Daher fand ich deinen Beitrag sehr informativ.
Langfristig wird das die BYD wohl dennoch packen, gelle ,-)
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Ich kenne Niemanden, der nur durch Zockerei zu einem großen Vermögen gekommen ist. Durch kluges investieren jedoch schon.
Ägerlich ist natürlich der Hohe Einstiegskurs, ich bin auch mit 20% im Minus. Jedoch hat sich für mich an den Fakten seit meinem Invest nichts geändert, und ich habe auch nicht auf Basis irgendeiner Empfehlung investiert - das sind sowieso alles Räuber, bzw. die wissen es auch nicht besser.
Es wird ja von Charttechnikern diskutiert, und durchaus auch aus meiner Sicht möglich dass der Kurs auf 3,XX Euro abstürzt. Ich könnte meine Posi jetzt verkaufen, und später wieder einsteigen. Was aber, wenn es nicht runter geht? Mit Sicherheit wissen kann es niemand, sonst wäre Geld verdienen auch einfach... Mein Fazit: Ich fand die Aktie bei 6,20 € fair bewertet. Abzüglich der schlechter als erwarteten Verkaufszahlen finde ich sie immer noch fair bewertet. Warum also Zocken?
Warum ich investiert bin, ausser dass China-Investment sowieso interessant und Automobil, zudem Elektroautomobil dort große Zukunft hat: China entwickelt sich gigantisch und wird zu einer großen Weltmacht. Fakt. Auch dieses Land wird einen großen Technikkonzern mit gewaltigem Umsatz, und Marktkapitalisierung hervorbringen. Für mich Fakt. Welcher anderen Firma ich Technologie-Sektor traue ich am eheesten zu, ein Konzern mit einer Marktkapitalisierierung von sagen wir mind. 40-50 Mrd. zu werden? Am ehesten BYD. Daher mein langfristiges Kursziel aus Sicht von 5 Jahren: 20 €. Und wenn es in der Zwischenzeit auf 3,00 € geht - was soll´s? Habe schon schlimmeres erlebt.
Sollte sich an den Annahmen etwas ändern, ziehe ich die Reisleine, ganz gleich wieviel Verlust. Bisher haben wir aber nur leicht geringere Fahrzeugverkäufe als geplant, (durch Neueinführungen von vier Modelen war HJ2 sowieso als das stärkere geplant) schwache Chninesische Börse und Land-Querelen. Wenn ich deshalb verkaufe, dass sollte ich es mit der Börse am besten gleich lassen bzw. nur auf Empfehlung vom Aktionär und sonstigen Fritzen traden. Dagegen wird aber das Sparbuch zur hochverzinslichen Anlage...
Momentan sieht es wieder ganz OK aus.
Nicht nur der Kurs hat sich gedreht, sonden auch die Indikatoren. Zusätzlich ist der Kurs aus dem Abwärtstrend hinaus. Wenn es in den nächsten Tagen aber nicht weiter nach oben geht, ist er ganz schnell wieder drinnen. Außerdem ist die 20-Tages-Linie in Reichweite.
SCHANGHAI (Dow Jones) - Mit gestiegener Zuversicht über die einheimische Konjunktur hat die Börse in Schanghai am Mittwoch deutlich im Plus auf einem Zwei-Monats-Hoch geschlossen. Die chinesische Zentralbank hatte zuvor in ihrem Quartalsbericht mitgeteilt, dass sie nur ein geringes Risiko für ein erneutes Eintauchen in die Rezession sieht. Der Schanghai-Composite stieg um 2,3% bzw 58 Punkte auf 2.634. In Hongkong gewann der HSI 0,6% bzw 118 Punkte auf 21.091.
