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Präsident Bush ist spitze!!


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kalle4712:

Präsident Bush ist spitze!!

 
30.07.01 11:27
Immer wieder wird über den neuen US-Präsidenten gelästert. Warum eigentlich?

Letztendlich verfolgen die USA doch nur ihre Eigeninteressen, und dabei mach sie eben keine Zugeständnisse, wie es im Rest der Welt mittlerweile üblich ist:
- die Briten stellen sich seit vielen Jahren in Europa quer --> die Europäer lassen sich erpressen und machen Zugeständnisse, ohne dass die Briten irgendwelche Verdienste aufzuweisen hätten - die Japaner stellen sich in sachen Umweltschutz quer --> der Rest der Welt lässt dies durchgehen

Dies sind nur 2 Beispiele. Derlei lassen sich viele finden, und zwar innen- und außenpolitisch, in sachen Wirtschaft sowieso (kann man die Themen Wirtschaft und Politik eigentlich noch getrennt voneinander betrachten?).

Fakt ist: Die Amerikaner sind wesentlich stärker als der Rest der Welt, und sie nutzen diese Situation aus. Dagegen ist nichts zu sagen. So läuft das Spiel nun mal.

Das Gejammere der Deutschen ist nur lächerlich. Beispiel: ca. 9 Jahre lang wächst die US-Wirtschaft mit 2- bis 3-mal so stark wie deutsche Wirtschaft. Kaum zeichnet sich ab, dass die US-Wirtschaft sich beruhigt, fangen die deutschen Politiker an zu jubeln, weil das deutsche Wachstum zukünftig angeblich stärker als das amerikanische sein wird. Dabei wird vollkommen ignoriert, dass die geringen Wachstumsraten in Deutschland zum größten Teil auf den Export zurückzuführen sind. Als sich dann herausstellt, dass das Wachstum in Deutschland nachlässt, sind angeblich die Amerikaner schuld! Das alles ist lächerlich. Deutschland hat viele Jahre lang seine Hausaufgaben nicht gemacht - statt Leistung und Initiative zu fördern, werden immer mehr teure bürokratische Hürden aufgebaut, Steuern und Abgaben erhöht und damit die Wachstumskräfte erstickt. Im Namen des "Sozialen Friedens" wird so getan, als ob es nur ums Verteilen ginge - dass die Brötchen auch gebacken werden müssen, interessiert niemanden mehr. In vielen Jahren der Exportsteigerung ist die Binnenwirtschaft nicht auf die Beine gekommen!

Da lobe ich doch die Zeiten der Vorgängerregierung: Zwar hat man viel falsch gemacht - doch hat man den wesentlichen Kern nicht total ignoriert. Aktuell hört man nur von Verteil-Diskussionen. (Nicht falsch verstehen: Die jetzige Opposition macht z.Z. einen noch schlechteren Eindruck als die SPD zu Zeiten der CDU-Regierung).

Ich befürchte, dass Deutschland mit seinem überzogenen Steuer- und Abgaben-System bald den wirtschaftlichen Anschluss verloren haben wird, und zwar nicht nur gegenüber den USA, sondern auch innerhalb der EU. Unter dem Strich muss es dann irgendwann so heftige Einschnitte ins Sozialsystem geben, dass wir annähernd US-Verhältnisse erreichen - damit hätte sich unser System, das auf "Sozialen Frieden" setzt, dann mittels Übertreibung selbst ein Bein gestellt.

Ein erster Schritt in Deutschland könnte z.B. sein, dass man die vielen gesetzlichen Krankenversicherungen durch eine große gesetzliche KV ersetzt. Die vielen Umverteilungen (demnächst sollen ja sogar die Risikoprofile einzelner Patienten betrachtet und daraus Ausgleichszahlungen abgeleitet werden; was für ein bürokratischer Schwachsinn) führen uns in sachen KV sowieso zu einem Einheitsbrei, bei dem die einzelnen Kassen sich nicht mehr voneinander abgrenzen können. (Natürlich wird es keine bundeseinheitliche KV geben - die vielen hundert KV mit all ihren Präsidenten, sonstigen hochdotierten Pöstchen und Wasserköpfen werden ihre Selbständigkeit nie aufgeben).

Das war's erst einmal. Musste ich mir einfach von der Seele schreiben.
Antworten
stde:

ZUSTIMMUNG !!

 
30.07.01 11:32
gratuliere - endlich erkennt einer mal die objektiven wahrheiten.

wenn wir anstatt permanent zu jammern uns mal selbst auf die beine
machen würden, hätten wir evenutell mal die chance uns nicht
permanent mit jemandem anderen vergleichen zu müssen (und dabei
den vgl. immer subjektiv ausfallen zu lassen), sondern wir selbst
würden zur richtschnur der dinge.

wir hätten alle voraussetzung dies zu schaffen - aber anstatt es einfach
zu tun, jammern wir. ich hasse es - es ärgert mich !!

grüsse,
stde
Antworten
Insinder:

ich finde einen Präsidenten nicht gut

 
30.07.01 11:35
der Gesetze zum Schutz der Umwelt außer Kraft setzt. Außerdem finde ich einen Präsidenten schlecht, der sich von der Rüstungsindustrie den Wahlkampf bezahlen läßt und dann ein unsiniges Racketenabwehrsystem aufbaut.

Mfg

insinder
Antworten
Kabler:

Bush finde ich auch nicht so doll, aber für

 
30.07.01 11:41
deine Auesserung über die Deutschte Politik - Wirtschaft gebe ich dir ***** grüne....
Antworten
poeff:

mein lieber Kalle -

 
30.07.01 11:43
Deiner Einschätzung zur Situation in Deutschland kann ich Dir ja zustimmen, aber bei Bush sehe ich die Sache völlig anders!

G.W. Bush ist einer, der mehr oder weniger Präsident wurde, weil er sonst nicht wußte was tun, das Amt erstrebenswert ist und weil er zufällig das Geld und die Verbindungen von Daddy hatte.

