Pornos statt Nachrichten: Israelis besetzen lokale


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ali26:

reila,

 
02.04.02 11:42
der saudische vorschlag ist doch nicht ernst zu nehmen. die saudis sind für die attentate in new york verantwortlich (auch der prinz und sein familienclan). die können froh sein, dass sie erdölgeschäfte mit den amis betreiben. sonst würde man die auch wegfegen (was total berechtigt wäre; berechtigter als afghanistan zu bombardieren)
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ecki:

Meine beiden Opas waren auch Krieger um uns

 
02.04.02 11:45
Raum im Osten zu verschaffen. Dabei haben sie ihn verloren.

Wo ist die parallele?

Mit einem eisernen Vorhang und Anerkennung des status quo (also auch Aufgabe der jüdischen Siedlungen) könnte ein Nicht-krieg geschaffen werden. Aber dauerhafter Frieden wäre das auch nicht. Aber besser wie jetzt.
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prom:

Stellt Euch vor, Ihr steht an der Bushaltestelle u o.T.

 
02.04.02 11:51
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Reila:

Genau, prom,

 
02.04.02 11:56
dann finden wir raus, welches Schwein das war, planieren das Haus seiner Eltern, weil wir das ja schon immer so gemacht haben und sprengen das Gebäude der lokalen Polizeibehörde, falls es noch etwas zu sprengen gibt. Morgen explodieren dann verrückte Selbstmordattentäter an zehn Bushaltestellen, worauf wir zehn Häuser planieren, 500 Leute einsperren, ein paar Raketen abschießen und unsere Panzer weiter vorrücken lassen. Übermorgen ...
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ali26:

übermorgen töten wir den arafat,

 
02.04.02 12:00
und nach einer kurzen (aber heftigen) eskalation erreichen wir einen friedensvertrag....
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prom:

Reila,es geht um Massenpsychose, auf beiden Seiten o.T.

 
02.04.02 12:00
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cap blaubär:

solange da weder demokratisch Strukturen

 
02.04.02 12:01
noch wirtschaftliche Perspektiven drinne sind(in der Reihenfolge)gibts da zoff von aussen bezahlten und idiologisch unterstützten vergleicht das da bitte nicht mit hier dort gibts Werbespots gegen Waffenballern bei Hochzeiten in der Glotze(reichlich Tote)das Verhältniss zu Waffen und Gewalt issn anderes.
(Tipp unterhaltet Euch mal mit nem Palestinenser dann iss alles klar)
blaubärgrüsse
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prom:

cap blaubär

 
02.04.02 12:05
(Tipp unterhaltet Euch mal mit nem Israel-Juden dann iss alles klar)

.. rein dialektisch ...
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Reila:

Hi cap,

 
02.04.02 12:06
das habe ich getan. Gibt Gänsehaut. Außerdem freuen die sich ja einen Deutschen zu treffen, wegen Hitler. Da bekommt man noch nachträglich Gratulationen zu Auschwitz. Aber man kann auch mit einem verrückten Juden sprechen. Manche sollen ja sogar Nobelpreisträger erschießen (falls sich noch jemand an die Zeit kurz vor einem möglichen Frieden erinnern kann).

R.
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Zick-Zock:

hat jemand "spy game" gesehen?

 
02.04.02 12:10

Pornos statt Nachrichten: Israelis besetzen lokale 625340
Pornos statt Nachrichten: Israelis besetzen lokale 625340

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cap blaubär:

Reila wenn Du jetzt drüber nachdenks was Du gesagt

 
02.04.02 12:44
hast kannste sogar soon Blödmann wie Sharon verstehen(kotzwürg)
aber nixdesdotrotz das Pack muss lernen zusammenzuleben egal wie,daran führt kein weg vorbei.Jammern und Schuldzuweisungen brauchen aufm EEG weniger Tinte als Lösungen zum Frieden(Tinte scheint teuer zu sein)daher:
Aktion blaubärn stiften Tinte
blaubärgrüsse  
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ribald:

Israel-Tagebuch

 
02.04.02 12:53
SPIEGEL ONLINE - 02. April 2002, 12:35
URL: www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,189810,00.html

Israel-Tagebuch

Von Henryk M. Broder, Jerusalem

Was ist schon sicher in Zeiten permanenter Selbstmordattentate und immer neuer Panzervorstöße? Henryk M. Broder berichtet in seinem Tagebuch für SPIEGEL ONLINE über den alltäglichen Umgang mit der Bedrohung in Israel.