Ein Volkswirt kommentierte, dass man allgemein davon ausgehe, dass eine verschärfte Geldpolitik in China nun "vom Tisch" sei. Stabiles und schnelles Wachstum bleibe das oberste Ziel der chinesischen Regierung, weshalb sogar Stimulusmaßnahmen durchaus vorstellbar wären. Ein Analyst ergänzte, dass zum Wochenende hin wieder Gewinnmitnahmen möglich seien, insgesamt sollte die Nachfrage nach Aktien aber ungebrochen sein. Dafür spreche das durchschnittliche KGV chinesischer Aktien von aktuell rund 20, während sie in historischer Sicht zumeist zwischen 30 und 40 handelten.
Bankentitel führten die Gewinnerliste an: Agricultural Bank kletterten um 2,2% auf 2,84 CNY, ICBC um 1,9% auf 4,36 CNY und China Construction Bank um 1,4% auf 4,98 CNY. Immobilientitel stiegen mit der Hoffnung, dass weitere regulatorische Eingriffe unwahrscheinlich seien. China Vanke gewannen 2,9% auf 8,31 CNY China Merchants Property Development um 3,1% auf 18,99 CNY.
In Hongkong kauften die Anleger zögerlicher zu. Bankentitel führten auch hier die Gewinnerliste an. HSBC kletterten um 2,5% auf 80,85 HKD. "Das Kaufinteresse in HSBC vor der Zahlenvorlage am Montag nach Handelsschluss dürfte den HSI kurzfristig noch stützen", sagte ein Händler. Immobilientitel drehten dagegen mit der begonnenen Landauktion im späten Geschäft ins Minus: Cheung Kong verloren 0,2% auf 93,60 HKD und Sino Land 0,7% auf 14,68 HKD. Hang Lung Properties brachen nach der Vorlage von Geschäftszahlen sogar um 3,1% auf 32,60 HKD ein. Händler verwiesen auf Befürchtungen, dass weitere Gewinnsteigerungen von jetzt an wohl wenig wahrscheinlich seien.
www.boerse-go.de/nachricht/...ng-Seng-Index,a2246472,b117.html
Hat ja lang genug gedauert aber jetzt sieht das ganze schon garnicht mehr so schlimm aus. Adx + Macd sagen schon mal aus ´´kauft diese Aktie´´ aber ich würde noch warten bis der Wiederstand bei ca. 5.16 € gebrochen ist. Ich erwarte einen Abprall aber totzdem noch einen Bruch des Wiederstandes in dieser Woche. Auf jedenfall wird es noch was zum gucken geben.
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aus der Zeit:
Der Elektro-Kleinwagen iMiev von Mitsubushi soll im Herbst in Europa auf den Markt kommen – deutsche Vorzeige-Stromer sind frühestens 2013 zu kaufen Die Straße war steil, die Serpentinen waren eng. Doch alle Teilnehmer haben sie bewältigt. Bei einer Rallye Mitte Juli erklommen 24 Elektroautos die Silvretta-Hochalpenstraße. Mit dabei im österreichischen Vorarlberg waren die neuesten Kreationen deutscher Automobilkonzerne: der VW Golf blue-e-motion, der futuristisch gestylte Audi e-tron, der Mercedes AMG SLS e-cell, der gleich vier Elektromotoren hat. Die Prototypen wurden von den Entwicklungschefs der Konzerne gefahren – höchstpersönlich. Die dreitägige Rallye habe »gezeigt, dass E-Autos schon sehr leistungsfähig sind«, befand der Volkswagen-Vorstand Ulrich Hackenberg. Und sein Daimler-Amtskollege Thomas Weber kündigte an: »Wir steigen jetzt in die heiße Phase der Elektromobilität ein!