Von Peter Kleinort, Hamburg
Die deutschen Aktienmärkte werden zum Wochenschluss etwas fester erwartet. Die Vorgaben aus New York und Asien sind allerdings uneinheitlich.
Die Citibank berechnet den Dax am Morgen mit 5391 Punkten und den Nemax 50 mit 1045 Punkten. Das Düsseldorfer Wertpapierhaus Lang & Schwarz sieht den Dax am Morgen bei 5385 Punkten und den Nemax 50 bei 1034 Zählern. Am Donnerstag waren die 30 Standardwerte nach einem sehr volatilen Handelsverlauf 0,3 Prozent schwächer bei 5348 Punkten und die 50 Auswahlwerte am Neuen Markt fast ein Prozent schwächer bei 1018 Punkten aus dem Handel gegangen.
Bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen des weltgrößten Rückversicherers Münchener Rück am Freitag blicken die Analysten eher auf den Ausblick als auf das reine Zahlenwerk. Die Daten für das abgelaufene Jahr interessieren die Experten weniger, da diese wegen zahlreicher Sondereffekte wie der Neubewertung von Anteilen, den Kosten der Terroranschläge oder steuerlichen Einflüssen verzerrt sind. "Jeder weiß, dass das vergangene Jahr eine Katastrophe war", sagte Frank Stoffel von der WestLB der Nachrichtenagentur dpa-AFX.
Die Münchener Rück hatte bereits im Februar nach Analysteneinschätzung einen äußerst optimistischen Ausblick auf das laufende und kommende Jahr gegeben. Diesen müsste der Versicherungskonzern, der über seine Tochter Ergo auch im Erstversicherungsgeschäft tätig ist, jetzt bestätigen. "Ich rechne sogar mit einem noch optimistischeren Ausblick", sagte ein Analyst. Die Münchener Rück hatte im Februar mitgeteilt, dass sie bei den Rückversicherungs-Prämien mit einem Wachstum zwischen 15 und 20 Prozent rechnet.
Innogy-Übernahme endgültig perfekt
RWE übernimmt den britischen Versorger Innogy für einen Gesamtpreis von 8,4 Mrd. Euro. Der Preis setze sich aus dem geplanten Kauf aller Stammaktien für 275 Pence je Aktie sowie der Übernahme der Innogy-Nettoverschuldung von 3,4 Mrd. Euro zusammen, teilte RWE am Freitag in Essen mit. Der Essener Konzern rechnet damit, dass sich die Innogy-Akquisition bereits im ersten Jahr der Konsolidierung positiv auf das Ergebnis je Aktie vor Goodwill-Abschreibungen auswirkt.
Wall Street geht uneinheitlich aus dem Handel
Die amerikanischen Aktienmärkte haben nach der Veröffentlichung von Konjunkturzahlen uneinheitlich geschlossen. Während die Standardwerte im Dow-Jones-Index 0,2 Prozent schwächer bei 10.479 Punkten aus dem Handel gingen, konnte die US-Computer- und Technikbörse Nasdaq einen kräftigen Kursgewinn von zwei Prozent auf 1868 Punkte verzeichnen.
Nach Kursverlusten bei Bankentiteln hat die Börse Tokio am Freitag schwach tendiert. Händler verwiesen auf einen Zeitungsbericht, demzufolge der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi derzeit keine weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung der anhaltenden Deflation in Japan plant. Der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte machte zwar etwas Boden gut, notierte aber immer noch mit einem Verlust von 1,6 Prozent beim Stand von 11.345 Zählern. Der breit angelegte Topix verzeichnete zum selben Zeitpunkt einen Abschlag von 1,9 Prozent bei 1076 Zählern. Der Hang Seng in Hongkong tendierte mit 0,2 Prozent freundlich bei Stand von 10.851 Punkten.
Der Euro hat sich am Freitag im fernöstlichen Devisenhandel bei Kursen um 0,8817 $ in einem ruhigen Handel nahezu unverändert gezeigt. Mangels marktbewegender Faktoren habe der Handel keine klare Richtung eingeschlagen, sagten Marktteilnehmer.
