Merkwürdig, Schüler in Bayern liegen bei


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Merkwürdig, Schüler in Bayern liegen bei

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16.06.02 22:31
Schüler in Bayern liegen bei Pisa-Studie vorn  

Sozialdemokratisch regierte Länder bei Leistungsvergleich an deutschen Schulen abgeschlagen
 

Berlin - ws. Beim Pisa-Schulleistungsvergleich haben Unions-geführte Länder deutlich besser abgeschnitten als SPD-geführte Länder.

Gestern wurde aus mehreren Quellen berichtet, dass Bayern und Baden-Württemberg auf den beiden ersten Plätzen liegen. Weit abgeschlagen sind SPD-regierte Länder wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, aber auch das Saarland. Schlusslichter sollen Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sein. Es handelt sich um den zweiten Teil des Leistungstests, bei dem Deutschland im internationalen Vergleich enttäuschend abgeschnitten hatte. Die Ergebnisse werden am 27. Juni offiziell bekannt gegeben.

Bayerns Ministerin für Unterricht und Kultus, Monika Hohlmeier (CSU), stellte fest: "Die Länder-Ergebnisse der Pisa-Studie ziehen eine eindeutige Bilanz der Bildungspolitik zwischen Unions- und SPD-Ländern. Wenn Bayern einen Spitzenplatz einnimmt, liegt das auch daran, dass wir trotz jahrzehntelanger harter Angriffe von Seiten der SPD unbeirrt am Qualitäts- und Leistungsgedanken festgehalten haben. Wir haben aus Verantwortung gegenüber Eltern und Kindern gefordert und gefördert. Bildung ist soziale Standortpolitik."

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) sieht vor allem die nationale Dimension des Ergebnisses. "Pisa hat uns gezeigt, wie schlecht und ungerecht unser Bildungssystem im internationalen Vergleich ist. Da kommt es nicht darauf an, wem nun das Wasser fünf oder zehn Zentimeter bis zum Hals steht." Deutschland bräuchte eine nationale Anstrengung, um die Krise gemeinsam zu lösen. "Wer jetzt anfängt, mit dem Finger auf andere zu zeigen, hat nicht begriffen, wie ernst die Lage insgesamt ist", erklärte die Ministerin gegenüber der WELT am SONNTAG.

"Die Bundesregierung hat deshalb den Ländern ein Angebot für bessere Bildung unterbreitet: Vier Milliarden Euro für Ganztagsschulen und mehr Geld für besseren Unterricht und die Förderung von benachteiligten Kindern. Wir brauchen endlich nationale Bildungsstandards und gleiche Chancen für alle Kinder in Deutschland."

CDU-Chefin Angela Merkel überrascht das Ergebnis nicht: "Es zeigt, dass die SPD-Bildungspolitik auf der ganzen Linie versagt hat." Kanzlerkandidat Edmund Stoiber ist zufrieden: "Wir brauchen eine ideologiefreie Schule. Hier wird sich die SPD-Bildungspolitik noch gewaltig bewegen müssen."

Als Abschlussbilanz einer miserablen sozialdemokratischen Bildungspolitik wertet der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) das schlechte Abschneiden seines Bundeslandes. Die Erhebung habe unmittelbar nach dem Regierungswechsel in seinem Bundesland stattgefunden. "Die 15 Jahre SPD-Bildungspolitik waren geprägt von Leistungsfeindlichkeit und Sparbeschlüssen. Insgesamt wurden unter der SPD 1000 Lehrstellen gestrichen. Da verwundert dieses Ergebnis nicht." Dennoch sieht Müller Bildung nicht als zentrales Thema im Bundestagswahlkampf. "Bildung ist und bleibt Ländersache."

Der Macher der Pisa-Studie, Andreas Schleicher von der OECD, mahnte indes zur Zurückhaltung in der Interpretation der Ergebnisse. Es müssen die Nettoergebnisse abgewartet werden. Diese würden die sozialen und ökonomischen Hintergründe der Länder miteinbeziehen, um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse herzustellen.

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Reila:

Dann heben wir es mal wieder ...

 
17.06.02 12:07
Interview
13.06.2002
Erziehungswissenschaftler Peter Struck zu PISA und den Folgen
 
Als Konsequenz aus dem schlechten Abschneiden der deutschen Schüler bei der PISA-Studie will die Politik nun gegensteuern. Die Ministerpräsidenten treffen sich heute mit dem Bundeskanzler, um Maßnahmen zu beraten. Schröder wird außerdem im Bundestag eine Regierungserklärung zum Thema Bildung abgeben. Das Thema hat, nicht zu letzt auch nach Erfurt, zweifelsohne Konjunktur. Quer durch die Parteien entdeckt man nun die Familien und Bildungspolitik. Professor Dr. Peter Struck ist Erziehungswissenschaftler an der Uni Hamburg.

