Efficacy of Pre-Treatment with Remimazolam on Prevention of Propofol-Induced Injection Pain in Patients Undergoing Abortion or Curettage: A Prospective, Double-Blinded, Randomized and Placebo-Controlled Clinical Trial
2021-12-09
med.china.com.cn/content/pid/308129/tid/1026
Zusammenfassung
Hintergrund: Propofol-induzierte Injektionsschmerzen (PIP) sind ein bekanntes Problem in der Allgemeinanästhesie. Wir stellten die Hypothese auf, dass eine Vorbehandlung mit Remimazolam den PIP bei Patientinnen, die sich einer Abtreibung oder Kürettage unterziehen, verhindert.
Material und Methoden: In dieser prospektiven, doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studie wurden erwachsene Patientinnen im Alter von 18 bis 60 Jahren, bei denen ein Schwangerschaftsabbruch oder eine Kürettage durchgeführt wurde, nach dem Zufallsprinzip drei Gruppen zugeteilt. Die Gruppe Lido erhielt System-Lidocain (Bolus von 0,5 mg kg-1, iv). Die Gruppe Remi erhielt Remimazolam (Bolus von 0,1 mg kg-1, iv). Die Gruppe NS erhielt das gleiche Volumen an 0,9 %iger Kochsalzlösung. Sechzig Sekunden nach der Injektion von Lidocain, Remimazolam oder Kochsalzlösung wurde den Patienten Propofol mit einer Geschwindigkeit von 12 ml/min bis zum Bewusstseinsverlust injiziert. Der primäre Endpunkt war das Auftreten von PIP zum Zeitpunkt der Einweisung anhand einer 4-Punkte-Skala. Zu den sekundären Ergebnissen gehörten der Propofol-induzierte Injektionsschmerz, die Vitalparameter, die Merkmale der Anästhesie und der Operation sowie unerwünschte Ereignisse.
Ergebnisse: Die Inzidenz von Patienten mit PIP war in der Gruppe NS höher als in der Gruppe Lido und der Gruppe Remi (75,7, 44,3 bzw. 42,9 %, p < 0,001). Der Prozentsatz der Patienten mit mäßiger PIP war in der NS-Gruppe höher als in der Lido-Gruppe und der Remi-Gruppe (20,0, 2,9 bzw. 1,4 %, p < 0,001). Darüber hinaus waren der Propofolverbrauch und die Häufigkeit unerwünschter Ereignisse (Hypoxämie und Anheben des Kinns) in der Remi-Gruppe geringer als in der NS- und der Lido-Gruppe, und in der Remi-Gruppe waren weniger Patienten von körperlicher Bewegung und Husten betroffen. Die Erholungszeit in der NS-Gruppe war länger als in der Lido-Gruppe und der Remi-Gruppe.
Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Vorbehandlung mit Remimazolam die Häufigkeit und Intensität von PIP bei Abort- oder Kürettage-Patientinnen reduziert, was der Wirkung von Lidocain entspricht, ohne dass es zu schweren Nebenwirkungen kommt.
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