Milliardenmarkt für Solarworld und Solarparc


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SolarWorld AG 0,042 € +23,53% Perf. seit Threadbeginn:   -100,00%
 
Windwelt:

Sonne wird stärker gefördert

 
04.07.05 10:16
Heizen mit Sonnenwärme: ab 1. Juli höhere Förderung
Auch steigende Ölpreise machen Solarwärme immer attraktiver

Hausbesitzer, die auf ihrem Dächern eine Solarwärmeanlagen zur Heizungsunterstützung installieren, profitieren ab sofort zweifach: das Bundesumweltministerium hat zum 1. Juli 2005 die Fördersätze angehoben. Gleichzeitig verringern Solarwärmeanlagen den Brennstoffverbrauch der Heizung und sind damit ein wirksames Mittel gegen die immer stärken steigenden Öl- und Gaspreise. Deutsche Verbraucher mussten noch nie so viel für Wärme bezahlen wie im letzten Winter. Beim Heizöl stiegen die Kosten gegenüber dem Vorjahr für einen Durchschnittshaushalt um 27%. Unter www.solarfoerderung.de bietet die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) mit Unterstützung der bundeseigenen KfW-Förderbank einen kostenfreien und herstellerneutralen Internetratgeber, welcher sämtliche Details zu den neuen Förderbedingungen enthält.


Wer ab 1. Juli eine Solaranlage zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung errichtet, erhält vom Staat statt bisher 110 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche nun 135 Euro nicht rückzahlbaren Zuschuss. Bei durchschnittlich 15 Quadratmeter Kollektorfläche bekommt der Hausbesitzer für seine neue Solarwärmeanlage somit über 2.000 Euro Zuschuss vom Staat überwiesen. Gleichzeitig mit dieser deutlichen Verbesserung werden die Fördersätze für Solarwärmeanlagen, welche nur der Brauchwassererwärmung dienen, ab 1. Juli leicht gesenkt. Solche Anlagen erhalten zukünftig 105 statt bisher 110 Euro Zuschuss pro Quadratmeter. Wohingegen die Verbesserungen im Bereich solarer Heizungsunterstützung bei 15 Quadratmeter einen zusätzlichen Zuschuss von 375 Euro bringen, muss der Bauherr von kleinen Anlagen nur auf 30 Euro Zuschuss für eine durchschnittlich sechs Quadratmeter große Anlage verzichten.

UVS-Geschäftsführer Carsten Körnig sieht insgesamt positive Impulse für die Branche: „Solares Heizen wird angesichts stetig steigenden Ölpreise immer attraktiver. Eine Solaranlage dient dem Bürger zunehmend als Schutz vor steigenden Brennstoffkosten.“

Die Solarförderung erfolgt im Rahmen des Marktanreizprogrammes für Erneuerbare Energien. Alle Anträge, welche ab 1. Juli 2005 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingehen, erhalten die neuen Förderkonditionen.

Bereits zwei Millionen Bundesbürger leben in Häusern mit Solaranlagenanschluss und nutzen die Wärme der Sonne. Schon eine kleine Solaranlage kann während ihrer Lebensdauer bis zu 10.000 Liter Öl sparen. Im Zusammenhang mit einer Heizungssanierung können die Heizkosten um 30 – 50 % gesenkt werden.

www.solarwirtschaft.de/typo3/...id=283&backPID=20&tt_news=3076
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Windwelt:

Solarworld kann es einfach nicht lassen

 
04.07.05 11:32
und steigt und steigt und steigt :-)
Kursziel 80-90 Euro!
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Solarparc:

Solarbranche ist Jobmotor der Zukunft

 
05.07.05 15:40
05.07.2005

Die Erneuerbaren Energien, insbesondere die PV-Branche, sind der Jobmotor der Zukunft! Darüber berichten mehrere Zeitungen. Teils im Mittelpunkt dabei die Ankündigung von SolarWorld-Chef Frank Asbeck, die Zahl der Arbeitplätze beim Konzern um 300 auf 1.000 aufzustocken. Vor diesem Hintergrund geht aus verschiedenen Richtungen in den Medien die Aufforderung an die Union, ein klares Bekenntnis zu den Erneuerbaren nach einem eventuellen Regierungswechsel abzulegen - und die Union scheint hier gar nicht abgeneigt ...

Im Bonner Generalanzeiger sagt Frank Asbeck zum EEG: "Es ist ein Erfolgsmodell, das garantiert, dass der Anteil erneuerbarer Energien massenwirksam angehoben wird". Seiner Auffassung nach hat sich die Union bereits positioniert, indem sie das Gesetz im Bundesrat durchgewinkt habe. Damit bestünde Planungssicherheit bis über das Jahr 2007. Zudem kündigt er an: Solarworld will in diesem Jahr wiederum stärker als die Branche wachsen und visiert ein Umsatzplus von 40 Prozent an. 2010 wolle der Marktführer die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro überschreiten.

