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Meldung des Tages: USA erklären Kupfer zur Chefsache – dieser Nevada-Explorer bohrt bereits

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klecks1:

NEWSTICKER, Termine, Daten

 
12.07.02 02:19
S&P: Entwicklung "frustrierend und beängstigend"

Das S&P Investment Policy Committee nannte das Geschehen auf dem Kapitalmarkt heute “frustrierend und beängstigend”. Die Volatilität sei im Moment sehr hoch, heftige Ausschläge nach oben wie unten seien an der Tagesordnung. Im Gegensatz zum Bärenmarkt der Jahre 1974-1976 sei dies das erste Mal, dass der S&P 500 Index sechs Monate nach dem Ende der Rezession auf einem Tiefpunkt angelangt ist. Normalerweise läuft der Aktienmarkt der Wirtschaft voraus, derzeit bringe der massive Vertrauensverlust in das System Kapitalmarkt aber alles durcheinander. Dieser Entwicklung müsse entgegen gewirkt werden.


Topmanager: Bilanzierungsgesetze müssen her!

Die beiden Topmanager des Rechnungslegungsreformausschusses in den USA plädierten am Donnerstag für ein schnelles und effektives Eingreifen: „Je schneller wir ein Gesetz bekommen, desto mehr Sicherheit werden wir an der Wall Street bei den Investoren erzeugen können und desto schneller können wir das Vertrauen wieder herstellen“, erklärte Paul Sarbanes und Phil Gramm. Der Senat wird nächste Woche über ein derartiges Gesetz abstimmen.

Schwergewichte heute auf dem Vormarsch

Der Analyst Dan Niles von Lehman Brothers wiederholte heute, dass er dem Halbleitergiganten Intel gegenüber weiterhin skeptisch eingestellt ist. Er erwarte zwar keine Enttäuschung im Q2, doch seien die künftigen Marktschätzungen möglicherweise zu hoch gegriffen, da sie den fallenden Margen und Verkaufspreisen keine Rechnung tragen würden.
Intel Aktien konnten zuletzt 7,44% auf 18,06$ gewinnen.

Deutlich zulegen konnten auch die Aktien des Serverschwergewichts Sun Microsystems. Bis zuletzt hat sich hartnäckig das Gerücht gehalten, dass ein Broker in Kürze die Aktien aufgrund der günstigen Bewertung aufstufen wird. SUNW Aktien konnten über 7% zuletzt im Kurs gewinnen.

Auch andere Schwergewichte wie Yahoo (über 6% im Plus) konnten ebenfalls deutliche Kursgewinne verbuchen.


Aktien: Haben die Investoren kapituliert?

Möglicherweise hat der Aktienmarkt heute bereits die viel zitierte „heiße Phase der Kapitulation der Investoren“ durchleben können.

Marktbeobachter wollen gesehen haben, dass Anleger auch die zuletzt starken Aktien über Bord geworfen und sich aus dem Markt zurückgezogen haben. Gleichzeitig fand dies unter hohem Volumen statt.

Gerüchten zufolge soll aus diesem Grund der Analyst und Depotmanager Barton Briggs von Morgan Stanley seine Aktiengewichtung im Portfolio erhöht haben und dabei gemeint haben, dass es an der Zeit sei, Aktien überzugewichten. Der Markt sei durch die Irak- und Vertrauenskrise nach unten geprügelt worden und habe zuletzt kapituliert.

Wenige Zeit später zogen die Kurse deutlich an, insbesondere im Halbleitersegment.


Juniper Networks übertrifft Q2-Schätzungen -COR

(©BörseGo - www.boerse-go.de)
Der Netzwerkspezialist und mächtigste Cisco Systems Konkurrent Juniper meldete einen Pro Forma Gewinn von 421 000$ oder ein ausgeglichenes Ergebnis auf Gewinn/Aktien-Basis für das abgelaufene Q2. Der Markt hatte mit einem Verlust von einem Cent/Aktie gerechnet. Der Nettogewinn betrug 6,2 Mio $ oder 2 Cents/Aktie. Beim Umsatz konnte man 117 Mio $ verbuchen, ein Rückfall von 42% im Jahresvergleich.

Aufgrund des Aufkaufs von Unisphere Networks wolle man 10% der Belegschaft streichen.
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klecks1:

2. News-Teil

 
12.07.02 02:26
Rambus kann Q3-Erwartungen erfüllen

Der Speicherchiphersteller Rambus verbuchte im abgelaufenen Q3 einen Gewinn von 5,9 Mio $ oder 6 Cents/Aktie gegenüber 3,7 Mio $ im Vorjahresquartal. Analysten hatten mit diesem Ergebnis gerechnet. Der Umsatz steig von 23,3 Mio $ leicht auf 23,7 Mio $, Analysten hatten 22,54 Mio $ erwartet. Nachbörslich verloren die Aktien dennoch zuletzt 4 Cents auf 4,63$.

