Nein, auch ich bin nie in fremde Länder einmaschiert, habe nie gebrandschatzt, vergewaltigt und gemordet - und ich habe auch nicht vor, dieses jemals zu tun. Dennoch akzeptiere ich für mich eine große Verantwortung dafür zu sorgen, dass solches nie wieder passiert - nicht unbedingt als Deutscher, sondern als zivilisierter Mensch.
Was vor 60 Jahren Europa und grosse Teile der Welt in Schutt und Asche legte, wurde initiiert und ausgeführt im Namen Deutschlands - und die BR Dtl. ist nunmal der Rechtsnachfolger dieses 3. Reiches (eigentlich sogar der Freistaat Bayern, der jedoch seine diesbezüglichen Hoheitsrechte an die BR Dtl. abgetreten hat). Wenn den ehemaligen Zwangsarbeitern, KZ-Insassen und politisch/religiös/rassistisch Verfolgten durch die Zahlung einer (gemessen an den Untaten) geringen Wiedergutmachung" (geht das eigentlich?)eine Art Reue und Bitte um Verzeihung entgegengebracht wird, so sehe ich diese Milliarden als sinnvolle und zukunftsschaffende Ausgabe.
Dass wir Steuerzahler so grosse Summen aufbringen müssen liegt z.T. ja auch an der Verweigerungshaltung von Teilen der deutschen Wirtschaft - vielleicht sollte man daran denken, wenn man demnächst eine Dividende von gewissen AGs einstreicht, die z.B. die großen Profiteure des Zwangsarbeits-Unwesens waren.
Und wenn Amerika, Frankreich, England (... ...) nicht für ihre historischen Untaten geradestehen, rechtfertigt das noch lange keine Verweigerung von unserer Seite - das wäre Sandkastenmentalität.
Slainte
Rosebud
P.S.: Auch viele Türken, Neger, Juden, Schwule und Zigeuner zahlen diese Wiedergutmachung - denn sie sind deutsche Steuerzahler!
Was vor 60 Jahren Europa und grosse Teile der Welt in Schutt und Asche legte, wurde initiiert und ausgeführt im Namen Deutschlands - und die BR Dtl. ist nunmal der Rechtsnachfolger dieses 3. Reiches (eigentlich sogar der Freistaat Bayern, der jedoch seine diesbezüglichen Hoheitsrechte an die BR Dtl. abgetreten hat). Wenn den ehemaligen Zwangsarbeitern, KZ-Insassen und politisch/religiös/rassistisch Verfolgten durch die Zahlung einer (gemessen an den Untaten) geringen Wiedergutmachung" (geht das eigentlich?)eine Art Reue und Bitte um Verzeihung entgegengebracht wird, so sehe ich diese Milliarden als sinnvolle und zukunftsschaffende Ausgabe.
Dass wir Steuerzahler so grosse Summen aufbringen müssen liegt z.T. ja auch an der Verweigerungshaltung von Teilen der deutschen Wirtschaft - vielleicht sollte man daran denken, wenn man demnächst eine Dividende von gewissen AGs einstreicht, die z.B. die großen Profiteure des Zwangsarbeits-Unwesens waren.
Und wenn Amerika, Frankreich, England (... ...) nicht für ihre historischen Untaten geradestehen, rechtfertigt das noch lange keine Verweigerung von unserer Seite - das wäre Sandkastenmentalität.
Slainte
Rosebud
P.S.: Auch viele Türken, Neger, Juden, Schwule und Zigeuner zahlen diese Wiedergutmachung - denn sie sind deutsche Steuerzahler!