Weiteres Thema: Der wieder steigende Ölpreis drückt erneut auf die Stimmung bei Wirtschaft, Börse und Verbrauchern.

solarworld.de/
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Solarparc:

Stimmung wirklich verbessert?

 
06.07.05 14:16
06.07.2005
Das Thema erneuerbare Energien spielt in der politischen Diskussion weiterhin eine wichtige Rolle. Die "Berliner Morgenpost" meldet, dass durch erneuerbare Energien 70.000 neue Jobs geschaffen werden. Die Nachrichtenagentur "REUTERS" berichtet über Befürchtungen der Unternehmen, dass durch Änderungen der Gesetzeslage die Aussicht auf weitere neue Jobs jedoch gefährdet werden kann. Der Branchendienst IWR vermeldet gleichzeitig , dass sich "die Stimmung verbessert. Der Geschäftsklima-Index des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) stieg kräftig an und verbesserte sich auf 100,5 Punkte (Mai: 92,2)". Auch im Ausland sind die Aussichten positiv. Dort wird ein "rasanter Anstieg des Wachstums"(solarserver) für die Solarbranche verzeichnet.  
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Solarparc:

Conergy steigt und Solarworld?

 
06.07.05 14:22
Während Solarworld nur ein bisschen am
Jahreshoch kratzt, schießt Conergy gen Norden!
Die letzten Tage immer plus 5-8 Prozent!
Wenn das so weitergeht, überholt Conergy
Solarworld noch!

Wir haben einen neuen SuperSonnenKönig ;-)
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Windwelt:

Ich weiß etwas, das ihr nicht wisst...

 
08.07.05 16:42
...oder welches Spiel wird hier bei Solarworld
gespielt? Neues ultimatives Hoch heute wieder erreicht!
Die Aktie schießt in den Himmel! Gibt es neue Informationen?
Irgendetwas muss kommen, sonst würden Investoren nicht wie
verrückt einsteigen in die Aktie...

Solarworld steigt und steigt und steigt: Wer weiß etwas,
das wir nicht wissen?
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pinkie12345:

Der grund ist die Fantasie..

 
08.07.05 16:54
Kursziel 100€
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Windwelt:

BUND pro Solar

 
08.07.05 17:03
BUND legt Kernforderungen zur Bundestagswahl vor

Die zentralen Aufgaben für die Umweltpolitik der nächsten Jahre hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in einem 10-Punkte-Katalog benannt. Vor dem Kanzleramt präsentierte der Verband am Freitag mit einer Plakatwand seine Forderungen: Erneuerbare Energien müssten gezielt gefördert und der Ausstieg aus der Atomenergie beschleunigt werden.  Das Recht der Verbraucher auf gentechnikfreie Lebensmittel müsse gesichert und gefährliche Chemikalien verboten werden. Notwendig sei die Fortsetzung der Agrarreform und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Umweltschädliche Subventionen müssten abgebaut und die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze in der Wachstumsbranche Umweltschutz vorangetrieben werden.

www.solarserver.de

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Solarparc:

Ich krieg gleich das Kotzen

 
11.07.05 14:16
Solarworld +8 Prozent auf 82 Euro!
Die Mutter rennt und rennt und Tochter
SOlarparc bleibt allein in der dunklen
Garage...

Was ist nur los bei Solarworld???
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Windwelt:

Förderung Solar-Energie nicht ändern

 
12.07.05 13:26
  Alzenau/Berlin (dpa) - Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne)
hat angesichts der technologischen Solarenergie-Erfolge vor einer
Veränderung der Förderbedingungen für erneuerbare Energien gewarnt.
«Wer hier unbeholfen mit ideologischen Scheuklappen agiert, der setzt
Hunderte von Arbeitsplätzen in Deutschland aufs Spiel»», erklärte
Trittin am Dienstag im bayerischen Alzenau in Anspielung auf das
Wahlprogramm von CDU und CSU. Auch die Photovoltaik-Branche stehe im
harten internationalen Wettbewerb, sagte der Minister bei einem
Besuch der Firma RWE Schott Solar. CDU-Chefin Angela Merkel hatte am
Vortag erklärt, die Union werde im Falle eines Wahlsieges zwar an
erneuerbaren Energien festhalten, wolle aber «Überförderungen
zurückführen».

  «Dank der verlässlichen Rahmenbedingungen des Erneuerbare-
Energien- Gesetzes (EEG) hat die deutsche Photovoltaik-Branche eine
20-jährige Planungs- und Investitionssicherheit», betonte Trittin.
Alleine am Standort Alzenau habe das Unternehmen in jüngster Zeit 180
Millionen Euro in den Ausbau der Produktion von Solarzellen und
Solarmodulen investiert. Deutschland habe mittlerweile Japan bei der
Errichtung von Anlagen zur Erzeugung von Photovoltaik-Solarstrom
überholt und stehe mit mehr als 300 Megawatt Jahresleistung im Jahr
2004 an der Weltspitze. Beide Länder und die USA produzierten derzeit
zusammen 80 Prozent der weltweit erzeugten Solarzellen.