NDR Info: Herr Struck, alles redet durcheinander in Sachen Bildungspolitik. Welche der vielen Vorschläge, die nun in Reaktion auf Pisa gemacht werden, halten Sie für sinnvoll, bezogen auf die Schulform, in der ja alles beginnt, auf die Grundschule?

Struck: Also, man muss wahrscheinlich früher mit der Grundschule beginnen. Also die Einschulung, das ist auch europäische Tendenz, muss sich wohl etwas früher ereignen. Wir müssen also vom sechsten Lebensjahr wohl auf das fünfte herunter. Auch weil Kinder, je jünger sie sind, um so besser lernen. Der zweite richtige Vorschlag ist, dass man für nicht gut deutsch sprechende, kleine Kinder im Vorschul- und Kindergartenbereich Deutsch-Kurse anbietet bzw. sie sprachlich heranführt an einem Standard, mit dem sie dann auch in der ersten Klasse bestehen können. Ein dritter, richtiger Vorschlag, der allerdings ziemlich selten gemacht wird, ist die Grundschule zu verlängern, denn Deutschland hat von all diesen vermessenen OECD-Ländern die kürzeste Grundschulzeit, nur vier Jahre. Alle Länder die oben stehen haben neun-, zehn- oder zwölfjährige Schulen. Deshalb hat Brandenburg, die Brandenburger SPD ja auch die Einführung der neunjährigen Grundschule beschlossen, dazu wird es natürlich nicht kommen, weil die in einer großen Koalition sind.

NDR Info: Sind auch Pläne in der Diskussion, die Sie für weniger geeignet halten?

Struck: Na ja, im Moment ist es eigentlich bundesweit so, dass die Hälfte der Kultusminister sagt, wir müssen zurück in die 50iger Jahre des letzten Jahrhunderts. Deshalb sagt Frau Schavan, Baden Württembergische Kultusministerin, wir müssen die Leistungskultur an den Schulen erhöhen. Dann kämen wir etwa dahin, wo Singapur, Südkorea und Japan stehen. Die also autoritäre Paukschulen haben und damit auch die höchsten Schülersuizidraten der Welt. Also wir müssten dann die Angst beim Lernen erhöhen, dann kriegen wir tatsächlich bessere Ergebnisse. Oder, wir machen es anders. Wir gehen 20 Jahre in die Zukunft, dann kriegen wir die skandinavischen Länder und Kanada, die ebenfalls bei PISA oben stehen. Die haben aber längst die Belehrungsanstalt Schule zu einer Lernwerkstatt umgebaut. Also keine Noten bis zur Klasse 7 und vor allem, dass die Schule sich auf jeden einzelnen Schüler einstellt und nicht mehr wir bei uns versucht, schwierige oder schlechte Schüler loszuwerden. Also in die Richtung zu gehen, Schule braucht eine andere Lernkultur, statt einer anderen Leistungskultur.

NDR Info: Der Kanzler gibt nun heute eine Regierungserklärung zu diesem Thema ab. Welchen Sinn macht das so kurz vor Ende der Legislaturperiode?

Struck: Ja, das ist nun mal etwas positives. Erstmal ist ja ohnehin positiv, dass Deutschland bei PISA so schlecht abgeschnitten hat, weil damit die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Schule gelenkt wird und weil damit vielleicht verhindert wird, dass die Finanzminister noch mehr im Bereich Schule sparen. Insofern können wir also glücklich sein, dass wir so schlecht abgeschnitten haben. Ansonsten ist es gut, wenn Bildung, wie auch Familie zu einem Thema für den Bundestagswahlkampf wird. Das finde ich schon gut. Zumal vor dem Hintergrund, dass es überhaupt immer weniger Kinder in unserem Lande gibt und damit die Gefahr bestand, dass Bildung und Erziehung ganz herausfallen aus der allgemeinen Politik.


NDR Info
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Reila:

Versorgungsstaat statt Bildungsstaat

 
17.06.02 12:33
Im pleitigen Berlin werden gerade mal wieder die Mittel für Bildung und Jugendarbeit gekürzt.

