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....war der einzige der den Mut hatte die Aktie nach der Übernahmeofferte durch Fresenius sofort zum VERKAUF zu empfehlen. Jetzt wird zum Einstieg geraten. Keine schlechte Strategie: vorallem für diejenigen die damals gleich verkauft haben.....
PS: und es kommt doch meistens anders als man denkt
Ich denke, dass bei Schlusskursen oberhalb von 16,5 weiterhin die Bullen im Vorteil sind. Diese Marke wurde Intraday bislang immer zurückerobert.
Heute haben ja Gerüchte über ein endgültiges Scheitern der Übernahme zu zeitweise starken Verlusten geführt:
www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/...-sinken-524612/index.do
Das CRV ist hier nicht so schlecht: wenn die Übernahme tatsächlich scheitert, muß man wahrscheinlich ein Gapclose bei 14,8x ins Auge fassen. Sollte der Deal doch noch über die Bühne gehen, gibt es wieder 2x,xx Kurse. Ich habe bei 16,8 eine Position gekauft ..
Hier und insbesondere im w/o-Forum denkt die Mehrheit, Herr Broermann wäre investiert, um irgendwie an dem jetzt gescheiterten Deal mitzuverdienen. Diese Grundannahme ist m.E. völlig falsch. Er musste den Preis dieses Investments einfach bezahlen, um nicht einen übermächtigen Wettbewerber entstehen zu lassen.
Wer sich etwas mit der Branche befasst, weiss, dass die 4 großen privaten Player (ich zähle SANA dazu) im deutschen Klinikmarkt im wesentlichen nur durch Kauf und Sanierung von maroden Kliniken des öffentlichen Sektors wachsen können. In Auktionsverfahren bieten sie sich regelmässig gegenseitig hoch. Ist doch klar, dass der Fresenius-Konzern incl. Rhön da ganz andere Finanzierungsmöflichkeiten hätte als Rhön, Sana oder Asklepios stand alone. Operative Vorteile wie z,B. bei Einkaufskonditionen, kämen dazu.
Mit dem bisherigen 4er-Oligopol dagegen kann Broermann ganz gut leben. Da sind, wie die Vergangenheit zeigte, die Chancen recht gleichmäßig verteilt. Deshalb wird er vermutlich höflich sein und mit Schneider sprechen. Sein Paket von 5,01 bis 9,99% an Rhön wird er aber schön behalten, um die Zukunft seines Lebenwerks in Deutschland (seine US- und sonstigen Aktivitäten sind hier nicht tangiert) durch einen feindlichen Deal nicht zu gefährden.
Herr Münch weint seiner kurzfristigen Chance auf ne halbe Milliarde hinterher und verkauft der Presse falsche Hoffnungen...
Außerdem hat Schneider sicher mit seinem Aufsichtsrat zu kämpfen. Der hatte nur den gescheiterten Bedingungen zugestimmt. Einige Mitglieder seinen von dem Deal nicht besonders angetan gewesen... Auch deshalb ist es unwahrscheinlich, dass hier kfr. ein zweites Angebot auftaucht.
Am Anfang des 3-Monats-Charts lässt sich gut ablesen, wo Rhön vermutlich notiert, wenn sich die Nachwehen vom letzten Wochenende vollends gelegt haben.
16,76
Solltest vielleicht ein Fazit drunter schreiben.
Mit KGV 12-14 habe ich die von mir erwartete Kursrange in der nächsten Zeit umschreiben. Das hat nichts mit nem erneuten Übernahmeversuch zu tun, das Thema ist für mich erst mal Geschichte. Kannst du gerne anders sehen, aber nicht gleich frech werden, das gehört sich nicht!
Tip: Über den Einsatz der klassischen Wertpapier-Kennzahlen solltest du dir nochmal Gedanken manchen, die sind nämlich Basistools jedes seriösen Investors und durchaus nützlich.
16,7
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