  Insgesamt wird die Photovoltaik-Branche nach Angaben des
Umweltministeriums ihre Produktionskapazitäten in Deutschland bis
2006 um 350 Prozent im Vergleich zu 2003 ausbauen. Sie
erwirtschaftete 2004 einen Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro
und sichert bereits über 20 000 Arbeitsplätze. «In 15 Jahren wird mit
einem globalen Jahresumsatz (...) von 100 Milliarden gerechnet -
vergleichbar mit dem heutigen Markt der Halbleiterindustrie.»
Antworten
Windwelt:

FDP und CDU7CSU einig darüber,...

 
12.07.05 17:35
...dass das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) abgeschafft wird.

www.solarserver.de

Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) werde den Strom allein im Jahr 2005 um mehr als 2,5 Milliarden Euro verteuern, erklärte die energie- und verbraucherpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gudrun KOPP anlässlich des am 13.07.2005 in Kraft tretenden neuen Energiewirtschaftsgesetzes (ENWG). Auch das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-Gesetz) sei ein Kostentreiber.  Die FDP wolle das EEG abschaffen und das KWK-Gesetz reformieren, heißt es in der Pressemitteilung der energiepolitischen FDP-Sprecherin.

"Strompreise mit staatlichen Kosten belastet"

Das neue Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sei ein wichtiger Meilenstein für das Aufbrechen des natürlichen Monopols im Bereich der Netze und ihrer Entgelte, so Kopp. Es bilde zudem den nötigen Rechtsrahmen für milliardenschwere Investitionen der Energiewirtschaft in Kraftwerke und den Netzausbau. Die Energiepreise belasten die Verbraucher laut Kopp derzeit überproportional, was sich in Konsumzurückhaltung niederschlage. Die Netzentgelte machten jedoch nur 30% der Strom- und Gaspreise aus. Schon deshalb seien nennenswerte Preissenkungen kaum zu erwarten. Über 41% der Strompreise seien aber mit staatlichen Kosten belastet, zum Beispiel durch das EEG.

Energiewirtschaft soll Automatismus von Gaspreiserhöhungen beenden

"Auch die Öl-Gas-Preisbindung muss wegfallen. Sie ist längst überholt und sachlich nicht gerechtfertigt", so Kopp. So hätten Gasversorger angekündigt, ihre Preise zum 1. August 2005 sogar in zweistelliger Höhe anzuheben. Die seit den fünfziger Jahren geltende Anbindung des Gaspreises an den Heizölpreis beruhe auf einer privatwirtschaftlichen Vereinbarung. Sie sei rechtlich nicht vorgeschrieben. "Ich fordere die Energiewirtschaft auf, endlich die entsprechende Preisgleitklausel abzuschaffen, um den Automatismus von Gaspreiserhöhungen zu beenden", heißt es in der Pressemitteilung.
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bauwi:

Ihr liegt richtig!

 
12.07.05 20:24
Fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas, Kohle und auch Uran gehen zur Neige. Im Gegensatz dazu stehen die Erneuerbaren Energien, die uns nicht nur kostenlos, sondern auch unendlich zur Verfügung stehen. Politik und Fachwelt sind sich einig: Angesichts einer weltweit wachsenden Energienachfrage gibt es künftig keine erkennbare Alternative zu den Erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Wasser, Geothermie, Biomasse). Insbesondere die Sonne gilt als die größte Energiequelle, die der Menschheit zur Verfügung steht. Die täglich auf die Erde einstrahlende Sonnenenergie entspricht etwa dem 15.000-fachen der Energiemenge, die pro Tag weltweit benötigt wird. Und die Kraft der Sonne rechnet sich: Solarstrom profitiert in zahlreichen europäischen Ländern von einer geregelten Förderung in Form von Abnahmegarantien und überdurchschnittlicher Einspeisevergütung. Ein Milliarden-Euro-Markt entsteht!

Milliardenmarkt für Solarworld und Solarparc 2010999

MfG bauwi
Antworten
Windwelt:

Asbeck im Interview:

 
13.07.05 13:18
Viele Wirtschaftsredaktionen denken darüber nach, wie sich der Solarmarkt nach einem möglichen Machtwechsel entwickelt. Die Nähe zur Atomkraft bei der CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel lässt manche Kommentatoren spekulieren. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitz-ender der SolarWorld AG dazu: "Ich glaube nicht, dass eine CDU-geführte Regierung die Einspeisevergütungen für Solarstrom kippt."

Der "Börsenreport" denkt in ähnliche Richtung und verweist auf das Enagegement der Solarworld AG im Ausland. Er berichtet: "Zielland ist für SolarWorld die USA. Dort wird SolarWorld ein eigenes Werk bauen. In zwei Jahren werde das Unternehmen soweit sein.

