@apfel: progression ist in meiner steuertabelle mit drin. niemals hast du weniger netto, wenn du mehr brutto verdienst. siehe erläuterung glasnost.
@all: zum thema krankenversicherung:
ich sehe das wir maxperformance, calexa und co. das vollkasko-system muss weg. nur so werden sie die kosten wirklich nach unten bewegen. die reine umverteilung der finanziellen belastung auf verschiedene beitragszahler bringt gar nicht. warum ich 20% selbstbeteiligung bis zu einem betrag X (bei mir 600€) besser finde als erstmal 100% bis summe x vorstrecken habe ich oben schon an special geschrieben. unnötige arztbesuche sollten vermieden werden, aber jeder der es nötig hat soll auch zum arzt gehen können und es tun!
@kritiker:
ich bin nach wie vor strikt gegen die absetzbarkeit von kosten für arbeitnehmer. wozu? kann nicht jeder selbst entscheiden, ob sich das lohnt oder nicht? wenn ich etwas investiere für meinen beruf, dann entscheide ich selbst ob sich das lohnt. wenn es keine steuern gabe, dann würde ich doch auch nur investieren (in bücher etc.) wenn es auch wirklich sinn macht. durch die steuerlich relevante abzugsfähigkeit wird aber genau dies kontakariert. mein bruder macht jährlich diverse käufe nur der steuer wegen. weil er sich sagt: hey, das kostet mich nur die hälfte, denn den rest kriege ich als steuer-erstattung zurück! es gibt einfach innerhalb der legalen grenzen viel zuviel spielraum für missbrauch. deswegen einfach weg damit. in den viel niedrigeren steuer-sätzen ist das bereits verarbeitet, dass jeder arbeitnehmer einen teil seines netto-einkommens verwenden muss, um seine arbeit zu betreiben (zur arbeit fahren mit auto, etc.), bzw. den arbeitsplatz zu erhalten (bücher, kurse, etc.). wenn man nichts extra abziehen kann ist der vorteil ganz einfach. jeder wird gleich begünstigt, ganz einfach am brutto einkommen gehangelt. bei abzugsfähigkeit wird nicht der belohnt der mehr leistet, sonder der, der am meisten bescheisst.
was die "soziale" gerechtigkeit angeht. ich finde da müssen wir ein paar schritte rückwärts gehen. sicher ist es kein paradies heute bei uns sozialhilfe-empfänger zu sein. aber ich kann mir auch deutlich schlimmeres vorstellen. wie wärs z.b. jemanden einen knüppel in die hand zu geben, in einen quadratkilometer wald auszusetzen und zu sagen: sie zu wie du klar kommst!? und verglichen mit einem afrikaner der allein in der wüste steht wäre das noch purer luxus mit dem wald! ok, ganz ernst habe ich das nicht gemeint. ich wollte nur mal darauf aufmerksam machen, das wir vielleicht unseren "nominal-null" anspruch korrigieren müssen! vor 50 jahren wäre ein einfacher arbeiter froh gewesen das zu haben, was heute ein sozialhilfe-empfänger an leistungen bekommt.
@all: kosten für sozialhilfe
das mit den hohen kosten für sozialen wohnungsbau ist echt ein problem. wobei die sachlage auch deutlich zeigt: manche sozialhilfe empfänger sind echte kaoten. warum muss so ein bau nach 10 jahren kern-saniert werden??? das müssen normale objekte doch auch nicht?! liegt es an den mietern? ich habe schon für 200 € warm gewohnt, und auch heute zahle ich recht wenig miete. wie kann da eine sozialwohnung über 300 € kalt kosten? ach ja, jetzt habe ich den fehler. 50 qm!!! *totlach* wozu braucht ein sozialhilfe-empfänger 50 qm??? na dann muss ich ja ein richtiger penner sein. habe mal auf 17qm gewohnt, dann auf 29qm und jetzt bewohne ich eine 44qm 2 zimmerwohung. aber gut, dafür zahle ich auch kräftig steuern, damit der sozialhilfe-empfänger weiter alle 10 jahre eine 50qm neubauwohnung bekommen kann. NE, DAS WILL ICH NICHT! und wenn meine haltung unsozial sein sollte, ja, dann bin ich unsozial, und zwar gerne!
