Metabox spekulativer Kauf
Prior Börse
Die Börsen-Experten von `Prior Börse` raten spekulativen Anlegern die
Aktien
der Metabox AG (WKN
692120) zu kaufen.
Ein Großauftrag mit einem Volumen von 256 Mio. Euro könnte dem
Prior-Team
zufolge nun den Turnaround herbeiführen. Metabox liefere an ein
ausländisches Unternehmen 500.000 digitale Set-Top-Boxen, die das
Internet
über den guten alten Fernseher in die Wohnstuben bringen. Für die
Hildesheimer, die bislang noch drei Viertel ihrer Erlöse in heimischen
Gefilden erwirtschaftet hätten, könne dieser Deal auch den
internationalen
Durchbruch bedeuten.
Kürzlich habe Metabox schon den Sprung über den großen Teich gewagt und
eine
Tochtergesellschaft in den USA gegründet. Dort solle im Herbst auch die
neue
Produktlinie für interaktives Fernsehen vorgestellt werden. Nach einem
großen Fang habe Vorstandschef Stefan Domeyer seine Prognose
verdoppelt. Nun
möchte er dem Börseninformationsbrief zufolge im laufenden Jahr bereits
mehr
als 100 Mio. Euro einnehmen. Für 2001 habe er sogar die Marke von 300
Mio.
Euro im Visier. Das Ergebnis je Aktie solle auf 2,56 bzw. 5,27 Euro
steigen.
Beim aktuellen Kurs von 65 Euro errechne sich ein eher bescheidenes KGV
von
16.
Phantasie versprühe zudem der zweite Geschäftsbereich net@TV, ein
eigenes
Internet-Fernseh-Programm als Plattform für Shopping im weltweiten
Netz.
Dank seiner Kooperation mit Ubi Soft möchte Metabox einen Spielekanal
aufbauen, in dem Computerfreaks online ihre Lieblingsspiele herstellen
oder
direkt aus dem Internet herunterladen könnten.
Laut Prior sollten spekulative Anleger jetzt einsteigen.