el hat über seine Tochtergesellschaft Nel Hydrogen und H2 Logic einen Auftrag über ca. 25 Mio. NOK für die Lieferung einer Wasserstofftankstelle in Kjørbo in Sandvika erhalten.
Es schreibt das Unternehmen in zwei Nachrichten am Freitag. Über seine Tochtergesellschaften wird Nel die Ladestation im Jahr 2016 vor Ort mit Wasserstoff versorgen.
Die Station bleibt neben dem Powerhouse Kjørbo-Gebäude und wird von Uno-X betrieben.
Hohes Interesse
CEO Jon André Løkke sagt, dass Nel großes Interesse an Systemen im Zusammenhang mit überschüssiger Energie sieht.
Am Freitagmorgen gab Nel bekannt, dass er einen Auftrag über 25 Mio. NOK vom JV-Uno-X Hydrogen erhalten hat, an dem Nel 49 Prozent besitzt. Jv-et hat einen Vertrag über den Bau einer Tankstelle in Sandvika unterzeichnet.
Laut CEO Jon André Løkke stößt das Unternehmen auch bei anderen Spielern auf großes Interesse.
- Wir sehen in vielen anderen Märkten ein sehr großes Interesse an der gleichen Richtung und führen an vielen anderen Orten einen Dialog mit den Akteuren, in dem wir über ähnliche Lösungen sprechen, sagt Løkke am Freitag gegenüber TDN Finans.
Die Ladestation in Kjørbo in Sandvika wird überschüssige Energie aus Solarzellen nutzen. Diese Energie muss direkt in kostengünstigen Wasserstoff umgewandelt werden, der wiederum mit Wasserstoffautos gefüllt werden muss. Die Station wird im Laufe des Jahres 2016 fertig sein.
-Das System ist mit überschüssiger Energie verbunden. Wir finden das an sich schon interessant, da bisher keine solchen Benchmark-Projekte durchgeführt wurden. Dies ist tatsächlich die erste, bei der überschüssige Energie aus gewerblichen Bürogebäuden in Wasserstoff umgewandelt wird.
Das Projekt in Sandvika hat ein Gesamtbudget von 28,4 Mio. NOK. Davon entfallen 5,7 Millionen auf die Gemeinde Akershus und 7,7 Millionen auf Enova. Weitere Partner sind das Beratungsunternehmen Asplan Viak und die Gemeinde Bærum.
Løkke möchte nicht kommentieren, wie die Ränder des neuen Projekts aussehen. Er möchte auch nicht sagen, wann weitere Details zu den 20 Ladestationen, die das Unternehmen in Norwegen bauen möchte, vorliegen.
-Wir sind nicht näher darauf eingegangen. Aber wir arbeiten mit unserem Partner und Investoren zusammen und arbeiten nicht zuletzt systematisch an der Suche nach Standorten, sagt Løkke.
www.dn.no/hydrogenbil/hydrogen/nel-asa/...andvika/1-1-5612812