Ausgesuchte Quartalszahlen der Nachbörse

Nach Börsenschluss meldete der Internetwerbe- und Technologieprovider Doubleclick einen Gewinn von 4,1 Mio $ oder 3 Cents/Aktie für das Q2, weit mehr als das ausgeglichene Ergebnis, welches Analysten erwartet hatten. Für das laufende Q3 erwarte das Unternehmen einen Umsatz von 67-73 Mio $ und einen Gewinn von -1 Cents/Aktie bis +1 Cents/Aktie. Heute konnten DCLK Aktien 5,7% auf 6,29$ gewinnen.

Der Hersteller von drahtloser Telekommunikationsausstattung, Powerwave Technologies, verdiente im Q2 einen Gewinn von 4,4 Mio $ oder 7 Cents/Aktie gegenüber einem Verlust von 2,4 Mio $ vor einem Jahr. Analysten hatten mit einem Gewinn von 5 Cents/Aktie gerechnet. Der Umsatz stieg um 45% auf 113,4 Mio $ an.
Nach den Angaben des Unternehmens würden Nokia und Cingular Wireless jeweils etwa 10% zum Unternehmensumsatz betragen während Nortel mit 42% der wichtigste Kunde sei. Die Nachfrage habe insbesondere in Europa und Nordamerika angezogen, erklärte der CEO.

Sonus Networks musste in einem „anstrengenden und harten Markt“ und infolge einer Ausgabenreduzierung im Telkobereich einen Verlust von 10,5 Mio $ ohne Sonderposten oder 6 Cents/Aktie im Q2 hinnehmen, während man vor einem Jahr noch 1,2 Mio $ verdient hatte. Der Nettoverlust belief sich auf 17,8 Mio $ oder 9 Cents/Aktie. Der Umsatz ging von 52,6 Mio $ auf 21,3 Mio $ zurück. Analysten hatten mit einem Umsatz von 20,8 Mio $ und einem Verlust von 7 Cents/Aktie gerechnet


AfterHours: Kursgewinner nach Q-Zahlen

(©BörseGo - www.boerse-go.de)
Nach positiven Quartalszahlen konnten die Aktien von Juniper, Sonus, Powerwave und Rambus zuletzt auf den ECN´s teilweise deutlich im Kurs gewinnen. Insgesamt notiert der Nasdaq 100 Future aber 0,2 Punkte unterhalb seines fairen Wertes.

Symbol Technologies erwartet für das Q2 einen Gewinn von 4 Cents/Aktie bei einem Umsatz von 315 Mio $. Analysten rechnen nach Multex mit 4 Cents/Aktie und 308 Mio $ Umsatz. Für das Gesamtjahr gehe man weiter von 20-25 Cents/Aktie aus, während Analysten 23 Cents/Aktie erwarten. Um das Investment von AirClick von 50 auf 2,8 Mio $ abzuschreiben, werde man eine Aufwendung in Höhe von 14 Cents/Aktie buchen.

Das Telekommunikationsunternehmen Titan Corp will die Aktivitäten im internationalen Telkogeschäft zurückfahren und auch im Wireless Bereich kürzer treten. Teilweise werde man Verkäufe tätigen. Für das Q2 sehe man nur noch einen Gewinn von 9 Cents/Aktie, während der Markt 13 Cents/Aktie erwartet.


Dell Computer hebt Q-Planzahlen an

Eine positive Überraschung präsentierte der weltweit zweitgrößte PC-Hersteller Dell in der Nachbörse seinen Aktionären: Weil man den Marktanteil weiter steigern konnte, erwartet man für das im Juli endende Quartal einen Gewinn von 19 Cents/Aktie bei einem Umsatz von 8,3 Milliarden $. Analysten waren bisher von 8,22 Milliarden $ und 18 Cents/Aktie ausgegangen. Diese Planzahlenerhöhung bescherte Dell auf dem Island ECN zuletzt einen Gewinn von über 6% auf 25,4$. Die endgültigen Zahlen sollen am 15.08. veröffentlicht werden.


Nasdaq: Marktanalyse und Stimmen

Als sehr nervösen und unruhigen Handel beschrieben Marktbeobachter das Geschehen am Donnerstag an den Märkten, vor allem im Technologiebereich. Unmittelbar nach Handelsbeginn stürzte der Nasdaq Index auf ein neues 5-Jahrestief ab und schien seinen Abwärtstrend fortzusetzen. Nach kurzer Erholungstendenz schlug die SAP Umsatz- und Gewinnwarnung den Markt erneut zu Boden. In der Auffassung, die Kapitulation der Investoren gesehen zu haben, stiegen mutige Anleger in den Markt ein und sorgten insbesondere bei großen Unternehmen und Marktführern wie Sun Microsystems, Intel und Yahoo für große Kursgewinne.

Am Ende landete der Nasdaq Composite auf einem Tageshoch bei 1374 Punkten (+2,11%). Der Nasdaq 100 konnte gar 4,06% auf 998 Punkte zulegen. Größte Kursgewinner waren die Aktien von Verisign, JDS Uniphase, Flextronics und Medimmune, die alle zwischen 15 und 20% gewinnen konnten. Außer WorldCom, die 26% verloren, mussten die Aktien von Biogen und Synopsys mehr als 5% abgeben.

