer wieder kleinere Bärenmarktrallyes statt, die sich über mehrere Tage erstrecken können. Teilweise werden sogar neue Hochs erreicht, die allerdings keine Nachhaltigkeit aufweisen