Wo geht man einkaufen, wenn man kein Held sein will? Im Supermarkt oder im Tante-Emma-Laden um die Ecke?

Es gab immer Terroranschläge in Israel, aber über einhundert Tote in vier Wochen gab es noch nie. Früher hatten die Bombenwarnungen sogar einen gewissen Unterhaltungswert. Wo immer eine herrenlose Aktentasche herumstand, eine Tüte mit Einkäufen vergessen wurde oder ein einsamer Schulranzen Verdacht erregte, wurde sofort der Sprengmeister der Polizei gerufen.

Der kam in seinem Jeep angerast, stellte den Wagen quer über die Straße, und alle wussten, was es bedeutet. Man blieb in angemessener Entfernung stehen und schaute zu, wie der Mann eine schwere Schutzweste aus Bleiplatten und einen Helm anlegte, auf das "Objekt" zuging und es begutachtete.

Dann ging er zu seinem Wagen, holte eine Kabeltrommel, kehrte zu dem "Objekt" zurück, befestigte das Kabel daran und rollte die Trommel auf, bis er hinter seinem Wagen oder einer Mauer in Sicherheit war. Es machte "Bang!", und Papierfetzen flogen durch die Luft oder Joghurtbecher explodierten. So war es meistens. Ab und zu wurde sogar eine richtige Bombe entschärft.

Und immer waren die Israelis stolz darauf, wie gelassen sie mit der Gefahr umgingen. Für Touristen war so ein "Bombenalarm" der absolute Höhepunkt ihres Israel-Aufenthalts. Ich habe einmal auf einer Post in Jerusalem erlebt, was passiert, wenn die Frage "Wem gehört das Paket da in der Ecke?" unbeantwortet bleibt.

Alle Kunden verließen in völliger Ruhe den Raum und warteten draußen, bis der Sprengmeister seinen Job beendet hatte. Kaum war der Mann fertig, brach unter den Postbesuchern eine Panik aus, denn jeder versuchte die Gelegenheit auszunutzen, um einen besseren Platz in der Warteschlange zu erwischen.

Das alles ist nicht allzu lange her, aber längst Historie. Mit einer gewissen Wehmut erzählen sich Jerusalemer die Geschichte von der Bombe, die in einer Melone versteckt war und von einem aufmerksamen Supermarkt-Mitarbeiter rechtzeitig entdeckt wurde, weil die Melone Geräusche von sich gab. Waren das noch Zeiten!

Heute dagegen sind Selbstmörder unterwegs, denen ein Platz im Himmel versprochen wurde, und die Erinnerung hat Mühe, mit den Anschlägen Schritt zu halten. Vorgestern ein Hotel in Netanja, gestern ein Restaurant in Haifa, heute ein Café in Tel Aviv. 22 Tote, 15 Tote, 35 Verletzte. Was vor einer Woche passiert ist, ist nicht mehr gegenwärtig. Jeder fragt sich: Wo könnte die nächste Bombe hochgehen?

Eigentlich wäre wieder Jerusalem an der Reihe. Die Stadt ist eine leere Hülle. Die meisten Cafés sind geschlossen, vor den wenigen, die geöffnet sind, warten kräftige Wachleute mit Metallsonden auf Besucher. Im Café Aroma, sonst ein beliebter Treffpunkt, stehen schon am frühen Abend die Stühle auf den Tischen. In der Innenstadt gibt es ausnahmsweise mehr Parkplätze als Autos.

Wir fahren über die King George Street in die Rehov Strauss, umrunden den Russian Compound, in normalen Zeiten der Nabel des Nachtlebens, biegen in die Jaffo ab und rollen über die Derech Hebron heim nach Talpiot. Unterwegs kommen uns mehrere Polizeiautos mit Blaulicht entgegen.

