es aktuell und heute noch anders sieht.
Früher oder später wird es hier wieder deutlich runter gehen, denn die operativen Probleme in Deutschland hat man noch lange nicht im Griff.
AC Research - Deutsche Telekom reduzieren
11:27 08.06.07
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien der Deutschen Telekom (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) zu reduzieren.
Die Gesellschaft wolle Orange Niederlande übernehmen.
So habe das Unternehmen ein Angebot für den Erwerb der niederländischen Handytochter von France Télécom abgegeben. Die Franzosen wollten nun das Angebot der deutschen prüfen.
Nach Ansicht der Analysten von AC Research würde der Zukauf durchaus Sinn machen. So wolle die Deutsche Telekom Orange Niederlande mit der eigenen holländischen Handygesellschaft bündeln und könnte somit die eigene Marktposition in den Niederlanden ausbauen. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen könnte die wahrscheinliche Akquisition rund 1,3 Milliarden Euro kosten. Im Gegenzug würden die Franzosen die spanische Festnetztochter ya.com übernehmen. Allerdings stehe der Zukauf noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die spanischen Kartellbehörden. Der Kaufpreis für ya.com liege dabei bei 320 Millionen Euro.
Im Handybereich sehe man in den kommenden Jahren im Vergleich zum schwierigen Festnetzbereich noch deutlich höhere Wachstumspotenziale. So gehe man davon aus, dass der Festnetzbereich zukünftig weitere Marktanteile an den Mobilfunkbereich verlieren werde.
Neuigkeiten gebe es auch hinsichtlich des laufenden Streiks bei der Deutschen Telekom. So wolle die Gesellschaft die rund 50.000 Beschäftigten, die in den Bereich T-Service verlagert werden sollten, am Unternehmensgewinn beteiligen und mehr Geld für die Weiterbildung investieren. An der geplanten Gehaltskürzung und längeren Arbeitszeiten wolle das Unternehmen allerdings festhalten. Nach Ansicht der Analysten von AC Research müsse nun abgewartet werden, ob eine Einigung mit der Gewerkschaft verdi erzielt werden könne. Sofern der Streik aber noch länger andauern werde, sei mit einem deutlichen Imageverlust der Deutschen Telekom zu rechnen. Auf der anderen Seite seien aber zur Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit deutliche Einsparungen notwendig.
Zuletzt sei auch über einen möglichen Verkauf von T-Mobile USA spekuliert worden. Allerdings halte man dieses Szenario für abwegig, da T-Mobile USA derzeit die wichtigste Einnahmequelle des Konzerns sei.
Beim gestrigen Schlusskurs von 13,75 Euro erscheine das Unternehmen vor dem Hintergrund der hohen operativen Probleme in Deutschland weiterhin relativ ambitioniert bewertet. Zwar sei die wahrscheinliche Ausweitung des ausländischen Mobilfunkgeschäftes positiv zu werten, allerdings sehe man erst wieder Kurssteigerungspotenziale, wenn sich im Deutschlandgeschäft eine deutliche Verbesserung abzeichne. Insgesamt rechne man in den kommenden Monaten weiter mit einer unterdurchschnittlichen Entwicklung der Aktie.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Deutschen Telekom zu reduzieren. (Analyse vom 08.06.2007) (08.06.2007/ac/a/d)
Quelle: aktiencheck.de
Früher oder später wird es hier wieder deutlich runter gehen, denn die operativen Probleme in Deutschland hat man noch lange nicht im Griff.
AC Research - Deutsche Telekom reduzieren
11:27 08.06.07
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien der Deutschen Telekom (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) zu reduzieren.
Die Gesellschaft wolle Orange Niederlande übernehmen.
So habe das Unternehmen ein Angebot für den Erwerb der niederländischen Handytochter von France Télécom abgegeben. Die Franzosen wollten nun das Angebot der deutschen prüfen.
Nach Ansicht der Analysten von AC Research würde der Zukauf durchaus Sinn machen. So wolle die Deutsche Telekom Orange Niederlande mit der eigenen holländischen Handygesellschaft bündeln und könnte somit die eigene Marktposition in den Niederlanden ausbauen. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen könnte die wahrscheinliche Akquisition rund 1,3 Milliarden Euro kosten. Im Gegenzug würden die Franzosen die spanische Festnetztochter ya.com übernehmen. Allerdings stehe der Zukauf noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die spanischen Kartellbehörden. Der Kaufpreis für ya.com liege dabei bei 320 Millionen Euro.
Im Handybereich sehe man in den kommenden Jahren im Vergleich zum schwierigen Festnetzbereich noch deutlich höhere Wachstumspotenziale. So gehe man davon aus, dass der Festnetzbereich zukünftig weitere Marktanteile an den Mobilfunkbereich verlieren werde.
Neuigkeiten gebe es auch hinsichtlich des laufenden Streiks bei der Deutschen Telekom. So wolle die Gesellschaft die rund 50.000 Beschäftigten, die in den Bereich T-Service verlagert werden sollten, am Unternehmensgewinn beteiligen und mehr Geld für die Weiterbildung investieren. An der geplanten Gehaltskürzung und längeren Arbeitszeiten wolle das Unternehmen allerdings festhalten. Nach Ansicht der Analysten von AC Research müsse nun abgewartet werden, ob eine Einigung mit der Gewerkschaft verdi erzielt werden könne. Sofern der Streik aber noch länger andauern werde, sei mit einem deutlichen Imageverlust der Deutschen Telekom zu rechnen. Auf der anderen Seite seien aber zur Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit deutliche Einsparungen notwendig.
Zuletzt sei auch über einen möglichen Verkauf von T-Mobile USA spekuliert worden. Allerdings halte man dieses Szenario für abwegig, da T-Mobile USA derzeit die wichtigste Einnahmequelle des Konzerns sei.
Beim gestrigen Schlusskurs von 13,75 Euro erscheine das Unternehmen vor dem Hintergrund der hohen operativen Probleme in Deutschland weiterhin relativ ambitioniert bewertet. Zwar sei die wahrscheinliche Ausweitung des ausländischen Mobilfunkgeschäftes positiv zu werten, allerdings sehe man erst wieder Kurssteigerungspotenziale, wenn sich im Deutschlandgeschäft eine deutliche Verbesserung abzeichne. Insgesamt rechne man in den kommenden Monaten weiter mit einer unterdurchschnittlichen Entwicklung der Aktie.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Deutschen Telekom zu reduzieren. (Analyse vom 08.06.2007) (08.06.2007/ac/a/d)
Quelle: aktiencheck.de