Anzeige
Meldung des Tages: 307 Meter Gold: Dieser Treffer könnte diese Goldaktie jetzt neu bewerten

News zu Solarenergie / Erneuerbare Energien


Beiträge: 19
Zugriffe: 4.173 / Heute: 1
TecDAX (Perf.) 3.614,7 -3,21% Perf. seit Threadbeginn:   +408,53%
 
Trickse:

News zu Solarenergie / Erneuerbare Energien

 
14.02.06 11:59
Hi,

nachdem ich mal hier so rumgeschaut habe, kann man sich zwar in den einzelnen Foren die Infos für die erneuerbaren Energien so zusammensuchen oder sich aber selbst im Netz umschauen. Diese neue Energiesparte ist, wie jeder unschwer erkennen kann, eine echte Rakete und ein börslicher Dauerbrenner.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle mal einen Sammelordner für Infos erstellen, die entweder brandneu sind, oder wertvolle Informationen liefern.

Mir ist heute zum Beispiel folgendes über den Bildschirm gelaufen:

www.solarserver.de/solarmagazin/news.html

Ein Seite, die jeden Tag neue Infos über den Sektor Solar bringt und auch sonst informativ ist.

www.solarworld.de stellte gestern folgende Behauptung auf:

13.02.2005, SolarWorld Presseübersicht

Guter Start in die Woche für SolarWorld: Die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets stuften die Aktie auf "buy" hoch. Das Unternehmen habe mit den jüngsten Quartalszahlen die Erwartungen erneut deutlich übertroffen und hohes Wachstum demonstriert. Die Analysten räumten dabei ein, dass die Gewinndynamik des Geschäfts unterschätzt worden sei. Die zweite gute Nachricht kommt aus Schweden: Denn alle reden von der Energiewende, in Schweden soll sie nun tatsächlich stattfinden. Innerhalb von 15 Jahren soll das Land nach eigenem Willen ohne Erdöl auskommen, und das ganz ohne neue Kernkraftwerke...

Interessante Äußerung. Konnte ich sonst noch nicht im Netz finden. Hat Jemand eine genauere Aussage dazu?

Außerdem äußerte der Solarworld GF Asbeck in seinem Interview (siehe Solarworld Homepage), dass er in der Hauptversammlung vorschlagen wird, drei Gratisaktien Pro Aktie auszugeben.

So, das wäre es erst einmal.

Gruß
Trickse
Antworten
FlamingMoe:

Conergy auf Suche nach Übernahmekandidaten

 
16.02.06 12:47
Weil das auch mehrere Solarwerte betrifft, stell ich's mal in diesen Thread. Mal schaun, könnte mir vorstellen, dass Conergy meine geliebte SAG Solarstrom im Visier hat, auch Reinecke & Pohl könnte ein Kandidat sein. Stark zudem die Ankündigung, das Umsatzvolumen "spielend verdoppeln" zu können...

Conergy sucht Sonne im Ausland
Für den Solarkonzern Conergy scheint weiterhin die Sonne. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Conergy die eigene Gewinnprognose übertroffen. Für einen zusätzlichen Schub sorgte das Auslandsgeschäft.

"Wir sind auf Kurs mit unseren Planungen", verkündete Vorstandschef Hans-Martin Rüter am Mittwochabend in Berlin. "Unser Umsatz- und Gewinnziel haben wir leicht übertroffen." Wie hoch der Gewinn und der Umsatz ausgefallen sind, wollte er jedoch noch nicht verraten. Bisher hatte Conergy als Prognose ausgegeben, den Umsatz von 285 Millionen Euro im Vorjahr auf mehr als 500 Millionen Euro und den Nettogewinn von elf auf 27 Millionen Euro zu steigern. Bereits im September 2005 hatte das TecDax-Unternehmen angedeutet, dass das Umsatzziel übertroffen werden könnte.

Sehr starkes viertes Quartal
Als Grund für die optimistische Prognose nannte Rüter das vierte Quartal, das sehr stark verlaufen sei. Das vierte Quartal ist sehr wichtig, da in diesem Zeitraum mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes erwirtschaftet wird. Vor allem das Auslandsgeschäft sorgte für zusätzliches Wachstum. Der Auslandsanteil am Umsatz erhöhte sich von sechs Prozent auf 14 Prozent.

Bis 2008 will Conergy die Hälfte des Umsatzes im Ausland erzielen, um unabhängiger vom Inlandsgeschäft zu werden. Der Solaranlagenbauer möchte in Asien, Südamerika und Nordafrika expandieren. Vor kurzem hat Conergy eine neue Niederlassung in Südkorea eröffnet.

Auf der Suche nach Akquisitionen
Außerdem ist das Unternehmen auf Brautschau. "Wir sprechen mit einigen sehr interessanten Firmen in Deutschland und im Ausland", erklärte Rüter. Jüngst hatte Solarworld Teile des Solargeschäfts von Shell übernommen.

Aber auch ohne Akquisitionen sei "es spielend möglich, das Gesamtumsatzvolumen zu verdoppeln", meinte Rüter. Derzeit investieren die Hamburger massiv in den Ausbau der Kapazitäten. Das Unternehmen verfügt über ausreichend Silizium-Nachschub. Für die nächsten zwei bis drei Jahre habe sich Conergy den Zugriff auf Silizium vertraglich gesichert.