Das Handelsvolumen war mit 2,295 Milliarden gehandelten Aktien sehr stark. Aber nur 39% aller Aktien konnten zulegen, 53% gaben nach. 68% des Gesamtvolumens befand sich aber in steigenden Aktien, nur 30% in fallenden Aktien. Nur 15 Aktien konnten am Donnerstag neue Hochs erreichen, 266 fielen auf neue Tiefs, unter anderem der Biotechgigant Biogen. Bei den meist gehandelten Aktien führten die von Cisco (91 Mio, +4%) die Liste an, dann folgten Intel, Sun Micro, Oracle und Microsoft mit jeweils mehr als 64 Mio gehandelten Aktien.

Die Gewinnerliste der Sektoren wurde vom Halbleitersegment angeführt, welches 6,86% zulegen konnte. Ebenfalls sehr stark waren Aktien aus den Bereichen Netzwerke (+5,43%), Computer (+3,04%), Telko (+4,10%), Internet (+4,29%), und Biotech (+5,78%). Nur Softwareaktien konnten aufgrund der SAP Gewinnwarnung nur wenig (+0,81%) profitieren.

„Manche Aktien sind so sehr heruntergeprügelt worden, dass es den Leuten in den Fingern kribbelt“, erklärte Arnie Owen von Roth Capital Partners die Schnäppchenkäufe. „Die Leute sind sehr sehr nervös, aber ab und an gibt es gute Kaufgelegenheiten“.

„Es ist ein heimtückischer Markt. Eine Menge Unsicherheit lauert da draußen“, warnt Peter Coolidge von Brean Murray.
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klecks1:

Telekom und Bundesregierung

 
12.07.02 02:28
Presse:
Bundesregierung wusste früh von Anhebung der Telekom-Vorstandsgehälter

BERLIN (dpa-AFX) - Die rot-grüne Bundesregierung war einem Zeitungsbericht zufolge frühzeitig über die umstrittene Anhebung der Vorstandsgehälter bei der Deutschen Telekom  informiert. Die Bundesregierung habe seinerzeit keinen Widerspruch angemeldet, berichtet die "Berliner Zeitung" (Freitagausgabe) unter Berufung auf politische Kreise in Berlin. Die Erhöhung der Telekom-Vorstandsgehälter von insgesamt neun auf 17 Millionen Euro sei im Geschäftsbericht 2001 veröffentlicht worden.

Dieser sei bereits Wochen vor der Telekom-Bilanzpressekonferenz am 23. April 2002 an alle Aufsichtsratsmitglieder zur Prüfung verschickt worden. Niemand aus dem Kontrollgremium habe jedoch an den Gehaltssteigerungen, in denen auch Abfindungen für zwei ausscheidende Vorstände enthalten waren, Anstoß genommen, hieß es. Der Bund ist mit rund 43 Prozent größter Aktionär der Telekom.

Vor allem Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber hatte der Bundesregierung die Verantwortung dafür zugewiesen, dass bei der Telekom die Gehälter um 90 Prozent gestiegen seien, während der Kurs der T-Aktie 90 Prozent seines Wertes verlor. Auf diese Vorwürfe hin habe sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) Anfang der Woche erstmals öffentlich von Telekom-Chef Ron Sommer distanziert. Seitdem nehmen die Spekulationen um eine baldige Ablösung Sommers kein Ende./ar

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klecks1:

Bush unter Druck

 
12.07.02 06:57
Bush wegen früherer Praktiken bei Harken verstärkt unter Druck

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident George W. Bush gerät wegen seiner früheren Geschäftspraktiken bei einer texanischen Ölfirma weiter unter Druck. Wie US-Medien am Donnerstag berichteten, erhielt Bush als Vorstand von Harken Energy Ende der 80er Jahre von der eigenen Firma Kredite zu günstigen Zinsen, um Aktien des Unternehmens zu kaufen. In eine Rede zu der Skandal-Serie in der US-Wirtschaft hatte der Präsident am Dienstag gefordert, dass Unternehmen keine Kredite mehr an die eigenen Manager vergeben sollten. Oppositionsführer Tom Daschle forderte Bush auf, die Veröffentlichung aller bei der Börsenaufsicht vorliegenden Unterlagen über seine Harken-Aktivitäten zuzulassen.

Bush erhielt den Berichten zufolge 1986 und 1988 Kredite in der Gesamthöhe von 180.375 Dollar, die er zurückzahlte, als er einige Jahre darauf das Unternehmen verließ. Die Zinsrate lag demnach bei fünf Prozent und damit deutlich unter der günstigen Rate bei den Banken in Höhe von 7,5 Prozent. Die Kredite von Firmen an eigene leitende Angestellte sind in den vergangenen Wochen in den USA in die Kritik geraten, nachdem bekannt geworden war, dass der frühere WorldCom-Chef Bernhard Ebbers vom eigenen Unternehmen 400 Millionen Dollar für den Kauf von Aktien der Firma geliehen hatte. Der Telefonriese hatte Ende Juni Falschbuchungen in Höhe von 3,85 Milliarden Dollar eingeräumt.

