calexa.
ich gebe dir eigentlich zu 100% recht.
jedoch trader sind nicht wirklich uninteressant. sie bringen die liquidität in den markt von der alle profitieren. und liquidität bringt handel und kursveränderungen, die wir ja nun alle wollen. es sei den den du kaufst dir irgend einen exotischen dual-range-schein, der aber bei anhaltender seitwärtsbewegung wahrscheinlich kaum schon emittiert werden würde (*g*).

cdchart.innovative-software.com/informer2/...ype2=0&volumen=2"
ein kratzen an der 38-tage-linie stellt nicht unbedingt ein kaufsignal dar und gleich gar nicht in dieser situation.
anmerkung: ein großteil der anleger hat seine verluste realisiert.
weitere anmerkung: das gros der fondsmanager schafft selbst den benchmark nicht.
jedoch habe ich das gefühl, dass viele us-amerikaner (auf den dow bezogen) die politische situation noch nicht realisiert haben.
anfangs herrschte trauer und schrecken, die langsam der angst weichen werden. die letzten großen verluste erlitten die amerikaner 1861-65, welche auch die menschlichen verluste während des 2.weltkrieges übertrafen. der 2.weltkrieg wurde jedoch, von pearl harbor einmal abgesehen, auf europäischem boden ausgetragen. invasionen wie vietnam, kuba, irak etc. stellten noch kein sicherheitsrisiko für die eigene nation dar.
der dax brach stärker ein, da das gros der deutschen eine kriegssituation auf eigenem boden kannte; wenn nicht persönlich dann aus erster hand.
jeder sollte einmal diese situation auf sich ganz persönlich beziehen und in einer stillen minute darüber nachdenken, ob er bereit ist, für sein vaterland zu sterben (bitte nicht am begriff "vaterland" und an der scheinbaren theatralik hochziehen). schröder stellt ganz klar heraus, dass der einsatz deutscher bodentruppen ansteht.
ich habe das gefühl, nein, ich bin mir klar darüber, dass das noch niemand
w i r k l i c h realisiert hat.
man sollte diese situation auch nicht mit dem 2.weltkrieg vergleichen, denn das was jetzt kommt bzw. zu kommen scheint, erreicht ganz andere dimensionen, auch wenn es in der zivilisierten fernseh-bigbrother-gesellschaft mittlerweile fast schon zum schnöden alltag verkommt. der mensch stumpft ab und entwickelt höhere toleranzen.
die us-amerikaner konnten sich bis zum 11.9.2001 scheinbar in sicherheit wiegen.
du forderst zwar griffige argumente, jedoch wahrhaft "griffig" ist was gefällt. oder ? wer wird schon gerne mit einem dilemma konfrontiert ?
die tatsache der monetären verteilung drängt förmlich nach ausgleichung. potential ist, wie wir bereits bemerkt haben, reichlich vorhanden.
eilig sollen gesetze geändert werden, sicherheitsrelevante behörden sollen personalmässig aufgestockt werden, kontrollen werden verschärft.
schalter umgelegt und schon wird wieder alles gut.
wer´s glaubt wird selig oder ist es schon.
welcher amerikaner wird dann noch an konsum denken.
die weltpolitische lage wird sich theoretisch negativ auf arbeitsmarkt und inflation auswirken. mittel werden verbrannt, dem sozialprodukt entnommen.
liquidität ist noch vorhanden, die stimmung jedoch ist schlecht. aufgrund arbeitsmarkt und inflation wird, mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit die liquidität eher sinken. man sollte nicht vergessen woher das anlagevolumen eigentlich kommt.
sicher lässt sich mit stockpicking der ein oder andere punkt gutmachen, jedoch die gesamte situation halte ich persönlich für schlecht.