Der Leitindex Dow Jones Industrial

gewann letztlich 0,11 Prozent auf 13.127,85 Zähler. Für den marktbreiten S&P-500-Index

ging es um 0,13 Prozent auf 1.451,70 Zähler nach unten. An der NASDAQ sank der Composite-Index

um 0,26 Prozent auf 2.559,11 Punkte. Der Auswahlindex NASDAQ 100

rückte dagegen um 0,09 Prozent auf 1.960,20 Punkte vor.
Der Gouverneur der regionalen Notenbank von Dallas, Richard Fisher, hat die Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung etwas gedämpft. Janet Yellen, Gouverneurin der regionalen Notenbank von San Francisco, sprach indes von einem 'bedeutenden Abwärtsdruck' auf die US-Wirtschaft bedingt durch den schwachen Häusermarkt und die Finanzmarktturbulenzen. Aufgabe der US-Notenbank sei es aber nicht Investoren vor Verlusten zu bewahren, sondern für Preisstabilität und Beschäftigung zu sorgen.
Apple-Papiere sprangen im Nasdaq 100-Auswahlindex um 3,75 Prozent auf 136,71 Dollar an. Der US-Computerhersteller hat nach eigenen Angaben 74 Tage nach der Vorstellung seines iPhones das millionste Gerät verkauft. Apple hatte das Erreichen der Millionen-Marke ursprünglich erst für Ende September angepeilt.
Im Halbleitersektor konnten Intel

dagegen trotz guter Nachrichten ihre frühen Kursgewinne nicht verteidigen und gaben um 1,14 Prozent auf 25,76 Dollar nach. Der US-Chiphersteller hat seine Umsatzprognose für das laufende dritte Quartal angehoben. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz zwischen 9,4 und 9,8 Milliarden Dollar. Zuvor lag die Prognose bei 9,0 bis 9,6 Milliarden Dollar. Als Grund für die Anhebung nannte Intel die stärker als erwartete Nachfrage.
Advanced Micro Devices (AMD)

verteuerten sich indes um 1,35 Prozent auf 12,78 Dollar. Der Chiphersteller führt einen neuen Server-Chip ein, der Experten zufolge den größten Schub für die Produktpalette seit vier Jahren bedeutet. Der Chip wird Teil der sogenannten Opteron-Familie sein und vier statt zwei Rechenkernen haben. Börsianern zufolge ist der Eintritt von AMD in den Markt für Prozessoren mit vier Kernen ein entscheidender Schritt in der Umsatzoffensive gegen den Wettbewerber Intel.
Papiere der Infineon-Tochter Qimonda

gewannen 0,47 Prozent auf 12,71 Dollar. Marktgerüchten zufolge könnte AMD 16,95 Dollar je Aktie für den Speicherchipherstellers bieten. Ein Qimonda-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern, AMD war für eine Stellungnahme vorerst nicht zu erreichen.
Zum größten Gewinner im Leitindex Dow Jones avancierten McDonald's

mit einem Aufschlag von 1,85 Prozent auf 50,15 Dollar. Größter Verlierer waren dagegen Alcoa

, die 2,35 Prozent auf 34,05 Dollar verloren. Börsianer nannten weiter steigende Lagerbestände als Begründung. Zudem hatte der Aluminum-Konzern die von Hurrikan 'Dean' verursachten Schäden bei einer in Jamaika beheimateten Tochterfirma näher beziffert.
Titel von Countrywide Financial

rutschten um 5,44 Prozent auf 17,22 Dollar ab. Die größte amerikanische Hypothekenfirma hat angekündigt, wegen der 'schwierigen Rahmenbedingungen' in der Branche 12.000 Stellen zu streichen. Dies entspricht laut Unternehmensangaben einem Anteil von 20 Prozent an der gesamten Belegschaft. Countrywide hält die Einschnitte wegen der noch zu erwartenden Einbrüchen im Hypotheken-Neugeschäft in 2008 für notwendig. Der französische Versicherungskonzern AXA

hat inzwischen seinen Anteil an Countrywide gesenkt./ag/she
Quelle: dpa-AFX