Ich hatte die Gelegenheit den Wahlkampf in den USA mit zu erleben und dabei kamen die Unterschiede von G.W.Bush und Al Gore deutlich heraus. Mir wäre der überlegte, gut vorbereitete und lieberale Gore allemal lieber gewesen. Leider vertritt Bush ähnliche Meinungen wie die Mehrzahl der US-Bürger. Das bedeutet aber nicht, daß sie deswegen richtig oder gut sind!

Lasst uns bei Bush hoffen, daß uns seine Cowboy-Mentalität nicht in irgend ein militärisches Abenteuer zerrt!

mfg - Pöff
Antworten
boomer:

Hi, insider, jeder Präsidentschaftswahlkampf

 
30.07.01 11:45
in den USA (egal welche Partei) wird von der Wirtschaft finanziert.
Im übrigen unterscheiden sich die Parteien kaum:

"Überall ist Hollywood"

MfG
Antworten
Parocorp:

bush> in jedem interview, in dem er gefragt wird

 
30.07.01 11:48
was er hierzu oder dazu sagen kann. welche meinung er zu dies und jenem hat, wirklich egal, was ihn ein journalist für fragen stellt, er gibt keine antwort. okay, unsere politiker sind da nicht besser, aber wie bush es noch rüberbringt: "dazu möchte ich unvorbereitet keine stellung nehmen, das müssen sie verstehen!" - der mann hat einfach von nix ne ahnung, redet sich nur raus und plappert nur das nach, was seine berater ihm vorsagen.

ist so mein eindruck von bush

PAROCORP
Antworten
Insinder:

@boomer

 
30.07.01 11:49
Wirtschaft = 0.k. Rüstungsindustrie = nicht O.k.

Mfg

Insinder

hoffen wir mal das es keinen von Bush angezettelten Krieg geben wird... ganz koscher ist er mir nämlich nicht.

Alleine die Tatsache das sein Vater bereits Präsident war zeigt doch ganz klar das hier was falsch gelaufen ist.
Antworten
boomer:

Deutschland = ?

 
30.07.01 11:52
BANANEN-Republik !!!

...überall wird nur betrogen, nicht nur am NM!

...in der Bürokratie versickern Eure Steuer- und Sozialabgabenlasten!


Und die Oligarchie von höheren Beamten in den Parlamenten versorgt sich!
Antworten
boomer:

Kosmetik am deutschen Finanzausgleich

 
30.07.01 11:56
(passt zum Thema):
Fortgeführte Flickschusterei
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat den deutschen Gesetzgeber wieder einmal aufgefordert, den innerdeutschen Finanzausgleich in wesentlichen Aspekten zu überprüfen und die Verfassungskonformität bis 2005 herzustellen. Die Politik hat sich auf Korrekturen geeinigt, die freilich nur den bisherigen Pragmatismus in marginal geänderter Form fortschreiben, aber nichts grundsätzlich Neues bringen.


Die Auseinandersetzung um den innerdeutschen Finanzausgleich ist fast so alt wie die Bundesrepublik selber. Seit über 50 Jahren wird, wiederholt auch unter dem Druck eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe, immer wieder an seinen Inhalten herumgebastelt. Dies ist auch jetzt nicht anders, obwohl der Zugzwang zu einer tiefgreifenden Überprüfung der Systematik des Finanzausgleichs unverhältnismässig grösser ist. Nach der Wiedervereinigung von 1990 wurde nämlich versäumt, die seit 1949 einmalige Gelegenheit zu einer umfassenden Revision zu nutzen. Stattdessen kam es 1995, als die neuen Bundesländer in den innerdeutschen Finanzausgleich eingebunden wurden, nur zu einer Neuauflage pragmatischer Finanzierungsregelungen, welche die damalige politische Opportunität des Augenblicks spiegelten. Die zentralen Fragen, nämlich die Definition der Prinzipien des föderalen Finanzausgleichs, die Abgrenzung der Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern sowie das Aufstellen grundsätzlicher Kriterien für die Mischfinanzierung wurden und werden einfach aufgeschoben.

Vorgabe der Verfassung

Diesen Missstand erkannte auch das Bundesverfassungsgericht in seinem jüngsten Urteil vom November 1999. Darin wird der Gesetzgeber aufgefordert, die Regelung des innerdeutschen Finanzausgleichs so zu ändern, dass die Verfassungskonformität künftig gewährleistet wird. Das Grundgesetz sieht im Wesentlichen vor, dass «der Bund und die Länder gleichmässig Anspruch auf Deckung ihrer notwendigen Ausgaben» haben. Dieser Bedarf wird so aufeinander abgestimmt, dass «ein billiger Ausgleich erzielt, eine Überbelastung der Steuerpflichtigen vermieden und die Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet gewährleistet wird». Auf dieser Vorgabe verlangt das Gericht, dass die Konkretisierung der Grundsätze in einem besonderen Gesetz (Massstäbegesetz) vorwegzunehmen sei und erst anschliessend die daraus abzuleitenden Einzelheiten in einem Finanzausgleichsgesetz festzulegen seien. Dem richterlichen Begehren zur Zweiteilung sind die Regierung Schröder und der Gesetzgeber zwar nachgekommen, doch riecht das gewählte Vorgehen stark nach einem levantinischen Kuhhandel. Erst nachdem sich Bundesregierung, Länderexekutiven und Parteien mit grosser Mehrheit über die Zahlen des innerdeutschen Finanzausgleichs zwischen 2005 und 2019 geeinigt hatten (vgl. NZZ vom 25. 6. 01), konnte das Massstäbegesetz (vgl. NZZ vom 14. 7. 01) durch die beiden parlamentarischen Kammern geschleust werden.