Zu Hause angekommen, machen wir gleich das Fernsehen an und erfahren, dass an einer Kreuzung hinter dem Russian Compund, wo wir vor ein paar Minuten waren, eben eine Autobombe explodiert ist.

Den Fahrer des Wagens hat es erwischt, es gab mehrere schwer Verletzte. Wie immer in solchen Fällen ist das Fernsehen gleich zur Stelle und sendet live aus dem Chaos. Es ist der fünfte Anschlag in vier Tagen. Da es, abgesehen von dem Attentäter, der inzwischen im Paradies angekommen ist, keine Toten gegeben hat, dauert die Live-Übertragung nur kurz, dann geht das reguläre Programm weiter: eine Dokumentation über die Geschichte der Pop-Musik. Abba war wirklich toll.

Aus Köln ruft ein Kollege vom WDR an und fragt, ob es in den letzten Tagen "etwas gravierend Neues" gegeben hat. Eigentlich nicht, sage ich, nur über 30 Tote. Nathan ruft aus Tel Aviv an und sagt, er hat einen guten Witz gehört. Was ist ein verzweifelter Mensch? Ein Selbstmord-Attentäter auf der Suche nach einer Menschenmenge.

Ich überlege, wo ich morgen einkaufen gehe. In den Supermarkt im Einkaufszentrum oder in den "Makolet" (ein Tante-Emma-Laden der israelischen Art) gleich um die Ecke. Die Produkt-Auswahl spricht für den Supermarkt, alles Übrige für den Tante-Emma-Laden.




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wiederholer:

@Apfelbaumpflanzer

 
02.04.02 15:11
war vorhin offline, kann deshalb erst jetzt antworten.

klarstellung:
ich habe nie von einem palistinänsischem staat vor 1948 gesprochen.
1947 wurde das gebiet von der uno in zwei staaten geteilt, einen jüdischen und einen arabischen teil. diesen teil hat israel 1967 besetzt und erklär mir jetzt wieso die palistinänser keine recht darauf haben sollten zu versuchen ihr land wieder zu bekommen. über die mittel die sie dabei benutzen will ich hier garnicht sprechen.
und jetzt erkärst du mir noch was daran schubladendenken sein soll.
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ali26:

israel musste diesen teil besetzen,

 
02.04.02 15:14
weil der islamistische terror nicht aufgehört hat. wiederholung zum 1000. mal:ziel der palästinenser ist, israel von der landkarte verschwinden zu lassen.  
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fiberoptics:

@ ali26

 
02.04.02 15:21
Was Sharon macht ist Staatsterrorismus. Und der ist um nichts besser als der palästinensische Terrorismus.

Warum greifen die Amis eigentlich nicht Israel an. Das Israel das wirkliche Problem ist, wissen zwar die meisten Europäer, aber leider nicht die Amis. Warum wohl?
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Reila:

ali26, das wissen wir.

 
02.04.02 15:21
Es waren auch mehrfach arabische Streitkräfte mehrerer Länder, die Israel gemeinsam angegriffen haben, erstmalig bereits am Tag vor Ausrufung des Staates. Es sind aber inzwischen ein paar Jahre vergangen. Hoffe, daß dieses Rachedenken irgendwann zu Ende ist, sonst wollen uns demnächst auch noch Tschechen, Polen, Norweger und Holländer von der Landkarte tilgen - und die Russen sowieso. (Sind übrigens schon etliche am Kurfürstendamm eingetroffen.)

R.
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ali26:

ja leute,

 
02.04.02 15:26
wenn man solche nachbarländer hat wie deutschland, hat man leicht reden.
sogar türkei (als westliches islamisches! land) hat nur stress mit den islamistischen ländern in der nachbarschaft.
die islamisten verstehen nur eine sprache: das ist die sprache der gewalt. aber ich erwarte auch nicht, dass ihr deutsche das problem mit islamischen nachbarn versteht.
und sharon ist nur an die macht gekommen, weil die araber (die palästinenser) mit dem terror nicht mehr aufgehört haben. die regierung vor sharon war so harmlos, dass die palästinenser mit ein bisschen grips viel erreicht hätten...
Antworten
ribald:

Fanatismus kennen die Deutschen angeblich nicht ..