« E-AUTOHYBRIDANTRIEBPLUG-IN-HYBRIDLEISTUNGSELEKTRONIKBATTERIE Echte Elektroautos sind solche, die ausschließlich von einem E-Motor angetrieben werden. Sie sind noch teuer. Der Kleinwagen iMiev von Mitsubishi soll etwas weniger als 40.000 Euro kosten. Die Deutschen? Das Autoland, hört man in Branchenkreisen und liest man in Fachblättern seit zwei Jahren, habe doch eigentlich den Trend zum E-Auto verschlafen, so wie zuvor schon den Hybridantrieb. Längst auf dem Markt ist der 100.000-Euro-Roadster von Tesla aus Kalifornien, und für November haben Mitsubishi (Japan) und Peugeot/Citroën (Frankreich) angekündigt, die ersten in größeren Stückzahlen gebauten Batteriekleinwagen in deutsche Autohäuser zu liefern. Nissan und General Motors folgen im nächsten Jahr, und bis dahin will sogar der chinesische Branchenneuling BYD aus Shenzhen erste Firmenkunden in Europa mit E-Autos beliefern. Die deutschen Vorzeige-Stromautos, die bei der Silvretta-Rallye mitgefahren sind, gibt es frühestens 2013 zu kaufen. Das groß angekündigte Megacity Vehicle (MCV) von BMW kommt ebenfalls erst dann. Klar ist aber auch: Nirgendwo auf der Welt gibt es eine vergleichbare Ballung von Kompetenz im Automobilbau wie in Deutschland. Und das macht Hoffnung. Im Mai noch hatte die Kanzlerin zu einem E-Mobilitäts-Gipfel nach Berlin eingeladen und gepredigt: Elektroautoherstellung, da müsse die deutsche »Schlüsselindustrie« ganz vorn sein. Ein Niedergang der Autoindustrie hätte massive Auswirkungen auf den Wohlstand im Lande. Gut 700.000 Menschen sind direkt in der PS-Industrie beschäftigt und noch mal ähnlich viele bei Vorlieferanten aus der Stahlindustrie, in Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie, Service, Logistik. Drei zentrale Herausforderungen stellen sich beim Bau von Elektroautos. Da sind zum einen die leistungsfähigen Batterien, ohne die keine vernünftige Reichweite realisierbar ist. Dazu kommen E-Maschinen, wie die Motoren der Stromer genannt werden, samt der sogenannten Leistungselektronik, die die eingesetzte Energie möglichst effizient nutzen. Und schließlich geht es darum, die Autos leichter zu machen. Bis zuletzt wurden neue Modelle immer schwerer, und die Akkus bringen leicht 200 Kilo obendrauf. Wenn also E-Autos Energie sparen sollen, muss das Gewicht runter. Drei Beispiele zeigen, wie deutsche Ingenieure ihren Kollegen aus Asien oder Amerika Paroli bieten. Sie konstruieren Hochvoltbatterien, bauen Elektromaschinen oder sorgen dafür, dass Leichtbaumaterialien ins Fahrzeug kommen. Die 20-stöckige Zentrale des Mischkonzerns Evonik erhebt sich wuchtig neben dem Essener Hauptbahnhof. Im 18. Stock gilt es einen der Männer zu treffen, deren Erfolg mit darüber entscheiden wird, ob Deutschland bei der E-Mobilität Anschluss gewinnt. Henrik Hahn, 42, Ingenieur für Verfahrenstechnik, stellt seinen Laptop auf den ausladenden Konferenztisch. Auf der Festplatte hat er die neuesten Daten zu einer viel beschworenen »Schlüsseltechnologie« gespeichert – einer der ersten komplett in Deutschland gefertigten Lithium-Ionen-Batterien für E-Autos. Das sind jene Stromspeicher, die es ermöglichen sollen, die Elektromobile aus ihrem langjährigen Exotenstatus zu führen. RAUS AUS DER NISCHE? Die Autohersteller entdecken einen Antrieb neu, der seit den Anfängen des Automobilbaus existiert. Siemens baute bereits 1905 ein Fahrzeug namens Elektrische Viktoria. Nur geriet das in späteren Jahrzehnten vor lauter Zwölfzylindern und 32-Ventil-Verbrennungsmotoren in Vergessenheit. Benzinmotoren waren einfach überlegen, und Elektrovehikel wie das CityEl von der Firma Smiles AG führten ein Nischendasein. Sie ähneln einem Mofa fast so sehr wie einem Auto, um das Gewicht gering zu halten. Heute kann ein E-Motor dank intensiver Forschung allerdings