07.04.2004, 09:34 Uhr
General Electric steigert Windenergie-Umsatz
Salzbergen - Die weltweiten Aktivitäten von GE Energy im Bereich Windenergie führten im Jahr 2003 zu einem Umsatz von 1,2 Mrd. US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 150 Prozent, teilte GE mit. In den USA errichtete GE Energy im vergangenen Jahr Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtleistung von 873 MW. Für das Jahr 2003 bedeutet dies, dass mehr als die Hälfte der insgesamt in den USA errichteten Windenergieleistung von GE stammt. Weltweit hat der Geschäftsbereich von GE Energy über 6.600 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von über 4.700 MW entwickelt und/oder errichtet.
In Europa und Asien wurden von GE Energy im vergangenen Jahr WEA-Projekte mit einem Gesamtvolumen von 630 MW installiert. Das Wachstum der gesamten Windenergiebranche und das konsequente Engagement von GE für erneuerbare Energien in den letzten 22 Monaten wird dadurch unterstrichen, dass die Zahl der Ingenieure im Windbereich bei GE Energy verdoppelt, die Forschungs- und Entwicklungsressourcen zur Unterstützung des Windbereichs vervierfacht und insgesamt über 100 neue Windkraft-Technologieprojekte bei GE Energy initiiert wurden.
Zusätzlich hat GE eine bestehende Fertigungsstätte in Florida (USA) auf die Produktion von Rotorblättern umgestellt und die Eröffnung eines neuen Forschungszentrums (Global Research Center) in Europa angekündigt. Einer der Schwerpunkte dieses neuen Forschungszentrums wird die Erforschung neuer Technologien im Bereich Erneuerbarer Energien sein.
"Wir betrachten die Windenergie als natürliche Weiterentwicklung innerhalb unseres globalen Technologie- und Serviceportfolios und als eine Lösung, die viele unserer traditionellen Kunden in den nächsten Jahrzehnten verstärkt nutzen werden", sagte Steve Zwolinski Präsident des Geschäftsbereichs Windenergie von GE Energy.
Zu den jüngsten Fortschritten innerhalb der Windenergietechnologie von GE zählt nach Angaben von GE die Markteinführung der 3,6 MW-Windenergieanlage. Dies sei die weltweit erste WEA über 3 MW Nennleistung, die speziell für Offshore-Anwendungen entwickelt wurde, so GE weiter. Nach der Errichtung des Prototyps in Spanien im Jahr 2002 installierte GE Ende 2003 sieben 3,6-MW-Anlagen vor der Küste Irlands. Der Arklow-Windpark wird von GE als Demonstrationsplattform für diese richtungsweisende Technologie genutzt.
Die 3,6 MW-Anlage von GE ist auch für das Projekt Cape Wind Projekt in Massachusetts (USA) ausgwählt worden. Wenn das Projekt realisiert wird, wäre dies nicht nur der erste Offshore-Windpark in den USA, sondern zugleich auch der größte Offshore-Windpark weltweit.
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