WIDERSPRUCH ZWISCHEN ANSPRUCH UND WIRKLICHKEIT

Der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Dan Bartlett, sagte nach Angaben der Zeitung "Washington Post", Harken habe die Kredite damals an Vorstandsmitglieder vergeben, um einen Anreiz für einen langfristigen Verbleib bei dem Unternehmen zu schaffen. Die Kredite seien "völlig einwandfrei", Bush habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. In seiner Grundsatzrede an der New Yorker Wall Street hatte der Präsident allerdings die Unternehmen aufgefordert, "alle Kreditvergaben" an leitende Mitglieder der Firma zu stoppen. Ein führendes Regierungsmitglied wurde anschließend mit den Worten zitiert, Manager sollten ihre Firmen nicht "wie ihre eigene private Bank" behandeln dürfen.

Der Präsident ist wegen seiner früheren Tätigkeit bei Harken bereits seit einigen Tagen unter Druck, nachdem im Zuge der Unternehmensaffären an einen früheren umstrittenen Aktiendeal Bushs erinnert worden war. Er hatte 1990 Harken-Aktien im Wert von 848.560 Dollar verkauft. Wenige Wochen später deklarierte die Firma Verluste von 23 Millionen Dollar, was einen Sturz der Aktie auslöste. Den Bericht über das Aktiengeschäft sandte Bush erst mit achteinhalbmonatiger Verzögerung der Börsenaufsicht SEC zu. Die Behörde kam jedoch seinerzeit in einer Untersuchung des Vorgangs zu dem Schluss, dass keine Anhaltspunkte für ein Insidergeschäft vorlägen.

Der Chef der oppositionellen Demokraten im Senat, Daschle, appellierte an Bush, der SEC die Erlaubnis zu erteilen, seine Akte zur Veröffentlichung frei zu geben. Wenn die Presseberichte zuträfen, sei es für den Präsidenten schwierig, "Andere zu kritisieren", sagte Daschle. Durch eine Veröffentlichung der SEC-Unterlagen könne Bush die Zweifel ausräumen./DP/rh

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klecks1:

Telekom

 
12.07.02 07:01
Telekom-Mitarbeiter befürchten erheblichen Schaden
 
Frankfurt (vwd) - Erheblichen Schaden für das Unternehmen befürchten die
Mitarbeiter der Deutschen Telekom AG und appellieren deshalb an die
Verantwortlichen aller Parteien, das Unternehmen aus wahlkampftaktischen
Überlegungen heraus zu halten. In einer am Freitag veröffentlichten
ganzseitigen Anzeige in mehreren Tageszeitungen heißt es, der Eindruck durch
die öffentliche Diskussion, dass das Unternehmen und seine Strategie
Spielball der Politik seien, werde das internationale Renommee der Deutschen
Telekom beschädigten und den wirtschaftlichen Handlungsspielraum begrenzen.
Wegen der Größe und Bedeutung der Deutschen Telekom werde das auch
Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland haben.

Unterdessen soll die Ablösung des Vorstandsvorsitzenden Ron Sommer
offenbar bereits beschlossene Sache sein. Nach Informationen der
Tageszeitung "Die Welt" wird Kanzler Schröder in Kürze einen Nachfolger
präsentieren. Im Gespräch soll der Vorstand des Touristikunternehmens TUI,
Michael Frenzel, sein. Sommer seinerseits habe in Interviews durchblicken
lassen, dass er sich nicht an seinen Posten klammert, so die Zeitung.
vwd/12.7.2002/mr/nas


12.07.2002 - 06:18 Uhr
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klecks1:

Der Retter ist (n)irgendwo

 
12.07.02 07:04
PERSONALPROFI KIENBAUM

"Die Telekom braucht eine Fitnesskur"

Die Suche nach einem Nachfolger für Telekom-Chef Ron Sommer gestaltet sich ausgesprochen schwierig. SPIEGEL ONLINE sprach mit dem Personalberater Jochen Kienbaum über die Fähigkeiten, die der Neue für eine solche Aufgabe mitbringen muss.

 
Talente eines Sanierer sind gefragt: Personalprofi Kienbaum


SPIEGEL ONLINE: Herr Kienbaum, hat schon jemand bei Ihnen angerufen, um sie mit der Suche nach einem Nachfolger für Ron Sommer zu beauftragen?
Jochen Kienbaum: Nein. Aber ich rechne auch nicht damit, schließlich werden ja schon viele Alternativen in der Öffentlichkeit diskutiert. Ich gehe davon aus, dass da schon einiges im Vorfeld geschehen ist.

SPIEGEL ONLINE: Würden Sie als Personalberater so einen Auftrag überhaupt annehmen? Immerhin ist die Neubesetzung an der Spitze der Deutschen Telekom ein Politikum ersten Ranges.

Kienbaum: Es würde mich trotzdem reizen, auch wenn es nicht leicht sein dürfte, den Richtigen für diese Position zu finden. Aber solche Positionen werden nicht oft neu besetzt. Und sie bedeuten für starke Unternehmerpersönlichkeiten die Chance, ihrer Karriere die Krone aufzusetzen.

SPIEGEL ONLINE: Aber mit der sonst so gerne geübten Diskretion ist es in diesem Fall nicht weit her. Ihnen würde ein ganzes Volk von Kleinaktionären gegenüber stehen und nicht nur ein professioneller Aufsichtsrat.