Conergy-Chef fühlt sich wohl mit Analystenprognosen
Einen konkreten Ausblick auf 2006 wollte der Conergy-Chef nicht geben. Mit den Analystenprognosen, die für 2006 einen Umsatz von mehr als 800 Millionen Euro und einen Gewinn von rund 40 Millionen Euro erwarten, fühle er sich aber wohl.

Die Conergy-Aktie legt am Donnerstag um 1,5 Prozent auf rund 129 Euro zu. Seit dem Börsengang im März 2005 hat sich die Aktie mehr als verdoppelt. Der Ausgabepreis hatte bei 54 Euro gelegen. Unter den Conergy-Aktionären befinden sich zunehmend ausländische Investoren. "Vor allem aus Nordamerika und Europa gab es großes Interesse", erklärte Rüter.

Die jüngsten Kurssteigerungen bei Conergy und anderen Solaraktien haben unter Experten aber für Kopfschütteln gesorgt. Manche Analysten sehen eine "Solar-Blase", die noch in diesem Jahr platzen könnte.

(Quelle: boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_148012)

Antworten
Trickse:

Interessante Infos von Sunways

 
17.02.06 11:54

Mal sehen, wie der Markt sich aufteilen wird. Scheint so, als ob durch die Siliziumknappheit die "Fettaugen" zusammenfließen. Sunways hingegen stabilisiert sich weiterhin.

Sunways AG beschließt Kapitalerhöhung mit Bezugsrechtsausschluss

Der Vorstand der Sunways AG (78467 Konstanz, ISIN DE0007332207, ISIN DE000A0BNPN0) hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats auf Basis der Ermächtigung gemäß § 5 der Satzung beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 9.627.070 unter Ausschluss des Bezugsrechts der bisherigen Aktionäre (§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG) durch Ausgabe von Stück 951.406 auf den Inhaber lautenden Stammaktien, ausgestattet mit voller Gewinnanteilsberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2005, auf EUR 10.578.476 zu erhöhen. Das berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung.   Die Großaktionäre Roland Burkhardt (CEO) und Otto Mayer (Aufsichtsratsmitglied) stellen nach Angaben des Unternehmens mittels einer Wertpapierleihe darüber hinaus bis zu Stück 150.000 Aktien als Mehrzuteilungsoption zur Verfügung. Weiter sei vorgesehen, bis zu Stück 20.000 Aktien aus dem Bestand von Herrn Mayer umzuplatzieren.


Erlös soll strategische Rohstoffversorgung mit Solar-Wafern sichern

Die Aktien werden im Rahmen einer internationalen Privatplatzierung mittels eines "Accelerated Bookbuildings" institutionellen Investoren angeboten. Die Platzierung wird von HVB Corporates & Markets, München, als Lead Manager und Sole Bookrunner durchgeführt. Der endgültige Platzierungspreis und das Platzierungsvolumen sollen in einer separaten Ad-hoc-Meldung nach Abschluss der Transaktion veröffentlicht werden. Der Erlös aus der Kapitalerhöhung soll zur strategischen Absicherung der Rohstoffversorgung mit Wafern als Ausgangsmaterial für die Produktion von Solarzellen dienen, um das weitere Wachstum von Sunways auf eine fundierte und gesicherte Basis zu stellen.

17.02.2006   Quelle: Sunways AG   © Heindl Server GmbH  
Antworten
Trickse:

Und noch ne prima Info:

 
17.02.06 11:57
Irgendeiner meinte in einem anderen Thread mal, dass die Einführung der regenerativen Energien vergleichbar mit der Erfindung und dem Bau der Eisenbahn wäre. Ich finde er hat recht!


Erneuerbare-Energien-Konferenz: Ölabhängigkeit wird immer teurer

Die immer neuen Ölpreisrekorde in den Jahren 2000 bis 2004 haben die Volkswirtschaften der Europäischen Union 400 Milliarden Dollar gekostet. Das rechnete der Wirtschaftswissenschaftler Shimon Awerbuch von der britischen University of Sussex am 15. Februar 2006 den Teilnehmern der Jahreskonferenz Erneuerbare Energien in Berlin vor. Dieser Betrag sei höher als die Ausgaben, um das EU-Ziel für Erneuerbare Energien für das Jahr 2020 zu erreichen, betont die Informationskampagne für Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung.  Es sieht vor, den Anteil von Wind-, Wasserkraft, Bio- und Solarenergie sowie Erdwärme am EU-Energiemix auf 20 Prozent zu erhöhen.

Bei einer dauerhaften Verdoppelung des Ölpreises rechnet Awerbuch zudem mit ernsthaften Schäden für die Volkswirtschaften der Industrieländer. Allein in Deutschland würde das Volkseinkommen bei einem Ölpreis jenseits von 100 Dollar je Barrel um mehr als acht Prozent sinken – das entspreche einem Betrag von jährlich etwa 200 Milliarden Euro.


Erneuerbare reduzieren Importabhängigkeit und verringern Konflikte um fossile Energierohstoffe

Um derartige Risiken und deren Kosten zu reduzieren, sollten die Industrieländer ihren Energiemix auf einen möglichst hohen Anteil erneuerbarer Energien umstellen, sagte Awerbuch auf der Konferenz, die am 16.02.2006 fortgesetzt wird. So könne etwa in Großbritannien der Strompreis dauerhaft auf heutigem Niveau gehalten werden, wenn die Windenergie künftig ein Drittel der Elektrizität des Landes liefern würde. Auch politisch bringe der Ausbau erneuerbarer Energien erhebliche Vorteile. Darauf wies Nikolaus Supersberger vom Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie hin. "Erneuerbare Energien eröffnen der Politik neue Handlungsspielräume. Auf nationaler Ebene reduzieren sie die Importabhängigkeit und deren Konsequenzen. International tragen sie dazu bei, dass Konflikte um fossile Energierohstoffe verringert werden", sagte der Wissenschaftler.


