..ich hatte noch das Glück Deinen Beitrag zu lesen. Wenn es ginge würde ich Dir mein ganzes Kontingent an grünen Sternchen geben.
Die Gebrüder Grimm hätten Dich mit Sicherheit in ihrer Familie aufgenommen
( Jacob Grimm (* 4. Januar 1785 in Hanau, † 20. September 1863 in Berlin) und
Wilhelm Grimm (* 24. Februar 1786 in Hanau, † 16. Dezember 1859 in Berlin).
Auch im Mittelalter hätte Dich mancher "Großkopferte Fürst, Herzog, Prinz an seinem Hof als" Narr " angestellt. Das waren hochintelligente Menschen, die nach einer Eingewöhnungszeit,sehr geschickt den Unmut des Volkes, wie Unterdrückung und Ungerechtigkeit in humorvollen Geschichten dem jeweiligen Herrscher präsentierten.
Sie hielten der Obrigkeit sozusagen den Spiegel vor das Gesicht.
Es wäre schon sehr interessant wie z.B. die ALF-Geschichte von einem "Narren" der heutigen Zeit in einem Magazin veröffentlicht würde, denn wir leben ja in einer Demokratie und kein Journalist muß die Wahrheit in humorvollen Geschichten verpacken, oder etwa doch?
Damit ich auf keinen Fall mißverstanden werde, bitte mal im Wikipedia über Narren lesen,
denn das waren die einzigen Menschen die sich getraut haben und denen es auch gestattet war, dem Herrscher die Wahrheit zu sagen.
In der heutigen Zeit können wir täglich, immer und überall lesen und hören was in der Welt geschieht und darum freue ich mich in der heutigen Zeit zu leben.
de.wikipedia.org/wiki/Narr
Narren hatten zu Teilen an Fürstenhöfen auch die politische Funktion, zu Zeiten absolutistischer Herrschaft die einzigen zu sein, die dem Fürsten noch die Wahrheit übermittelten, ihn an das Geschehen in seinem Herrschaftsbereich ankoppelten. Sei es, dass sie selbst als Spaßmacher oder Künstler scharfe Beobachter des Zeitgeschehens waren, oder aber sich von Ratgebern und Hofleuten zur Übermittlung von Informationen oder Meinungen instrumentieren ließen, bzw. Wahres und Nachdenkenswertes dem Fürsten zu übermitteln. Dinge, die ein „normaler Mensch“ wegen des Zornes-Risikos sich nicht vor Publikum oder Zeugen zu sagen getraut hätte, weshalb man eben noch den Narren vorschicken konnte. Wenn die Meinungen und Mitteilungen ungefällig waren, dann tat man es eben als „Narretei“ ab.