@all: rentenreform
ja, die kosten für die renten sind gigantisch. wenn man das für die aktuellen rentner sowie für alle die jetzt nicht mehr genügend selbst ansparen können per steuern finanzieren müsste ist das ein fetter batzen. aber es ist finanzierbar. wie gesagt, ich habe das system oben auf mein einkommen angewendet. dem staat fehlen einige tausen euro an rentenbeiträgen. davon kassiert er aber direkt 60% über höhere einkommenssteuer-einnahmen wieder von mir ein. entweder müsste man ein höheres haushalts.defizit für den start in kauf nehmen, und auf eine baldige konjunkturbelebung pokern, oder man müsste die oben genannten steuergrenzen etwas nach unten anpassen, und die steuersätze leicht nach oben. das lässt sich auf jeden fall so optimieren, dass die einnahmen gerade so reichen. und dennoch ist das neue system gerechter und sinnvoller. gerechter, weil es den wichtigen schritt zur neuerung macht. sinnvoller, weil durch die anderen massnahmen an vielen stellen massiv kosten eingespart werden. wenn eine reform nur die kosten neu umverteilt ist damit nicht wirklich was gewonnen. ich will kein system wo ich allein gut wegkomme und die anderen zahlen. das ist ungerecht. ich will das die kosten sich einpendeln, sich arbeit wieder mehr lohnt und sich mehr arbeit etabliert die heute bei den hohen abgaben schon unwirtschaftlich ist.
@all: zahlen allgemein:
da ich nicht alle nötigen zahlen habe (arbeitnehmer in deutschland, rentner in deutschland, durchsch. einkommen, durchsch. steuerereinahmen pro kopf, durchsch. rente, etc. etc.) konnte ich meinen vorschlag nicht bis auf den letzten cent durchrechnen. aber das system kann relativ einfach über die zahlen optimiert werden. die 15, 25 und 35% sind ja nicht in stein gemeisselt. wenn sich ein prozent mehr oder weniger als sinnvoller erweisst, und die grenzen für die steuersätze auch verschoben werden müssen - kein problem! wichtig ist, der maximale steuersatz muss unter 40% bleiben, nur das sichert ein gerechtes leistungsprinzip, verhindert kapitalflucht und stärkt den standort deutschland für investitionen. ausserdem sollte die progression fair sein. jeder der kann sollte zum staatshaushalt beitragen. auch wenig verdiener. das absolute minimum sollte steuerfrei bleiben. und zwar so, dass jeder der arbeitet sein leben finanzieren kann. denn auch ohne hohe steuerbeiträge, jeder der für sich selbst sorgt entlastet die gemeinschaft.
volvic
@all: zum thema krankenversicherung:
ich sehe das wir maxperformance, calexa und co. das vollkasko-system muss weg. nur so werden sie die kosten wirklich nach unten bewegen. die reine umverteilung der finanziellen belastung auf verschiedene beitragszahler bringt gar nicht. warum ich 20% selbstbeteiligung bis zu einem betrag X (bei mir 600€) besser finde als erstmal 100% bis summe x vorstrecken habe ich oben schon an special geschrieben. unnötige arztbesuche sollten vermieden werden, aber jeder der es nötig hat soll auch zum arzt gehen können und es tun!
@kritiker:
ich bin nach wie vor strikt gegen die absetzbarkeit von kosten für arbeitnehmer. wozu? kann nicht jeder selbst entscheiden, ob sich das lohnt oder nicht? wenn ich etwas investiere für meinen beruf, dann entscheide ich selbst ob sich das lohnt. wenn es keine steuern gabe, dann würde ich doch auch nur investieren (in bücher etc.) wenn es auch wirklich sinn macht. durch die steuerlich relevante abzugsfähigkeit wird aber genau dies kontakariert. mein bruder macht jährlich diverse käufe nur der steuer wegen. weil er sich sagt: hey, das kostet mich nur die hälfte, denn den rest kriege ich als steuer-erstattung zurück! es gibt einfach innerhalb der legalen grenzen viel zuviel spielraum für missbrauch. deswegen einfach weg damit. in den viel niedrigeren steuer-sätzen ist das bereits verarbeitet, dass jeder arbeitnehmer einen teil seines netto-einkommens verwenden muss, um seine arbeit zu betreiben (zur arbeit fahren mit auto, etc.), bzw. den arbeitsplatz zu erhalten (bücher, kurse, etc.). wenn man nichts extra abziehen kann ist der vorteil ganz einfach. jeder wird gleich begünstigt, ganz einfach am brutto einkommen gehangelt. bei abzugsfähigkeit wird nicht der belohnt der mehr leistet, sonder der, der am meisten bescheisst.
