"die 180 Mio. sind nach aktuellen Aussagen "gesetzt ?"
-------------------------
Normalerweise werden solche Quartalsrückblicke erst Wochen nach Quartalsende im Blog veröffentlicht. - Hier war wohl akute "Brandbekämpfung" noch vor Quartalsende erforderlich, um weitere Kursverluste durch Flucht aus der Aktie zu verhindern.
Da kam eine neue Studie von H & A gerade recht als argumentatives Hilfsmittel/Gegengewicht.
"obwohl diese Analyse ein Kursziel von 1,60 Euro enthält und das Geschäftsmodell der q.beyond AG krisenfest ist."
Jedenfalls hat man heute eine neue Umsatzmarke erheblich unterhalb der bisherigen Prognose zum ersten Mal erwähnt.
"Nach seinen Überlegungen wird q.beyond in diesem Jahr einen Umsatz von 168 Millionen Euro erzielen; der Vorstand hatte zuletzt bei Vorlage des Halbjahresfinanzberichts ein Umsatzziel von 180 Millionen Euro genannt."
Das ist erstens ungenau und zweitens unvollständig! Was ist mit dem EBITDA, war dort die Erwartung von P. Sennewald auch niedriger?
Zum anderen lautete die bisherige Prognose so:
"Einschließlich einer Akquisition im Energiebereich waren damals ein Umsatz von 180 bis 200 Mio. €, ein EBITDA von 8 bis 16 Mio. € und ein Free Cashflow von bis zu -10 Mio. € geplant. Ohne die nun abgesagte Akquisition und angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen werden sich Umsatz und EBITDA am unteren Ende dieser Prognose bewegen.
Thull hat aus einer range 180 bis 200(Umsatz) und 8 bis 16 ( EBITDA) mal kurzerhand ein Umsatzziel von 180 Mio. gemacht.
Praktisch der umgekehrte Vorgang mit dem gleichen Ziel:
Früher hat man aus einem Ziel 200 eine range von 180 bis 200 gemacht und jetzt macht man aus einer range ein Umsatzziel 180.....in beiden Fällen mit der Absicht verbunden, den Erwartungshorizont herabzusetzen und die Aktionäre/Investoren an kleinere Zahlen "heranzuführen".
Das Quartal ist morgen zu Ende . Wenn man erkennbar bessere Zahlen liefern könnte , dann hätte man wohl argumentativ nicht nur auf die Unterbewertung an der Börse verwiesen?
-------------------------
Normalerweise werden solche Quartalsrückblicke erst Wochen nach Quartalsende im Blog veröffentlicht. - Hier war wohl akute "Brandbekämpfung" noch vor Quartalsende erforderlich, um weitere Kursverluste durch Flucht aus der Aktie zu verhindern.
Da kam eine neue Studie von H & A gerade recht als argumentatives Hilfsmittel/Gegengewicht.
"obwohl diese Analyse ein Kursziel von 1,60 Euro enthält und das Geschäftsmodell der q.beyond AG krisenfest ist."
Jedenfalls hat man heute eine neue Umsatzmarke erheblich unterhalb der bisherigen Prognose zum ersten Mal erwähnt.
"Nach seinen Überlegungen wird q.beyond in diesem Jahr einen Umsatz von 168 Millionen Euro erzielen; der Vorstand hatte zuletzt bei Vorlage des Halbjahresfinanzberichts ein Umsatzziel von 180 Millionen Euro genannt."
Das ist erstens ungenau und zweitens unvollständig! Was ist mit dem EBITDA, war dort die Erwartung von P. Sennewald auch niedriger?
Zum anderen lautete die bisherige Prognose so:
"Einschließlich einer Akquisition im Energiebereich waren damals ein Umsatz von 180 bis 200 Mio. €, ein EBITDA von 8 bis 16 Mio. € und ein Free Cashflow von bis zu -10 Mio. € geplant. Ohne die nun abgesagte Akquisition und angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen werden sich Umsatz und EBITDA am unteren Ende dieser Prognose bewegen.
Thull hat aus einer range 180 bis 200(Umsatz) und 8 bis 16 ( EBITDA) mal kurzerhand ein Umsatzziel von 180 Mio. gemacht.
Praktisch der umgekehrte Vorgang mit dem gleichen Ziel:
Früher hat man aus einem Ziel 200 eine range von 180 bis 200 gemacht und jetzt macht man aus einer range ein Umsatzziel 180.....in beiden Fällen mit der Absicht verbunden, den Erwartungshorizont herabzusetzen und die Aktionäre/Investoren an kleinere Zahlen "heranzuführen".
Das Quartal ist morgen zu Ende . Wenn man erkennbar bessere Zahlen liefern könnte , dann hätte man wohl argumentativ nicht nur auf die Unterbewertung an der Börse verwiesen?