Andererseits sind unsere Regierenden stolz, daß sie das Kindergeld erhöht haben. Die CDU/CSU möchte es gleich noch weiter erhöhen. Warum hat man das Geld nicht in die Bildung gesteckt? Der Staat verhält sich wie eine arme Familie, die sich für ihre hart erarbeiteten Überschüsse neue schicke Sachen kauft, statt dem Sohn das Studium zu finanzieren. Es wird konsumiert statt investiert. Bildung ist extrem langfristig angelegt und paßt damit nicht in den Wahlzyklus unserer Abgeordneten, die greifbare Geschenke gern vor Wahlen verteilen. Man sollte deren Mitspracherecht einschränken und Bildung durch ausgewiesene Fachleute planen lassen. Und warum ein Land, welches 1871 stolz war, endlich eine einheitliche Nation zu werden, die Bildungshoheit den Kleinstaaten überträgt, hätte Bismarck wohl nicht verstanden. Ich verstehe es auch nicht, aber ich schätze, die Länderkultusminister verstehen das schon. Aber ob die, die über Jahre nicht mal eine vernünftige Rechtschreibreform zustande gebracht haben, in der Lage sind, ein modernes Bildungssystem zu schaffen, darf bezweifelt werden.

R.
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hjw2:

reila, scheint du gehörst zu den wenigen

 
17.06.02 13:10

die in der lage sind ein problem ohne parteibrille zu diskutieren..:-))

gruss
hjw
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mob1:

@mamoe,

 
17.06.02 13:33
P23 : Das heißt doch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"
und nicht "die Kinder vom Bahnhofszoo", ja spinnt
den "die Welt" oder hab' ich was verpaßt ?

Gruesse
MOB
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mod:

Reila,

 
17.06.02 14:40
mehr Geld löst nicht das Hauptproblem.
Du kennst anscheinend nicht die 68er-Lehrergeneration.

Die Kulturhoheit der Länder wurde in unserem föderalen System bewusst
vom Herrenchiemseer Verfassungskonvent (10. bis 24. August 1948)
gewählt (Erfahrungen mit Reichspropagandaminister, Föderalismus: "Wir wollen Deutsche sein und Bayern bleiben", "Föderalismus heißt Wettbewerb" usw.)

Nirgendwo wurde in Deutschland nach 1948 so viel experimentiert und laufend geändert - zu Lasten der armen Kinder.
Wer kennt denn z.B. noch die "Errungenschaften und den Fortschritt" der Mengenlehre?
Oder die revolutionäre Umsetzung der "antiautoritären Erziehung"?
Wild experimentiert wurde vor allem in den "fortschrittlichen" Ländern.
Pädagogik ist nun einmal eine Erfahrungswissenschaft fast ohne  jede gesicherte Erkenntnis.

In den Kultusministerien sitzen bereits viele - sehr gut bezahlte - Planer und
Fachleute (parteipolitisch ausgerichtet).
Der Ausführungsspielraum der Schulen dagegen ist relativ gering.

Viele Grüsse
m.
Antworten
Reila:

Mod,

 
17.06.02 15:15
Dank TV sowie Verwandtschaft in München, Bottrop und Hamburg (Studienrat) ist mir die Entwicklung der bundesdeutschen Bildungslandschaft nicht ganz fremd.
Von antiautoritärer Erziehung halte ich so wenig wie von Erziehung zur bedingungslosen Unterordnung. Beides ist wohl auch kein wirkliches Thema mehr. Rückblickend finde ich übrigens das DDR-Bildungswesen gar nicht mal schlecht. Bereits in den Kindergärten wurde vorbereitend Wissen vermittelt - nicht nur durch Malen von sowjetischen Panzern. Wir hatten eine zehnklassige allgemeinbildende Oberschule (welche Ahnungslose bereits nach der achten Klasse verlassen konnten). Das Abitur erreichte man entweder in Kombination mit einer Berufsausbildung (Gysi und unser letzter CDU-Innenminister sind Melker) oder an einer erweiterten Oberschule (Klassen 9 bis 12). Erweiterte Oberschulen gab es auch mit verschiedenen Spezialisierungen, z.B. Chemie, Sprachen, Musik, etc. Lehrpläne und Lehrbücher wurden grundsätzlich von Fachleuten der entsprechenden Richtungen ausgearbeitet, selbstverständlich unter politischer Einflußnahme. Dummerweise wurden aus rein politischen Erwägungen in den letzten jahren der DDR die Vorbereitungsklassen für das Abitur von 4 auf 2 Jahren verkürzt (Klasse 11 und 12). Das führte zu einem niedrigeren Bildungsniveau der Abiturienten und kurz vor Toresschluß noch zu der Erkenntnis, daß man bei allem Hang zur Gleichbehandlung bzw. Gleichmacherei die Förderung der Eliten nicht vernachlässigen darf. Ein DDR-Bildungssystem ohne Parteieinfluß und Honeckers Frau (unser damaliger entsetzlicher Bildungsminister) würde mir auch heute noch ganz gut gefallen. Das anschließende Studium war allerdings ziemlich verschult. Heute hängt alles mehr von der Eigeninitiative der Studenten ab, was wohl nicht schlecht sein kann.