ÖL-Importquote der EU droht auf 92 Prozent im Jahr 2015 zu steigen

Diese Ansicht unterstützte Oberst Roland Kästner, Dozent für strategische Fragen an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Seinen Angaben zufolge wird sich bei gegenwärtiger Entwicklung die Importquote von Öl in der EU von derzeit 76 Prozent auf 92 Prozent im Jahr 2015 erhöhen. "Das bedeutet neue Abhängigkeiten, entweder von Russland oder vom Nahen Osten", sagte Kästner. Da das Erdöl zu 60 Prozent benötigt werde, um Benzin und Diesel für Autos herzustellen, könne man der Abhängigkeit mit neuen Antriebskonzepten für Fahrzeuge entgegenwirken. Kästner schlug damit in die gleiche Kerbe wie US-Präsident George W. Bush. Dieser hat vor kurzem angekündigt, dass Biokraftstoffe in den USA künftig 75 Prozent des Importöls aus dem Mittleren Osten ersetzen sollten.

16.02.2006   Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien   © Heindl Server GmbH  
Antworten
SolarBull:

Heute meinte auf...

 
17.02.06 13:48
N-tv Tony Blair das in Europa verstärkt auf alt. Energien gesetzt werden muss.  
Antworten
ebundy:

put auf Solar !

 
17.02.06 15:09

Solarenergie  ist immer noch ineffizient und

würde ohne extreme staatliche bezuschussung ganz vom markt fallen.

fusionsenergie ist die zukunft, wenn diese funkioniert

put auf Solar !

Antworten
Trickse:

Und wann funktioniert sie?

 
17.02.06 16:57
Das Forschungszentrum Jülich hat es zumindest hier in Deutschland drangegeben.

Solar kommt!!! Die entwickeln die Technik derzeit immer besser und weiter. Es gibt Unternehmen, die bereits nicht mehr soviel (Evergreen Solar -30%) oder gar kein Silizium (Daystar) für ihre Solarzellen brauchen.

Bisher gibt es auf dem Markt nicht soviele Alternativen: Brennstoffzellen, Biodiesel, Biogas, Holzpellets, Atomkraft, Rest Kohle. Ich denke, es ist auch für uns als Bürger auf Dauer keine Frage des Geldes, ob Solarenergie kommt oder nicht, sondern eine Frage der äußeren Zwänge, denen der Staat ausgesetzt ist: Die Verknappung des Öls und die gleichzeitige Verschärfung der politischen Auseinandersetzung im Nahen Osten (siehe jüngst den Karikaturenstreit oder die Aktivitäten des Irans).

Bisher habe ich noch nichts von dem bevorstehenden Einsatz von Fusionsenergie gehört, geschweige denn von den Risiken, die damit verbunden sind.
Und dennoch: Der Bessere ist immer Feind des Guten. Sollte sie eines Tages einsatzbereit sein, bin ich gerne bereit darauf umzuschwenken, wenn es mich überzeugt.

Aber noch forschen sie und bis dahin....

Hier dazu ein paar Infos, wer es lesen mag:
europa.eu.int/comm/research/leaflets/fusion/page_87_de.html

Und dann noch ein Forumsbeitrag von "Peter" im Forum "www.Wer-weiss-was.de" vom (ich gebe zu) nicht mehr ganz aktuellem Datum 22.10.2003. Ganz interessant zu lesen:

Hallo Herbert,

ich mache mal copy and paste mit einem Artikel von mir aus einem anderen Forum:

  ach ja, ich plaediere uebrigens fuer Strom aus Fusionsenergie,

 ...seit 40 Jahren wird mit Milliardenaufwand probiert - noch
 immer ist kein Silberstreifen zu sehen. Ich bin da recht
 pessimistisch geworden.

doch doch, da sind eine menge silberstreifen, es funzt ja schon. nur gibt keiner genug geld, um aus den kleinen forschungsreaktoren grosse kraftwerke zu machen. wobei auch das material fuer die divertoren noch strittig ist, aber lassen wir die details, ich beginne mit der kopie besagten artikels von mir:

Kernspaltung ist im Prinzip eine einfache Sache, ein paar Physiker, die die Wirkungsquerschnitte und die Neutronenvermehrungsraten messen, ein paar Ingenieure und schon steht das Kernkraftwerk. Wenn man natuerlich U235 oder Pu239 hat.

Kernfusion ist wahnsinnig schwierig. Die Temperatur muss viel viel heisser sein als im Sonneninneren wegen dem viel viel viel geringeren Volumen/Dichte/Einschlusszeit. Man muss die Hydrodynamik beherrschen, um Deuterium und Tritium nachfuellen zu koennen und um Helium4(Asche) und etwaigen anderen Dreck heraus zu bringen, ein gewaltiges Magnetfeld aufbauen, welches das Plasma bei 150 Millionen Grad Celsius zusammenhaelt. Die Spulen und andere Metallteile sollten dabei die Form beibehalten oder an ihren Plaetzen wenigstens bleiben.