Den deutschen Politikern ist zuzubilligen, dass es sich um einen keineswegs einfachen richterlichen Auftrag handelt. Ein Anlauf zur Konkretisierung des Grundgesetzes im Bereich des Finanzausgleichs stösst bald auf mehrere Hindernisse, die kaum zu überwinden sind. Zu den vordergründigsten gehören die wissenschaftlichen und die staatspolitischen Fragen. So ist etwa unter der hiesigen akademischen Finanzwelt unbestritten, dass es keine griffigen finanzwirtschaftlichen Definitionen für im Grundgesetz enthaltene Begriffe wie «notwendige Ausgaben», «billiger Ausgleich» oder «Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse» gibt. Jede gesetzliche Interpretation enthält dementsprechend ethische, gesellschaftspolitische, politische und wirtschaftliche Wertungen, die zusätzlich im Zeitverlauf einem Wandel ausgesetzt sind. Ebenso geht aus dem Verfassungsrecht hervor, dass das Grundgesetz inhaltlich wohl einen staatspolitischen Föderalismus festschreibt, dass aber gerade dieses föderale Element in der Fiskal- und Finanzpolitik weitgehend nivelliert bzw. aussetzt. Der Finanzausgleich unterläuft, mit anderen Worten, den marktwirtschaftlichen Wettbewerb zwischen den föderalen Staatsgebilden Deutschlands, vor allem natürlich zwischen den Ländern.

«Unmöglicher» Auftrag
Auf diesem ambivalenten Hintergrund, der hier nur sehr gerafft dargestellt werden kann, bildet die höchstrichterliche Order an die Politik und an den Gesetzgeber im wahrsten Sinn des Wortes eine Quadratur des Kreises. Es ist unter der nicht in Erwägung gezogenen Annahme, dass man die Arbeit mit einer Modernisierung der verfassungsrechtlichen Grundlage beginnen sollte, ein «unmöglicher» Auftrag. Der Ende Juni zwischen der Bundesregierung, den Länderregierungen und den politischen Parteien ausgehandelte Kompromiss sieht zwar in allen vier Bereichen des deutschen Steuerverteilungs- und Ausgleichssystems marginale Anpassungen vor, bei der vertikalen und horizontalen Umsatzsteuerverteilung, beim Finanzausgleich der Länder untereinander und bei den Bundesergänzungszuweisungen. Die Verständigung ist aber kaum mehr als Kosmetik, die man im besten Fall als einen kleinen Schritt auf dem Weg zu einer Reform bezeichnen kann. In seinen wesentlichen Elementen wird der Finanzausgleich deutscher Prägung aber so weitergeführt wie bisher. Über die Regelung, dass künftig jedes Land neu 12% seiner zusätzlichen Steuereinnahmen behalten darf und dass die durchschnittliche Abschöpfung bei den Zahlerländern jetzt auf einen Höchstsatz von 72½% begrenzt wird, soll immerhin etwas mehr föderaler Wettbewerb ausgelöst werden. Die Einigung wurde letztlich nur möglich, weil der Bund sich bereit erklärte, zusätzliche Mittel für den Finanzausgleich über die Streckung der Tilgung und Umfinanzierung des Fonds «Deutsche Einheit» bereitzustellen.

Damit steht eigentlich schon heute fest, dass sich der innerdeutsche Finanzausgleich nach den geänderten Regeln auch nach dem Jahr 2005 im Volumen und in seiner Verteilung nur unwesentlich vom heutigen unterscheiden wird. 2000 erreichte er nach den Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (iwd) brutto 56 Mrd. DM. Unter Verrechnung der Leistungen der Netto-Empfängerländer beim Umsatzsteuer-Vorwegausgleich stellte sich der Betrag auf gut 52 Mrd. DM, an dem sich die Zahlerländer mit mehr als 29 Mrd. und der Bundesstaat mit nicht ganz 23 Mrd. DM beteiligten. Künftig werden bloss die reichen Bundesländer etwas weniger zur Kasse gebeten, während gleichzeitig der Bund etwas mehr leisten wird. Der Versuch des Bundesverfassungsgerichts, mit seinem aktionsorientierten Urteil mehr grundsätzliche und (finanz-) wissenschaftlich abgestützte Systematik in den innerdeutschen Finanzausgleich hineinzutragen, ist damit wohl gescheitert. In Berlin und in den Landeshauptstädten wird weitgehend nach dem bisherigen Muster weiter gewurstelt. Vielleicht wird in Karlsruhe wieder einmal eine Klage wegen mangelnder Verfassungskonformität des künftigen Finanzausgleichs eingereicht werden. Dann hätten die höchsten Richter neuerlich Gelegenheit, ihren gesetzlichen Auftrag an die Politik etwas klarer und zielgerechter zu formulieren. Dann, aber spätestens 2019 mit dem Auslaufen des jüngsten Kompromisses, schlägt vielleicht die Stunde für eine grundlegende Reform des innerdeutschen Finanzausgleichs.
 
30. Juli 2001

Aus: Neue Zürcher Zeitung

Antworten
kalle4712:

@poeff & paracorp @insinder

 
30.07.01 13:05
Bush und seine Berater: möglicherweise ist Bush kein Intellektueller. Aber er hat seine Prinzipien, und denen bleibt er treu (müsste uns Deutschen eigentlich gefallen, wo es doch bei uns in der Politik fast nur Umfaller gibt). Solange Bush gute Berater hat und auch auf sie hört, ist er möglicherweise ein besserer Präsident als jemand, der völlig von sich selbst überzeugt ist und eigenmächtig handelt. Gerade wegen eigenmächtigem Handeln hatte ich bei Gore starke Bedenken.

Raketenabwehrsystem: Dass dagegen gewettert wird, verstehe ich überhaupt nicht. Immerhin handelt es sich um eine DEFENSIF-Waffe!! Niemand hat das Recht, in dieser Angelegenheit herumzumosern. Die Nörgelei zeigt eigentlich nur wieder den Neid und die Kleingeistigkeit der anderen.
Antworten
Insinder:

Defensiv Waffe?

 
30.07.01 13:10
und was muß Rußland machen um eine Defensiv Waffe zu schlagen? Natürlich stärkere Offensiv Waffen aufbauen, damit das Gleichgewicht wieder hergestellt ist!

Mfg

insinder
Antworten
FranzS:

Bush ist SPITZE, aber nur in der

 
30.07.01 13:19
Idiotenskala. Da ist er ganz vorne.