R.
Antworten
klecks1:

Schulwechsel

 
17.06.02 15:49
Wechselt ein Bayer nach NRW lacht sich der Bayer kaputt
Wechselt ein Westfale nach Bayern lacht sich der Lehrer kaputt

Die grösste Bildung in NRW ist die Einbildung, dank Bildungssystem der SPD, seit einigen Jahren gestärkt durch die gebildeten Grünen

Traurig aber wahr

ein EN ER Wehler
Antworten
Sieger's Papa:

@ all

 
17.06.02 15:53
Hallo zusammen,
klasse Diskussion so weit, auch dank der Auflockerung durch den Grinch (bist Du wirklich aus Bayern?).
Ich denke bei der aktuellen Bildungsdiskussion in Deutschland und auch hier wird eines vergessen: Der grossteil der Bildung und die Fähigkeit, diese zu erwerben, wird durch das Elternhaus vermittelt. Die Schule hat da nur sehr wenig Einfluss. Wenn ich im Freundeskreis sehe, wie viel Zeit die Kids vor dem Fernseher oder mit Computerspielen verbringen und wie wenig sie lesen, verzweifle ich meistens. Ich denke anstatt nur den Lehrern, Schulen und Politikern Vorwürfe zu machen sollten sich die Deutschen Eltern mal an die Nase greifen und fragen, was sie selbst zur Verbesserung tun können.
(Ok, bei meinem (virtuellen) Sohnemann ist auch einiges schiefgegangen, dass ist aber seine Freundin schuld, nicht ich ;-))
Gruss
Sieger's Papa
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Grinch:

@Herr Sieger: Ich bin eigentlich aus Franken,

 
17.06.02 15:57
um genau zu sein Unterfranken, noch genauer Würzburg und weil es noch genauer geht Stadtteil Lengfeld!!! ;-))
Antworten
Elend:

@Grinch: Hab getz Feierabend ... bitte

 
17.06.02 15:58
die Coordinaten noch im GPS-Format hier ablegen, ich mach mich gleich auf den Weg ;-)))

Schönen Feierabend
Antworten
mod:

Reila, voll einverstanden! o.T.

 
17.06.02 16:01
Antworten
Reila:

Shit, zu Würzburg fällt mir keine Gehässigkeit ein

 
17.06.02 16:02
 
Antworten
Grinch:

@Elend: Ich sag nur soviel: Lengfeld hat nur

 
17.06.02 16:02
10.000 Einwohner... KLINGELSTREICH!!! ;-) Und wenn jemand dann in nicht frängischem Akzent brüllt: "Ich reiss dir den A.... auf, ich hau dir die Kartoffel platt, ich hau dir in die Fresse das dir die Zähne zum A.... rausfliegen"! Dann ja genau dann. Hast du den Grinch gefunden... ;-))
Antworten
mod:

sieger's papa , warum hast Du Deinem Sohn kein

 
17.06.02 16:06
Mathe und keinen Anstand beigebracht? *g*

Absoluter Versager!
Antworten
Schnorrer:

Interessanter Thread bisher. Da möchte eine neue

 
17.06.02 16:11
Argumentation einwerfen:

Wieso reden eigentlich alle über eine Bildungsmisere? Wir werden immer dümmer, das sagt PISA. Und ich sage: na und?

Was ist denn eigentlich Bildung? Sehr abstrakt gesehen, ist das das Rüstzeug, das dem Individuum mitgegeben wird, damit es irgendwann mal gesellschaftliche Aufgaben im Gemeinschaftsinteresse übernehmen kann oder sonstwie das Gemeinwesen stärkt. Die alten Römer, die Wikinger und sonstige Barbarenstämme brauchten das auch nicht, früher war die körperliche Ertüchtigung die Voraussetzung für den Erfolg einer Gesellschaft.

Und, wenn man sich die arbeitsteilige Welt ansieht, und als Projektion für uns die Zustände in den USA heranzieht (McJobs mit beliebiger Ersetzbarkeit des Personals und ganz wenige, auserwählte Eliten  von Privatschulen), dann denke ich: wir brauchen keine Bildung. Das wäre sicherlich auch den Machthabern in Politik/Wirtschaft lästig, Horden von kritischen Bürgern zu züchten.
Antworten
Grinch:

@Schnorrer: Also eine geplante, schleichende

 
17.06.02 16:13
Verdummung??? Die Leute sind einfacher zu kontolieren wenn sie dümmer sind, einfach eine WM gewinnen und schon wählen sie den kanzler nochmal???
Antworten
Sieger's Papa:

@ mod

 
17.06.02 16:14
ich weiss! Könnt ihr mir verzeihen? Bitte!