T + D ---> 4He + n + 17.6 MeV
oder auch, gleiche Formel, andere Notation:
3H + 2H ---> 4He + n + 17.6 MeV

Tritium parallel zur Fusion in der Wand erbrueten durch:

6Li + n ---> T + 4He + 4.78 MeV

Wenn auch nur eine winzige Spur des ersten Mantels um das Fusionsplasma ins Plasma geraet (Spallation) macht es pfffffffft und das Feuer ist aufgrund der (Waerme)Strahlung von Hoch-Z-Ionen aus, sprich saemtliche Energie oder Temperatur fehlt dem Plasma durch elekromagnetischen Strahlungsverlust binnen Millisekunden. Hunderte Physiker arbeiten allein weltweit verstreut nur an der Materialphysik der ersten Wand. Und, und, und, ... es ist verdammt schwierig. Am Ende steckt man vielmehr Energie hinein, um Fusion ueberhaupt fuer Bruchteile von Sekunden bis Minuten zu erhalten, als allein durch Fusion frei wird. Und dann war da noch der Wirkungsquerrschnitt diese Waerme auch in Strom zu wandeln und zum naechsten Haus zu bringen. Bisher ein Negativsummenspiel.

Damals war ziviltechnisch und militaerisch die Kernspaltung die gluehend-strahlende Zukunft. Alle wollten sie jetzt sofort und unbedingt haben. Insbesondere durch den kalten Krieg standen den Physikern unbegrenzte Mittel zur Verfuegung. Heute eine/mehrere Idee(n) ohne Konzept, morgen gab es die Lieferung(en) frei Haus! Traumhaft fuer Physiker oder jeden Egoisten ueberhaupt! Weil ohne Kernreaktoren keine Kernwaffen, also massiver Mittelfluss. Die zivile Bevoelkerung stand auch dahinter, nicht umsonst hiess es ja: "Das Atomzeitalter".

Heute aber haben alle Angst vor Kernenergie und uebertragen diese Angst ohne Wissen auf Fusionskraftwerke. Die Politiker und Militaers brauchen keine Bomben mehr, mit Fusionskraftwerken eh keine Bombenproduktion (U235, Pu239), und werden weiter mehr der Angst der Bevoelkerung gerecht als auch dem Oelpreiss und der Oellobby.

Also stehen Physiker mit viel viel viel weniger Mitteln einem viel viel viel schwierigerem Projekt gegenueber. Einem Projekt, an dem seit 3 Generationen gearbeitet wird. Es wird also auch eher gelehrt als geforscht. Dazu arbeiten sie gegen die Angst der Bevoelkerung, gegen deren Unwissen, gegen den politischen Opportunismus und gegen den Oelpreiss und gegen andere Energien, ja sogar gegen Kernspaltung selbst. Frueher war es bzgl der Kernkraft genau umgekehrt. Aber in ca. 3 Jahren laeuft ein Testreaktor in Greifswald in europaeischer Zusammenarbeit, welcher erstmalig und hoffentlich mehr Energie liefert als er fuer den laufenden Betrieb frisst. Das dortige Projekt wurde schon wieder gekuerzt, der Reaktor in Folge "runtergescaled".

In 20 Jahren steht vielleicht ein kommerzieller Reaktor, in 50 Jahren spaetestens.

viele Gruesse, Peter


Und damit gebe ich persönlich zurück an die Solarenergie. :o)

Trickse

Antworten
Trickse:

Input ebundy

 
17.02.06 17:07
Hier noch interessante Infos aus:

de.wikipedia.org/wiki/Kernfusionsreaktor

Denke, damit können wir dann das Thema Fusionsenergie hier erst einmal abschließen.

Output! :o)
Antworten
Trickse:

E viva Espana! Hoch auf die Regierung Zapatero!

 
22.02.06 17:11
ACCIONA Solar nimmt größtes spanisches Solar-Kraftwerk in Betrieb
ACCIONA Solarkraftwerk in Tudele (Navarra).
          §
ACCIONA Solarkraftwerk in Tudele (Navarra).
          §

ACCIONA Solar, eine Tochtergesellschaft der ACCIONA Energía, hat ein Photovoltaikkraftwerk in Castejón (Region Navarra) fertig gestellt. Das 19 Millionen Euro-Projekt wurde für 279 Eigentümer gebaut, die den Solarstrom getrennt in das Stromnetz einspeisen. Insgesamt soll das Solarstrom-Kraftwerk jährlich über 4,4 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und 4.307 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.

Die 400 der Sonne nachgeführten Solarstromanlagen (Tracker) auf einer Fläche von 110.000 Quadratmetern bestehen aus jeweils 36 Modulen mit monokristallinen Solarzellen (BP Saturn Technologie). Die Tracker sind so programmiert, dass sie dem Lauf der Sonne zweiachsig folgen und so den Solarstromertrag maximieren. Im Vergleich zu fixen Solarstromanlagen sei die solare Ernte rund 35 % höher, so ACCIONA Solar in einer Pressemitteilung.


30 neue Solarkraftwerke der Megawatt-Klasse

Das Solarkraftwerk in Castejón ist die sechste Photovoltaikanlage von ACCIONA Solar in der Region Navarra. Insgesamt haben die Anlagen eine Leistung von 12,2 Megawatt (MWp). Die 1.673 Tracker werden von über 1.000 Eigentümern betrieben an den Standorten Sesma (1,57 MWp), Arguedas I (0,98 MWp), Arguedas II (2,05 MWp), Rada (1,71 MWp) und Cintruénigo (1,46 MWp). Nach Angaben von ACCIONA Solar amortisieren sich die jeweils 47.000 Euro teuren Tracker mit Hilfe staatlicher Förderung und durch Steuervorteile in etwa zehn Jahren und machen so die Investition in Solartechnik für breite Bevölkerungsgruppen möglich. ACCIONA Solar arbeitet nach eigenen Angaben an 30 Projekten der Megawatt-Klasse, unter anderem in Navarra, Madrid, Kastilien, La Mancha und auf den Kanarischen Inseln.

