Am Tag vier nach dem Insolvenzantrag
Lichtblicke bei Petroplus in Ingolstadt
Insolvenzverwalter sieht hoffnungsvolle Ansätze Von Harald Jung
Details sollen erst im Laufe des Tages bekannt gegeben werden, aber was das Büro Jaffé heute Vormittag zum Insolvenzverfahren der Petroplus sagte, hört sich durchaus positiv an. "Wir sind einen Schritt voran gekommen", sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters.
Einerseits habe man die Kapazitäten der Anlage erhöhen können und gleichzeitig sei es auch "kundenseitig zu Kooperationen" gekommen. "Die Kunden unterstützen uns", hieß es weiter. Die Raffinerie läuft seit Dienstag nur noch mit 50 Prozent Auslastung. Die Löhne und Gehälter der 330 Beschäftigten sind laut Jaffé zwar bis Ende März gesichert. Trotzdem braucht man bis zu 500 Millionen Euro, um den reduzierten Betrieb wenigstens bis zu diesem Termin aufrecht erhalten zu können.
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