Antworten
Reila:

schnorrer,

 
17.06.02 16:15
Dein Projekt ließe sich am besten umsetzen, wenn man gleichzeitig die Demokratie abschaffen würde - und am ehesten wenn wir trotzdem glauben, wir hätten sie noch. Vielleicht ist es ja schon geschehen...

R.

PS: Gebt mir Brot und Spiele!
Antworten
mod:

ach, schnorrer,

 
17.06.02 16:19
Deine Meinungen immer über eine 280-Mio-Nation!

Das bei der BILD-Auflage bei uns.
Du solltest Dich für einige Jahre einmal dahin versetzen lassen.
In Deinem Job, no problem.


Antworten
ruhrpottzocker:

Dein Argument hat was, Schnorrer !

 
17.06.02 16:25
Vielleicht sind wir sogar noch zu gebildet.

Bildung kann auch sehr belastend wirken. Man denkt zuviel nach und nimmt sich ein Stück Lebensfreude.

Wenn ich an einer Baustelle vorbeifahr, denk ich oft, warum nicht ich die Schaufel in der Hand habe. Den ganzen Tag lang schaufeln - den Kopf frei.

Deshalb auch meine Ideen in letzter Zeit. Kellnern, Wald roden. Wie wohl könnte man sich fühlen, wenn man immer gesagt bekommt, was man tun soll. Das macht man dann und irgendwann ist dann auch Feierabend und man hat sein Ruhe.

Am liebsten wäre ich Butler. Dann ist man noch nicht einmal schlechtem Wetter ausgesetzt. Ich würde auch gut behandelt; denn ich bin ja immer freundlich.

Ist in deinem Hause vielleicht noch eine Stelle frei ? Du kannst das ja nicht machen, weil DU viel zu gebildet bist. Bei dir ist leider Hopfen und Malz verloren. Du musst weiter unter deiner Klugheit leiden. Ich dagegen bin stark vergesslich. Ich bin meine bald los. Dann könntest du zwar mit deinem Butler nicht mehr Schach spielen; aber für eine Runde Mau-Mau würde es schon noch reichen.


Merkwürdig, Schüler in Bayern liegen bei 695167
Antworten
Schnorrer:

,.. sollte nur als Denkanstoß dienen. PS: rpz,

 
17.06.02 16:29
ich überlege mir dereit ernsthaft, Straßenkehrer zu werden ... aus selbigen Argumenten + der Chance, weniger zu rauchen und mehr an der frischen Luft zu sein. Außderdem: irgendwie reizt der Gedanke eines krisensicheren Jobs ....
Antworten
ruhrpottzocker:

Wir sind im Viertelfinale !

 
17.06.02 16:30
Danke, Herr Bundeskanzler !

Ich wähl jetzt doch SPD.

Nicht mehr PDS - dann wär ich ja viel zu schlau.


Merkwürdig, Schüler in Bayern liegen bei 695175
Antworten
ruhrpottzocker:

Das kannst du nicht, Schnorrer !

 
17.06.02 16:33
Du würdest zu lange darüber nachdenken, warum du das machst und, wenn es denn schon erforderlich ist, wie man es besser machen könnte.

Du wärest deshalb sicher ein schlechter Strassenkehrer und würdest sicher bald gefeuert.

Ich rate ab.

Merkwürdig, Schüler in Bayern liegen bei 695179
Antworten
Reila:

ruhrpottblocker,

 
17.06.02 16:39
tu mal was für die Boardkultur und arbeite an deinem Logo. Butler haben üblicherweise einen dezenteren Auftritt. Oder hat SIEGER dir das Logo gestaltet?

R.  
Antworten
MaMoe:

@Schnorrer: Querdenker ? ...

 
17.06.02 17:40
Auch auf in Salem gewesen, oder doch nur - wie ich - in St. Ottilien (im alten von früher, wohlgemerkt ;-)) ???? ...


Salem wäre für mich natürlich besser gewesen, dann wär auch was geworden aus mir, aber ich gönn´s jetzt meinen Kids ... die sollen nunmal besser starten als ich ...

Querdenker vor ... die Welt braucht Euch !!!
Weiterso Schnorri ...

@RPZ: für´s Schippen braucht man dicke Oberarme ... bei den meisten scheiterts schon allein daran ...
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