22.02.2006   Quelle: ACCIONA Energía   © Heindl Server GmbH




Antworten
Trickse:

Und noch ein Tipp:

 
22.02.06 17:13

ELECNOR S.A. ACCIONES PORT.; WKN: A0F7BF

Hier haben wir in den letzten zwei Monaten 100 % gemacht.

Das spanische Unternehmen vertreibt Solarzellen und Windkraft und hat seit Zapateros Energiegesetz einiges zugelegt.
News zu Solarenergie / Erneuerbare Energien 30610
Antworten
Trickse:

Meinungen

 
23.02.06 09:40
REFLEXIONEN

+++ Wirtschaft/ Global: Jeremy Rifkin über die
Energierevolution

Belgien - Le Soir. "Wir stehen zwölf bis 18 Monate vor dem
Beginn einer neuen kommerziellen Energie-Ära, die die Welt
verändern wird", schreibt der amerikanische Wirtschaftsexperte
und Essayist Jeremy Rifkin. "Jetzt, da die Politik in der
Sackgasse steckt und Experten verzweifelt die Hände ringen,
bahnt sich eine kommerzielle Energierevolution auf dem
Weltmarkt an und niemand - abgesehen von ein paar wenigen
'Insidern' der Industrie - weiß das. Willkommen in der Welt
der mobilen Wasserstoffreaktoren: Sie werden die Art
revolutionieren, wie Energie zu uns gelangt, wie wir ihre
Vermarktung organisieren und wie wir die politischen und
sozialen Beziehungen strukturieren - so wie es schon die mit
Kohle betriebenen Dampfmaschinen im 19. Jahrhundert und der
Verbrennungsmotoren im 20. Jahrhundert getan haben... Die Frage
ist nur, ob wir ihn noch rechtzeitig bekommen, um den Planeten
zu retten, um die Lebewesen zu retten, die ihn bewohnen und um
die Zukunft unserer eigenen Art zu sichern." +++
www.lesoir.be
www.foet.org
Antworten
Trickse:

Solaranlagen Förderung geht weiter

 
17.03.06 13:11
Branche begrüßt Freigabe der Mittel für Solaranlagen-Förderung

Die Förderung von Solaranlagen zur Heizungsunterstützung geht weiter. Nach viermonatiger Haushaltssperre wird die Bewilligung von Förderanträgen für Solarkollektoren wieder aufgenommen. Dies teilte das Bundesumweltministerium am 16.03.2006 mit. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) begrüßt die Wiederaufnahme der Bewilligungen. In den letzten Wochen waren beim Bundesamt für Wirtschaft in Eschborn rund 50.000 Förderanträge zur Errichtung von Solarwärme-Anlagen eingegangen.  Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hatte Ende letzten Jahres unter Verweis auf die fehlende Verabschiedung des Bundeshaushalts 2006 die Bewilligungen überraschend gestoppt. Solaranlagen-Interessenten drohten damit Wartezeiten von bis zu einem Jahr.


Förderung wird ab dem 22. März wieder aufgenommen

Die Solarwärme-Branche befürchtete Einnahmeausfälle von bis zu einer Milliarde Euro und forderte in den letzten Wochen eine umgehende Fortsetzung des Förderprogramms. Mit Erfolg: Nach Intervention von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und des Haushaltsausschusses des deutschen Bundestages wird die Förderung ab dem 22. März wieder aufgenommen. Auf der Grundlage einer vorläufigen Haushaltsführung werden 45 Prozent des Fördertopfes vorab zur Verfügung gestellt, dies entspricht einem Fördervolumen von 81 Millionen Euro. Der Investitionsstau könne damit nahezu vollständig abgebaut werden, so der BSW. Die restlichen Fördermittel sollen im Sommer nach Verabschiedung des Haushalts freigegeben werden.


Kontinuierliche Bewilligungspraxis unverzichtbar

Erklärtes Ziel der Solarbranche ist es, sich ab dem Jahr 2007 von den unberechenbaren Förderzuschüssen aus dem Bundeshaushalt unabhängig zu machen. Ein gesetzlicher Mindeststandard zur Nutzung erneuerbarer Energien nach dem Vorbild des baulichen Wärmeschutzes oder ein Wärmegesetz nach dem Vorbild des Erneuerbaren Energien Gesetzes im Stromsektor müsse bald Abhilfe schaffen, so die wiederholte BSW-Forderung. Bis zu seinem Inkrafttreten sei jedoch eine kontinuierliche Bewilligungspraxis unverzichtbar und durch die Bundesregierung sicherzustellen.


