Nun, dies wird in der Medizin kontrovers diskutiert.
Zunehmend wird anerkannt, dass es nicht am mangelnden Willen oder der Disziplin des Patienten liegt.
Vielmehr reagiert der Körper, bei erzwungener Gewichtsreduktion, mit einer hormonellen Veränderung, sodass der Patient, um es platt zu sagen, einfach nicht anders kann, als wieder Gewicht zuzunehmen.
Stichwort: Setpoint-Theorie!
Einfach einmal bei Google eingeben: "Setpoint-Theorie, Prof. Sharma"
Diese Erkenntnis setzt sich in medizinischen Kreisen mehr und mehr durch.
Die Zeiten, in denen man den Patienten die Schuld gegeben hat, weil sie nicht genug Willen aufbringen oder einfach keine Disziplin haben, sind so langsam vorbei.
Natürlich bleibt damit unbestritten, dass vernünftige Ernährung und Aktivität einen positiven Einfluss haben.
Und es bleibt auch unbestritten, dass es Einzelfälle gibt, die solch einen Willen aufbringen, ihre Situation durch Ernährung und Sport positiv zu verändern.
Aber dies ist nicht die Masse der Menschen.