auch einen Mercedes AMG SLS beschleunigen. Zugegeben, er ist noch ein Einzelstück und kommt nicht so weit wie sein Benzinbruder. Trotzdem steht er für eine neue Ära. 95 Prozent der Lithium-Ionen-Batterien kommen derzeit aus Asien, wie können die Deutschen da gegenhalten? Henrik Hahn wiegt den Kopf. Bei den kleinen Batterien für Handys oder Laptops habe man in Deutschland tatsächlich nichts mehr zu melden, räumt der Ingenieur ein, »aber bei den großen Batterien liefern wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den asiatischen Herstellern«. Hahn ist in Gelsenkirchen aufgewachsen, hat in Dortmund und Hannover studiert, in Essen promoviert. Der Mann aus dem Ruhrgebiet gehört zu dem Schlag deutscher Ingenieure, der nicht zu Übertreibungen neigt. Die Erklärung sei ganz einfach. »Die kleinen Batterien sind mit der Consumer-Elektronik seinerzeit nach Japan abgewandert.« Sony oder Sanyo seien die Ersten gewesen, die für Camcorder, Handys und Laptops Lithium-Ionen-Akkus entwickelt hätten. Koreaner und Chinesen hätten nachgezogen. Bei den großen Akkus sei das anders. »Hier sitzen viele wichtige Abnehmer in Deutschland.« Um die zu bedienen, ist Hahn ins sächsische Kamenz gezogen. Dort war der Versuch einer anderen Firma gescheitert, Handybatterien zu bauen. Die fertigen Trockenräume eigneten sich aber auch ideal, um eine Produktion von »großen Zellen« zu starten. Das macht die Evonik Litarion GmbH, deren Geschäfte Hahn führt. Das junge Unternehmen fertigt die zentralen Komponenten einer Batteriezelle – Anode, Kathode und Separator, der trennt die Pole. Die dabei verwendeten Hochleistungsmaterialien wie Lithiumverbindungen, Metalloxide und Grafit seien es, welche die Batterien so teuer machten, erklärt der Verfahrenstechniker, »hier findet der größte Teil der Wertschöpfung statt«. Auf Hahns Laptop ist der weitere Ablauf zu sehen. Aus den Litarion-Komponenten fertigt das benachbarte Schwesterunternehmen Li-Tec Battery die Zellen, diese werden dann von der Deutschen Accumotive zu Batteriesätzen komplettiert. Der Verbund der drei Betriebe in Kamenz ist ein Gemeinschaftsprojekt des Chemiespezialisten Evonik mit dem Autobauer Daimler. Noch läuft die Pilotphase, aber »im Laufe des kommenden Jahres startet die Serienproduktion«, verspricht der Evonik-Manager. Schließlich wollen die Partner aus dem Schwabenland die Hochvolt-Akkus in die 2012 startende nächste Generation ihres E-Smart einbauen. »Das erste deutsche E-Auto in Großserie«, loben sich die Daimler-Leute. Mehr als 135 Kilometer soll eine Batterieladung reichen. Die Akkus aus Kamenz hätten ganz spezifische Vorteile, betont Hahn: »Die Zellen sind besonders langlebig und können durch den keramischen Separator sehr hohe Temperaturen aushalten.« Der Akku eines Laptops ist meist auf drei Jahre ausgelegt. »Unsere Batterie muss ein Autoleben lang, also mindestens zehn Jahre lang durchhalten«, erklärt Hahn. Folglich kann man die Zellen auch viel öfter be- und entladen, bevor sie schlappmachen. Auch die ewig langen Ladezeiten wollen die Evonik-Ingenieure verkürzen. »Unsere Zellen lassen sich vergleichsweise zügig aufladen.« Dass könnten bei entsprechender Stromstärke sensationelle 20 Minuten sein, vermutet ein Kenner, und solche Batterien könnten dann auch in den kommenden Plug-in-Hybrid-Motoren eingesetzt werden. Der Ingenieur hält ein Stück hauchdünnen weißen Stoff hoch. »Das ist ein Separator. Halb so dick wie ein menschliches Haar.