... dennoch für die Marktteilnehmer nicht überraschend, was am Kurs abzulesen ist. Im Grunde hat RIB in 2015 kein organisches Wachstum erzielt. Der Mehrumsatz in 2015 zu 2014 wurde ausschließlich durch die jüngsten Firmenzukäufe erzielt.
Wir erleben wieder moderate Umsatzzuwächse wie in den Jahren vor dem DB Auftrag. Dies ist eigentlich nicht schlimm, da die Firma von den Zahlen her kerngesund ist. Die aktuelle Bewertung und Erwartung ist halt zu hoch und die Sondereffekte verwässern noch immer das Zahlenwerk. In Q1 2016 gilt es ein Sondereffekt aus den ersten 3 Monaten aus dem Jahre 2015 in Höhe von 11 Mio. aufzuholen. Jeder der die Zahlen kennt, müsste wissen, dass der Effekt schwer mit dem operativen Geschäft auszugleichen ist. Die heutige FED Sitzung wird wohl auch über das Q1 Ergebnis der RIB entscheiden ;)
Die Insidergeschäfte, die Kapitalerhöhungen trotz hohen Cashbestand und widersprüchliche Wachstumsstory haben für mich nach wie vor einen Beigeschmack.
http://www.ariva.de/forum/RIB-Software-AG-402306?page=121#jumppos3047Blöd für die Investoren, die zur Hochphase eingestiegen sind und noch immer Anteile halten.
Ich rechne nochmal mit einem leichten Rücksetzer nach dem Geschäftsbericht 2015, da noch einige Sachverhalte schwarz auf weiß offengelegt werden müssen (Sondereffekte, Anteil DB-Auftrag, Ausblick, Kostenentwicklung, Umsatzzuwachs durch Zukäufe, organisches Wachstum) und die Phase 1-3 Meldungen nach den ersten 3 Monaten deutlich hinter den Erwartungen liegen.
Die hohen Cashbestände und einen Teil der daraus zu erwartenden Firmenzukäufe sind bereits eingepreist. Ansonsten wäre das aktuelle KGV nicht zu rechtfertigen. Für einen nachhaltigen Kurs größer 14 benötigt der Markt definitiv 4 Phase III Aufträge in 2016 (2 aus dem Vorjahr und 2 aus der Wachstumsstory).
Jede durchschnittliche Meldung (Aufträge und Firmenzukäufe) könnte sogar für fallende Kurse sorgen, da zum jetzigen Zeitpunkt "Big News" notwendig sind.