Zuschüsse für Solarwärmeanlagen

Für Solarkollektoranlagen zur Warmwasserbereitung / Kollektoren für Schwimmbäder gibt es einen Zuschuss in Höhe von 105 € je angefangenem m² Kollektorfläche. Weitere Informationen unter www.solarserver.de/marktanreizprogramm.html

16.03.2006   Quelle: BSW i.Gr.   © Heindl Server GmbH  
Antworten
Trickse:

Solar Dünnschicht ohne Silizium kommt

 
21.03.06 21:11
Das Technologieunternehmen Sulfurcell will Module für die photovoltaische Energiegewinnung zu attraktiven Preisen anbieten und der Solartechnologie zu mehr Wirtschaftlichkeit verhelfen. Als weltweit erstes Unternehmen hat Sulfurcell begonnen, eine Pilotproduktion für Solarmodule aus dem Halbleiter Kupfer-Indium-Sulfid (CIS) aufzubauen. Das Sulfurcell-Team überführt eine Technologie in die industrielle Anwendung, die in jahrelanger Laborarbeit am Hahn-Meitner-Institut in Berlin entwickelt wurde. Der innovative Einsatz des Naturelements Schwefel charakterisiert die Technologie und prägt den Firmennamen, in den die lateinische Bezeichnung für Schwefel – sulfur – eingegangen ist.

Sulfurcell veredelt Glasscheiben und verarbeitet sie zum stromerzeugenden Solarmodul. Den Kern des Moduls bildet eine dünne CIS-Schicht, die genauso viel Sonnenlicht absorbiert wie das hundert Mal dickere Silizium eines konventionellen Moduls. Der Einsatz von Schwefel ermöglicht es, ein CIS-Solarmodul mit einem Drittel weniger Fertigungsschritten und zwei Drittel weniger Energie herzustellen als ein herkömmliches Modul.

Hinter Sulfurcell steht ein Konsortium aus Unternehmern, Investoren und Technologiepartnern. Wichtige Partner sind M+W Zander, Tochterunternehmen der Jenoptik AG, und Vattenfall Europe, Deutschland drittgrößter Stromproduzent. Das Land Berlin unterstützt das Entwicklungsprojekt von Sulfurcell über das Umweltentlastungsprogramm (75% EFRE kofinanziert). In den Jahren 2003 bis 2006 investieren die Partner 16 Mio. Euro.

Die Produktionsstätte von Sulfurcell liegt an Berlins modernem Wissenschafts- und Technologiestandort Adlershof. Bis zu zwanzig Mitarbeiter werden an der Entwicklung des Produktionsprozesses arbeiten. Im Jahr 2006 will Sulfurcell CIS-Module auf den Markt bringen und die Produktionskapazitäten ausbauen.

Quelle: www.sulfurcell.de/de/index.html

Weitere interessante Infos zu Dünnschichtzellen: de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle

Antworten
Trickse:

Grünes Signal aus Berlin!

 
04.04.06 09:19
Energiegipfel stärkt erneuerbare Energien

Die Erneuerbare-Energien-Branche geht gestärkt aus dem Energiegipfel bei Bundeskanzlerin Angela Merkel hervor, so der Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE) in einer Pressemitteilung.
"Es ist klar geworden, dass erneuerbare Energien die Zukunft der deutschen Energieversorgung sind. Die Investitionen in erneuerbare Energien übersteigen die Zusagen der deutschen Stromwirtschaft um ein mehrfaches. Der Wegfall atomarer und fossiler Energien kann vollständig durch den Ausbau Erneuerbarer Energien ersetzt werden", sagte Frank Asbeck, Chef der SolarWorld AG und Teilnehmer des Energiegipfels.  Konkret kündigen die Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche 70 Milliarden Euro Investitionen bis 2012 und insgesamt 200 Milliarden Euro bis 2020 an.


Wärme- und Kraftstoffversorgung zu sehr ausgeblendet

Der Energiegipfel selbst wird von den Vertretern der erneuerbaren Energien positiv bewertet. Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE): "Mit dem Gipfel wurde der längst fällige Auftakt für ein nationales Energiekonzept gemacht." Kritik erntet allerdings die Schwerpunktsetzung. Nitzschke: "Die Bereiche Wärme- und Kraftstoffversorgung wurden zu sehr ausgeblendet. Dabei lässt sich durch Erneuerbare Energien gerade der Import von teurem Öl und Gas vermeiden." Hier müsse im Laufe der nächsten Wochen dringend nachgearbeitet werden. "Es heißt schließlich Energiegipfel und nicht Stromgipfel", sagte Nitzschke. Zwei Drittel des deutschen Energiebedarfs entfallen auf Wärme und Kraftstoffe, nur ein Drittel auf die Elektrizitätserzeugung.

04.04.2006   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BBE)   © Heindl Server GmbH  
Antworten
Trickse:

Merkel: Mehr Geld für Energieforschung

 
24.05.06 09:23
23.5.06: Merkel: Mehr Geld für Energieforschung
Vier Berliner Ministerien sind für Forschung im Bereich erneuerbarer Energie zuständig. Insgesamt bietet der Bundeshaushalt 2006 eine gute Basis für die Solarforschung in Deutschland.
Das Umweltministerium verfügt über 83 Millionen Euro
das Wirtschaftsministerium über 80 Millionen Euro
das Forschungsministerium über 10 Millionen Euro und
das Landwirtschaftsministerium über 10 Millionen Euro für solare Forschung.
Der Berliner ForschungsVerbund Solarenergie (FVS) hält jedoch die Aufstockung der insgesamt 184 Millionen Euro Forschungsgelder auf 300 Millionen pro Jahr für dringend notwendig, wenn alle wichtigen Forschungen und Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz durchgeführt werden sollen.