« Solche Membranen liegen zwischen Anode und Kathode. »Wir sind die Einzigen, die solche Vollkeramikmembranen fertigen können«, erklärt Hahn. Bereits Ende der neunziger Jahre wurde bei der damaligen Degussa mit deren Entwicklung begonnen, 2003 wurde klar, dass sich die Membran besonders als Separator für Akkuzellen eignet. So wurde beschlossen, ins Batteriematerialiengeschäft einzusteigen. Seit 2007 führt der Evonik-Konzern die Entwicklung weiter, ein Jahr später kam Daimler als Partner im Batteriegeschäft mit an Bord. Sobald die Serienproduktion beginnt, sollen zwischen 10.000 und 20.000 E-Autos mit den Akkus aus Kamenz bestückt werden. Aus 220 Facharbeitern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern könnten dann 500 werden. »Wir brauchen uns vor der Konkurrenz aus Asien nicht zu verstecken«, sagt Henrik Hahn und klappt seinen Laptop zu. Wo Hahn aufhört, fängt Matthias Küsell an. Der 47-jährige Maschinenbauer kümmert sich um die E-Maschinen, die den Saft aus den Hochvoltbatterien in Vortrieb umwandeln. In der Kleinstadt Tamm bei Stuttgart leitet er eine weitere Pioniertruppe, die Deutschland elektrisch mobil machen will. Der weltgrößte Autozulieferer Bosch hat dort seine Spezialisten für E-Mobilität versammelt. »Bosch liefert den kompletten Antrieb für E-Autos«, sagt Küsell selbstbewusst. Die Ingenieure und Techniker entwickeln nämlich nicht nur die Elektromotoren für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, sondern auch die »Leistungselektronik«. Diese mit vielen Chips bestückten Schaltkästen managen das Zusammenspiel von Batterie und Motor sowie das Zurückgewinnen von Bremsenergie. Es muss extrem effizient mit Energie umgegangen werden, erläutert der Chefentwickler, denn trotz aller Fortschritte der Batterietechnik brauche man immer noch mehr als 20 Kilogramm Batterie, um die Energiemenge zu speichern, die aus einem einzigen Liter Benzin gewonnen werden kann. Der gebürtige Bremer Küsell strahlt wie sein Evonik-Kollege nüchterne Kompetenz aus. 80 Entwickler habe er übernommen, als er vor fünf Jahren seinen Job antrat. »Mittlerweile sind es beim Bosch bereits 800 Leute.« Dabei ist die Truppe, die im Joint Venture von Bosch mit Samsung SDI (SB Limotive) Lithium-Ionen-Batterien entwickelt, noch nicht mitgerechnet. Einen ersten kommerziellen Erfolg hat Küsells Team schon erzielt. Dass es die Geländewagen-Zwillinge Porsche Cayenne/VW Touareg seit Neuestem mit Hybridantrieb gibt, ist auch der in Tamm entwickelten E-Maschine zu verdanken. Und 2011 geht der erste Dieselhybrid der Welt von Peugeot mit zwei E-Maschinen von Bosch an den Start. Aber auch die technisch verwandten Aggregate für reinen Elektroantrieb haben die Schwaben fertig, die gibt es in Leistungsstufen von 10 bis 120 Kilowatt – je nach Kundenwunsch. 2012 werde das erste reine E-Auto mit Bosch-Antrieb in Serie gehen, verrät Küsell. Den Kunden – wohl ein Autobauer aus Asien – darf er noch nicht preisgeben. Die Elektromobilität eröffne Bosch »unglaubliche Wachstumschancen«, gerät Küsell für einen kurzen Moment ins Schwärmen. Bislang habe man nur Dinge wie Einspritzanlagen, Starter oder Lichtmaschinen gebaut – jetzt sei man in der Lage, den kompletten Antrieb zu liefern. Doch da tut sich auch ein neues Konfliktfeld auf: Zulieferer wie Bosch oder Continental werden zu Konkurrenten