Kienbaum: Solche Umstände muss man ignorieren. Am Ende entscheiden die zuständigen Gremien im Aufsichtsrat, mit denen muss man sich auseinander setzen.

SPIEGEL ONLINE: Hätten Sie in ihrer Kartei schon ein paar Kandidaten, die sie präsentieren können, oder müssten Sie völlig neu mit der Suche beginnen?

Kienbaum: Zunächst erstellen wir in solchen Fällen ein Anforderungsprofil. Danach folgt eine Liste mit Kandidaten, die den Ansprüchen genügen würden. Am Ende sollten drei bis vier Unternehmerpersönlichkeiten zur Diskussion stehen.

SPIEGEL ONLINE: Würde die Aufgabe nicht ausufern? Wenn Sommer geht, werden ihm doch bestimmt viele Manager folgen?

 Jochen Kienbaum
Jochen Kienbaum wurde 1946 geboren. Nach einer Bankausbildung absolvierte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der TU Berlin. Nach dem Abschluss als Diplom-Kaufmann baute er die Beratungsgesellschaft Kienbaum Berlin auf. Im Jahr 1986 übernahm er als Vorsitzender der Geschäftführung die Leitung der 1945 von seinem Vater Gerhard Kienbaum gegründeten Kienbaum Consultants International. Die Kienbaum Executive Consultants ist nach eigenen Angaben Marktführer der deutschen Personalberatungen, die Kienbaum Management Consultants GmbH zählt zu den führenden deutschen Managementberatungen.



Kienbaum: Ich glaube nicht, dass ihm viele folgen werden. Aber das würde abhängig sein von dem Neuen, der ja nach einer Bestandsaufnahme seine Akzente setzen würde. Dann könnte es in dem einen oder anderen Fall doch noch zu einer Veränderung kommen.

SPIEGEL ONLINE: Welche Talente müsste denn der Nachfolger von Ron Sommer denn mitbringen?

Kienbaum: Für die Deutsche Telekom ist ein Hochleistungsmanager erforderlich, der dem Unternehmen eine Fitnesskur verordnet. Das kann nur einer, der bereits als Vorstand eines großen international agierenden Konzerns gearbeitet hat.

SPIEGEL ONLINE: Was muss er denn besser können als Sommer?

Kienbaum: Mit der Beantwortung dieser Frage würde ich über Sommers Arbeit urteilen, das steht mir nicht zu. Ich würde es deshalb lieber abstrakt formulieren: Für die Telekom würde ich einen Manager suchen, der die Effizienz eines Unternehmens in kurzer Zeit erheblich steigern kann, denn die Telekom sollte möglichst bald Gewinne machen. Außerdem muss er sich mit behördenähnlichen Strukturen auskennen, denn da sind bei der Deutschen Telekom noch einige Reflexe zu beobachten. Speziell in Sachen Kundenorientierung besteht noch erheblicher Nachholbedarf. Auf der anderen Seite müsste er im Bereich Marketing und Strategie trittsicher sein. Es ist gut möglich, dass die bisherige Strategie noch einmal überdacht werden muss: Stichwort "Reduzierung aufs Kerngeschäft".

SPIEGEL ONLINE: Klingt nach einem Sanierer.

Kienbaum: Der Posten an der Spitze der Deutschen Telekom ist eine sehr komplexe Aufgabe, die bestimmt auch die Talente eines Sanierers erfordert.

SPIEGEL ONLINE: Branchenkenntnisse stehen in Ihrem Profil nicht unbedingt an erster Stelle?

Kienbaum: Es kommt immer darauf an, wen man zur Verfügung hat. Wenn man einen findet, der alles kann und darüber hinaus über die Persönlichkeit verfügt, gegen den Strom zu schwimmen und sich auch gegen Kritiker im Vorstand durchzusetzen, ohne sie zu verprellen, dann wäre das sehr gut. Innerhalb der Branche wird es da nicht sehr viele geben, deshalb muss man den Kreis zwangsläufig erweitern. Wer einen technik- und markenartikelorientierten Konzern geführt hat kommt in Frage. Insgesamt gibt es schon einige Persönlichkeiten.

SPIEGEL ONLINE: Für die Telekom wird das bestimmt sehr teuer, der Kandidat wird sich sein heikles Engagement sicher teuer bezahlen lassen?

Kienbaum: Die Aufgabe ist heute schon gut dotiert, und sie wäre so reizvoll, dass man ohne großartige Aufschläge auskommen müsste. Man könnte aber über leistungshängige Prämien nachdenken - Prämien, die am Gewinn orientiert sind wohlgemerkt.

SPIEGEL ONLINE: Apropos Gehalt - welches Honorar würde Ihnen denn solch ein Mandat einbringen?

Kienbaum: Normalerweise berechnen wir 20 bis 30 Prozent des Jahresgehalts der zu besetzenden Position.

Das Interview führte Michael Kröger





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aabb-cisco:

Japan

 
12.07.02 07:27

Neueste Meldung von dpa-AFX Freitag, 12.07.2002, 07:20
Japan: Fast 10.000 Pleiten im ersten Halbjahr - Plus 4,7 Prozent zum Vorjahr
TOKIO (dpa-AFX) - In Japan sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres fast 10.000 Unternehmen Pleite gegangen. Wie die Kreditforschungsagentur Teikoku Databank am Freitag mitteilte, erhöhte sich die Zahl der Firmenzusammenbrüche im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf 9.872. Die meisten Unternehmen wurden Opfer der Wirtschaftskrise und des Preisverfalls.