Die Bundeskanzlerin hat reagiert und angekündigt, dass bis 2009 die Energieforschung insgesamt um 30 Prozent aufgestockt und bis dahin zwei Milliarden Euro in die Forschung investiert werden sollen. Offen ist freilich wie viel davon in die fossil-atomaren Technologien und wie viel in erneuerbare Energien-Technologien fließen sollen.
Quelle: sonnenseite.com
Antworten
Trickse:

Herstellern von Solaranlagen droht Ungemach

 
26.05.06 17:31
26.05.2006 08:11
Herstellern von Solaranlagen droht Ungemach

Den Produzenten von Solaranlagen steht offenbar Ärger ins Haus. Weil die Preise für Solaranlagen trotz Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und anderer Unterstützung des Staates nicht sinken, will die Politik die Förderung neu gestalten, berichtet das "Handelsblatt". "Es hat sich herausgestellt, dass die hohen Einspeisevergütungen keinen Anreiz zu Preissenkungen bei Solaranlagen geben. Das widerspricht der Zielsetzung des EEG. Wir müssen diese Entwicklung korrigieren und die Vergütungssätze für den Solarstrom deutlich absenken", sagte Unionsfraktionsvize Katherina Reiche (CDU) im Gespräch mit der Zeitung.

Das EEG mit seinen garantierten Einspeisevergütungen habe den Herstellern von Solarmodulen Rückenwind gegeben. Die Unternehmen konnten ihre Produktion in den vergangenen Jahren stark erhöhen und die Stückkosten senken, hieß es. Beim Endkunden komme davon nichts an. Den Angaben zufolge kosten Solarmodule heute mehr als vor Einführung des EEG.

Union und SPD haben im Koalitionsvertrag festgeschrieben, die Vergütungssätze für die Erneuerbaren Energien bis 2007 zu überprüfen und "gegebenenfalls neue Schwerpunkte zu setzen". Mittlerweile mehren sich Zweifel daran, ob einer dieser Schwerpunkte die Solarenergie sein sollte: "Als Herstellerland ist Deutschland geeignet. Als Anwenderland dagegen nicht. Die Produktion von Solarstrom kostet hierzulande viel Geld, der Beitrag zur Stromversorgung wird aber marginal bleiben. Die Förderung der Solarenergie sollte gedeckelt werden", sagte der Energiewissenschaftler Wolfgang Pfaffenberger dem Handelsblatt.

Reiche fordert, stärker auf die Förderung der Solarenergie über zinsverbilligte Darlehen zu setzen statt an hohen Einspeisvergütungen festzuhalten. Ein entsprechendes Förderprogramm der staatlichen Förderbank KfW gibt es bereits. Reiche sagte dem Handelsblatt, es wäre sinnvoll, "das Kreditprogramm der KfW auszubauen. Damit bliebe der Anreiz für den einzelnen Bürger bestehen, in eine Solaranlage zu investieren".


Antworten
Trickse:

Mehrheit will am Atomausstieg festhalten

 
11.01.07 14:49
Umfrage: Mehrheit will am Atomausstieg festhalten

Fast zwei Drittel der Deutschen wollen den in der Koalitionsvereinbarung der schwarz-roten Bundesregierung vereinbarten Atomausstieg. 62,4 Prozent gaben in einer repräsentativen Blitzumfrage des Marktforschers "EuPD Research" an, den Ausstieg weiterhin zu unterstützen. Insgesamt seien 1.214 Personen befragt worden, berichtet EuPD Research. in einer Pressemitteilung. 22,3 Prozent der Befragten lehnen demnach den Ausstieg aus der Atomenergie ab, 15,2 Prozent haben hierzu keine Meinung.  Die Debatte um den Koalitionsvertrag war nach Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel entbrannt, wonach auch die Folgen einer Abschaltung der Kernkraftwerke beachtet werden müssten. Mittlerweile hat die Kanzlerin ihre Vertragstreue bekräftigt.


Mehr Frauen als Männer befürworten den Ausstieg

Die meisten Atomgegner finden sich unter den 40- bis 44-Jährigen (73,4 Prozent). Der Großteil derer, die den im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausstieg aus der Kernkraft fordern, ist weiblich (67,4 Prozent). Unter den männlichen Befragten würden 65,7 Prozent die Vereinbarung gerne zurücknehmen. Mit einem Anteil von 31,1 Prozent stellen Personen ab 65 Jahren den größten Teil der Befürworter nuklear erzeugter Energie.


Ablehnung der Atomenergie in allen Bildungsschichten

In allen Bildungsschichten überwiegt die Ablehnung der Atomkraft. In der Gruppe derer, die einen Hauptschulabschluss ohne Lehre haben, ist die Ablehnung am größten (66,7 Prozent), dicht gefolgt von Befragten mit Abitur (65,8 Prozent) oder Studium (61,7 Prozent).

Den höchsten Anteil unter den Befürwortern von Atomenergie weisen mit 29,8 Prozent Akademiker auf. Den niedrigsten Anteil an Befürwortern haben Hauptschüler ohne Lehre mit 16,0 Prozent.


Atomgegner überwiegen in allen Einkommensschichten

Der größte Teil der Atomgegner verfügt über ein Einkommen zwischen 2.000 und 3.000 Euro (72,4 Prozent). Unter den Spitzenverdienern mit einem Einkommen von 5.000 bis 6.000 Euro sind 54,5 Prozent der Meinung, dass die Bundesregierung am geplanten Atomausstieg festhalten sollte.