In dem Werk sollen jährlich Solarmodule für den amerikanischen Markt mit einer Gesamtleistung von 30 Megawatt montiert werden. Der Konzern hatte vor kurzem in den USA eine Vertriebstochter gegründet. In spätestens drei Jahren wolle Solarworld mehr als 50% des Umsatzes im Ausland erzielen."

www.solarworld.de
Antworten
Windwelt:

Asbeck versucht indirekt...

 
13.07.05 13:40
...daruaf aufmerksam zu machen,
dass im Falle eines Regierungswechsels
durch die Fokussierung auf das USA-Geschäft
das Geschäftsmodell der Solarworld tragfähig bleibt!

Will er uns beruhigen?
Dann gibt es wohl auch einen Grund zur Beunruhigung?!?
Antworten
Windwelt:

EnWG in Kraft getreten

 
13.07.05 15:15
Energiewirtschaftsgesetz in Kraft getreten

  Berlin (ddp.vwd). Das Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ist am
Mittwoch in Kraft getreten. Das Bundeskabinett verabschiedete
zugleich vier Verordnungen zum Netzzugang und zu den Netzentgelten
für Strom und Gas, die die Vorgaben des EnWG ergänzen und
präzisieren, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin
mitteilte. Sie regelten zudem die Arbeit der neuen Bundesnetzagentur,
die am Mittwoch in Bonn offiziell ihre Arbeit aufnahm.

  Das EnWG setzt EU-Vorgaben aus dem Jahr 2003 verzögert um. Es gilt
als neues Grundgesetz für den vor sieben Jahren liberalisierten
Strom- und Gasmarkt. Das Gesetz versucht den bisher hohen Stand der
Versorgungssicherheit im deutschen Energiesektor zu erhalten und für
mehr Transparenz bei der Preisbildung zu sorgen. Die
Bundesnetzagentur soll zum Schiedsrichter für Streitigkeiten um
Netzzugang und Netzentgelte werden.

  Der Gesetzgeber sieht zudem die gesellschaftsrechtliche Trennung
der Energieherstellung und des Netzbetriebs vor («unbundling»), um
allen Wettbewerbern gleiche Zugangsbedingungen zu sichern. Alle
geplanten Erhöhungen von Netzentgelten im Strombereich müssen künftig
der Regulierungsbehörde angezeigt werden. Diese prüft die Entgelte
vorab und kann mit einer Begründung Erhöhungen untersagen. Die
Aufsicht soll eine übermäßige Anhebung der Netzentgelte verhindern.
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Windwelt:

Solarworld bald 90 Euro

 
13.07.05 16:51
Solarworld kennt wohl kein Halten!
80-90 Euro waren das Kursziel.
Die obere Grenze ist bald erreicht.
Was kommt danach? Werden die
Halbjahreszahlen etwa schon wieder
über den Prognosen liegen? Anscheinend
kennt man bei Solarworld nur noch
Optimismus. Schön so!
Milliardenmarkt für Solarworld und Solarparc 11092
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Windwelt:

Markt wächst weiter

 
16.07.05 20:46
Ein schneller Nachfrageanstieg nach allen Arten von Energie hat 2004 die Energiemärkte dominiert und zu steigenden Preisen geführt. Das berichtet die Deutsche BP Aktiengesellschaft anlässlich der Veröffentlichung der "BP Statistical Review of World Energy". Außergewöhnlich sei der Bedarf von China gewesen. Das Ausmaß des Nachfragewachstums sei allerdings ein globales Phänomen, das den10-Jahrestrend in jeder Region der Welt überstiegen habe, heißt es in der Pressemitteilung.
 
"Der gesamte Energieverbrauch weltweit ist 2004 um 4,3 % gestiegen. Mengenmäßig ist es das größte je gemessene Jahreswachstum an weltweitem Primärenergiekonsum und das höchste prozentuale Wachstum seit 1984. Es ist außergewöhnlich, dass dieser Nachfrageanstieg geographisch so großflächig verteilt war", sagte Peter Davies, Chef-Volkswirt der BP, am 30.06.2005 bei der Vorstellung des Reports in Berlin. Der seit 1951 jährlich herausgegebene Bericht enthält Datenreihen über die Produktion und den Konsum der Energie weltweit bis einschließlich Ende 2004.

USA und China verbrauchen 36,4 der Gesamtenergie weltweit

Während die chinesische Wirtschaft im Jahr 2004 um 9,5 % wuchs, übertraf der Energiebedarf Chinas diese Zahl noch – er wuchs laut BP über das Jahr gerechnet um bis zu 15,1 %. Innerhalb der letzten drei Jahre sei der chinesische Energiebedarf um 65 % gestiegen, was mehr als die Hälfte des weltweiten Bedarfswachstums in diesem Zeitraum ausmache. China verbrauche nun 13,6 % der Gesamtenergie weltweit und liege nach den USA mit 22,8 % an zweiter Stelle. Deutschland brauche nur 3,2 %, die EU 25 mit 16,8 % allerdings etwas mehr als China. Außer in China stieg die Gesamtenergienachfrage um 2,8 % - laut BP der bedeutendste prozentuale Anstieg seit 1996 und etwa das Zweifache des Wachstums der zwei vorherigen Jahre. Während jede Region ein überdurchschnittliches Wachstum zu verzeichnen hatte, stieg der Bedarf von Ländern außerhalb der OECD (ohne China) um 4,8 %, ungefähr drei Mal so schnell wie der von OECD-Ländern.

