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Dax bricht ein Angst vor einer neuen Währungskrise!
Staats-Bankrott droht – Historiker sieht Gefahr von Handelskriegen
Die Zeichen an den internationalen Finanzmärkten stehen auf Sturm – ein Ende der Krise ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Viele Experten erwarten, dass es weiter abwärts geht. Vor allem an den Börsen!
Der Deutsche Aktien-Index (Dax) kämpft mit der 4000-Punkte-Marke. Noch hält die psychologisch wichtige Barriere. Am Freitag schloss der Dax mit 4014,66 Zählern (minus 4,76%) - der tiefste Stand seit Anfang November 2004.
In der gesamten Handelswoche summiert sich das Minus an der deutschen Börse auf rund zehn Prozent: ein Crash auf Raten!
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Nach der Banken- und Konjunkturkrise droht jetzt eine Währungskrise! Der Eurokurs fällt und fällt. Der Grund: An den Devisenmärkten wächst die Angst, dass demnächst ganze Staaten bankrott gehen könnten – sogar Euroländer.
Vor allem Griechenland und Irland sind finanziell dramatisch angeschlagen, auch die Slowakei.
„Wir sind besorgt und beobachten die Lage genau“, sagte EU-Wirtschaftskommissar Joaquín Almunia. In Brüssel werden bereits Rettungspakete vorbereitet, sollte der Ernstfall eintreten.
Nach Meinung von Weltbank-Präsident Robert Zoellick stehen etliche Staaten in Ost- und Mitteleuropa am Abgrund. Die Staaten des ehemaligen Ostblocks stehen im Ausland mit 1700 Milliarden Dollar in der Kreide.
„Wir befürchten, dass Milliardenkredite, welche aus dem europäischen Raum in den Osten gewährt wurden, nicht mehr zurückbezahlt werden können“, heißt in einer neuen Analyse der Weberbank.
Auch Schwellenländer wie Indien, Brasilien und China geraten immer mehr in den Krisen-Sog.
Schwarzmaler wie der britische Historiker Harold James beschwören bereits die Gefahr von Handels- und Währungskriegen herauf. Die Folge der Währungskrise könnte nach seiner Meinung sein, dass sich die Staaten voneinander abschotten.
James: „In solchen Situationen können Wirtschaftskonflikte eskalieren und die Grundlage des Wohlstands und der internationalen Ordnung zerstören." Die Globalisierung, mahnt James, „ist nicht unumkehrbar".
Auf dem Weltfinanz-Gipfel in wenigen Wochen in London wollen die Staats-und Regierungs-Chefs der wichtigsten Industrie-Staaten über Auswege aus der Krise beraten. Für dieses Wochenende hat Kanzlerin Merkel zu einem europäischen Krisen-Treffen nach Berlin geladen. Thema u.a.: die neue Währungskrise.
Gruß
Nobody II