Die von den Unternehmen zurückgelassenen Verbindlichkeiten stiegen um 3,2 Prozent auf rund 7,4 Billionen Yen (64 Mrd Euro). Das ist der zweithöchste Betrag bezogen auf die erste Hälfte eines Jahres in der Nachkriegszeit. Hintergrund seien mehrere große Pleiten von börsennotierten Unternehmen wie der Baufirma Sato Kogyo. Der bisher höchste Schuldenstand mit 9,2 Billionen Yen war 1999 erreicht worden.

Bezogen allein auf den Monat Juni ging die Anzahl der Pleiten in Japan indes um 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 1.415 Fälle zurück und damit im nunmehr zweiten Monat in Folge, hieß es./ln/DP/jh/



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aabb-cisco:

Juniper

 
12.07.02 07:28
Juniper Networks erwartet im dritten Quartal Verlust von 2 Cent je Aktie
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Internet-Ausrüster Juniper Networks   erwartet nach einem dem Breakeven-Ergebnis in den vergangenen drei Monaten im dritten Quartal 2002 einen Pro-Forma-Verlust von 2 Cent je Aktie. Der Umsatz werde bei 155 bis 160 Millionen Dollar liegen, sagte Juniper-Finanzvorstand Marcel Gani am Donnerstag auf einer Telefonkonferenz vor Analysten und Anlegern.

Zuvor hatte zweitgrößte US-Hersteller von Internetausrüstung für das zweite Quartal 2002 unter Berücksichtigung von Sonderfaktoren einen Überschuss von 6,2 Millionen Dollar oder 2 Cent je Aktie erzielt. Ohne die Berücksichtigung der Sondereinflüsse wies das Unternehmen einen Überschuss von 421.000 Dollar beziehungsweise ein ausgeglichenes Ergebnis je Aktie aus. Von Thomson Financial/First Call befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Verlust je Aktie von 1 Cent gerechnet. Der Umsatz von Juniper brach um 42 Prozent auf 117,0 Millionen Dollar ein.

Für das dritte Quartal 2002 rechnen Analysten mit einem Ergebnis je Aktie von minus 4 Cent bis plus 2 Cent. Im Durchschnitt hatten die Experten ein Breakeven-Ergebnis erwartet. Die Umsatzprognose liegt bei 114 Millionen Dollar.

Gani warnte auf der Konferenz aber davor, dass der Netzwerkausrüster im laufenden Quartal einen negativen Cash Flow von 20 bis 30 Millionen Dollar verbuchen werde. Demnach erzielt das Unternehmen auch nach Abzug von Steuern, Zinsen und Abschreibungen keinen Gewinn im operativen Geschäft.

Zudem werde das Nachsteuerergebnis im dritten Quartal durch Umstrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Integration der kürzlich erworbenen Unisphere Networks in Höhe von 150 bis 200 Millionen Dollar belastet werden./rh/ar



info@dpa-AFX.de
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aabb-cisco:

Krise bei Dell beendet?

 
12.07.02 08:07
Dell erhöht Umsatz- und Gewinnprognose für zweites Quartal
Der amerikanische Computerhersteller Dell Computer erhöhte gestern nach Börsenschluss in den USA die Umsatz- und Gewinnerwartung für das zweite Fiskalquartal.


Das Unternehmen erwartet nun Umsätze von 8,3 Mrd. Dollar, was rund 9 Prozent über dem entsprechenden Wert des Vorjahreszeitraums liegt. Analysten rechnen bisher noch mit einem Umsatz von 8,2 Mrd. Dollar.


Den Gewinn sieht das Unternehmen bei 19 Cents je Aktie während Analysten mit lediglich 18 Cents je Aktie rechnen.


Die Aktie schloss bei 23,93 Dollar und notierte nachbörslich bei 25,40 Dollar.

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aabb-cisco:

Heard in NY

 
12.07.02 08:12
Heard in New York am Donnerstag
Die amerikanischen Aktienmärkte haben nach schlechten Konjunktur- und Unternehmensnachrichten schwach eröffnet und auch im späterem Verlauf ein Wechselbad der Gefühle durchgemacht, indem sie mal nur leicht im Minus tendierten, oder der Dow Jones mit zeitweise auch über 200 Punkten im Minus lag. Der immer noch schwache Arbeitsmarkt ließ die Anzahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA unerwartet stark steigen, was der Börse natürlich auch keinen Auftrieb gab. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Meldungen über mögliche Bilanzunregelmäßigkeiten bei US-Konzernen die Aktienmärkte erreichen. Nachdem am Vortag strafrechtliche Untersuchungen gegen den US-Telekomkonzern Qwest (Q: WKN 907671) bekannt geworden waren, sorgte heute Bristol-Myers Squibb (BMY: WKN 850501) für Schlagzeilen. Der US-Pharmakonzern hat einen Bericht der "Financial Times" bestätigt, wonach die US-Börsenaufsicht SEC Ermittlungen eingeleitet hat. Das Unternehmen wird verdächtigt, den Umsatz des Geschäftsjahres 2001 um eine Milliarde Dollar zu hoch ausgewiesen zu haben. Dem Bericht zufolge gewährte der Konzern den Großhändlern unverhältnismäßig hohe Rabatte, um die Umsatzerwartungen für das Jahr 2001 erfüllen zu können.