3,4 % höherer Ölverbrauch im Jahr 2004

Der Ölverbrauch 2004 zeigte laut BP mit einem Zuwachs von 3,4 % beziehungsweise 2,5 Million Barrel pro Tag die schnellste Wachstumsrate seit 1978. Der steigende Bedarf aus China habe für mehr als ein Drittel dieses Wachstums gesorgt, mit einem Anstieg von 15,8 %, also einer zusätzlichen Menge von fast 900.000 Fass (159 Liter)/Tag. In Deutschland ging der Ölverbrauch gegenüber 2003 um 1,2 % zurück. Damit verbrauchte Deutschland 2,6 Million Fass/Tag bzw. 3,3 %. Am meisten verbrauchen nach wie vor die USA (24,9 %). Es folgen dann mit großem Abstand China (8,2 %), Japan (6,4 %), Russland (3,4%), Deutschland (3,3 %) und Indien (3,2 %). Die Nachfrage sei trotz der Rekordpreise, die über das Jahr gerechnet bei durchschnittlich 38,3 $ pro Fass gelegen hätten, sehr hoch – mit einer Steigerung von fast 33 % gegenüber 2003 und dem höchsten je verzeichneten durchschnittlichen Tagespreis im Bericht.

Ölförderung erreicht erstmals 80 Millionen Fass pro Tag

Die Ölförderung wurde laut BP gesteigert, um der Nachfrage gerecht zu werden, und habe 2004 erstmals 80 Millionen Fass/Tag überschritten.
Außerhalb der OPEC sei 2004 die Produktion um 965.000 Fass/Tag gestiegen, deutlich über dem 10-Jahres-Durchschitt. Die Produktion Russlands sei zum wiederholten Mal am schnellsten gewachsen mit einer Fördermenge von fast 750.000 Fass/Tag. Angola, Tschad, Ecuador, Äquatorialguinea und Kasachstan verzeichneten alle ein Wachstum von mehr als 100.000 Fass/Tag. Der deutlichste Rückgang war laut BP im UK mit 230.000 Fass/Tag und in den USA mit 160.000 Fass/Tag zu verzeichnen.

Erdgas: Verbrauch, Förderung und Preise steigen

Der weltweite Gasverbrauch stieg 2004 um 3,3 % und lag damit über dem 10-Jahresdurchschitt von 2,6 %. Die Gasförderung stieg in allen Regionen außer Nordamerika. In Europa habe der Anstieg in den Niederlanden, Russland und Norwegen den Förderungsrückgang im UK mehr als ausgeglichen. Auch die Gaspreise stiegen. Der durchschnittliche Henry Hub US-Gaspreis stieg auf 5,85 US-Dollar pro mBtu (million British thermal units). Auch dies war ein Rekord-Jahresdurchschnitt, stellt BP fest.

Energieerzeugung aus Atomkraftwerken wächst um 4,4 %

Der weltweite Kohleverbrauch stieg laut BP um 6,3 %. Zwei Drittel dieses Anstiegs sei allein durch China verursacht worden. Abgesehen von China kam fast der gesamte Anstieg der Nachfrage aus Asia Pacific. Die Preise für Kohle seien 2004 von allen gehandelten fossilen Brennstoffen am schnellsten gestiegen, der europäische Richtpreis stieg innerhalb des Jahres um 69 %. Nach einem leichten Rückgang 2003 sei die globale Energieerzeugung aus Atomkraftwerken um 4,4 % gestiegen berichtet BP. Die Hälfte dieses Wachstums sei auf die Wiederinbetriebnahme von 2003 stillgelegten Anlagen in Japan zurückzuführen. Weltweit seien Kapazität und Effizienz gesteigert worden. Die US-Atomkraftproduktion stieg laut BP um 3,2 % auf ein neues Allzeithoch.

Erneuerbare legen kräftig zu

Die installierte Solarstromleistung wuchs in den OECD-Ländern um 34,6 % und lag zum Jahresende 2004 bei 1.799 MW. Die weltweit installierte Windenergiekapazität wuchs laut BP "Statistical Review of World Energy" von 2003 auf 2004 um 18,9 % auf 48.000 MW. Die globale Energiegewinnung aus Wasserkraft stieg nach den Zahlen von BP 2004 um 5 %. Besonders groß sei mit einem Anstieg von 16,6 % das Wachstum in China gewesen, was im Wesentlichen auf die Inbetriebnahme neuer Wasserkraftwerke zurückgehe.

