Wie die Tageszeitung DIE WELT heute berichtet, plant die France Telecom den Abbau von 1.500 Stellen bei Mobilcom für die post-Schmidt Ära.
Schmidt, der sich weigert, dem Willen der FT zu folgen und das Unternehmen zu verlassen, soll durch die Kündigung der Kooperationsvereinbarung seitens der FT unter Druck gesetzt werden. Da sind sich Experten einig.
Dass es zu einer Insolvenz kommt, sei dagegen eher unwahrscheinlich, denn alleine in diesem Jahr habe die FT rund 400 Mio. Euro in Mobilcom investiert. Zudem könnte eine Klagewelle von Kleinaktionären auf die Franzosen zukommen.
In einem Interview mit der Tageszeitung betonte Schmidt allerdings, dass er das Unternehmen erst verlassen wolle, sobald er ein Übernahmeangebot für seine Aktien vorliegen habe. Der Aktuelle Aktienkurs von etwas über 6 Euro sei dafür jedoch kein Maßstab, so Schmidt. Der Firmengründer verlangt momentan 22 Euro je Aktie von der FT.
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