Eigentlich ist es schon etwas traurig: obwohl Yahoo (YHOO: WKN 900103) gestern nach Börsenschluss Zahlen meldete, die die Erwartungen der Analysten um 50 Prozent übertroffen haben, gibt es heute trotzdem Abstufungen für die Aktie. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, lag der Gewinn nach GAAP bei 21,4 Mio. Dollar oder 3 Cents je Aktie. Der Umsatz belief sich auf 225,8 Mio. Dollar. Analysten erwarteten einen Gewinn je Aktie in Höhe von 2 Cents und einen Umsatz von 214 Mio. Dollar. Im Vorjahr waren es lediglich 182,2 Mio. Dollar Umsatz und ein Verlust von 9 Cents je Aktie. Merrill Lynch stufte die Aktie von "neutral" auf "sell", und das, obwohl Yahoo die Umsatz- und Cash-Flow Erwartungen für das Gesamtjahr angehoben hat. Da könnte man sich fragen: Was wollen die Analysten eigentlich noch? Die Antwort lautet wohl: eine günstigere Bewertung der Aktie, denn das Kursziel liegt bei manchen Analysten jetzt bei 10 Dollar. Als Grund geben sie an, dass Yahoo im Vergleich zu anderen Medien- und Internetwerten zu teuer sei. Um die Bewertung zu rechtfertigen müsste das Unternehmen in den kommenden Jahren viel stärker als geplant wachsen.


Die weltgrößte Einzelhandelskette Wal-Mart (WMT: WKN 860853) will nach einem überraschend guten Juni-Geschäft im zweiten Quartal sowie im Gesamtjahr 2002 mehr als bisher geplant verdienen. Vor allem das gute Geschäft mit Saison-Produkten wie Klimaanlagen und Sommerbekleidung habe zur Prognoseanhebung beigetragen. Analysten begründeten die positive Entwicklung bei Wal-Mart mit veränderten Einkaufsgewohnheiten der Bevölkerung. Im momentanen Konjunktur-Umfeld drehten die Menschen jeden Cent zweimal um und wendeten sich deshalb eher den Billig-Ketten wie Wal-Mart oder Target zu, fügte er hinzu. Der Aktienkurs von Wal-Mart stieg am Donnerstag im Verlauf gegen den Trend auf . Wal-Mart rechnet nun für das zweite Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 44 bis 45 Cent nach zuvor 43 bis 44 Cent je Aktie. Für das Gesamtjahr hob Wal-Mart seine Prognose auf 1,76 bis 1,78 Dollar je Aktie von zuvor 1,74 bis 1,76 Dollar je Aktie an. Analysten rechneten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 44 Cent im Quartal und 1,78 Dollar im Gesamtjahr. Im Juli werde der Umsatz der Läden, die seit mindestes einem Jahr geöffnet sind, voraussichtlich um fünf bis sieben Prozent wachsen. Im Juni wuchs der Umsatz den Angaben zufolge um 7,9 Prozent und damit stärker als von Wal-Mart erwartet.


Am 13 Juli 1998 veröffentlichte das Wall Street Journal ein Umfrageergebnis, bei dem 160 CFO’s amerikanischer Unternehmen befragt worden waren. „Als CFO, sind Sie jemals der Aufforderung eines Managementmitgliedes ihrer Firma nachgekommen, Resultate (Zahlen) anders als ermittelt in den Bilanzen wiederzugeben ? „ AntwortIch bin solchen Aufforderungen nicht nachgekommen (55%)Ich bin solchen Aufforderungen nachgekommen (12%)Solche Aufforderungen sind nie an mich gerichtet worden. (33%)Natürlich wird es bei den 12%, welche der Aufforderung nachgekommen sind, verschieden schwere Abweichungen von den realen Zahlen geben und auch die Auswirkungen auf die Betriebsergebnisse werden verschieden stark sein. Aber 12% der Befragten gaben zu, wissentlich falsche Zahlen bilanziert zu haben? Was soll da noch auf uns zu kommen ?


Gruss aus New York, das US-Aktien Team der DG European Securities, Claudia, Thomas und Jerry


Die vorangegangenen Marktbeobachtungen und Aktienbesprechungen basieren auf den subjektiven Einschätzungen der Mitglieder des US-Aktienteams der DG European Securities und sind ohne jede Gewähr sowie ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Das Risikoprofil eines jeden individuellen Investors ist verschieden. Anleger sollten vor der Tätigung von Investitionsentscheidungen den Anlageberater ihrer Bank um zusätzliche Informationen bitten und das angedachte Investment auf ihre Risikotoleranz hin überprüfen lassen. Weitere Informationen zu den Weltfinanzmärkten finden Sie auf www.dzbank.de, www.wgzbank.de, sowie auf www.union-investment.de

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klecks1:

TERMINE

 
12.07.02 08:43
Börsentag auf einen Blick: Freitag, 12. Juli


FRANKFURT (dpa-AFX) - Für den Handel am Freitag zeigen die vorbörslichen Handelsindikatoren nach oben. So ermittelte die Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz in Düsseldorf den DAX rund 30 Minuten vor Handelsstart bei 4.200 Punkten fester, was einem Plus gegenüber dem Vortagesschluss von mehr als 70 Punkten entspricht. Als Stütze wird sich zudem die am Vortag sehr feste NASDAQ  erweisen.