 
02.04.02 15:32
dabei..

- Selbst Joschka Fischer war ein gewalttätiger Fanatiker .. in den 70ern.

- Es gab vielle DDR-SED-Fanatiker ..

- Es leben noch Zeitzeugen,

nämlich fanatische Hitler-Jungen und NSDAP-Knechte, die noch am
7. Mai 1945 an den Endsieg glaubten und auch kämpften.

Hier scheint eine Versammlung von Naiven zu sein
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fiberoptics:

@ ali26

 
02.04.02 15:35
Laß es mich so sagen: Wenn die Israelis Grips hätten, wäre Sharon nie an die Macht gekommen.
In der politischen Laufbahn Sharon hat es immer nur eine Option gegeben: Militärische Aktionen.

Aber es wird den Israelis eh nur auf den Kopf fallen, die einzigen Freunde die sie noch haben, sind ein paar Amis derselben Herkunft.
Der Rest der Welt weiß wer die Gewalt in Wirklichkeit anheizt.
Antworten
FunMan2001:

@ali26 Marsch ins Kriegsgebiet mit Dir !

 
02.04.02 15:43
Ich verstehe Dich nicht *kopfschüttel*
Man kann nur für den Krieg sein, wenn man selbst nicht muss.

No peace - no fun !

Grüsse,
FunMan
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ribald:

@ fiberoptics, leider hast Du eins vergessen:

 
02.04.02 15:44
Bin Laden ist eine Fantasagestalt der imperialistischen Weltunterdrückungsallianz aus den Regierungen der USA und Israel.

Anmerkung für die mitlesenden Geheimdienste:

Das sollte Ironie sein.
Antworten
ali26:

ich bin nur für krieg,

 
02.04.02 15:47
wenn eine andere möglichkeit ausgeschlossen ist. in diesem falle ist seit über 30 jahren das gleiche. egal, wer in israel regiert; ob ein radikaler wie sharon oder ein gemäßigter; seit über 30 jahren hören die selbstmordattentate nicht auf. jedes friedensgespräch; jede verhandlung; jede waffenruhe wird durch einen solchen anschlag unterbrochen und zunichte gemacht. sollen die israelis noch einmal 30 jahre lang die gleiche politik versuchen? die palästinenser wollen den krieg, und nun bekommen sie es. ich sage schon jahren, dass man mit gesprächen bei denen nichts erreicht. man muss einfach den arafat ausschalte und radikal gegen die vorgehen. lieber "kurz und heftig" als "unendlich lange ohne ein ende".
Antworten
ribald:

Wer für Krieg ist, muß nicht wissen, was er sagt o.T.

 
02.04.02 15:51
Antworten
fiberoptics:

@ ribald, leider hast Du eins vergessen:

 
02.04.02 16:00
die Welt besteht nicht nur aus schwarz und weiss bzw. gut und böse. So eine Weltsicht hat der leider etwas unterbelichtete amerikanische Präsident.

Hast du dir einmal überlegt, warum solche gestalten wie Bin Laden entstehen können. Armut, Unterdrückung seien hier als Beispiele genannt.

So nebenbei: Ich habe vor 2 Jahren New York besucht und war fasziniert von dieser Stadt. Die Attentate haben mich schockiert.  

trotzdem, seit ungefähr 2 Monaten macht die amerikanische Politik einen Fehler nach dem anderen. Selbst gemäßigte Länder wie Ägypten oder Jordanien denken bereits über eine Herabsetzung der diplomatischen Beziehungen zu israel nach.

Das würde bedeuten, daß die Amis bzw. Israelis mit Ihren militärischen Aktionen genau das Gegenteil erreicht haben: Der Terrorismus wird zur noch größeren Gefahr.

Und was machen wir Europäer: schauen dumm zu, wie die da unten abarbeiten. Bravo!    
Antworten
ali26:

eben nicht,

 
02.04.02 16:03
vor sharon haben die israelis jahrzentelang "nichts" mehr gemacht. der terror wurde immer schlimmer. die amis haben auch viel zu lange nur zugeschaut. es ist endlich zeit geworden, dass der terror richtig bekämpft wird.
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