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Windwelt:

Erneuerbare Energien 17 % im Jahr 2030

 
18.07.05 10:16
Berenberg Bank: Ölpreis kann bis 2030 auf 120 US-Dollar steigen

Die Energiepreise werden langfristig gesehen weiter steigen, so das Ergebnis der von der Berenberg Bank und dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) gemeinsam erstellten Studie "Strategie 2030 - Energierohstoffe". Öl- und Gasunternehmen sowie Versorger würden davon profitieren, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung der Bank und des HWWI.   Der wirtschaftliche Aufholprozess der Entwicklungs- und Schwellenländer werde den weltweiten Energieverbrauch bis 2030 um 75% wachsen lassen, trotz im Trend weitergehender Energiesparbemühungen. "Die Energiepreise werden weiter steigende Tendenz haben. Bei einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum der Weltwirtschaft im Prognosezeitraum um 2,8% könnte der Ölpreis, ausgehend von einem Startwert im Jahr 2004 von knapp 40 US-$ je Barrel, auf 120 US-$ im Jahr 2030 steigen", so HWWI-Direktor Prof. Dr. Thomas Straubhaar, zu den Entwicklungen auf den Märkten für Energierohstoffe.

Anteil der Erneuerbaren von 17 % im Jahr 2030 prognostiziert

Die fossilen Brennstoffe Erdöl, Kohle und Erdgas, die heute den Verbrauch dominieren, werden laut Straubhaar auch noch im Jahr 2030 den weit überwiegenden Teil des Energieverbrauchs ausmachen. Das Erdgas werde jedoch seinen Anteil auf Kosten von Öl und Kohle ausweiten. Die "sonstigen Energien" (nachwachsende Rohstoffe, Wasserkraft, Kernkraft und Sonnenenergie) würden ihren Anteil von 12 auf 17% erhöhen, so der Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts.

Öl- und Gasunternehmen sowie Versorger zählen zu den Gewinnern

Auswirkungen für Unternehmen und Investoren nennt Michael Schramm, Generalbevollmächtigter und Mitglied der Geschäftsleitung der Berenberg Bank: "Unter Verwendung strenger Selektionskriterien sollten Investoren auf Unternehmen aus den Bereichen der Energierohstoffgewinnung, der Umsetzung alternativer Energieformen, des speziellen Kraftwerksbaus und der Planung/ Erstellung von Hafenanlagen setzen." Aber selbst innerhalb einzelner Sektoren werde es Gewinner und Verlierer geben, so Schramm. Generell seien Dienstleistungsbereiche von hohen Energiepreisen deutlich geringer betroffen als Fertigungsbetriebe. In einer Sektorenanalyse kommt die Berenberg Bank zu dem Schluss, dass Transport, Chemie, Automobile, Stahl- und Metallverarbeitung zu den Verlierern der prognostizierten Entwicklung gehören werden, Öl- und Gasunternehmen sowie Versorger zu den Gewinnern. Bei nicht kapitalmarktgebundenen Investments böten realwirtschaftliche Anlageformen wie Immobilien und Edelmetalle hohen Schutz vor Wertverlusten.
Antworten
Hartz5:

Wußte garnicht, daß die Kernkraft zu den

 
18.07.05 10:24
erneuerbaren Energien zählt. Aber bei dem Thema der "ökologischen" Energiegewinnung nimmt man es mit dem Rechnen ja allgemein nicht so genau.
Antworten
Windwelt:

2 Jahre Sonne

 
18.07.05 10:35
18.07.2005
"Focus-Money" berichtet in einem Special über die "Blendende Zukunft" der Solarindustrie. Seit Monaten ist die Nachfrage größer als das Angebot: „Unsere Bücher sind bis ins Jahr 2006 voll“, berichtet Frank Asbeck, Chef und Gründer der Bonner Solarworld. Da die grossen Ölkonzerne sich zunehmend im Solarbereich engagieren, ist dies aus Sicht der Autoren ein weiteres Indiz für die steigende Bedeutung dieser Form der Energiegewinnung. Auch im Ausland sieht man dies so: Tschechien und China stellen die Weichen in Richtung Förderung der Solarindustrie.  
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Windwelt:

Stimmung in Solarthermiebranche steigt

 
19.07.05 10:56
19-07-05
Ergebnisse Geschäftsklimaindex Solarbranche 2. Quartal
Stimmung in Solarthermiebranche steigt – Photovoltaik weiterhin auf hohem Niveau

Das Geschäftsklima in der deutschen Solarbranche ist weiterhin positiv. Dies vermeldet die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS). Die Stimmung unter den befragten Photovoltaikunternehmen ist weiterhin gut, allerdings nicht mehr ganz so positiv wie im ersten Quartal 2005. Der Geschäftsklimaindex Photovoltaik ist vom Basiswert 100, welcher mit Start des Indexes für das erste Quartal auf hohem Niveau festgelegt wurde, auf 92,1 gefallen. In der Solarthermie ist der Index hingegen leicht gestiegen. Hier liegt er aktuell bei 102,7. Details zu den aktuellen Ergebnissen veröffentlicht die UVS künftig regelmäßig auf der Internetseite www.solarbusinessindex.de. Mitgliedsunternehmen der UVS können sich im geschützten Bereich der Seite weitere Details der aktuellen Erhebungen anzeigen lassen.