11.01.2007   Quelle: EuPD Research
Antworten
Trickse:

Gesetz für Wärme aus erneuerbaren Energien

 
12.01.07 09:35
BEE: Gesetz für Wärme aus erneuerbaren Energien dringend notwendig

Unternehmen und Verbände aus der Branche der erneuerbaren Energien unterstützen eine von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel angekündigte Initiative für mehr Wärme aus regenerativen Quellen. Mit einem Wärmegesetz nach dem Modell des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für die Stromproduktion könne Deutschland die Zielvorgaben der Europäischen Kommission bei den CO2-Einsparungen erreichen, so der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. Bis 2012 könnten allein dadurch 10 Millionen Tonnen CO2 weniger emittiert und damit auch drohende Mehrkosten des Emissionshandels abgewendet werden, rechnet der BEE vor.  Angesichts der Lieferausfälle bei Öl und Gas aus Russland sei es notwendig, auf heimische Energieträger umzustellen"Nirgendwo sonst können so schnell und kostengünstig Öl und Gas ersetzt werden, wie im Wärmesektor. Solarwärme, Bioenergie und Erdwärme sind die Lösung, um weg zu kommen von teuren Energieimporten und gleichzeitig umweltschädliche Klimagase zu reduzieren. Erneuerbare Energien sind eine Versicherung gegen weitere Kostenbelastungen", sagt BEE-Geschäftsführer Milan Nitzschke. Damit komme dem Ausbau von Wärme aus erneuerbaren Energien auch eine starke soziale Bedeutung zu.


Solarwärme, Bioenergie und Geothermie wachsen nicht schnell genug

Ein Wärmegesetz für Erneuerbare Energien sei unverzichtbar, um die notwendige Investitionssicherheit für Heizungsbetreiber und Hersteller zu bieten, betont der BEE. In der Vergangenheit hatte ein ständiges "Stop-and-Go" bei der Förderung einen größeren Ausbau der Wärmeproduktion aus Sonnenenergie, Biomasse und mit Geothermie-Anlagen verhindert. Während sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in den letzten 10 Jahren verdreifacht habe, sei die Wärmeproduktion im gleichen Zeitraum gerade mal um etwa 40 Prozent gewachsen. Vor diesem Hintergrund sei es richtig, wenn Gabriel jetzt ein Gesetz vorschlage, mit dem die Abnahme von Wärme aus Erneuerbaren Energien vergleichbar mit der Stromerzeugung geregelt würde.


Über 50.000 neue Arbeitsplätze könnten geschaffen werden

"Mit einem Wärmegesetz kann der Ausbau erneuerbarer Energien massiv gesteigert werden", bekräftigt Carsten Körnig, BEE-Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW): Das Ziel von 20 Prozent Wärme aus Erneuerbaren Energien im Jahr 2020 werde damit erreichbar. Die Investitionen, die hierdurch in Deutschland angestoßen werden könnten, beziffert die Branche mit über 70 Milliarden Euro. Damit sei auch die Schaffung von über 50.000 Arbeitsplätzen verbunden.


BEE: Wärmegesetz bringt keine Mehrkosten, sondern volkswirtschaftlichen Gewinn

Mehrkosten für die Verbraucher würden dadurch nicht entstehen. So würden die Kosten für erneuerbare Energien kontinuierlich gesenkt, während die Kosten für Öl und Gas absehbar weiter steigen würden. "Wenn das Gesetz klug ausgestaltet wird, kommt man mit dem Geld aus, das ohnehin schon im Bundeshaushalt für Wärme aus Erneuerbaren Energien vorgesehen ist. Belastungen wird es nicht geben", so Nitzschke. Befürchtungen vor Mehrkosten entbehrten daher jeder Grundlage. Durch die Einsparung von Energieimporten und Umwelkosten sei ein Gesetz für Wärme aus erneuerbaren Energien stattdessen ein riesiger volkswirtschaftlicher Gewinn.

12.01.2007   Quelle: BEE   © Heindl Server GmbH  
Antworten
nasgul:

zu Pos. 18

 
12.01.07 09:54
Wenn ein Wärmegesetz keine zusätzlichen Kosten verursacht, also anders gesprochen, die Technologieen zur Wärmegewinnung marktwirschaftlich konkurrenzfähig sind, wofür braucht es dann ein Gesetz? Weshalb stellt man sich nicht einfach dem Markt, denn immerhin hat die Branche der erneuerbaren und umweltfreundlichen Energien doch noch zusätzlich den entscheidenen Vorteil, dass für ihre Produkte ein Großteil der Verbraucher aus Gewissensgründen freiwillig bereit ist einen Aufpreis zu zahlen.

Zum riesigen volkswirtschaftlichen Gewinn. Wenn bei einer Gesamtinvestition von 70 Milliarden Euro eine Schaffung von gerade mal 50.000 Arbeitsplätzen rausspringt, dann würde ich dies nicht unbedingt als dieses bezeichnen. Zumal man ja davon die Arbeitsplätze wieder abziehen muss, die auf der anderen Seite wegfallen.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Hot-Stocks-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem TecDAX (Performance) Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
4 373 Bechtle - kaufenswert! bullish987 ukka 16.01.26 18:37
30 11.268 Analysten Treffen bei Singulus ....... DieWahrheit lerchengrund 15.01.26 10:54
  5 Transaktionssteuer sparbuch ARIVA.DE 21.11.25 16:15
4 474 Stratec Biomedical System WKN:728900 bringen am luiza resistenz 18.11.25 11:47
22 842 Bijou Brigitte - there is no end! slimfast Obelisk 25.08.25 09:08

--button_text--