Der USA-Russland-DEAL oder warum OPEL GAZ rettet
Es ist der Deal zwischen zwei Regierungen, der von den USA und Russland, welcher von einer dritten Regierung, hier Deutschland, finanziert wird.
In den Medien lesen sie dann immer OPEL-DEAL, aber die Realität ist eine andere.
Vorhang auf für die große Zaubershow
Sie denken OPEL wird von MAGNA gerettet?
Sie denken MAGNA arbeitet mit der Sberbank zusammen?
Irgendwie stimmt beides nur nach Außen. Ja, Magna und die Sberbank werden zusammen ca. 55 - 65% an OPEL übernehmen. Aber wie sieht die Realität aus?
Die Sberbank ist der verlängerte Arm des Kreml und OPEL gehört zum US-Staatskonzern Gernal Motors. Wenn diese beiden miteinander einen Deal eingehen, dann ist dies nur einer politischen Einigung zwischen Russland und den USA zu verdanken. Im Hintergrund geht es um ganz andere Dinge. Russland verliert immer mehr den Anschluß zur Hochtechnologie und gerade im Automobilbau ist der LADA von GAZ ein Jammerhaufen. Sogar Renault baut mit der Billigmarke DARCIA bessere Autos und wesentlich kostengünstiger. Die Ladas stehen sich auf den Parkplätzen der Händler und von GAZ einfach nur noch tot. Kaum einer will noch Lada fahren.
Die USA haben dagegen das Problem das Russland am liebsten den Dollar mit destabilisieren würde. Außerdem ist es sehr reich an Bodenschätzen. Der Russlandmarkt für Automobile ist dagegen der größte Wachstumsmarkt in Europa und nach China der zweitgrößte weltweit.
Zweimal Minus multipliziert ergibt Plus
Da haben sie beide Regierungen geeinigt das man von einem gegenseitigen Engagement profitieren könnte. Die Zeiten der Stereotypen ist dagegen nun vorbei. Während die USA unter Vorbehalt - GM hat ein Vorverkaufsrecht (sicherlich auch ein Rückkaufsrecht) und einen Stimmenanteil von 50% bei OPEL bei 35% Marktanteil - den Russen auf Augenhöhe begegnen und ihnen den Zugang zur Hochtechnologie im 21. Jahrhundert über OPEL ermöglichen, so werden die Russen Ihrerseits sicherlich unter Vorbehalt den Dollar nicht mehr destabilisieren, denke ich, in dem sie z.B. US-Staatsanleihen kaufen und eine Pro-Dollarpolitik fahren werden.
Über den Automobilbau könnten die beiden Staaten ihr angespanntes Verhältnis auflockern und vielleicht ergibt sich dann daraus irgendwann mehr daraus.
Die Zweckgemeinschaft bezahlt der deutsche Steuerzahler, denke ich.
Wenn man in Russland nun die Firma GAZ modernisieren will, so benötigt man erstmal Kapital dafür. Dies stellt die Deutsche Bundesregierung gerne zur Verfügung. Ich denke mal weil sie selber nach innen nicht souverän ist, denn wenn Deutschland die Verlagerung eines riesigen modernen wettbewerbsfähigen Automobilfabrikanten (OPEL) nach Russland verlagert und die Kosten übernimmt, dann ist das für mich nichts anderes als eine Reperationszahlung. Denn nur bei Reperationszahlungen finde ich Parallelen in dem Muster für so einen Akt.
Und wenn dem so ist, dann ist dies für mich der Beweis das Deutschland nach ihnen kein souveräner Staat ist.
Gruß Marlboromann