Argumentation einwerfen:
Wieso reden eigentlich alle über eine Bildungsmisere? Wir werden immer dümmer, das sagt PISA. Und ich sage: na und?
Was ist denn eigentlich Bildung? Sehr abstrakt gesehen, ist das das Rüstzeug, das dem Individuum mitgegeben wird, damit es irgendwann mal gesellschaftliche Aufgaben im Gemeinschaftsinteresse übernehmen kann oder sonstwie das Gemeinwesen stärkt. Die alten Römer, die Wikinger und sonstige Barbarenstämme brauchten das auch nicht, früher war die körperliche Ertüchtigung die Voraussetzung für den Erfolg einer Gesellschaft.
Und, wenn man sich die arbeitsteilige Welt ansieht, und als Projektion für uns die Zustände in den USA heranzieht (McJobs mit beliebiger Ersetzbarkeit des Personals und ganz wenige, auserwählte Eliten von Privatschulen), dann denke ich: wir brauchen keine Bildung. Das wäre sicherlich auch den Machthabern in Politik/Wirtschaft lästig, Horden von kritischen Bürgern zu züchten.