was die "soziale" gerechtigkeit angeht. ich finde da müssen wir ein paar schritte rückwärts gehen. sicher ist es kein paradies heute bei uns sozialhilfe-empfänger zu sein. aber ich kann mir auch deutlich schlimmeres vorstellen. wie wärs z.b. jemanden einen knüppel in die hand zu geben, in einen quadratkilometer wald auszusetzen und zu sagen: sie zu wie du klar kommst!? und verglichen mit einem afrikaner der allein in der wüste steht wäre das noch purer luxus mit dem wald! ok, ganz ernst habe ich das nicht gemeint. ich wollte nur mal darauf aufmerksam machen, das wir vielleicht unseren "nominal-null" anspruch korrigieren müssen! vor 50 jahren wäre ein einfacher arbeiter froh gewesen das zu haben, was heute ein sozialhilfe-empfänger an leistungen bekommt.
@all: kosten für sozialhilfe
das mit den hohen kosten für sozialen wohnungsbau ist echt ein problem. wobei die sachlage auch deutlich zeigt: manche sozialhilfe empfänger sind echte kaoten. warum muss so ein bau nach 10 jahren kern-saniert werden??? das müssen normale objekte doch auch nicht?! liegt es an den mietern? ich habe schon für 200 € warm gewohnt, und auch heute zahle ich recht wenig miete. wie kann da eine sozialwohnung über 300 € kalt kosten? ach ja, jetzt habe ich den fehler. 50 qm!!! *totlach* wozu braucht ein sozialhilfe-empfänger 50 qm??? na dann muss ich ja ein richtiger penner sein. habe mal auf 17qm gewohnt, dann auf 29qm und jetzt bewohne ich eine 44qm 2 zimmerwohung. aber gut, dafür zahle ich auch kräftig steuern, damit der sozialhilfe-empfänger weiter alle 10 jahre eine 50qm neubauwohnung bekommen kann. NE, DAS WILL ICH NICHT! und wenn meine haltung unsozial sein sollte, ja, dann bin ich unsozial, und zwar gerne!
@all: rentenreform
ja, die kosten für die renten sind gigantisch. wenn man das für die aktuellen rentner sowie für alle die jetzt nicht mehr genügend selbst ansparen können per steuern finanzieren müsste ist das ein fetter batzen. aber es ist finanzierbar. wie gesagt, ich habe das system oben auf mein einkommen angewendet. dem staat fehlen einige tausen euro an rentenbeiträgen. davon kassiert er aber direkt 60% über höhere einkommenssteuer-einnahmen wieder von mir ein. entweder müsste man ein höheres haushalts.defizit für den start in kauf nehmen, und auf eine baldige konjunkturbelebung pokern, oder man müsste die oben genannten steuergrenzen etwas nach unten anpassen, und die steuersätze leicht nach oben. das lässt sich auf jeden fall so optimieren, dass die einnahmen gerade so reichen. und dennoch ist das neue system gerechter und sinnvoller. gerechter, weil es den wichtigen schritt zur neuerung macht. sinnvoller, weil durch die anderen massnahmen an vielen stellen massiv kosten eingespart werden. wenn eine reform nur die kosten neu umverteilt ist damit nicht wirklich was gewonnen. ich will kein system wo ich allein gut wegkomme und die anderen zahlen. das ist ungerecht. ich will das die kosten sich einpendeln, sich arbeit wieder mehr lohnt und sich mehr arbeit etabliert die heute bei den hohen abgaben schon unwirtschaftlich ist.
@all: zahlen allgemein:
da ich nicht alle nötigen zahlen habe (arbeitnehmer in deutschland, rentner in deutschland, durchsch. einkommen, durchsch. steuerereinahmen pro kopf, durchsch. rente, etc. etc.) konnte ich meinen vorschlag nicht bis auf den letzten cent durchrechnen. aber das system kann relativ einfach über die zahlen optimiert werden. die 15, 25 und 35% sind ja nicht in stein gemeisselt. wenn sich ein prozent mehr oder weniger als sinnvoller erweisst, und die grenzen für die steuersätze auch verschoben werden müssen - kein problem! wichtig ist, der maximale steuersatz muss unter 40% bleiben, nur das sichert ein gerechtes leistungsprinzip, verhindert kapitalflucht und stärkt den standort deutschland für investitionen. ausserdem sollte die progression fair sein. jeder der kann sollte zum staatshaushalt beitragen. auch wenig verdiener. das absolute minimum sollte steuerfrei bleiben. und zwar so, dass jeder der arbeitet sein leben finanzieren kann. denn auch ohne hohe steuerbeiträge, jeder der für sich selbst sorgt entlastet die gemeinschaft.
volvic