God bless Amerika und ganz besonders den Rest der Welt
Franz
Antworten
poeff:

@ Kalle

 
30.07.01 13:21
Bush sucht ganz sicher solche Berater aus, die seine Ansichten und Meinungen vertreten. Die verstehen zwar mehr als er, empfehlen dann aber das, was Busch selbst auch entschieden haben würde. ein Präsident mit "guten" Beratern ist wie eine "gute" Diktatur. Bleibt die Frage; Wie definiert sich gut?

Wenn es nur um Prinzipien ginge, die hatten ein F.J.Strauß und diverse andere Figuren neuerer Geschichte auch! Das allein kann kein Kriterium sein.

Und zur Raketenabwehr; Überleg doch mal - wenn ich ein System hätte, das mich quasi unangreifbar macht, meinst Du nicht, ich würde früher oder später Forderungen stellen? Forderungen die sich sehr bald als unannehmbar für andere erweisen. Und dann? Die "Anderen" werden schon sicherstellen, daß sie nicht in eine solche Verliererposition gedrängt werden. Fragt sich nur, wie sie das machen. Ein "präventiver" Militärschlag wäre sicherlich eine Option.

Pöff
Antworten
Timchen:

Ich versteh das ganze Genörgel um USAs Raketen-

 
30.07.01 13:34
abwehr nicht. Sein wir doch froh, daß die einen
dreistelligen Milliardenbetrag für so einen
solchen Kappes ausgeben, der wirtschaftlich, technisch und
militärisch kompletter Schwachsinn ist. Sonst hängen
sie uns ja wirtschaftlich noch mehr ab, wenn sie
das Geld vernünftig verwenden würden.

Es wird sehr einfach und billig sein diesen löchrigen
und milliardenteuren Schutzschild auszutricksen.

Das ganze erinnert doch nur an einem Schmalspurwestern,
wo der Held (G.W. Gush) wartet bis der Böse (Sadam) seinen Colt gezogen hat, um ihn ihm aus der Hand zuschiessen. Na, wenn da mal nich der gute alte Sam Hawkins (???) mit seiner alten Schrotflinte von hinten kommt und alle einfach über den Haufen bläst.

So hat halt jeder sein Steckenpferd. Wir unsere maroden
Sozialkassen, den Aufbau Ost und die EU-Finanzierungslasten,
die anderen haben halt ihren Raketenschutzschild.


Timchen

PS: Ein wirksames Gegenmittel wäre auch einfach keine
Raketen mehr zu bauen.
Antworten
poeff:

Da hast Du sicher recht - Timchen,

 
30.07.01 14:07
im gegenteil sogar, wir als Anlger müßten frohlocken und uns um Aktien der Firmen bemühen, die die ganze Technik für die Raketenabwehr entwickeln. Denn die Bush-Regierung hat denen Milliardenbeträge zugeagt.

Auch beim Vergleich mit der Flinte hast Du möglicherweise recht - nur daß die eben heutzutage keine Schrotflinte mehr benutzen, sondern eine Technik bei der "kein Auge trocken bleibt". Auch die unseren nicht!

Leider wir keine Regierung darauf verzichten neue Waffen zu kaufen oder zu bauen. Dazu ist der "Mensch" einfach zu machtsüchtig, zu egoistisch und zu gierig.

Pöff
Antworten
mod:

Spin-off-Produkte?

 
30.07.01 15:11
Der technologische Fortschritt der USA entwickelte sich in der Vergangenheit
meistens durch die Nebenprodukte bei der Rüstungsforschung! Leider!

Grüße  
Antworten
kalle4712:

@insinder @poeff

 
30.07.01 15:14
Man beachte auch, dass die Amerikaner zwar massiv ihre Interessen vertreten - aber: Haben sie je ein Land besetzt, wie z.B. die Sowjetunion und China? Welches Land greift bei internationalen Krisen ein? - natürlich die USA, während die Europäer diskutieren und lamentieren, aber dem Morden tatenlos zuschauen (siehe Jugoslawien: auch hier mussten die USA die Initiative ergreifen, damit sich etwas tat).

Zum US-Präsidenten: Auffällig ist doch in jüngster Vergangenheit, dass die beliebten Präsidenten (wie z.B. J.F. Kennedy) historisch betrachtet schwache Arbeit geleistet haben, während die unbeliebten bedeutende Leistungen vollbracht haben. Siehe Reagan: Während seiner Amtszeit hat man sich nur über ihn lustig gemacht. Es hieß, seine Frau sei die wirkliche Machthaberin. Jedoch wurden während Reagans Amtszeit die Grundsteine für den Wirtschaftsaufschwung und für das Ende des Kalten Krieges gelegt.

Zu Bush's Beratern: Man sollte den Mann nicht unterschätzen. Er wird seine Schwächen kennen. Die Auswahl der Minister zeigt, dass er dem rechnung trägt.
Antworten
kalle4712:

noch zum Raketenabwehrsystem

 
30.07.01 15:20
Diejenigen, die bomben wollen, werden es sowieso tun. Das Raketenabehrsystem wäre nicht die Ursache, sondern nur das - heuchlerische - Argument. Die USA sind gut beraten, keine Schwäche zu zeigen, sondern stark zu bleiben.
Antworten
Bacchus:

Bush ist eine marionette seiner Wirtschaft

 
30.07.01 15:33
und seiner Berater. Bei einen Auftritten wirkt sein Auftreten einstudiert wie bei einem schlechten Schauspieler.
Sicher kann man kurzfristig jubeln über seine geplanten Investitionen in ein Raketenabwehrsystem,aber:

1.) Für jede Weiterentwicklung einer Waffe, wurde immer eine neue Waffe gefunden die sie unschädlich macht, oder zumindest in Ihrer Wirkung einschränkt.

2.) Diese Milliarden fehlen wo anders, z.B., Bildung und Sozialbereich, da fehlt es bei den Amis nämlich überall.
Und das kann langfristig richtig teuer werden.

3.) Mit seiner Blockade des Umweldschutzes wird er sich langfristig selbst ins Knie schießen.
Aber das kann Ihm ja egal sein, bis es soweit ist, sind zwei   Amtsperioden längst vorbei.

