Ölkonzern OMV hält Ölpreis von 15 Dollar für möglich (EuramS)
Firmenchef Ruttenstorfer: "Bis 2007 kommen erhebliche Kapazitäten auf den Markt"
München. Der Vorstandsvorsitzende des österreichischen Energiekonzerns OMV, Wolfgang Ruttenstorfer, geht in den kommenden Jahren von einem deutlich sinkenden Ölpreis aus. "Wir rechnen als Konzern mit einem Preis von 30 Dollar pro Barrell im Mittel der nächsten zehn Jahre", sagte Ruttenstorfer gegenüber EURO am Sonntag (E-Tag: 23. Oktober 2005). Als einen Grund nannte der OMV-Chef den stagnierenden Verbrauch. "In zwei bis drei Jahren sollte sich der Verbrauch stabilisiert haben", sagte Ruttenstorfer. Dann sei ein weiterer Preisverfall möglich. Auf die Frage, wie tief der Ölpreis dann sinken könnte, antwortete der Vorstand: "Wenn der Preis erst einmal fällt, weiß niemand, wo er landet. 15 Dollar sind auch nicht ausgeschlossen."
Der Generaldirektor des größten Öl- und Gasproduzenten Zentraleuropas rechnet zudem wieder mit steigenden Investitionen der Ölbranche in Exploration und Förderung. "Bei einem Preis von 60 Dollar kann man wunderbar investieren. Nicht nur wir stecken viele hunderte Millionen Euro in die Entwicklung der Ölfelder", sagte Ruttenstorfer der Wirtschaftszeitung. Kaum ein Ölproduzent habe von 1985 bis 2000 wegen eines Preisverfalls beim Rohöl von etwa 15 auf bis zu 10 Dollar pro Barrell in Exploration und Produktion investiert. Demzufolge soll sich das Ölangebot laut Ruttenstorfer mittelfristig wieder ausweiten. "Vor allem in den Nicht-OPEC-Ländern werden bis 2007 erhebliche Kapazitäten auf den Markt kommen. Die weltweite Reservekapazität wird von derzeit ein bis zwei Prozent auf fünf, sechs Prozent steigen."
Quelle: FINANZEN.NET
Firmenchef Ruttenstorfer: "Bis 2007 kommen erhebliche Kapazitäten auf den Markt"
München. Der Vorstandsvorsitzende des österreichischen Energiekonzerns OMV, Wolfgang Ruttenstorfer, geht in den kommenden Jahren von einem deutlich sinkenden Ölpreis aus. "Wir rechnen als Konzern mit einem Preis von 30 Dollar pro Barrell im Mittel der nächsten zehn Jahre", sagte Ruttenstorfer gegenüber EURO am Sonntag (E-Tag: 23. Oktober 2005). Als einen Grund nannte der OMV-Chef den stagnierenden Verbrauch. "In zwei bis drei Jahren sollte sich der Verbrauch stabilisiert haben", sagte Ruttenstorfer. Dann sei ein weiterer Preisverfall möglich. Auf die Frage, wie tief der Ölpreis dann sinken könnte, antwortete der Vorstand: "Wenn der Preis erst einmal fällt, weiß niemand, wo er landet. 15 Dollar sind auch nicht ausgeschlossen."
Der Generaldirektor des größten Öl- und Gasproduzenten Zentraleuropas rechnet zudem wieder mit steigenden Investitionen der Ölbranche in Exploration und Förderung. "Bei einem Preis von 60 Dollar kann man wunderbar investieren. Nicht nur wir stecken viele hunderte Millionen Euro in die Entwicklung der Ölfelder", sagte Ruttenstorfer der Wirtschaftszeitung. Kaum ein Ölproduzent habe von 1985 bis 2000 wegen eines Preisverfalls beim Rohöl von etwa 15 auf bis zu 10 Dollar pro Barrell in Exploration und Produktion investiert. Demzufolge soll sich das Ölangebot laut Ruttenstorfer mittelfristig wieder ausweiten. "Vor allem in den Nicht-OPEC-Ländern werden bis 2007 erhebliche Kapazitäten auf den Markt kommen. Die weltweite Reservekapazität wird von derzeit ein bis zwei Prozent auf fünf, sechs Prozent steigen."
Quelle: FINANZEN.NET