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Meldung des Tages: Steigende Produktionsmengen, operative Hebelwirkung und der Goldpreis könnten zusammen neue Impulse setzen

Quo Vadis Dax 12/13 - wo stehen wir nächstes Jahr?


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Quo Vadis Dax 12/13 - wo stehen wir nächstes Jahr?

 
30.11.12 19:40
Randomness:

Gilt also bis 31.12.2013

 
30.11.12 19:42
Da sollte noch der ein oder andere Punkt drin sein. Habe nicht gesagt in welche Richtung ;-)
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Oesterwitz:

Das ist nicht wirklich das Thema des Jahres 2013

 
30.11.12 19:49
Bei den Aktienindizes werden wir nächstes Jahr besondere Bewegungen im Nikkei und im Euro Stoxx zu sehen bekommen. Bei Dow, FTSE und DAX dürfte es zur Abwechslung mal wieder ein ruhiges Börsenjahr geben.

Der angekündigte Crash am Bondmarkt wird ebenso ausbleiben wie bei dem von dir angekündigten Rohstoffcrash.

Für die Japaner sieht es aber gar nicht gut aus. Nach zwei verlorenen Dekaden geht es nun weiter in der dritten Runde. Eigentlich ist es in Japan gar keine Frage mehr ob der Kollaps kommt sondern nur noch wann.
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Randomness:

Alles wird gut

 
30.11.12 20:01
Japan wird genausowenig Kollabieren wie die USA und Europa. Ich glaube auch nicht an ein Wirtschaftswachstum im Land des Lächelns aber bankrott gehen die ganz sicher nicht.

Im Euro Stoxx 50 gibt es eigentlich nur wenige Unternehmen, die ich wirklich toll und innovativ finde. Freude bereitet mir hier lediglich Unilever. Wird mal langsam wieder Zeit für einen Börsengang und gesamt betrachtet in Europa so langsam Zeit für neue Ideen.

Risikofreude wird sich schon mangels Alternativen im nächsten Jahr auszahlen. Die Emerging Markets werden noch immer von zu vielen Investoren vernachlässigt. Obwohl der MSCI EM schon wieder am Allzeithoch kratzt...
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Oesterwitz:

Tolle Argumente

 
30.11.12 20:22
Wird schon nix passieren in Japan. Ist ja auch in den USA und Spanien gut gegangen. Sorry aber der Nikkei sieht nicht umsonst aus wie ein EKG bei einem Herzinfarkt! Japan hat eine Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP von sagenhaften 241 Prozent!

Das Land der Dauerkrise wird Jahr 13 im neuen Jahrtausend wirtschaftlich nicht überstehen. Wenn selbst Großkonzerne wie Panasonic oder Sony vor dem Aus stehen und die Wirtschaft im letzten Quartal mal eben wieder um 3,5% nachgegeben hat kann man einfach nicht davon ausgehen, dass es für Japan noch Hoffnung gibt.
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Randomness:

Klar

 
30.11.12 21:17
Aber Japan wird wohl kaum so blöd sein nach den Erfahrungen aus Griechenland einen Schuldenschnitt zu machen. S&P hat schon Gründe dafür dem Inselstaat noch immer ein AA- Rating zu geben - besser als  die Deutsche Bank und ähnlich gut wie Frankreich.

Man muss schon ein Stück weit Vertrauen in die Profis und die Märkte an sich haben. In der Regel behalten sie Recht. Und immerhin preisen auch diese Profis mittlerweile ein gewisses Risiko bei Top-Staatsanleihen ein.

Generell sollte man deswegen beim Investieren möglicherweise ein neues Denken einschalten. In Zukunft sind Chancen und Risiken anders zu verstehen als dies in den letzten 60 Jahren der Fall war. Bei Aktienmärkten muss man für meinen Geschmack mit dem ärgsten rechnen. Nicht, dass ich glaube das es eintritt, aber einen Dow Jones von 1.500 Punkten muss man sich ebenso vorstellen können wie einen Dow von 15.000 Punkten.

Heutzutage hilft nur noch radikale Diversifikation. Ich bin ja kein Goldanhänger aber die eigene Meinung zählt in solchen Zeiten auch nicht mehr viel Es sind einfach zu viele Unabwägbarkeiten als das man irgendetwas sicher sagen könnte.

Das Portfolio des 21. Jahrhunderts ist zunächst einmal prinzipiell ein globales Portfolio. Festgelder oder Bundesanleihen gehen gar nicht mehr. Wenn man investiert dann überall auf der Welt - inklusive der Schwellenländer.

Physisches Gold werde ich schweren Herzens auch bald kaufen. Jedoch sichere ich dies mit Optionsscheinen ab. Kommt es zum Systemcrash habe ich eine Sicherheit und kommt es so wie ich erwarte habe ich wenigstens keinen Verlust gemacht.

Der Anleger des 21. Jahrhunderts akzeptiert, dass es in der Ökonomie nur Theorien gibt und keine Wahrheit. Was die Zukunft bringt kann niemand voraus sagen. Nur derzeit vorhandene Risiken lassen sich in etwa beziffern. Wenn fast keine Anleihe der Welt mehr ein AAA - Rating besitzt sagt dies schon einmal viel aus. Obwohl statistisch betrachtet erst bei A- wirklich mit Ausfällen zu rechnen ist.

Die klassischerweise negative Korrelation von Anleihen und Aktien hat sich aufgelöst. Nachvollziehbar weil die Staatsverschuldung mittlerweile ohnehin nur noch als Relation zur Wirtschaft des Landes aufgeführt wird. Ob man überhaupt noch in Renten investieren sollte ist deshalb fraglich. Die Verlustrisiken sind immens während die Chancen auch nominal mittlerweile gleich null sind.

Unverzinster Cash gehört mittlerweile in jedes Depot. Börsenpannen und Hysterien bieten immer wieder gute Einstiegsgelegenheiten.

Was wir brauchen ist also mehr und weniger Vertrauen in die Märkte:

- Mehr Vertrauen dahingehend, dass einzelne Aktien korrekt bewertet sind nach dem aktuellen Stand der Dinge. Mehr Vertrauen auch in die Urteile der Ratingagenturen oder Analysten.

- Weniger Vertrauen aber darin, dass alles in etwa so bleibt wie es war. Nach dem Seitwärtsmarkt der letzten Jahre könnten wir in den kommenden Jahren stärkste Kursschwankungen erleben. Eine Hyperinflation könnte den DAX sogar auf 100.000 Punkte treiben.
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Oesterwitz:

Gold abgesichert zu kaufen kostet für

 
30.11.12 21:38
eine Feinunze (aktuell 1300 Euro) jedes Jahr 260 Euro für die Versicherung. Bei einem engen Schein. Da würde ich lieber LONG gehen und falls Gold ins unermessliche steigt (wird nicht passieren) kannst du dir den gehebelten Schein dann irgendwann in viele kleine Münzen vergolden lassen.

Ich denke ganz anders als du was den Investor im 21. Jahrhundert angeht. Er kann sich darüber freuen, dass Banken aufgrund von Lockangeboten stets deutlich höhere Zinsen als der Rentenmarkt bieten und kann mit ETFs mit einer Gebühr von 0,15% pro Jahr in deutsche Aktien investieren. Das sind unglaublich gute Vorraussetzungen für ein 50/50 - Depot welches auch vom Wachstum der Schwellenländer profitiert und trotzdem nicht in tausend Währungsschwankungen investiert.
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