Meiner persönlichen Meinung nach wäre Al Gore der Bessere gewesen.

Ciao Bacchus
Antworten
stde:

@ alle

 
30.07.01 15:46
wenn ihr wählen könntet, würdet ihr rückwirkend betrachtet das
wachstum der USA der letzten 5-10 jahre oder das von europa wählen ?

na also.

sind wir eigentlich nicht in der lage Gutes (wirtsch. wachstum)
anzuerkennen und daraus zu lernen ?

anstatt

im guten immer nur noch das Schlechte zu suchen...

aufwachen !!!

ich sage euch was: die amis nehmen uns mit unserem getue und
gezetere gar nicht ernst - aber das denen ist ja auch egal,
vorallem solange wir dem finger immer nur auf andere zeigen
anstatt ENDLICH !! selbst was zu bewegen.

wir können es - laßt es uns tuen !!

grüsse,
stde
Antworten
poeff:

@ Kalle

 
30.07.01 15:48
Du hast recht - außer dem mißglückten Versuch damals in der Schweinebucht haben sie ihre Feinde nie zu besetzt versucht. Die Vermienung von nicagaruanischen Häfen ist ja auch keine Besetzung. Sie haben auch nie einen Krieg geführt um in zu gewinnen, sondern IMMER nur um ihn zu beenden - so ihre eigene, lautstarke, Aussage!

Tatsache ist aber auch - daß die USA immer schon versucht haben ihre Einflußspähre auszubauen. Nur macht man das heutzutage wesentlich eleganter und unauffälliger als noch vor 40 Jahren! Man setzt den "Feind" finanziell dermaßen unter Druck, daß dem bald dieselbe ausgeht - finanziell gesehen.

Auch mit dem Verhalten der Europäer hast Du recht. Nur - die USA können mit einer Stimme sprechen und handeln - die Europäer müssen sich immer erst noch zusammenraufen - und sie haben Probleme wie Ex-Jugoslawien vor der Haustür! Es wäre sicher einfacher über eine Eingreiftruppe auf Fidschi zu disktutieren.

Zu Nancy Reagan - ich kann nur hoffen, daß Du ihr nicht die vermeintlichen Leistungen ihres Mannes gutschreibst. Eine Person die sich selbst von Wahrsagern und Sterndeutern beraten läßt, die Entscheidungen des "mächtigsten Amtes der Welt" damit beeinflußt, ist wohl kaum als seriös einzustufen. Ich würde dazu gemeingefährlich sagen. Auch wenn es diesmal zufällig zu unserem finanziellen Vorteil war.

Und meinst Du nicht auch, daß die USA Stärke zeigen könnten, ohne ihre Feine gleich derart an die Wand zu drücken. Es muß doch eh jedem klar sein, daß er sich mit den USA besser nicht anlegt. Aber wenn gar keine Chance mehr besteht, könnten Kurzschlußhandlungen die Folge sein.

Antworten
n537:

Bush soll spitze seine?

 
30.07.01 16:29
Ich würde Dir dringend raten zumindest mal einige Wochen in den Staaten zu
verbringen, und mal hinter die Kulissen zu gucken, dann wird Dir vieleicht
auffallen, das die Bedingungen als Arbeitnehmer nämlich ganz anders sind als
hier bei uns. Das gilt besonders dann, wenn man ein Krankheitsfall wird.

Grundlegende Änderungen an unserem Alterversorgungssystem wirds wahrscheinlich
nie geben, weil das Thema einfach zu heiß ist. Im übrigen bassiert ein Teil
des amerikanischen Aufschwungs dadurch, das Billigarbeitskräfte die Arbeitslosen
quote praktisch Richtung Null gedrückt hat. (4,72$ Mindestlohn). In sämtlichen
Servicebereichen z.B Hotels, Gaststätten und Imbißketten sind ausnahmslos
nicht mal mehr Schwarze sondern Mexikaner. Den Amerikaner zeichnet einfach
aus, daß er bei der Arbeitssuche schlicht flexibler und u.U. nicht über solche
Nehmerqualitäten verfügt, wie ein Deutscher Abeitnehmer, der nicht willens ist
auch mal seinen Wohnort aufzugeben.

Wir werden so nie an einem anhaltenden Wirtschaftsaufschung partzipieren.

Im übrigen sind amerikanischen Bürokraten wesentlich schlimmer.
Antworten
Timchen:

Worin unterscheiden sich denn Freunde + Besatzer ?

 
30.07.01 23:35
Ich habe da in Erinnerung:

Serbien
Kuwait/Irak
Granada
Vietnam
Korea
Deutschland

Ich weiss nicht ob die Liste vollständig ist.
Aber ich glaube schon, daß sie versucht haben ihre
Feinde zu besetzen.

Timchen
Antworten
DarkKnight:

Schon wieder ein Bush-Thread, nicht auszuhalten

 
30.07.01 23:44
Der Mann ist genau die richtige Pappnase, wie die Präsidenten der letzten 40 Jahre. Kennt Ihr den Film "5 Tage im Mai", von John Frankenheimer? In der letzten Szene muß der Präsident aus dem Flugzeug steigen, obwohl er weiß, daß er gleich ermordet wird. Sein Berater brüllt ihn nur noch an "...und Sie gehen jetzt verdammt nochmal da raus .... SIE ARSCHLOCH"

Ich glaube, das trifft ein Riesenstück Realität, man sollte einen Blick auf den Stab werfen, um eine zutreffende Einschätzung zu bekommen. Insofern bin ich erleichtert über die Auswahl des weiblichen Personals sowie über die Tatsache, daß Kissinger offensichtlich keine Deckung mehr hat und es dem Verbrecher endlich an den Kragen geht.

übrigens: alle, die die Welt retten wollten, haben ein Ende als durchgeknallte Diktatoren gefunden, da ist mir ein (unsympathischer) Bush lieber als eine hungrige Hillary
Antworten
boomer:

Bush Spitze? Nein, Schröder Super-Spitze! Er

 
31.07.01 00:54
leistet soooooooooo viel für die deutsche Wirtschaft!

