Jedenfalls sollte man sich an dieser Stelle vor Augen führen, wie die DB im Vorfeld der Finanzkrise die Übernahmespekulanten vorgeführt hat und wie die Erinnerung daran in den nachfolgenden Turbulenzen verblasst ist.
Auch jetzt dürften Ackermanns Mühlen langsam mahlen, auch wenn er mit Blick auf Basel III nach dem Motto gehandelt hat: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst." - bei Basel sind die Dinge funktional anders gelagert. - Dass im Verlauf der Neuausrichtung der deutschen Großbanken bei der DB demnächst einiges an Sand ins Getriebe kommt oder sogar Schlimmeres passiert - wer traut sich schon, gegen die Deutsche Bank zu wetten ?
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Ob der Kurs nun festgezurrt und einbetoniert wird, oder ob eine erneute Spekulation angefacht wird - die Altaktionäre, die über Jahr und Tag missmutig auf ihren Pobacken sitzengeblieben sind, sind früher oder später auf jeden Fall zum Handeln aufgerufen, und wenn sie nichts tun, wird das die Bank für sie erledigen. Sie können dann in ihrem langjährigen Missmut fortfahren; ein paar schöne Tage mit spannender Unterhaltung zwischendurch sind ihnen zu gönnen. ( Das hätten sie dann den Spekulanten zu verdanken, als Trader hätte man damit wenig zu tun...)
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