ihrer eigenen Kunden, der Autobauer. Schließlich bauen Mercedes, BMW, VW und Co. ihr Markenimage bislang wesentlich auf ihren eigenen Motoren auf. Natürlich entwickeln die Autobauer ebenfalls mit Hochdruck eigene E-Maschinen, »schon um die Kompetenz im Hause zu haben«, wie es bei VW heißt. »Das wird noch spannend«, sagt Küsell. Im Tammer Versuchslabor, direkt unter Küsells Büro, stehen zwei Kleinwagen, denen die Boschler einen E-Antrieb eingepflanzt haben. »Technisch sind unsere Maschinen auf Augenhöhe mit denen der japanischen Konkurrenz«, weiß der Chefentwickler. Schließlich habe Bosch jahrzehntelanges Know-how im Bau von Elektroantrieben – vom kleinen Scheibenwischermotor über Starter und Generator bis hin zu großen Maschinen für die Fabrikautomatisierung. Stolze 400 Millionen Euro jährlich will Bosch-Chef Franz Fehrenbach in die Elektromobilität stecken, fast ebenso viel wie in die Weiterentwicklung der Komponenten für Benzinmotoren. Mit denen muss schließlich noch das Geld verdient werden, um die Investitionen in die EMobilität zu finanzieren. Daimler-Chef Dieter Zetsche, der in alle Arten alternativer Antriebe parallel investiert, brachte es kürzlich auf den Punkt: »In den nächsten zehn Jahren werden wir mit alternativen Antrieben noch kein Geld verdienen.« Aber man müsse für die emissionsfreie Zukunft gerüstet sein. Bleibt noch das dritte große Problem, das es zu lösen gilt: das Gewicht. E-Autos sind zwar leise und – lokal – emissionsfrei. Doch sie schleppen auch den Batteriepack mit sich herum. Je mehr Reichweite, desto schwerer. Die 600 zu Testzwecken auf E-Betrieb umgerüsteten Minis von BMW etwa bringen jeweils 350 Kilogramm mehr auf die Waage als ihre konventionell angetriebenen Brüder. Man müsse ein E-Auto völlig anders bauen, die Karosserie müsse viel leichter sein, sagt deshalb BMW-Chef Norbert Reithofer. Die Nische der E-Mobilität seien zudem die großen Städte. Megacity Vehicle, kurz MCV, heißt die Lösung der Bayern. Den passenden Verbündeten dafür fand Reithofer in Wiesbaden. Robert Koehler lenkt die Geschicke von SGL Carbon von einer repräsentativen Villa am Wiesbadener Rheinufer aus. Der 63-jährige Vorstandsvorsitzende hat sich persönlich Zeit genommen, um in der holzgetäfelten Bibliothek die bislang einmalige Kooperation eines Karbonspezialisten mit einem Autobauer zu erläutern. »Wir sind der am breitesten aufgestellte Hersteller, der sich mit Grafit und Karbon beschäftigt, und der einzige Hersteller von Karbonfasern in Europa«, sagt der gestandene Bayer und zieht an seiner Zigarre. Grafit und Karbon gehörten zu den hochwertigsten Werkstoffen überhaupt, ergänzt sein Vorstandskollege Gerd Wingefeld. Gemeinsam mit BMW ziehen die Wiesbadener derzeit im äußersten Nordwesten der USA bei Seattle im Eiltempo eine Fabrik zur Produktion von Kohlenstofffasern hoch. Die Herstellung dieses »hochedlen Materials«, das in riesigen, 220 Meter langen Öfen bei bis zu 1400 Grad gebacken werde, sei äußerst energieintensiv, erläutert Betriebswirt Koehler die Standortwahl. Der Strom koste in Seattle aber nur ein Drittel des deutschen Preises – und stamme komplett aus Wasserkraft. Partner BMW lege großen Wert auf Nachhaltigkeit. Die karbonisierten Synthetikfasern kommen anschließend ins bayerische Wackersdorf, wo sie zu sogenannten Gelegen, hauchdünnen Stoffbahnen, vernäht werden. Chemiker Wingefeld, im Vorstand für die