Am heutigen Tag, dem 23.September, werden die Aktien von Salares Lithium in den Börsenhandel zurückkommen. Sie erinnern sich? Salares Lithium ist mit Talison Lithium fusioniert. Seit Bekanntgabe der Fusion vor einigen Wochen waren die Aktien von Salares vom Handel ausgesetzt. Doch mit dem heutigen Tag ist nichts mehr wie vorher. Das betrifft die Börsennotierung wie auch das Geschäft von Salares. Denn die Aktien von Salares werden nun unter dem Ticker TLH in Kanada gelistet sein. Und auch der Firmenname wird sich von Salares Lithium in Talison Lithium verwandelt haben. Kein Wunder, denn bei der Fusion war Talison eindeutig der Macher. Die größten Assets bringt nun einmal Talison mit in die "Ehe". Auch wenn Salares Lithium über tolle Projekte verfügt, keine Frage.
Talison gehört zu den größten Lithiumproduzenten weltweit. Im Westen Australiens, 250 Kilometer südlich von Perth, betreibt man die Mine Greenbushes. Eine Mine mit Tradition. Bereits seit den 1980-Jahren wird hier Lithium abgebaut. Im Laufe der Jahre wurde die Produktionskapazität systematisch ausgebaut. Heute liegt sie bei jährlichen 260.000 Tonnen. Gefördert wird natürlich kein reines Lithium, sondern das Lithiummineral Spodumen. 2008 waren es rund 7.000 Tonnen Lithiumcarbonat (Li2CO3), die man in Greenbushes so gewinnen konnte. Zum Vergleich, im selben Zeitraum wurden in der chilenischen Salar de Atacama 12.000 Tonnen Lithiumcarbonat gefördert. Dies zeigt, welch hohe Bedeutung die Greenbushes-Mine für den Lithiumweltmarkt hat.
Salares Lithium betreibt sieben Lithiumprojekte in Chile. Diese sind allerdings noch nicht in Produktion. In Zukunft können diese Projekte aus den Gewinnen aus dem Verkauf des australischen Lithiums finanziert werden. Salares Lithium ist dann nicht mehr von der schwankenden Börse und ihren Finanzierungsmöglichkeiten abhängig. Aber auch für Talison bringt die Fusion mit Salares natürlich Vorteile. Vor allem kommen die Australier so an eine Börsennotierung zu recht günstigen Konditionen; Talison war nämlich bislang nicht börsennotiert.
Die Fusion von Salares und Talison hat in der Szene für große Aufmerksamkeit gesorgt. Von der heutigen Wiederaufnahme im Börsenhandel könnte die gesamte Lithiumbranche profitieren. Zumal es neben Salares noch einige andere potenzielle Übernahmekandidaten gibt. Pan American Lithium etwa ist so ein Kandidat. Die Aktien sind in den letzten Monaten völlig unter die Räder gekommen. Dabei sind es nicht die Projekte von Pan American Lithium, die die Korrektur ausgelöst haben - Experten bescheinigen diesen immer noch einen hohen Wert -, sondern viel mehr die finanziellen Transaktionen von einigen Großaktionären, die ohne Sinn und Verstand das Unternehmen in Bedrängnis gebracht haben. Gerüchten nach soll es nun Gespräche zwischen Pan American Lithium und Großkonzernen geben, die eine umfassende Kooperation/Beteiligung zum Ziel haben. Das würde uns auch nicht weiter wundern, denn Pan American Lithium ist derzeit im wahrsten Sinne des Wortes für "'n Appel und 'n Ei" zu haben. Mit rund 33 Millionen ausstehenden Aktien kommt die Gesellschaft an der Börse auf eine Marktkapitalisierung von nur etwas mehr als acht Millionen Kanadischen Dollar. Das ist wirklich nichts...
Auch Lithium One halten wir für hochinteressant. Doch dazu später mehr....
Quelle: www.lithiumaktien.com