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“Trumpismus” bezeichnet die politische Ideologie und Bewegung, die mit Donald Trump verbunden ist. Sie umfasst seine spezifischen politischen Überzeugungen, seine Art der Kommunikation und die politische Kultur, die er prägt. Trumpismus hat sowohl konservative als auch populistische Elemente und zeichnet sich durch eine Reihe von Merkmalen aus:
Populismus und Anti-Establishment-Haltung: Trumpismus stellt sich als Stimme des “kleinen Mannes” gegen das politische Establishment dar. Er richtet sich gegen Eliten in Politik, Wirtschaft und Medien und betont die Nähe zu den “normalen Bürgern”. Trump selbst kann somit keiner Elite angehören
Nationalismus und Isolationismus: In der Außenpolitik setzt Trumpismus stark auf nationalistische und isolationistische Tendenzen, wie etwa die Politik des “America First”. Das bedeutet eine Abkehr von multilateralen Organisationen und internationalen Verpflichtungen zugunsten nationaler Interessen. Nationalsozialistisch.
Einwanderungskritik und Grenzsicherheit: Ein zentrales Thema des Trumpismus ist die Einschränkung der Einwanderung und die Betonung der Grenzsicherung, insbesondere an der Grenze zu Mexiko.
Kritik an Globalisierung und Freihandel: Trumpismus lehnt viele Aspekte der Globalisierung ab und sieht Freihandelsabkommen kritisch, da diese nach Ansicht der Bewegung Arbeitsplätze in den USA kosten und die heimische Wirtschaft schwächen. Einfuhrzölle schützen jedoch nicht die heimische Wirtschaft sondern sind verdeckte Steuererhöhungen für die Bevölkerung welche das aber nicht kapiert.
Autoritärer Führungsstil: Trumpismus betont einen charismatischen Führungsstil und setzt auf die persönliche Loyalität gegenüber dem Führer. Oft stehen dabei polarisierende Rhetorik und die Ablehnung von konventionellen politischen Normen im Vordergrund.
Kritik an den Medien: Trumpismus äußert sich häufig kritisch gegenüber den traditionellen Medien, die oft als “Fake News” oder “Mainstream Media” bezeichnet werden. Stattdessen setzt er auf soziale Medien und alternative Plattformen. Oberste Maxime: Trump hat immer Recht
Kulturelle und soziale Themen: Der Trumpismus vertritt oft konservative Positionen bei sozialen und kulturellen Fragen, beispielsweise in Bezug auf Religion, LGBTQ+-Rechte und Geschlechterrollen.
Insgesamt ist der Trumpismus eine Mischung aus konservativen und populistischen Ideen, die eine starke Anhängerschaft in den USA und darüber hinaus gewonnen hat. Kritiker sehen in ihm eine Gefahr für die Demokratie und die politische Kultur, da er zur Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft beiträgt. Befürworter hingegen schätzen den Ansatz, die traditionellen politischen Strukturen infrage zu stellen und sich für die Interessen “vergessener” Bevölkerungsgruppen einzusetzen.