.. und wer Arbeitsplätze durch seine Politik schafft, ist wirklich sozial!

Nehmt Euch ein Beispiel an ihm, der versteht sein Handwerk und erkennt die Zeichen der Wirtschaft und der Börse!

Kohl hatte die Stärke, alles auszusitzen, Gerhard nennt es die Politik der ruhigen Hand!

Der Mann ist einfach  .. SPITZE!
Antworten
Reila:

"Politik der ruhigen Hand", sagte das Kaninchen

 
31.07.01 01:08
und starrte auf die Schlange.

R.
Antworten
boomer:

Gerhard ist SPITZE! Er meint, ..

 
31.07.01 01:12
"Ich bin schön, ich bin stark, ich bin weise, ich bin gut. Und ich habe das alles selbst entdeckt!"

Stanislaw Jerzy Lec

Antworten
Reila:

Es hätte schlimmer kommen können.

 
31.07.01 01:24
Lafontaine Finanzminister + Trittin + Schröder.

Naja, ich habe mich vorsichtshalber schon mal aus der Solidargemeinschaft verabschiedet. Machte auf Dauer keinen Spaß, immer nur mit anderen solidarisch zu sein, aber keiner war es mit mir.

R.
Antworten
boomer:

Stanislaw Jerzy Lec meint...

 
31.07.01 01:28
"Können Sie sich eine Frau vorstellen, die ihren Liebhaber 1001 Nächte lang Märchen erzählen liesse?"

Stanislaw Jerzy Lec


Antworten
Reila:

Rita Süßmuth? o.T.

 
31.07.01 01:32
Antworten
boomer:

Um die Moral zu heben, muss man die Ansprüche ..

 
31.07.01 01:39
.. senken.

Stanislaw Jerzy Lec
Antworten
Reila:

Wir haben aus Bettlaken Fahnen gemacht,

 
31.07.01 01:42
während andere aus Fahnen Bettlaken machten.

Stanislaw Jerzy Lec

Da habe ich übrigens draus gelernt und lege mich jetzt auf eins.

R.
Antworten
TraderWorld:

Bush hat Interwelt kaputt gemacht !!!

 
31.07.01 01:44


Linux for ever!

Microsoft go HOME!
Antworten
boomer:

"Sei Realist: spricht nicht die Wahrheit. "

 
31.07.01 01:44
Stanislaw Jerzy Lec
Antworten
boomer:

"Liebet eure Feinde, vielleicht schadet das .....

 
31.07.01 01:58
ihrem Ruf!"

Stanislaw Jerzy Lec

Antworten
vega2000:

Na ja...

 
31.07.01 09:50
...dann haben die Amis sich ja verbessert,
-denn BillyBoy war ja nur spitz !!-)))
Antworten
kalle4712:

@poeff

 
31.07.01 10:27
Nancy Reagan wollte ich nicht positiv hervorheben (Gott bewahre).

Dass die Amerikaner ihre Interessen sehr massiv verfolgen, ist sicherlich bedenklich. Jedoch kann man ihnen kaum vorwerfen, dass sie versuchen Einfluss zu nehmen. Wer tut das nicht, wenn er es kann? Außerdem sind die Amerikaner weltweit ziemlich unbeliebt. Nicht wenige Länder würden die USA wohl am liebsten sofort plattmachen, wenn sie die Möglichkeit hätten. Daher ist es doch absolut verständlich, wenn die USA ihre Interessen massiv und auch präventiv verfolgen.

Unter dem Strich bleibe ich absolut bei meiner Meinung: Die USA sind - mit Abstand - das geringere Übel. Es handelt sich um das Land mit den meisten Freiheiten und den meisten Entfaltungsmöglichkeiten. Sicherlich gibt es auch massive Probleme (Umweltschutz, Sozialstandard).

Jedoch: Schaut Euch Länder an, die wirtschaftlich am Boden liegen. Diese Länder haben gar nicht die Möglichkeit, die Umwelt zu schützen und Sozialstandards aufrechtzuerhalten. Da ist die wirtschaftliche Stärke der USA eine gute Voraussetzung, um an diesen Dingen zu arbeiten. Jedoch ist es auch gut, dass bei den Regierenden der USA keine alleinige Umverteilungsmentalität herrscht, ohne darauf zu achten, dass die Brötchen auch gebacken werden müssen (die Sache, an der Deutschland langfristig kaputtgehen könnte).

Einen vernünftigen, tragfähigen Mittelweg zwischen Leistungsgesellschaft, Sozialgesellschaft und Freiheit des Einzelnen gilt es zu finden. Und ich behaupte: Da sind die USA wesentlich näher dran als die Europäer.

Kalle.
Antworten
vega2000:

Billy ist schon wieder verliebt....

 
31.07.01 13:05
Bill Clintons neue Affäre

Von Carsten Volkery
Bill Clinton hat eine neue Liebe, und sie heißt Harlem. Noch rufen sie ihn nicht "My Brother", aber bei der Einweihungsparty für sein Büro nannte der frühere US-Präsident das Schwarzenviertel bereits sein Zuhause.

 
AFP/DPA

Bill Clinton: Party ganz nach seinem Wunsch

New York - Tony Footes erkennt den neuen Nachbarn sofort. "Here he comes, here he comes!", schreit sie aufgeregt und winkt wild mit den Armen. Das Absperrgitter unter ihr schwankt bedenklich. Bill Clinton kommt mit dem gewohnt breiten Grinsen auf die Bühne vor dem State Office Building in Harlem. Er winkt, hält den Siegerdaumen hoch, zeigt lachend in die Menge - genau wie früher. "Ich liebe ihn einfach", sagt Footes leise, während die anderen um sie herum "Wir wollen Bill" brüllen.

Rote, weiße, blaue Luftballons, eine begeisterte Menge, Präsidentenwetter - passender könnte die Atmosphäre für das politische Comeback des Bill Clinton nicht sein. Er fühlt sich sichtlich wohl bei seinem ersten großen Auftritt seit der Amtsübergabe am 20. Januar. Selig schunkelt er mit, als der Harlemer Knabenchor zu seinen Ehren "On the A-Train" intoniert.