Vorgaben aus den internationalen Märkten:


- DAX:                  4.118,50/-1,71%
- NEMAX 50:               536,63/-2,57%
- DOW JONES:            8.801,53/-0,14%
- NASDAQ:               1.374,43/+2,11%
- NIKKEI               10.601,45/+1,10%




Unternehmensmeldungen:


- KarstadtQuelle will bis zu 11,8 Mio eigene Aktien bis Ende 2003 zurückkaufen
- Bristol-Myers seit April in Kontakt mit US-Börsenaufsicht - 'Korrekte Buchung'
- Juniper Networks erwartet im dritten Quartal Verlust von 2 Cent je Aktie
- Rambus erfüllt im 3. Quartal mit Gewinn je Aktie von 6 Cent die Erwartungen
- Dell erhöht Umsatz- und Ergebnisprognosen für zweites Quartal
- SER weist Untreue-Vorwürfe zurück - 'Antrag auf Insolvenzverfahren in Frist'
- Swiss Re erhält Geschäftslizenz in China
- Singulus steigert Umsatz im zweiten Quartal leicht - Prognosen bestätigt
- Thiel Logistik reduziert Umsatz- und Gewinnziel deutlich nach unten


Weitere Meldungen:


- Japan: Fast 10.000 Pleiten im ersten Halbjahr - Plus 4,7 Prozent zum Vorjahr

- US-Präsident Bush wegen früherer Praktiken bei Harken verstärkt unter Druck




Presse:


- Union kontert Hartz-Vorschläge mit Sofortprogramm - 40.000 neue Betriebe durch
Selbständigen-Förderung, "Financial Times Deutschland" S. 1


- Bundesregierung stoppt Panzer-Ausschreibung, "Handelsblatt" S. 1, "Berliner
Zeitung" S.1


- Bundesanstalt für Arbeit droht neuer Skandal - Rechnungshofbericht über
Qualitätsmängel bei der Weiterbildung, "Handelsblatt" S. 1


- Bundesverband deutscher Banken will Abschaffung der US-Regeln für Goodwill -
"Schlimme Fehlentwicklung" in der Bilanzierung, "Börsen-Zeitung" S. 1


- Lufthansa storniert Auftrag für Fairchild Dornier, "Süddeutsche Zeitung" S. 19


- DIW-Chef Zimmermann über die Ränkespiele bei der Telekom und die
Privatisierung von Staatsunternehmen, Interview in "Die Welt" S. 12


- HDW-Neuordnung steht auf der Kippe, "Die Welt" S. 14


- France Telecom offenbar vor Verkauf von Tochter TDF - Preis bis zu 2,3 Mrd.
Euro -  "Wall Street Journal Europe" S. A4, "Handelsblatt" S. 1


- Amerika warnt vor Handelskonflikt - Neue EU-Gentechnikgesetze bedrohen Export
von 4 Milliarden Dollar, "Frankfurter Allgemeine Zeitung" S. 15


- MG Rover muss Gewinnziel erneut verschieben, "Frankfurter Allgemeine Zeitung"
S. 19
 
- Bundesregierung wusste früh von Anhebung der Telekom-Vorstandsgehälter,
"Berliner-Zeitung" S. 1  


- Mitarbeiter der Deutschen Telekom sehen erheblichen Schaden für das
Unternehmen (Anzeigen in mehreren Tageszeitungen)






Wirtschafts- und Finanztermine - Auswahl:


D:    Paul Hartmann AG Hauptversammlung
     Condat außerordentliche Hauptversammlung
     Hauptversammlung Ford-Werke AG
     Streik im Bankgewerbe
     Letzte Sitzung des Bundestages vor Sommerpause


EU:   EU-Finanzminister-Treffen
     Fusionsentscheidung zu Fortis AG/Bernheim-Comofi


F:    Monatliche Handelsbilanz
     Industrieproduktion Mai
     Verbraucherpreisindex Juni
         
USA:  US-Verbrauchervertrauen der University Michigan Juli
     Einzelhandelsumsätze Juni
     General Electric Q2-Zahlen
     Accenture Quartalszahlen


I:    ASM Brescia erster Handelstag
     Streiks von Fiat-Angestellten an italienischen Fabriken


Nl:   Philips zum zweiten Quartal


CH:   Erzeugerpreisindex Juni
     Swiss Re Telefonkonferenz mit Finanzvorstand H1-Entwicklung
     
GB:   Cable & Wireless HV
     London Stock Exchange Q1-Ergebnisse
     Marconi Quartalszwischenbericht


J:    Insolvenzen Juni
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