29 Prozent der Unternehmen der Photovoltaikbranche sehen ihre Geschäftslage zur Zeit als „sehr gut“ an, im ersten Quartal waren es 33 Prozent. Als „eher gut“ bezeichnen die Lage 38 Prozent (Vorquartal: 37 Prozent). Trotz dieses leichten Stimmungsabfalls wird die geschäftliche Lage aber weiterhin positiv beurteilt: nur 13 Prozent der Photovoltaikunternehmen sehen ihre Situation als „eher schlecht“ bzw. „sehr schlecht“ Dies entspricht genau dem Wert des ersten Quartals. UVS-Geschäftsführer Carsten Körnig: „Auch wenn sich immer mehr ein parteiübergreifender Konsens zum weiteren Ausbau der Solarenergie abzeichnet, ist doch etwas Unsicherheit in der Branche zu spüren, ob es im Falle eines Regierungswechsels Änderungen in der Förderung für Solarstrom geben könnte. Dass die Börsenkurse der Solarunternehmen im zweiten Quartal aber weiterhin teils sogar massiv gestiegen sind zeigt, dass die Finanzbranche ähnlich wie die UVS keine wesentlichen Änderungen in der Solarförderung erwartet“.

Im Gegensatz zum Geschäftsklima der Photovoltaikunternehmen ist der Index für die Solarthermiebranche im zweiten Quartal leicht gestiegen. Im ersten Quartal beurteilten nur 34 Prozent ihre Lage als „sehr gut“ oder „eher gut“. Im zweiten Quartal waren es bereits 41 Prozent. „Eher schlecht“ bzw. „sehr schlecht“ sehen nur noch 16 Prozent ihre unternehmerische Situation – ein deutlicher Rückgang zu 25 Prozent im ersten Quartal. Körnig: „Der steigende Ölpreis macht Solarthermie immer wirtschaftlicher. Entsprechend ist die Nachfrage nach Solarwärmeanlagen im ersten Halbjahr deutlich gestiegen. Wir rechnen mit einer sich weiterhin verbessernden Marktentwicklung.“ Darauf deutet unter anderem ein deutlicher Anstieg der Nachfrage nach Förderanträgen im Marktanreizprogramm, der als Frühindikator für die Marktentwicklung gilt.

Der Solarindex wird vierteljährlich vom Marktforschungsinstitut Europressedienst im UVS - Auftrag erhoben. Ziel ist es, aktuelle und repräsentative Erkenntnisse zur aktuellen unternehmerischen Stimmungslage und zu den Erwartungen für die Geschäftsentwicklung der Solarbranche zu gewinnen. Zweihundert Unternehmen der Solarwirtschaft aus den Bereichen Produktion, Großhandel und Handwerk liefern Daten für den neu geschaffenen Solarindex.  
Antworten
Windwelt:

130.000 Arbeitsplätze sichern

 
19.07.05 11:56
www.solarserver.de

130.000 direkte oder indirekte Arbeitsplätze

Nicht nur das Klima profitiere vom Ausbau der erneuerbaren Energien, betont Trittin. Sie seien auch zum Motor für Arbeit und Beschäftigung sowie ein Wirtschaftsfaktor geworden. Rund 130.000 Arbeitsplätze (etwa 60.000 mehr als 1998) gebe es mittlerweile in Deutschland, die direkt oder indirekt auf den Ausbau der Erneuerbaren zurückgehen. 2004 sei insgesamt ein Umsatz von rund 11,6 Milliarden Euro erzielt worden, rund 6,5 Milliarden Euro davon durch Investitionen.

Ziel: 20 % Erneuerbare bis 2020

Ziel der Bundesregierung ist, den Anteil der Erneuerbaren am Bruttostromverbrauch bis 2020 auf mindestens 20 % des heutigen Stromverbrauchs zu steigern. Diese würden nach Angaben der Branche – bei Berücksichtigung eines weiter wachsenden Exportanteils – rund 500.000 Menschen Arbeit geben. Stiege dabei der Primärenergieanteil auf 10 %, würden rund 200 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Bis zur Mitte des Jahrhunderts soll nach den Plänen der Bundesregierung rund die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs durch Erneuerbare gedeckt werden.  
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Windwelt:

Stimmung deutlich verbessert

 
19.07.05 12:19
www.solarcontact.de

Der seit Januar 2005 in Folge der Ergebnisse der Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen stark rückläufige Trend bei den Geschäftsaussichten konnte damit erstmals in diesem Jahr durchbrochen werden. "Die Unternehmen gehen jetzt immer mehr davon aus, dass auch unter möglicherweise veränderten politischen Randbedingungen die Herstellung und Produktion regenerativer Energieanlagen am Standort Deutschland weiterhin eine Zukunft haben wird", sagte IWR-Leiter Dr. Norbert Allnoch. Zudem können viele Firmen mittlerweile ihr Geschäft mit regenerativen Energietechniken und Dienstleistungen stärker international ausbauen und werden damit unabhängiger vom deutschen Heimatmarkt.