Quelle: FTD.de
Die deutschen Aktienmärkte werden zum Wochenschluss etwas fester erwartet. Die Vorgaben aus New York und Asien sind allerdings uneinheitlich.
Die Citibank berechnet den Dax am Morgen mit 5391 Punkten und den Nemax 50 mit 1045 Punkten. Das Düsseldorfer Wertpapierhaus Lang & Schwarz sieht den Dax am Morgen bei 5385 Punkten und den Nemax 50 bei 1034 Zählern. Am Donnerstag waren die 30 Standardwerte nach einem sehr volatilen Handelsverlauf 0,3 Prozent schwächer bei 5348 Punkten und die 50 Auswahlwerte am Neuen Markt fast ein Prozent schwächer bei 1018 Punkten aus dem Handel gegangen.
Bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen des weltgrößten Rückversicherers Münchener Rück am Freitag blicken die Analysten eher auf den Ausblick als auf das reine Zahlenwerk. Die Daten für das abgelaufene Jahr interessieren die Experten weniger, da diese wegen zahlreicher Sondereffekte wie der Neubewertung von Anteilen, den Kosten der Terroranschläge oder steuerlichen Einflüssen verzerrt sind. "Jeder weiß, dass das vergangene Jahr eine Katastrophe war", sagte Frank Stoffel von der WestLB der Nachrichtenagentur dpa-AFX.
Die Münchener Rück hatte bereits im Februar nach Analysteneinschätzung einen äußerst optimistischen Ausblick auf das laufende und kommende Jahr gegeben. Diesen müsste der Versicherungskonzern, der über seine Tochter Ergo auch im Erstversicherungsgeschäft tätig ist, jetzt bestätigen. "Ich rechne sogar mit einem noch optimistischeren Ausblick", sagte ein Analyst. Die Münchener Rück hatte im Februar mitgeteilt, dass sie bei den Rückversicherungs-Prämien mit einem Wachstum zwischen 15 und 20 Prozent rechnet.
Innogy-Übernahme endgültig perfekt
RWE übernimmt den britischen Versorger Innogy für einen Gesamtpreis von 8,4 Mrd. Euro. Der Preis setze sich aus dem geplanten Kauf aller Stammaktien für 275 Pence je Aktie sowie der Übernahme der Innogy-Nettoverschuldung von 3,4 Mrd. Euro zusammen, teilte RWE am Freitag in Essen mit. Der Essener Konzern rechnet damit, dass sich die Innogy-Akquisition bereits im ersten Jahr der Konsolidierung positiv auf das Ergebnis je Aktie vor Goodwill-Abschreibungen auswirkt.
Wall Street geht uneinheitlich aus dem Handel
Die amerikanischen Aktienmärkte haben nach der Veröffentlichung von Konjunkturzahlen uneinheitlich geschlossen. Während die Standardwerte im Dow-Jones-Index 0,2 Prozent schwächer bei 10.479 Punkten aus dem Handel gingen, konnte die US-Computer- und Technikbörse Nasdaq einen kräftigen Kursgewinn von zwei Prozent auf 1868 Punkte verzeichnen.
Nach Kursverlusten bei Bankentiteln hat die Börse Tokio am Freitag schwach tendiert. Händler verwiesen auf einen Zeitungsbericht, demzufolge der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi derzeit keine weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung der anhaltenden Deflation in Japan plant. Der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte machte zwar etwas Boden gut, notierte aber immer noch mit einem Verlust von 1,6 Prozent beim Stand von 11.345 Zählern. Der breit angelegte Topix verzeichnete zum selben Zeitpunkt einen Abschlag von 1,9 Prozent bei 1076 Zählern. Der Hang Seng in Hongkong tendierte mit 0,2 Prozent freundlich bei Stand von 10.851 Punkten.
Der Euro hat sich am Freitag im fernöstlichen Devisenhandel bei Kursen um 0,8817 $ in einem ruhigen Handel nahezu unverändert gezeigt. Mangels marktbewegender Faktoren habe der Handel keine klare Richtung eingeschlagen, sagten Marktteilnehmer.
Quelle: FTD.de