Konzernforschung zuständig, zeigt das neueste Muster: dunkelgrau, hauchdünn und fest. Fester als Stahl und äußerst temperaturbeständig. Dann ist Partner BMW in seinem Landshuter Werk an der Reihe. Spezialharz wird in die übereinandergeschichteten Bahnen gepresst, diese werden in Form gebracht und härten anschließend aus. Der so entstandene Kohlenstofffaserverbund, kurz CFK, »ist 50 Prozent leichter als Stahl, und gegenüber Aluminium werden immer noch 30 Prozent Gewicht eingespart«, sagt Wingefeld. CFK-Bauteile für Autos – Dächer, Kotflügel, Achsteile – fertigt SGL Carbon schon länger. Doch BMW baut nun erstmals eine komplette Fahrgastzelle für sein Megacity Vehicle. »Das ist etwas ganz Neues und sorgt für viel Aufsehen in der Autoindustrie«, sagt SGL-Chef Koerber, »damit wird Karbon im industriellen Maßstab in den Autobau eingeführt.« Die größte Hürde war es, die aufwendige Verarbeitung wirtschaftlich zu machen. Denn ein Kilo CFK kostet normalerweise locker das 15-Fache der gleichen Menge Aluminium. Wie es sich rechnet, erläutern noch am selben Tage die BMW-Spezialisten im bayerischen Garching. Dort steht zwar noch nicht das komplette Megacity Vehicle, aber die schwarzgraue Fahrgastzelle auf einem Aluminiumfahrgestell, die einen Crashtest praktisch unversehrt überstanden hat. »Allein durch die CFK-Fahrgastzelle sparen wir 100 Kilogramm Gewicht ein«, erläutert BMW-Entwickler Jochen Töpker. Man könne insgesamt das Mehrgewicht der Batterie kompensieren, und so sei es »erstmals gelungen, die Gewichtsspirale zu durchbrechen«, berichtet MCV-Projektleiter Peter Ratz. »Wir haben die Hersteller sämtlicher Komponenten im Land«, sagt SGL-Chef Koehler. Sein Unternehmen stellt nicht nur Kohlenstofffasern her, sondern liefert auch 20 bis 30 Prozent des weltweit für die Anoden von Lithium-Ionen-Batterien nötigen Grafits. Chemetall aus Frankfurt am Main ist der führende Hersteller von Lithiumverbindungen, Südchemie aus München produziert Lithiumeisenphosphat für Akkus, Freudenberg ist mit Separatoren, Batteriedichtungen und Steckverbindungen dabei, Continental hat, ähnlich wie Bosch, den kompletten E-Antrieb (Ausnahme: Zellen) im Programm und hat die erste in Europa serienmäßig verbaute Lithium-Ionen-Batterie (Mercedes S-Klasse Hybrid, BMW 7er Hybrid) zugeliefert. Womöglich kommt es auf das eine oder andere Jahr gar nicht an. Ein Hinweis darauf, wie weit der Weg zum Siegeszug der E-Mobile noch ist, gab ausgerechnet die Silvretta-Rallye: Jede Etappe, die die Vorzeigestromer schaffen mussten, war nur 60 Kilometer lang. Auch damit keinesfalls ein Akku schlappmacht.
Beim nächsten Aufschwung sollte es dann über den Wiederstand gehen. Jetzt ist erst mal abzuwarten wieweit der Kurs noch fällt ich denke aber nicht das wir die 5.2 € nochmal sehen werden. Einschätzung nächste Woche um die 6.0 €.
BYD's (1211) target cut tells tougher years ahead - Goldman BYD (01211) announced a 25% cut in its 2010 car
sales target from 800k units to 600k units, which Goldman Sachs estimates might not be
easy to fulfill if the new models fail to perform.
Due to the dominance of its current low-price image, it takes time for BYD to improve
its brand prestige and persuade consumers to purchase the more expensive new models, the
research house added.
It also noted that BYD's target revision might also suggest tougher years ahead, given
the current total market outlook.