Clintons milde Depression

Mit 54 Jahren hat Clinton sich noch nicht mit dem Ruhestand abgefunden. Die Leere nach dem Verlassen des Weißen Hauses habe Clinton in eine milde Depression gestürzt, berichtete die "Washington Post" am Sonntag unter Berufung auf Freunde Clintons. Jetzt allerdings sei er wieder voller Energie. Mit dem Einzug in sein neues Büro in der 125. Straße will er sich wieder in die Politik einmischen. Von dem Penthouse im 14. Stock werde er die Rassenprobleme im Lande angehen, kündigt er an. International will er vor allem die Verbreitung von Aids bekämpfen.

"Ich fühle mich, als wäre ich endlich zu Hause angelangt", sagt Clinton zu den rund 3000 Zuschauern, die ihn feiern. Zuvor hatte ein Vertreter des Gouverneurs des Staates New York ihm eine Urkunde übergeben. In der wird der 30. Juli zum William-Jefferson-Clinton-Tag in Harlem erklärt.

Neben Jubel auch Buhrufe

In den Jubel mischen sich die Buhrufe der "Black Panther". Rund 25 Mitglieder der Gruppe sind in schwarzen Uniformen aufmarschiert, exerzieren und brüllen mit erhobenem Arm ihre Parolen: "Black Power. We don't need the white man." Für Black-Panther-Sprecher Malik Zulu Shabazz ist Clinton das Symbol der "weißen Kolonisation Harlems".

Clinton versucht, die Bedenken aus dem Weg zu räumen. Als legte er ein Ehegelöbnis ab, verspricht er: "Ich will ein guter Nachbar sein - in guten wie in schlechten Tagen."

   
 K O N T E X T
 
·  Comeback, zweiter Teil: Bill Clintons neue Affäre

·  Harlem Revival: Das Schwarzenviertel boomt


 

Dabei war Harlem nicht einmal seine erste Wahl. Wäre es nach ihm gegangen, hätte er ein schickes Büro in Midtown gemietet. Das hat der amerikanische Steuerzahlerbund jedoch verhindert. Die jährliche Miete war mit 811.000 Dollar höher als die Kosten der Büros aller noch lebenden Ex-Präsidenten zusammen. Das Büro in Harlem kostet den Steuerzahler 354.000 Dollar jährlich - auch das liegt noch deutlich über den im Haushalt vorgesehenen 228.000 Dollar.

Dennoch könnte es für Clintons Rückkehr kaum ein besseren Ort geben als die Schwarzenhochburg im Norden Manhattans. Zweimal haben sie ihn dort zum Präsidenten gewählt, einmal seine Frau zur Senatorin. Und so macht der Populist Clinton aus der Not eine Tugend und beschwört die lange Freundschaft zwischen sich und Harlem. "Ich bin immer für Euch da gewesen, und ihr immer für mich." Er habe Harlem zur "Empowerment Zone" ernannt und öffentliche Gelder in das sozial schwache Viertel geleitet. "Ich denke, ich habe mein Wort gegenüber Harlem gehalten", sagt Clinton.

"Mister President, die ganze Nation vermisst Sie"

Hier nennt ihn niemand den Ex-Präsidenten. Auf dem Banner hinter der Bühne steht: "Harlem welcomes President Clinton". Zeremonienmeister und Gastgeber Charles Rangel, der Harlem im US-Kongress vertritt, kündigt ihn als den "letzten gewählten Präsidenten der USA" an. Der Seitenhieb auf den amtierenden Präsidenten George W. Bush, der nach einer umstrittenen Wahl zum Sieger ernannt wurde, kommt bei der Menge gut an. Doch die wichtigste Botschaft für den depressionsgefährdeten Clinton sendet Senator Charles Schumer, der zweite New Yorker Senator neben Hillary Clinton. "Mister President, die ganze Nation vermisst Sie", ruft er.

Quelle: Spiegel

V2000


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boomer:

Bush lehnt das Klonen von Menschen strikt ab

 
31.07.01 23:38
Aus der FTD vom 1.8.2001

Bush lehnt das Klonen von Menschen strikt ab

Von Hubert Wetzel, Washington

Präsident George W. Bush hat sich für ein völliges Verbot des Klonens von Menschen ausgesprochen.

"Die Regierung lehnt das Klonen menschlicher Wesen ausdrücklich ab, sei es zu reproduktiven oder Forschungszwecken", heißt es in einer Stellungnahme des Weißen Hauses vom Montagabend. "Die moralischen und ethischen Fragen, die das Klonen von Menschen aufwirft, sind ernst und können nicht wegen des Strebens nach wissenschaftlichem Fortschritt ignoriert werden."

Bush stellte sich damit hinter einen Gesetzentwurf des republikanischen Abgeordneten Dave Weldon, der das Klonen von Menschen völlig verbieten und unter Strafe stellen soll. Das Gesetz lag am Dienstag dem Abgeordnetenhaus zur Abstimmung vor. Als Abstimmungsalternative hatte der Republikaner Jim Greenwood eine zweite Gesetzesvorlage - die sich an britischen Recht orientiert - eingereicht, die das Klonen von Menschen zu Forschungszwecken zulässt. Diese Kombination lehne die Regierung aber ab, hieß es in der Erklärung des Weißen Hauses. Bis Redaktionsschluss war noch keine Entscheidung gefallen.


Forschung eingeschränkt

Ein generelles Verbot des Klonens von Menschen würde die Forschung mit embryonalen Stammzellen stark einschränken, bei der zum Teil geklonte Zellen verwendet werden. Die Methode zur Herstellung dieser Zellen wird als "therapeutisches Klonen" bezeichnet.

Zudem würde ein Verbot den Weg versperren, um Stammzelltherapien, bei denen es nicht zu Abstoßungsreaktionen im Körper kommt, zu entwickeln. Die amerikanische Biotechnologie-Industrie hat sich daher hinter den zweiten Gesetzentwurf gestellt.