Die Stimmung in der Branche der Regenerativen Energiewirtschaft hat sich im Juni erstmals in diesem Jahr deutlich verbessert. Der Geschäftsklima-Index des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) stieg kräftig an und verbesserte sich auf 100,5 Punkte (Mai: 92,2). Dabei bewerteten die Unternehmen die aktuelle Situation etwas günstiger, während die Geschäftsaussichten wesentlich besser ausfielen als noch in den Vormonaten.

 
Antworten
Windwelt:

Solarworld wird weiter steigen

 
19.07.05 12:48
19.07.2005
In der heutigen Ausgabe des "Handelsblatt" vertritt Christian Schnell die Meinung, dass entgegen ersten Befürchtungen die Solarbranche bei einem möglichen Regierungswechsel im September nicht mit Einbrüchen an der Börse zu rechnen braucht. Am Beispiel "Solarworld AG" macht er deutlich, dass "die Branche ihr Exotenimage längst abgelegt (hat)". Für die Solarunternehmen spricht auch ihr hohes technologisches Know-how und die Tatsache, dass hier Arbeitsplätze geschaffen werden. Sicherlich wird für die weiteren positiven Aussichten der Branche auch eine Rolle spielen, wie sich der Ölpreis weiter entwickelt. In einer neu erstellten Studie ""Strategie 2030 - Energierohstoffe" wird sogar über einen Ölpreis von 120 $ pro Barrel im Jahre 2030 spekuliert.
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19.07.05 12:50
Berenberg Bank: Ölpreis kann bis 2030 auf 120 US-Dollar steigen
18.07.2005
solarserver

Die Energiepreise werden langfristig gesehen weiter steigen, so das Ergebnis der von der Berenberg Bank und dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) gemeinsam erstellten Studie "Strategie 2030 - Energierohstoffe". Öl- und Gasunternehmen sowie Versorger würden davon profitieren, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung der Bank und des HWWI. Der wirtschaftliche Aufholprozess der Entwicklungs- und Schwellenländer werde den weltweiten Energieverbrauch bis 2030 um 75% wachsen lassen, trotz im Trend weitergehender Energiesparbemühungen. "Die Energiepreise werden weiter steigende Tendenz haben. Bei einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum der Weltwirtschaft im Prognosezeitraum um 2,8% könnte der Ölpreis, ausgehend von einem Startwert im Jahr 2004 von knapp 40 US-$ je Barrel, auf 120 US-$ im Jahr 2030 steigen", so HWWI-Direktor Prof. Dr. Thomas Straubhaar, zu den Entwicklungen auf den Märkten für Energierohstoffe.

Anteil der Erneuerbaren von 17 % im Jahr 2030 prognostiziert Die fossilen Brennstoffe Erdöl, Kohle und Erdgas, die heute den Verbrauch dominieren, werden laut Straubhaar auch noch im Jahr 2030 den weit überwiegenden Teil des Energieverbrauchs ausmachen. Das Erdgas werde jedoch seinen Anteil auf Kosten von Öl und Kohle ausweiten. Die "sonstigen Energien" (nachwachsende Rohstoffe, Wasserkraft, Kernkraft und Sonnenenergie) würden ihren Anteil von 12 auf 17% erhöhen, so der Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts.

Öl- und Gasunternehmen sowie Versorger zählen zu den Gewinnern Auswirkungen für Unternehmen und Investoren nennt Michael Schramm, Generalbevollmächtigter und Mitglied der Geschäftsleitung der Berenberg Bank: "Unter Verwendung strenger Selektionskriterien sollten Investoren auf Unternehmen aus den Bereichen der Energierohstoffgewinnung, der Umsetzung alternativer Energieformen, des speziellen Kraftwerksbaus und der Planung/ Erstellung von Hafenanlagen setzen." Aber selbst innerhalb einzelner Sektoren werde es Gewinner und Verlierer geben, so Schramm. Generell seien Dienstleistungsbereiche von hohen Energiepreisen deutlich geringer betroffen als Fertigungsbetriebe. In einer Sektorenanalyse kommt die Berenberg Bank zu dem Schluss, dass Transport, Chemie, Automobile, Stahl- und Metallverarbeitung zu den Verlierern der prognostizierten Entwicklung gehören werden, Öl- und Gasunternehmen sowie Versorger zu den Gewinnern. Bei nicht kapitalmarktgebundenen Investments böten realwirtschaftliche Anlageformen wie Immobilien und Edelmetalle hohen Schutz vor Wertverlusten.
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