Goldman reiterated its "sell" rating on BYD with a target price of HK$41.22. (KL)
www.etnet.com.hk/www/tc/news/...search&newsid=ETE200805154
Ich verstehe nicht, wieso so eine Nachricht sich in diesem Ausmaß auf den Kurs niederschlägt. Es muss doch jedem bekannt gewesen sein, dass es nicht mehr realistisch ist, die geplanten Verkaufszahlen für dieses Jahr zu erreichen.
BOCI chops BYD (01211) target to HK$65, "buy"
BOCI chopped its target price for BYD (01211) from
HK$88 to HK$65, and maintained its "buy" call.
BYD posted a 4% YoY increase in July auto shipments despite a 7% MoM decline. Meanwhile,
it revised down its full-year sales target from 800,000 to 600,000 units.
The research house believes the slowdown in auto sales was mainly due to the inventory
pile-up at its distributors. BOCI expects BYD's 2Q net profit to have surged 59% YoY and
declined 35% QoQ to Rmb1,109m.
However, it still believes BYD will offer secular growth opportunities in the energy
industry. The company has started to gain traction in the renewable energy car and solar
energy segments. (KL)
China may invest more than 100 billion yuan in the alternative-energy vehicles industry during the next 10 years, the Shanghai Securities News reported today, without citing anyone.
The Ministry of Industry and Information Technology has completed drafting a development plan for the alternative energy vehicle industry covering the period from 2011 through 2020, the newspaper reported. The ministry may submit the plans to the State Council for approval this month after first seeking feedback from other ministries, the newspaper reported.
www.bloomberg.com/news/2010-08-03/...gy-cars-news-reports.html
Morgan cuts BYD (01211) target to HK$56, "equal-weight" Morgan Stanley lowered its price target for BYD
(01211) to HK$56 from HK$64, and maintained its "equal-weight" call.
The house reduced its 2010-12 EPS to reflect lower auto shipment forecasts and to a
greater extent lighter margin assumptions. Given likely delay in demand recovery and
considerable downside risk to consensus earnings, Morgan suggests that investors stay on
the sidelines until the 1H10 analyst meeting.
It thinks BYD's secular growth story remains attractive but cyclical headwinds and
richer-than-peers' valuation premium could pressure the stock nearterm. (KL)
Momentan gehts stabil bergab. Ich sehe auch grad keinen Grund, warum sich das ändern sollte. Bei 5,6 hatte ich überlegt zu verkaufen, wäre dann mit Plus aus der ganzen Sache gegangen. Habs leider ned gemacht. Aber egal. Kommen schon wieder bessere Zeiten. Wenns bis auf 4 runter geht, wird nachgekauft!
Buffet ist aus der Aktie längst raus. Wer am Markt erfolgreich sein möchte, sollte auch entsprechend professionell investieren, z.B. um an Insiderinformationen zu gelangen. Bei Byd sind derzeit noch die Dummen investiert, die den Big Boys die Tasche füllen. Das sind diejenigen, die in den kommenden 2 Jahren weiterhin schreiben, dass die Aktie noch gaaanz viel Freude bereiten wird, irgendwann, wenn Byd die Größten sein werden, und wenn in 2 Jahren der Markt crasht, dann steht Byd wieder dort, wo es herkam, bei 1 USD. Ihr steigt in der Zeit bis dahin irgendwann aus, während ein Buffet bei 1 USD wieder rein geht.
Kursziel BYD 2010: 2,05€
Kursziel BYD 2011: 0,65€
Chalifmann
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| 52 | 80.703 | Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer | SchöneZukunft | Streuen | 00:45 | |
| 32 | 16.762 | Auto- und Batterien-Herstellers BYD | micha1 | cvr info | 10.01.26 14:05 | |
| 46 | BYD....ich bin gestern raus... | Drone0601 | 2teSpitze | 06.11.25 08:35 | ||
| 1 | News der Redaktion von heute zu BYD | Fridolin86 | DK57 | 09.04.24 16:39 |