Beim so genannten "reproduktiven Klonen" geht es um die künstliche Herstellung eines Lebewesens, dessen Erbgut einem anderen genau gleicht. Der Embryo wird in eine Gebärmutter implantiert und ausgetragen.

Von Bush wird in Kürze eine Entscheidung darüber erwartet, ob er die Förderung der Stammzellforschung mit Staatsgeldern erlaubt. Da dabei Embryos absterben, steht der Präsident unter großem Druck von Abtreibungsgegnern und religiös-konservativen Lobbygruppen.

Auf der anderen Seite machen Biotech-Lobby und Wissenschaftler Druck. Sie versprechen sich Heilmethoden für Krankheiten wie Diabetes und Alzheimer.

Die Republikaner sind in der Stammzellfrage zerstritten. Auch erzkonservative Abtreibungsgegner sind für eine staatliche Förderung.

© 2001 Financial Times Deutschland
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Dixie:

IQ von 91

 
01.08.01 08:15
US-Wissenschaftler glauben:

Bush dümmster Präsident seit 1945 – IQ nur 91  
George W. Bush ist der dümmste US-Präsident seit 50 Jahren und dümmer als der durchschnittliche US-Bürger. Zu diesem Ergebnis kommt laut englischen Presseberichten eine Studie von Wissenschaftlern aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania.
Bush hat demnach einen Intelligenzquotienten (IQ) von 91 und damit nur die Hälfte seines Vorgängers Bill Clinton (182). Clinton steht auf Platz 1 der von Demokraten dominierten Präsidenten-Liste.
 
IQ von 91: George W. Bush  

Folgende Faktoren benutzte das Institut zur Berechnung der Präsidenten-IQs: Analysen von Schul- und Uninoten, Veröffentlichungen "ohne die Hilfe von Mitarbeitern", der sprachlichen Klarheit, psychologischen Faktoren.

P.S.: Der durchschnittliche Intelligenzquotient aller Menschen liegt bei 100. Außer George W. schaffte es laut der Studie nur ein Ex-Präsident, diese Marke zu unterschreiten: Bushs Vater George Bush senior.

www.bild.de

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XzenonBenz:

na, wenn das mal stimmt...

 
01.08.01 08:27
Ich bin zwar auch kein großer Freund von Bush, aber einen IQ von 90 ?
Ich selber habe einen von 120 und zähle mich damit nicht gerade zu den hellsten Leuchten, aber ich kenne leute mit einem IQ von 90 und die sind echt strohdoof (das bedeutet aber nicht daß sie keine Netten und wertvollen Menschen sind!!!)

Also wenn ich dann noch lese, daß Clinton einen IQ von 180 haben soll, dann wäre er klüger als Albert Einstein und als 99,999999999% der Weltbevölkerung, denn soweit ich weiß haben Professoren einen IQ von 140 , Genies einen von 160 (davon gibt es auch nur ein paarhundert Stück auf der Welt und soweit ich weiß hat der intelligenteste Mensch der Welt einen IQ von 184 ! Das Bedeutet Bill Clinton ist mit der Klügste Mensch der Welt !!!???

Das kann ich mir nicht vorstellen !!!

Aber dann kam ja die Auflösung des Rätsels....



DAS ALLES KAM VON DER BILDZEITUNG !!! Dann brauche ich mir ja über die Wahrheit keinen Kopf mehr machen, weil wenn es die Bild schreibt, dann ist das 100% wahr!


Gruß

ein über Bush-lachender

Xzenon
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kalle4712:

Jetzt wird es sich zeigen

 
17.09.01 10:00
Ich hatte am 30.7. nicht so schnell damit gerechnet - aber nun ist die große Bewährungsprobe für Bush da. Und ich habe bisher den Eindruck, dass er seine Sache gut macht. Nach wie vor denke ich, dass dieser Mann von allen unterschätzt wird/wurde.

Jedenfalls bin ich nun noch froher darüber, dass der Labersack und Selbstdarsteller Gore nicht Präsident geworden ist.
Antworten
kalle4712:

Ich fühle mich mittlerweile mehrfach in meiner

 
14.04.03 18:04
Meinung über Bush bestätigt. So schlecht G. Schröder als Bundeskanzler auch ist - entsprechend 10-fach gut ist George W. Bush.
Antworten
kunibert:

Was hat der Kasper-Gerd

 
14.04.03 18:09
erreicht:
Innen- und aussenpolitisch nichts ...
Er geht in die Geschichte als
großer Schaumschläger ein ...
Antworten
clip:

lieber kasper gerd als bush

 
14.04.03 18:16
bush ist mir zusehr marionette der öl- und waffenlobby. krieg ist etwas was ich verabscheue. usa braucht in der momentanen phase den krieg wie das auto den spirt. wie kann man da für bush sein? bush sollte lieber nach den inneren problemen schauen.....aber da ist für die öl und waffenlobby nix verdient!

 

Wer hier Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

Präsident Bush ist spitze!! 1006192

Antworten
kunibert:

@clip

 
14.04.03 18:24
Auch ich verabscheue Krieg, aber dieser
war für die westliche Welt lebensnotwendig.
Begründungen erspar ich mir, da sie doch
kaum einer hier nachvollziehen will.
Hier sollte man bei den Aktien bleiben...
Antworten
clip:

irgendwie will ich das nicht glauben

 
14.04.03 18:28
dass der krieg notwendig war...P align=center> 

Wer hier Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

Präsident Bush ist spitze!! 1006211

Antworten
snoopy13:

oh...@clip

 
14.04.03 18:46
Was hat George W. Bush denn all für "inneren Probleme"?? Deuschland steckt doch viel mehr in der Sche..., dank Schrödi! Die bewerkstelligen doch hier nichts, siehe dazu nur das Thema Arbeitslosigkeit...wo wir mittlerweile gelandet sind, 4.607.900 Mill. Arbeitslose. ...auch ich erspare mir weitere Begründungen!

gruß s.
...der kunibert voll versteht

Antworten
clip:

erpar sie dir

 
14.04.03 18:54
ich werde dich nie verstehen

 

Wer hier Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

Präsident Bush ist spitze!! 1006253

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